ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Lärm macht krank

Schule: Privates Oberstufenrealgymnasium Graz Eggenberg des Vereins für Franziskanische Bildung
KoordinatorIn: Mag. Scherr Elke
DirektorIn: Mag. Neißl Irene
Handlungsbereiche:
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Macht Lärm krank? Genau mit dieser Frage beschäftigen wir, die 7c, uns anhand eines Lärmprojektes. Das Motto „Lärm macht krank“ füllte einige Stunden des Biologie-, Chemie- sowie Physikunterrichts und wir lernten viel Wissenswertes über das Phänomen Ohr.
Der Schall trifft auf die passend geformte Ohrmuschel, geht durch den 2,5-3,5 cm langen „schmalzigen“ Gehörgang und trifft auf das Trommelfell. Dort übertragen die 3 Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel) den Schall auf die Membran des ovalen Fensters, welches nun die lymphartige Flüssigkeit der Schnecke zum Schwingen bringt. In der Schnecke befindet sich das eigentliche Hörorgan, das „Corti-Organ“. Hier prallt die Deckmembran durch das Auf- und Abschwingen der Perilymphe auf die Sinneshärchen, welche Impulse auslösen, die über den Hörnerv ins Gehirn gelangen. Je lauter ein Ton ist, desto stärker schwingt die Deckmembran. Sinneshärchen können sich durch das ständige Aufprallen nicht mehr aufrichten und sterben ab. Diese besonderen Härchen wachsen nicht mehr nach. Mögliche Folgen einer permanenten Lärmbelastung sind zeitweilige und bleibende Hörschwellenverschiebungen.
Durch praktische Experimente z.B. Richtungshören und eines Konzentrationstests vertieften wir nicht nur unser Wissen, sondern es verblüffte auch manche, wie schlecht sie eigentlich hören. Schon kurzandauernde laute Geräusche um die 120 dB (Discobesuch neben der Box) können zu Tinnitus, Schwerhörigkeit und einem Hörsturz führen.
Fazit: Lärm macht krank! Gönn deinen Ohren Ruhepausen!
Gruppenfoto

Gruppenfoto

Richtungshören

Richtungshören

Lärmmessung

Lärmmessung

Richtungshören Teil 2

Richtungshören Teil 2

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Gerade in der Corona-Zeit wird uns bewusst, welcher Lärmbelästigung wir im normalen Schulalltag ausgesetzt sind. Aus diesem Grund haben wir uns im Hinblick auf "Gesundheitsförderung" mit der Lärmbelästigung im Schulgebäude auseinandergesetzt und dabei Ursachen, Auswirkungen und Versuche zum Bewusstmachen herausgearbeitet.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Macht Lärm krank? Genau mit dieser Frage beschäftigte sich die 7C-Klasse anhand eines Lärmprojektes. Zuerst setzten wir uns mit dem Aufbau sowie mit der Funktion des Ohrs auseinander. Dabei konzentrierten wir uns auch auf die Sinneshärchen, die durch ständiges Aufprallen sich nicht mehr aufrichten und daher absterben. Diese besonderen Härchen wachsen nicht mehr nach. Mögliche Folgen einer permanenten Lärmbelastung sind daher zeitweilige und bleibende Hörschwellenverschiebungen.
Durch praktische Experimente z.B. Richtungshören und eines Konzentrationstests vertieften wir nicht nur unser Wissen, sondern es verblüffte auch manche, wie schlecht sie eigentlich hören. Schon kurzandauernde laute Geräusche um die 120 dB (Discobesuch neben der Box) können zu Tinnitus, Schwerhörigkeit und einem Hörsturz führen.
Fazit: Lärm macht krank! Gönn deinen Ohren Ruhepausen!

Handlungsbereiche
Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
21

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei den einzelnen Versuchen konnten die SchülerInnen entsprechend handeln.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es wurde der Lärm-Praxiskoffer des UBZ ausgeborgt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die SchülerInnen sollten ihre Erfahrungen mit den anderen Klassen teilen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die SchülerInnen mussten einen Konzentrationstest mit und ohne Lärmbelästigung durchführen. Dabei zeigte sich, welche Auswirkungen Lärm hat. Auch die Lärmampel, die bei erhöhtem Lärm reagiert, verdeutlichte den Lärmpegel im Unterricht.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesundheitsförderung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die SchülerInnen reagierten empfindlicher auf Lärmbelästigungen und dämmten die Laustärke eher ein als die anderen Klassen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Besseres Verständnis für Lärm.

Wo liegen unsere Stärken?
Bei Lärm zeigt sich, dass jeder bzw. jede Rücksicht nehmen muss.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)