ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mit dem Rad zur Schule - unser Beitrag zum Klimaschutz

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: MS für Musik und Ökologie Gmünd
KoordinatorIn: Brei Daniela, BEd
DirektorIn: SR Gratzl Josef
Handlungsbereiche:
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Wir setzten anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche ein besonderes Zeichen für den Klimaschutz.
Über 100 Schülerinnen und Schüler unserer Schule legten in Begleitung des Lehrerteams ihren Schulweg auf Fahrrädern zurück und verzichteten somit auf Autos und Autobusse. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern ein geeigneter Radweg zur Schule gezeigt sowie Tipps zur Sicherheit am Schulweg gegeben.
Im großen Schulhof wurden wir von Direktor und Umweltstadtrat herzlich empfangen. Nach einer gesunden Jause der "Sozialen Initiative Gmünd - lebmit&bunttex", einem regionalen Sozialprojekt, wurde eine Vielzahl von attraktiven Workshops angeboten.
Während die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse Radfahrtechniken und Profi-Know-how von zertifizierten Radfahrlehrern der Organisation "Easy Drivers" erlernten, nahmen die Kinder der 2. Klassen an einem "Radcheck" teil. "Rad Fuchs", ein ortsansässiges Fahrradfachgeschäft, überprüfte dabei kostenlos die Räder auf ihre Straßentauglichkeit und gab wertvolle Sicherheitstipps. Die 3. Klasse zeigte ihre kreativen Talente mit der Teilnahme an der Aktion "Blühende Straßen". Bei diesem Straßenmalwettbewerb verwandelten die Schülerinnen und Schüler Asphalt und grauen Beton in bunte Malereien mit vielen fröhlichen Motiven, um die Bevölkerung auf den jährlich stattfindenden autofreien Tag aufmerksam zu machen.
Diese Aktion stellten wir unter das Motto "Klimafreundlich unterwegs zu sein ist leicht, einfach und günstig".
Anschließend nahmen alle Klassen an der Aktion "Klimafit zum Radlhit" teil. Hierfür wurden zwei Klassen für ihren Erfolg mit Preisen ausgezeichnet.
Mit dem Rad in die Schule Mit dem Rad in die Schule
Fahrradworkshop Fahrradworkshop
Radcheck Radcheck
"Blühende Straßen" - Straßenmalaktion "Blühende Straßen" - Straßenmalaktion
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Aufgrund der COVID-19 Maßnahmen konnten nicht alle geplanten Maßnahmen im Laufe des vergangenen Schuljahres umgesetzt werden.
Das Schulprojekt "Energie Checker" wurde abgeschlossen. Trotz Einschränkungen in der Umsetzung konnten wir einige "Energiefresser" in der Schule aufdecken. So konnten im Laufe der letzten Monate Energie in Form von Wasser, Strom und Abfall und die damit verbundenen Kosten eingespart werden. Mit Hilfe einer CO2-Ampel konnten die Schülerinnen und Schüler die Luftqualität in der eigenen Klasse im Blick behalten und mit richtigem Stoßlüften einen Beitrag zur besseren Luftqualität leisten. Außerdem erhielten die Klassen Thermometer von der NÖ Energie- und Umweltberatung. Sie waren gefordert, auf die richtige Temperatur im Klassenzimmer zu achten.
Zum ersten Mal fand ein Teil unserer Ökologieschwerpunktstunden in Form von klassen- und schulstufenübergreifenden "Werkstattstunden" zu den Themen "Garteln", "CSI - Der gesunden Ernährung auf der Spur", "Activities - indoor und outdoor" und "Kreative Köpfe" statt. Diese Form von Unterricht wurde von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen. Unter anderem brachte der klassenübergreifende Unterricht viele Vorteile mit sich.
