ÖKOLOG
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ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Internationaler Rahmen

A)


CoDeS war 2011 - 2014 ein multilaterales Netzwerk im Rahmen des EU Programms Lebenslanges Lernen. Thema ist die Kooperation von Schule und Gemeinde zur Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung. Aus europäischer Perspektive befasst sich das Netzwerk mit Prozessen des Lernens, mit Grundsätzen, Modellen und Instrumenten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Gemeinden.

Das Bundesministerium organisierte als Partner dieses Projekts die erste CoDeS-Konferenz, die vom 1. bis 3. Mai 2012 im Kardinal-König-Haus in Wien stattfand. Es wirkten daran TeilnehmerInnen aus 16 Ländern mit. Die Vielfalt der teilnehmenden Stakeholder von der Wirtschaft, NGOs, KollegInnen aus Schulen, Bildungsforschung sowie Unterrichtsverwaltung etc. brachten unterschiedliche Blickwinkel und Beiträge in die Diskussionen ein. Wesentliche inhaltliche Grundlagen für die Arbeitsgruppen boten ausführliche Projektbeschreibungen und Poster.

Lesen Sie hier den Bericht zur Konferenz!

 

B)


 

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2013 zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger erklärt, mit der Zielsetzung die BürgerInnen über ihre Rechte und Möglichkeiten im Rahmen der EU-Bürgerschaft aufzuklären und das demokratische Leben in Europa auf allen Ebenen zu intensivieren.

 

Die Zielsetzungen im Einzelnen sind

  • bei den EU-BürgerInnen ein Bewusstsein für ihr Recht zu schaffen, sich im Hoheitsgebiet der EU frei zu bewegen und aufzuhalten;

  • die BürgerInnen darüber aufzuklären, wie sie die ihnen eingeräumten Rechte und die EU-Politik zu ihrem Wohl nutzen können und die aktive Beteiligung der UnionsbürgerInnen am politischen Entscheidungsprozess der EU zu fördern;

  • eine Debatte über die Auswirkungen des Rechts auf Freizügigkeit und die damit verbundenen Chancen anzustoßen, wobei insbesondere die mögliche Stärkung des Zusammenhalts und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Menschen für einander hervorgehoben werden.

 

Ein wichtiges europäisches Referenzdokument ist die Europarats-Charta zur Politischen Bildung und Menschenrechtsbildung (BMUKK-Rundschreiben Nr. 15/2012 v. 10. September 2012), in der die Bedeutung der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern betont wird.

Rundschreiben Nr. 15/2012

 

 

C)


Community Education in Österreich

 

 

 

 

Die österreichischen Entwicklungen zum lebenslangen Lernen sind eng an die Bildungspolitik der Europäischen Union geknüpft. Im Jahr 2011 wurde die österreichische Strategie zum lebensbegleitenden Lernen "LLL:2020" verabschiedet. 

Community Education ist eine von zwölf Aktionslinien dieser Strategie.

Mit „Verstärkung von „Community-Education“-Ansätzen mittels kommunaler Einrichtungen und in der organisierten Zivilgesellschaft“ werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Alters- und Lebensphasen gezielt dabei unterstützt, ihr Leben und das der Community (Nachbarschaft, Gemeinde, Region, Dorf, Stadt, Stadtteil) kompetent und aktiv zu gestalten. Bildung wird von allen relevanten Institutionen auf lokaler und regionaler Ebene wie Gemeinden, Schulen, Hochschulen und anderen Bildungsträgern gemeinsam mit den unterschiedlichen Vereinen und NGOs sowie dem Arbeitsmarktservice und den Menschen vor Ort getragen und als sinnstiftender, partizipativer Prozess erlebbar gemacht.

Lernen ist integraler Bestandteil des zivilgesellschaftlichen Engagements, und jede Form der Partizipation wird auch als wertvolle Lernerfahrung wahrgenommen. Damit tragen partizipative Lernprozesse wesentlich zum individuellen Empowerment und zur Sicherung der Teilhabechancen durch Selbstorganisation unter Berücksichtigung der lokalen und regionalen Bedürfnisse bei.

LLL Strategiepapier

 

 


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