ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Regionale, nachhaltige Ernährungssysteme: Entwicklung eines Lernmoduls gemeinsam mit Studierenden

Schule: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KoordinatorIn: Mag Salzmann-Schojer Katharina, BEd.
DirektorIn: Dr. Haase Thomas
Inhalt
Titel Modul: Ein Blick über den Tellerrand. Unser Essen – unsere Region – unsere Zukunft.

Das prototypische Lernmodul wurde im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Teaching Local Sustainable Foodsystems“ entwickelt. Die Grundidee wurde durch das internationale Team aus 5 EU-Ländern konkretisiert. Eine Gruppe von 20 Masterstudierenden und angehenden Lehrpersonen der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik präzisierte die Ideen mithilfe von detaillierten Unterrichtsplanungen und der Übersetzung der Unterlagen ins Englische, wovon CLIL-Lehrpersonen bzw. Schulen mit dem Schwerpunkt auf Fachsprache Englisch besonders profitieren.
Die Unterrichtsideen und detaillierten Unterrichtsplanungen wurden durch Schulen in 5 EU-Ländern erprobt und evaluiert. Diese nationale und internationale Evaluation legte die Möglichkeiten und Herausforderungen in Hinblick auf Umsetzbarkeit und Einsetzbarkeit im Unterricht offen.
Alle Unterrichtsmaterialien sind Open-Source-Materialien, das heißt sie stehen für interessierte Lehrpersonen unter folgendem Link zur freien Verfügung:
Unterrichtsmaterialien in Deutsch:
https://www.gruene-paedagogik.at/download/ein-blick-ueber-den-tellerrand-unsere-region-unser-essen-unsere-zukunft

Unterrichtsmaterialien in Englisch:
https://www.gruene-paedagogik.at/download/a-look-beyond-the-horizon-our-region-our-food-our-future

Wie gut kennen wir unsere Region, in der wir leben?
Gibt es regionale Produzent*innen,
die uns mit Lebensmitteln versorgen?
Woher kommen unsere Lebensmittel eigentlich?
Unter welchen Bedingungen ist der Konsum von unseren Lieblingsgerichten vertretbar?

Das Lernmodul leistet einen Beitrag für innovative, diversitätsfördernde Unterrichtsentwicklung. Durch die mehrperspektivische Betrachtung des Ernährungssystems einer ausgewählten Region, lässt sich systemisches Lernen verwirklichen.

