ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ökolog-Jahr 2021/2022

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: BHAK Deutschlandsberg
KoordinatorIn: Hierl Julia, BEd
DirektorIn: Mag. Herler Elke
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Im Schuljahr 2021/2022 haben sich die Schüler:innen der HAK Deutschlandberg mit einigen spannenden Workshops, Exkursionen und Unterrichtseinheiten zu nachhaltigen Themen wie faire Produktion, grüne Energie und biologische Vielfalt in der Landwirtschaft befasst.


Im Rahmen der Ökologisierung des Bundesschulzentrums Deutschlandsberg hat es sich die HAK Deutschlandsberg zum Ziel gemacht, die Umweltproblematik genauer unter die Lupe zu nehmen.
So fanden in zwei Klassen Workshops zum Thema #slow Fashion statt, die von Frau Madlmayer vom Verein "Südwind" abgehalten wurden. Unter anderem wurde in diesen Workshops das Konzept ‚Reduce – Reuse – Recycle‘ näher besprochen und später um weitere Begriffe wie ‚Refuse‘ und ‚Repair‘ erweitert. Dies führte den SchülerInnen vor Augen, dass es sehr wichtig ist, sich ein verantwortungsvolles Konsumverhalten anzueignen. Die SchülerInnen setzten sich zudem mit dem Material ‚Baumwolle‘ auseinander.

Im Pandemie-bedingten Sportunterricht wurde ein regionales und saisonales Schulmenü gekocht, bei dem die Schülerinnen viel über die biologische Vielfalt in der regionalen Landwirtschaft gelernt haben.

Durch ein Rollenspiel zum Thema "Pumpspeicherkraftwerk auf der Koralpe" im GWV-Unterricht durften die Schülerinnen der 2. Klassen erfahren, wie schwierig es ist, ein solches Großprojekt zu realisieren. Neben den Umweltverträglichkeitsprüfungen gibt es viele Parteien und Meinungsvertreter mit unterschiedlichen Zielen, sodass klimafreundliche Kraftwerke nur sehr langsam erbaut werden können.
Die Schüler:innen beim Verspeisen des selbstgekochten, regionales Menüs.

Die Schüler:innen beim Verspeisen des selbstgekochten, regionales Menüs.

Den Schüler:innen schmeckt es sichtlich.

Den Schüler:innen schmeckt es sichtlich.

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im Rahmen des Schulprojekts „Ökolog“ und des Faches Bewegung und Sport haben die Schülerinnen der 2AK und 2BK der HAK Deutschlandsberg ein saisonales und regionales 4-gänge Menü zum Thema „gesunder Ernährung“ gekocht. Das in der Theorie gelernte wurde somit in die Praxis umgesetzt. Dies sorgt bei der Ausbildung junger Menschen für einen unschätzbar hohen Mehrwert für unser alltägliches Miteinander.
Das Projekt wurde mit dem Grundgedanken organisiert, Qualität, Regionalität und Saisonalität in das Bewusstsein junger Menschen zu bringen. Nicht zu vergessen ist der Umweltaspekt, bei dem die Produkte auf möglichst kurzem Weg zum Endkonsumenten gelangen.


Im GWV- Unterricht absolvierten die Klassen 2AK/BK den Workshop "Die Reise meines Handys".
In diesem Workshop wird der komplexe Erzeugungs- und Recyclingweg eines Mobiltelefons unter die Lupe genommen und auf seine nachhaltige Beschaffung hinterfragt.
Die Schüler*innen wurden hier selbst aktiv, sie erlebten den Weg des Handys von der Gewinnung der Rohstoffe über die Fertigung in Fabriken über den Gebrauch bis zum Wegwerfen oder Recyceln oder Weitergeben des Handys.
Das Handy ist als Alltagsgegenstand ebenso wie als Statussymbol nicht mehr wegzudenken. Es ist unser Tor in soziale Netzwerke, ins Internet, unsere Uhr und nicht zuletzt unser Telefon.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Workshops mitt dem Verein Südwind zu den Themen "Smartphones" und "Die Reise einer Jeans"

In diesem Workshop wird der komplexe Erzeugungs- und Recyclingweg eines Mobiltelefons unter die Lupe genommen und auf seine nachhaltige Beschaffung hinterfragt.
Die Schüler*innen wurden hier selbst aktiv, sie erlebten den Weg des Handys von der Gewinnung der Rohstoffe über die Fertigung in Fabriken über den Gebrauch bis zum Wegwerfen oder Recyceln oder Weitergeben des Handys.
Das Handy ist als Alltagsgegenstand ebenso wie als Statussymbol nicht mehr wegzudenken. Es ist unser Tor in soziale Netzwerke, ins Internet, unsere Uhr und nicht zuletzt unser Telefon.
Hinter dem Produkt steht eine lange Kette an Verarbeitungsschritten, in die viele Menschen weltweit eingebunden sind.

Sportlich, extravagant, elegant – was man anzieht will wohl überlegt sein, denn unsere Kleidung vermittelt ihre Botschaft an unsere Umwelt: Was stellen wir dar? Wo gehören wir dazu? Welche Werte vermitteln wir mit unserer Kleidung? Im Baumwoll-Mode-Workshop lernten die Schüler:innen das globale Netz der Textilindustrie kennen.

Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Diese ÖKOLOG-Aktivität wurde als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für Umwelt und Gesundheit gefördert. Die Schule hat eine Projektdokumentation abgegeben.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Wahl zwischen den Workshops zum Thema "Textilien oder Smartphones"

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Verein Südwind

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Fotos, die während des Projekt entstanden sind, wurden via social media (Instagram) veröffentlicht. Auch ein kurzer schriftlicher Beitrag wurde online gestellt.

Das Projekt "regionales und saisonales Schulmenü" wurde auch in der regionales Zeitung veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Mündlich am Ende der Veranstaltung

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
erfolgreiche Durchführung der Projekte; abschließende Arbeit der Schüler:innen

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Lebhaftere Diskussionen über diese Themen im Schulalltag

Wo liegen unsere Stärken?
Vielseitiger Zugang zu Ökolog-Themen (auch wirtschaftlich)

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Entrepreneurship-Education, ECHA-ZERTIFIKAT ZUR BEGABUNGS- UND BEGABTENFÖRDERUNG