ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Freiraumgestaltung Kletter-und Balancierpark

Schule: Volksschule St.Radegund
KoordinatorIn: VD Anhofer-Muhri Kristina
DirektorIn: Dir. Anhofer-Muhri Kristina
Inhalt
Im vergangenen Schuljahr gestalteten wir unseren Schulaußenbereich gemeinsam mit den Schüler*innen. Gemeinsam erarbeiteten wir einen Plan, wie dieser Bereich optimal genützt werden kann. Bei der Ausführung der Arbeiten unterstützten die Kinder mit den Klassenlehrer*innen den Aufbau der Seile, der Balancierreifen und die Gestaltung des festen Außenbereiches mit dem Bemalen von verschiedenen Hüpfspielen und dem Bau von Stelzen.
Praktischer Test unsrer selbstgebauten Stelzen

Praktischer Test unsrer selbstgebauten Stelzen

Mit Eifer dabei

Mit Eifer dabei

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
In diesem Schuljahr gestalteten wir unseren Schulaußenbereich gemeinsam mit den Schüler*innen. Wir haben an der südlichen Grenze des Schulhofes einen hohe Fichtenhecke, deren unterer Bereich sich zum Klettern und als Rückzugsort für die Kinder anbietet. Gemeinsam gestalteten wir einen Plan, wie dieser Bereich optimal genützt werden kann. Bei der Ausführung der Arbeiten unterstützten die Kinder mit den Klassenlehrer*innen den Aufbau der Seile und Klettereinheiten. Leider konnte dort dann doch kein Klettergarten entstehen, da das Gelände zu abschüssig war. Wir ließen durch ein Firma Piloten setzen, um doch noch zu unserem Klettergarten zu kommen. Außerdem wurden noch mit alten Autoreifen, die die Kinder bemalten, ein Balancierparcour und neben der Rutsche eine Holztreppe errichtet. Die Sandkiste wurde mit einem Wasserzulauf erweitert. Des Weiteren bauten die Kinder im Werkunterricht Holzstelzen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die Kinder konnten beim Erstellen eines Planes der Außenanlage ihre Wünsche mit einer Zeichnung oder Beschreibung darstellen. Die Entwürfe und Vorschläge wurden gesammelt und im Klassenrat besprochen. Die Entscheidungen im Klassenrat wurden dann im Schulrat den Kindern weiterbesprochen. Dabei wurde der Vorschlag, dass unsere Fichtenhecke zu einem Klettergarten umgebaut wird, von mehrheitlich angenommen.
Mit einer Mitarbeiterin von Styria Vitalis ging es dann in die konkrete Planung. So wurden wir in diesem Schuljahr auch Mitglied des Vereines von Styria Vitalis und haben am Ende des SJ die Plakette für eine "Gesunde Schule" erhalten.
Im Laufe des Schuljahres mussten dann doch einige Änderungen in Kauf genommenwerden, da der TÜV unsere ursprüngliche Version des Klettergartens nicht zustimmte. So wurden im Grünbereich Piloten gesetzt und der Klettergarten konnte auf diese Weise errichtet werden.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
60
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Zur Erreichung unserer Ziele sind alle Fähigkeiten und Fertigkeiten beiderlei Geschlechts in gleicher Weise vonnöten. Die Schaffung neuer, vielfältiger Bereiche im Außenraum ermöglichte eine ausgewogene Nutzung beider Geschlechter dieser Bereiche.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Eingebunden in das Projekt waren Styria Vitalis, der TÜV, unsere Gemeindemitarbeiter, Fa. Fromm
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Präsentation und Öffentlichkeitsarbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Veröffentlichungen in der Gemeindezeitung.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Abschlussgespräch
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Schule wurde noch mehr bewegungs- freundlich und-anregend gestaltet. Das Außengelände entspricht den Kriterien der der gesunden Raumgestaltung. Das Spielen in natürlichen Umgebungen fördert die Kreativität. Ein gemeinsam gestalteter Bereich, der den natürlichen Bestand berücksichtigt und integriert, steigert umweltbewusstes Verhalten und macht Kooperation erfahrbar.
Wo liegen unsere Stärken?
In unserer Begeisterungsfähigkeit!
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Keine Angabe