Das globale Ernährungssystem trägt wesentlich zur Entwicklung der Klimaproblematik bei. Entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette finden Prozesse statt, die in Kritik stehen, den Klimawandel und die soziale Ungleichheit zu steigern (EC, 2014). Als Lösungsansatz für diese Herausforderungen wird vielfach die Reimplementierung regionaler Kreisläufe im Ernährungssystem beschrieben (EC, 2017; Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, 2019). Doch wie sehen regionale Ernährungsstrategien aus? Wie steigert man die regionale Wertschöpfung? Was bedeutet Ernährungssouveränität? Wie kann man die Resi-lienz einer Region stärken? Diese Fragen gilt es im Unterricht zu analysieren und Antworten darauf zu finden.
Die Grüne Pädagogik - Basis des Lernmoduls - ist das didaktische Konzept der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, welches einerseits die Postulate der Bildung für nachhaltige Entwicklung und andererseits konstruktivistisch orientierte Ansätze der Didaktik, welche aktive, selbstgesteuerte, situative und soziale Prozesse des Lernens fordern, fokussiert (Wogowitsch et al., 2016). Die Grüne Pädagogik konkretisiert Bildung für Nachhaltige Entwicklung in ausgewählten Themenfeldern und dient als Leitfaden für die konkrete Entwicklung von Lernsettings im Sinne der Transformation zur Nachhaltigen Entwicklung (Forstner-Ebhart und Linder, 2017).
Für das Kennenlernen des regionalen nachhaltigen Ernährungssystems eröffnen sich zahlreiche dieser nachhaltigkeitsrelevanten Themenfelder im Unterricht.
Ziel ist es, Lernende zu einem verantwortungsbewussten Konsum und zu einer nachhaltigen Produktion zu inspirieren.
In diesem systemischen Lernprozess, der je nach Fokus unterschiedliche Themen von Regionen erörtert, spielt die Lehrkraft mehr eine lernprozess-begleitende Rolle denn eine wissensvermittelnde Rolle. Die Lernenden erwerben Kompetenzen dabei durch einen handelnden Umgang mit Wissen. Dadurch ist die Lehrperson gefordert, sich selbst in der Vorbereitung intensiv mit der jeweiligen Region auseinanderzusetzen den Lernprozess abge-stimmt auf den Wissens- und Kenntnisstand der Lernenden und die Besonderheiten der Region zu planen.
Das Lernmodul gliedert sich in unterschiedliche Bausteine A, B, C, D und E (siehe Website Grüne Pädagogik). Diese Basisbausteine sind zur Gänze zu absolvieren, sodass ein vollständiger Lernprozess im Sinne der Grünen Pädagogik ermöglicht wird. In der Bausteinkategorie C gibt es erweiterte Unterrichtsbausteine von C1 bis C7. Diese können optional, je nach Interesse, Fokusbildung und Zeit absolviert werden, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Dies bietet der Lehrperson die Möglichkeit individuell jene Unterrichtsschwerpunkte auszuwählen, die für die jeweilige Schule oder Klasse bzw. Region relevant sind. Die stringente Bearbeitung des Lernmoduls und die Reflexionsprozesse der Lernenden werden durch ein Lerntagebuch begleitet.
Insgesamt geht es in diesem Lernmodul um Vielfalt und Diversität. Diese wird auf unterschiedlichsten Ebenen zum Ausdruck gebracht. Wir möchten Sie ermutigen und einladen, dieses umfassende Lernmodul, die detaillierten Unterrichtsplanungen und die umfangreichen Lernmaterialien kennen zu lernen und auszuprobieren und somit einen Beitrag zur Förderung von Diversität auf den angesprochenen Ebenen zu leisten.
Entwickler*innen der Lernsettings: Kilian Berschl, Theresa Bruckner, Phillipp Dietrich, Anna Eder, Magdalena Gattringer, Katharina Gindl, Katja Harrer, Theresa Heidl, Michael Lehner-Dittenberger, Victoria Lettenmair, Harald Mattenberger, Johanna Michenthaler, Victoria Mraz, Alexandra Muhr, Christoph Pranz, Theresa Priller, Anna Quehenberger, Horst Reiter, Katharina Salzmann-Schojer, Theresa Strobl, Michael Unterberger, Melanie Wimmer und Stefan Zahler
Rückblick
Umweltbildung/ÖKOLOG ist auch in der Leistungsvereinbarung angesprochen.
Ja
Lernort PH
Ausbildung
Die Leitpädagogik des Hauses, die „Grüne Pädagogik“ wird sowohl als eigene Lehrveranstaltung angeboten als auch direkt in den Lehrveranstaltungen exemplarisch gelehrt und gelernt.
Für AP Studierende ist die Lehrveranstaltung „Umweltzertifizierung in Bildungsinstitutionen“ als Pflichtlehrveranstaltung der Fachdidaktik für alle zu absolvieren. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bildungsmanagement werden Bildungsprojekte zu „grünen Themen“ geplant und umgesetzt.
Umweltzertifizierung und ihre Maßnahmen sind zentraler Bestandteil der Studieneingangsphase
Fortbildung
Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik organisiert für die Lehrenden zahlreiche Seminare und Weiterbildungen im Rahmen der Hochschuldidaktik. Die Seminarreihe dient der Weiterentwicklung der Lehrenden und der Lehre an der Hochschule und ist so auch eine wichtige Maßnahme in der Qualitätsentwicklung. In den letzten Jahren wurden zwei große Schwerpunkte in der Hochschuldidaktik gesetzt: Grüne Pädagogik und E-Learning
Grüne Pädagogik ist das Konzept zur Umsetzung der Bildung für Nachhaltigen Entwicklung an der Hochschule. Ziel der Fortbildungen in diesem Bereich war es und ist es, die Lehrenden dabei zu unterstützen, ihre Lehre in Richtung einer „Grünen Pädagogik“ weiterzuentwickeln. Im Fokus stand hier nach der theoretischen Fundierung des Konzepts die konkrete Umsetzung in Lernsettings.
Im letzten Studienjahr wurde von Lehrenden der Hochschule eine eigene Website zur Grünen Pädagogik ins Leben gerufen, die vielfältige Information aber auch Lern-Lehrsettings unter diesem Fokus bietet:

