Tipp des Monats Mai: Grüne Pädagogik – Lernen draußen erleben
Die Natur beginnt direkt vor der Schultür – und wird in der Grünen Pädagogik zum erweiterten Klassenzimmer. Außerschulische Lernorte ermöglichen handlungsorientiertes, forschendes Lernen und stärken Motivation sowie nachhaltiges Denken. Exkursionen und Kooperationen mit externen Partner:innen sind dabei ein zentraler Bestandteil moderner Umweltbildung.
Konkrete Lernorte & Programme in ganz Österreich:
1. Nationalparks Austria (bundesweit) - https://www.nationalparksaustria.at/de/schulprogramme.html
Die österreichischen Nationalparks bieten vielfältige Schulprogramme mit Ranger:innen – direkt in alpinen, auwald- oder steppenartigen Lebensräumen. Natur wird hier unmittelbar erfahrbar und mit allen Sinnen erkundet.
2. „Schule am Bauernhof“ (bundesweit) - https://www.schuleambauernhof.at/
Ein erprobtes Programm, bei dem Schüler:innen Landwirtschaft aktiv erleben – vom Arbeiten am Feld bis zur Lebensmittelproduktion. Besonders geeignet für fächerübergreifendes Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
3. „Natur im Garten“ (v. a. Niederösterreich, aber übertragbar) - https://www.naturimgarten.at/downloads-fuer-paedagoginnen-und-paedagogen.html
Bietet praxisnahe Gartenpädagogik, Workshops und Materialien zur Gestaltung naturnaher Schulfreiräume. Ideal, um den eigenen Schulgarten als Lernort zu nutzen.
4. Umweltberatung – “Gärtnern” - https://www.umweltberatung.at/themen-garten
Die Umweltberatung bietet praxisnahe Anleitungen und Materialien rund ums naturnahe Gärtnern – von Naturgärten, Urban Gardening und biologischer Schädlingsbekämpfung bis hin zu Bodenpflege, Biodiversität und klimafreundlicher Gartengestaltung. Sie zeigt, wie Gärten und Grünräume als Lebensräume für Pflanzen, Tiere und Menschen gestaltet werden können und eignet sich ideal als Grundlage für Unterricht im Freien.