ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

OMS Rudolf Schön Weg

Steckbrief

Ökologie & Nachhaltigkeit an unserer Mittelschule

Nachhaltigkeit ist an unserer Mittelschule ein zentraler Bestandteil des Schulalltags und der Schulentwicklung. In Zeiten global knapper werdender Ressourcen und steigender Rohstoffpreise sehen wir es als unsere pädagogische Verantwortung, SchülerInnen für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren und sie zu einem verantwortungsbewussten, nachhaltigen Handeln zu befähigen. Dabei ist es uns besonders wichtig zu vermitteln, dass jede einzelne Person – auch durch kleine Veränderungen im Alltag – einen wirksamen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann.

Ausgehend von einer anfänglich noch wenig ausgeprägten gemeinsamen Teamkultur im Bereich Ökologie wurde ein umfassender Schulentwicklungsprozess initiiert. Dieser setzte bewusst sowohl bei den Lehrpersonen als auch bei den SchülerInnen an. Durch kontinuierliche Bewusstseinsbildung, klare Vereinbarungen und praxisnahe Maßnahmen gelang es, ökologische Verantwortung als gemeinsamen Wert in der Schulgemeinschaft zu verankern.

Ein Schwerpunkt liegt auf Müllvermeidung, Mülltrennung und Energieeinsparung. Einheitliche Mülltrennungssysteme wurden eingeführt, ein verantwortungsvoller Umgang mit Strom wird aktiv gefördert und im Schulalltag konsequent umgesetzt. Der hohe Verbrauch von Plastikflaschen konnte durch gezielte Maßnahmen deutlich reduziert werden – mittlerweile nutzen rund 95 % der SchülerInnen Mehrwegtrinkflaschen.

Ökologische Inhalte werden regelmäßig in fächerübergreifenden Projekten aufgegriffen. Ein besonderes Highlight stellt das jährlich stattfindende zweitägige Ökologie-Projekt dar, an dem sich die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt. In diesen zwei Projekttagen setzen sich alle Klassen und Lehrpersonen intensiv mit unterschiedlichen Aspekten der Ökologie und Nachhaltigkeit auseinander. Durch Workshops, praktische Arbeiten und gemeinsames Reflektieren wird Umweltbildung nachhaltig im Schulalltag verankert.

Ein weiterer wichtiger Baustein unseres Engagements ist die dreijährige Teilnahme an der „GemüseAckerdemie“. In diesem Rahmen lernen die SchülerInnen den nachhaltigen Anbau von Gemüse kennen und erleben ökologische Kreisläufe unmittelbar. Die Anschaffung, Bepflanzung und Pflege von 14 Hochbeeten ermöglicht es den Lernenden, Verantwortung zu übernehmen und den Wert regionaler, saisonaler Lebensmittel bewusst wahrzunehmen.

Zusätzlich wurde die Gestaltung naturnaher Schulbereiche forciert. Durch die Anbringung von Nützlingsunterkünften und gezielte Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt wird Biodiversität am Schulstandort erlebbar gemacht.

Unsere Schule versteht Nachhaltigkeit nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als langfristigen Entwicklungsprozess. Die aktive Einbindung der SchülerInnen in Planung, Umsetzung und Pflege ökologischer Maßnahmen stärkt Selbstwirksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und Gemeinschaftssinn. Mit unserer Bewerbung um das ÖKOLOG-Zeichen möchten wir dieses Engagement sichtbar machen, weiterentwickeln und langfristig sichern.

Kurzüberblick – Erreichte Ziele und Maßnahmen

  • Regelmäßige ÖKOLOG-Projekte im Schuljahr

  • Jährliches zweitägiges Ökologie-Projekt mit Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft

  • Dreijährige Teilnahme an der „GemüseAckerdemie“

  • 14 Hochbeete – Planung, Pflege und Nutzung durch SchülerInnen

  • 95 % Nutzung von Mehrwegtrinkflaschen

  • Konsequente Mülltrennung und Müllvermeidung

  • Energiesparendes Verhalten im Schulalltag

  • Förderung der Artenvielfalt durch naturnahe Gestaltung und Nützlingsunterkünfte

Jahresberichte

Von dieser Institution existieren noch keine Jahresberichte.