https://www.gruene-paedagogik.at/
Weiterbildung / Lehrgänge
Zahlreiche laufende Lehrgänge siehe Bericht 2018
Neu seit 2019: HSL Lernraum Natur in Kooperation mit PH Burgenland,
HSL HIPS-Reittherapie, HSL Lebensmittelwissen
Neu seit 2020: HSL Ethik unterrichten - von der Theorie in die Praxis; HSL Schule 4.0; HSL Gewaltprävention in Kooperation mit Südwind
Aktivitäten des ÖKOLOG-Teams an der PH
Siehe Dokumentation Umweltzeichen und Berichte Ökolog PH-Treffen
Umsetzung relevanter Maßnahmen bezogen auf den Betrieb
Siehe Dokumentation Umweltzeichen
Verbreitungszentrum PH
Maßnahmen an Praxisschulen an der PH
keine Praxisschule an der PH
Maßnahmen an Praxisschulen im Umfeld
Laufende Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte und Schulentwicklung unter Berücksichtigung von z.B. Umweltzeichenkriterien
Studierende können im Rahmen ihrer Praktika Aktivitäten anbieten. Eine hohe Anzahl der Praxisschulen sind Umweltzeichen- und/oder Ökologschulen
Aktivitäten im Rahmen des Regionalteams
Kein Regionalteam
Entwicklungszentrum PH - Forschung und Innovation
Allgemeine Forschungsarbeiten (Seminar- bzw. Bachelorarbeiten)
Zahlreiche Arbeiten durch den Studienschwerpunkt.
Titel von ausgewählten Bachelorarbeiten:
Altenbuchner Christine, DI: Das Engagement von BOKU-Studierenden bei der Klimaschutzbewegung und die Rolle von Umweltwissen dafür.
Eichhorn Theresa: Fallbeispiele der Grünen Pädagogik im internationalen Vergleich - eine qualitative Inhaltsanalyse.
Frank Judith, DI: Vorstellungen angehender Pädagoginnen und Pädagogen zur Grünen Pädagogik. Eine Analyse zu den Vorstellungen von Bachelor - Absolventinnen und Absolventen sowie Studierenden des Masterstudiums der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik zum Konzept der Grünen Pädagogik.
Gruber Johanna: Direktvermarktung von Gemüse. Welche Rolle spielt das Interesse von Konsument*innen an saisonalem und regionalem Gemüse?
Ritzer Janine: Zum Stellenwert einer nachhaltigen Ernährung und eines nachhaltigen Lebensmitteleinkaufs an landwirtschaftlichen Fachschulen im theoretischen und fachpraktischen Unterricht am Beispiel von Tiroler Fachschulen in der Fachrichtung Betriebs- und Haushaltsmanagement.
Walch Julia: Wahrnehmung und Vermittlung von Klimawandel-Inhalten an landwirtschaftlichen Schulen in Westösterreich.
Forschungsprojekte (ProfessorInnen)
Kirner, L. Lebenswelten, Werthaltungen und Zukunftserwartungen junger Menschen im ländlichen Raum
Kralicek, B. und Langer, M. CLILEDGE - Eine Studie zum Einfluss von Content and Language Integrated Learning auf den Wissenserwerb in Berufsbildenden Höheren Schulen
Scheuch, M. und Heidinger, C. Finale einer Längsschnittstudie zur Evolution in allgemeinbildenden höheren Schulen
Scheuch, M. und Sippl, C. Wasserwelten im Anthropozän: Ein Kompendium für die Lehrerbildung
Holzwieser, M. Werthaltungen von Student/innen in der Grünen Pädagogik
Kaipel, L. und Payrhuber, A. Wissenstransfer in der Direktvermarktung
Michenthaler, J. und Salzmann, K. EducLocalFOOD - Teaching local and sustainable food systems
Paschold, L. Evaluation und Untersuchung von Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit und zum Empoverment von Bäuerinnen
Payrhuber, A. Wirkung von Agrar- und Umweltkommunikation in audiovisuellen Formaten auf österreichische Rezipienten
Vogl, I. Analyse von Jobausschreibungen im Bereich der Umweltbildung - Nachgefragte Arbeitsfelder für Umweltpädagoginnen und Umweltpädagogen
Wolf, D. und Haubenhofer, D. Lernen in und mit der Natur. Auswirkungen von partizipativ gestalteten Schulfreiräumen auf die Gesundheit und das Lernen
Forstner, A. & Schroll, C. Zur Förderung von Ambiguitätstoleranz in der Nachhaltigkeitsbildung
Kirner, L. Auswirkungen der Corona-19-Pandemie auf die österreichische Land- und Forstwirtschaft
Berger, E., Paschold, L. & Hopf, N. Erfahrungen, Wirkungen und Potentiale von Distance Learning an der HAUP
Forstner, A. & Scheuch, M. NECTAR – Transformatives Lernen in Agrar- und Umweltbildung
Langer, M. & Maurer, N. Potenziale klimafreundlicher Mobilität als Grundlage für eine klimaneutrale HAUP
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
siehe Umweltzeichen: 75% der Lehrveranstaltungen weisen ökologische Inhalte auf
Maßnahme im Detail
Bezeichnung der Maßnahme / des Projekts
Regionale, nachhaltige Ernährungssysteme: Entwicklung eines Lernmoduls gemeinsam mit Studierenden
Beschreibung: Was wurde durch diese Maßnahme erreicht?
Titel Modul: Ein Blick über den Tellerrand. Unser Essen – unsere Region – unsere Zukunft.

Das prototypische Lernmodul wurde im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Teaching Local Sustainable Foodsystems“ entwickelt. Die Grundidee wurde durch das internationale Team aus 5 EU-Ländern konkretisiert. Eine Gruppe von 20 Masterstudierenden und angehenden Lehrpersonen der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik präzisierte die Ideen mithilfe von detaillierten Unterrichtsplanungen und der Übersetzung der Unterlagen ins Englische, wovon CLIL-Lehrpersonen bzw. Schulen mit dem Schwerpunkt auf Fachsprache Englisch besonders profitieren.
Die Unterrichtsideen und detaillierten Unterrichtsplanungen wurden durch Schulen in 5 EU-Ländern erprobt und evaluiert. Diese nationale und internationale Evaluation legte die Möglichkeiten und Herausforderungen in Hinblick auf Umsetzbarkeit und Einsetzbarkeit im Unterricht offen.
Alle Unterrichtsmaterialien sind Open-Source-Materialien, das heißt sie stehen für interessierte Lehrpersonen unter folgendem Link zur freien Verfügung:
Unterrichtsmaterialien in Deutsch:
https://www.gruene-paedagogik.at/download/ein-blick-ueber-den-tellerrand-unsere-region-unser-essen-unsere-zukunft

Unterrichtsmaterialien in Englisch:
https://www.gruene-paedagogik.at/download/a-look-beyond-the-horizon-our-region-our-food-our-future

Wie gut kennen wir unsere Region, in der wir leben?
Gibt es regionale Produzent*innen,
die uns mit Lebensmitteln versorgen?
Woher kommen unsere Lebensmittel eigentlich?
Unter welchen Bedingungen ist der Konsum von unseren Lieblingsgerichten vertretbar?

Das Lernmodul leistet einen Beitrag für innovative, diversitätsfördernde Unterrichtsentwicklung. Durch die mehrperspektivische Betrachtung des Ernährungssystems einer ausgewählten Region, lässt sich systemisches Lernen verwirklichen.

Das globale Ernährungssystem trägt wesentlich zur Entwicklung der Klimaproblematik bei. Entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette finden Prozesse statt, die in Kritik stehen, den Klimawandel und die soziale Ungleichheit zu steigern (EC, 2014). Als Lösungsansatz für diese Herausforderungen wird vielfach die Reimplementierung regionaler Kreisläufe im Ernährungssystem beschrieben (EC, 2017; Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, 2019). Doch wie sehen regionale Ernährungsstrategien aus? Wie steigert man die regionale Wertschöpfung? Was bedeutet Ernährungssouveränität? Wie kann man die Resi-lienz einer Region stärken? Diese Fragen gilt es im Unterricht zu analysieren und Antworten darauf zu finden.
Die Grüne Pädagogik - Basis des Lernmoduls - ist das didaktische Konzept der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, welches einerseits die Postulate der Bildung für nachhaltige Entwicklung und andererseits konstruktivistisch orientierte Ansätze der Didaktik, welche aktive, selbstgesteuerte, situative und soziale Prozesse des Lernens fordern, fokussiert (Wogowitsch et al., 2016). Die Grüne Pädagogik konkretisiert Bildung für Nachhaltige Entwicklung in ausgewählten Themenfeldern und dient als Leitfaden für die konkrete Entwicklung von Lernsettings im Sinne der Transformation zur Nachhaltigen Entwicklung (Forstner-Ebhart und Linder, 2017).
Für das Kennenlernen des regionalen nachhaltigen Ernährungssystems eröffnen sich zahlreiche dieser nachhaltigkeitsrelevanten Themenfelder im Unterricht.
Ziel ist es, Lernende zu einem verantwortungsbewussten Konsum und zu einer nachhaltigen Produktion zu inspirieren.
In diesem systemischen Lernprozess, der je nach Fokus unterschiedliche Themen von Regionen erörtert, spielt die Lehrkraft mehr eine lernprozess-begleitende Rolle denn eine wissensvermittelnde Rolle. Die Lernenden erwerben Kompetenzen dabei durch einen handelnden Umgang mit Wissen. Dadurch ist die Lehrperson gefordert, sich selbst in der Vorbereitung intensiv mit der jeweiligen Region auseinanderzusetzen den Lernprozess abge-stimmt auf den Wissens- und Kenntnisstand der Lernenden und die Besonderheiten der Region zu planen.
Das Lernmodul gliedert sich in unterschiedliche Bausteine A, B, C, D und E (siehe Website Grüne Pädagogik). Diese Basisbausteine sind zur Gänze zu absolvieren, sodass ein vollständiger Lernprozess im Sinne der Grünen Pädagogik ermöglicht wird. In der Bausteinkategorie C gibt es erweiterte Unterrichtsbausteine von C1 bis C7. Diese können optional, je nach Interesse, Fokusbildung und Zeit absolviert werden, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Dies bietet der Lehrperson die Möglichkeit individuell jene Unterrichtsschwerpunkte auszuwählen, die für die jeweilige Schule oder Klasse bzw. Region relevant sind. Die stringente Bearbeitung des Lernmoduls und die Reflexionsprozesse der Lernenden werden durch ein Lerntagebuch begleitet.
Insgesamt geht es in diesem Lernmodul um Vielfalt und Diversität. Diese wird auf unterschiedlichsten Ebenen zum Ausdruck gebracht. Wir möchten Sie ermutigen und einladen, dieses umfassende Lernmodul, die detaillierten Unterrichtsplanungen und die umfangreichen Lernmaterialien kennen zu lernen und auszuprobieren und somit einen Beitrag zur Förderung von Diversität auf den angesprochenen Ebenen zu leisten.
Entwickler*innen der Lernsettings: Kilian Berschl, Theresa Bruckner, Phillipp Dietrich, Anna Eder, Magdalena Gattringer, Katharina Gindl, Katja Harrer, Theresa Heidl, Michael Lehner-Dittenberger, Victoria Lettenmair, Harald Mattenberger, Johanna Michenthaler, Victoria Mraz, Alexandra Muhr, Christoph Pranz, Theresa Priller, Anna Quehenberger, Horst Reiter, Katharina Salzmann-Schojer, Theresa Strobl, Michael Unterberger, Melanie Wimmer und Stefan Zahler
Welche der Qualitäten aus den „Qualitätskriterien“ wurden besonders angesprochen?
  • Lehr- und Lernmethoden
  • Zukunftsperspektiven
  • Kultur der Komplexität
  • Kritisches Denken und Sprache der Möglichkeiten
  • Partizipation
  • Unterrichtsinhalte
  • Zusammenarbeit mit der Gemeinde
Welche Daten, Kennzahlen und Ergebnisse externer Rückmeldungen wurden berücksichtigt? (optional)
Keine Angabe
Link auf spezifische Seite (optional)
https://www.gruene-paedagogik.at/download/ein-blick-ueber-den-tellerrand-unsere-region-unser-essen-unsere-zukunft
Dokument oder Unterrichtsmaterial 1
Dokument oder Unterrichtsmaterial 2
Bild
Netzwerke und Auszeichnungen
Fachdidaktikzentren
Wir arbeiten mit Fachdidaktikzentren im ökologischen Bereich zusammen (optional)
Nein
Zentrum
Keine Angabe
Thema
Keine Angabe
Zentrum
Keine Angabe
Thema
Keine Angabe
Sparkling Science
Wir arbeiten bei einem Sparkling Science Projekt mit (optional)
Nein
Titel des Projekts
Keine Angabe
Link zu näheren Informationen
Keine Angabe
Wir arbeiten in anderer Weise mit folgenden Institutionen zusammen:
Keine Angabe
Netzwerke
Die Pädagogische Hochschule kooperiert mit / ist Mitglied in anderen Netzwerken:
  • IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
  • Erasmus+
andere Netzwerke (UNESCO, Gesunde Schule, Bewegte Schule etc.)
Keine Angabe
Die Pädagogische Hochschule hat folgende Auszeichnungen erhalten
  • Das österreichische Umweltzeichen
  • Sustainability Award