Unsere Schülerinnern und Schüler besuchten im Zuge des Ökologieunterrichtes einen nachhaltig geführten Biobauernhof sowie einen konventionell geführten Betrieb und lernten dabei die wesentlichen Unterschiede kennen. Zu beiden Betrieben konnten wir mit unseren Fahrrädern anreisen und auch bei unseren Exkursionen achten wir stets darauf, dass das Ziel klimafreundlich erreicht werden kann.
Die gesamte Schule hat im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche eine Radsternfahrt durchgeführt, bei welcher die Schülerinnen und Schüler von Haltestellen in der Nähe ihrer Wohnorte von Lehrern abgeholt und auf ihrem Schulweg begleitet wurden. Dabei wurde ihnen der sicherste Radweg zur Schule sowie Tipps zum Thema Sicherheit am Rad nähergebracht. Zusätzlich nahmen alle Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Fahrradworkshops teil.
Weiters beteiligten wir uns an der Aktion "Blühende Straßen" - einer Straßenmalkreideaktion, um auf den autofreien Tag aufmerksam zu machen. Ebenfalls wir nahmen an der Aktion "Klimafit zum Radlhit" teil. Hierfür wurden zwei Klassen mit Preisen ausgezeichnet.
Auch in diesem Schuljahr wurde der Schulgarten wieder von den Schülerinnen und Schülern großteils selbst bepflanzt und gepflegt. So wurde unter anderem die Kräuterpyramide neu gestaltet sowie Tomaten, Kürbisse, Zucchini, Ringelblumen, Erdbeeren, Salatpflanzen und vieles mehr gepflanzt.
In Hinblick auf die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler wird uns unsere Schuljause seit vergangenem Schuljahr von der "Sozialen Initiative Gmünd" geliefert. Dabei wird besonderes Augenmerk auf eine gesunde Jause gelegt. Außerdem unterstützen wir dadurch ein regionales, soziales Projekt.
Wie auch in den letzten Jahren wird das Thema "Upcycling" an unserer Schule großgeschrieben. So wurden unter anderem Bienenwachstücher, nützliche Teppiche, dekorative Sitzkissen und Untersetzer aus scheinbar nicht mehr brauchbaren Dingen hergestellt. Unsere ausgedienten Schulmöbel landeten nicht auf dem Müll, sondern wurden ressourcenschonend und kreativ aufbereitet. So wurden aus alten Sesseln richtige "Designerstücke" für zu Hause.
Nicht zuletzt nahmen wir an einem grenzüberschreitenden ÖKO-Projekt mit dem Titel "LandArt" teil, bei dem der Naturpark Blockheide und der Geopark Vysocina bei Telc als Projektpartner fungierten. Ziel war es Kunstwerke aus Materialien herzustellen, die in der Natur zu finden sind. Beim abschließenden Festakt im Turnsaal erhielten die Schülerinnen und Schüler Belohnungen für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit an diesem Projekt.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Wir setzten anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche ein besonderes Zeichen für den Klimaschutz.
Über 100 Schülerinnen und Schüler unserer Schule legten in Begleitung des Lehrerteams ihren Schulweg auf Fahrrädern zurück und verzichteten somit auf Autos und Autobusse. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern ein geeigneter Radweg zur Schule gezeigt sowie Tipps zur Sicherheit am Schulweg gegeben.
Im großen Schulhof wurden wir von Direktor und Umweltstadtrat herzlich empfangen. Nach einer gesunden Jause der "Sozialen Initiative Gmünd - lebmit&bunttex", einem regionalen Sozialprojekt, wurde eine Vielzahl von attraktiven Workshops angeboten.
Während die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse Radfahrtechniken und Profi-Know-how von zertifizierten Radfahrlehrern der Organisation "Easy Drivers" erlernten, nahmen die Kinder der 2. Klassen an einem "Radcheck" teil. "Rad Fuchs", ein ortsansässiges Fahrradfachgeschäft, überprüfte dabei kostenlos die Räder auf ihre Straßentauglichkeit und gab wertvolle Sicherheitstipps. Die 3. Klasse zeigte ihre kreativen Talente mit der Teilnahme an der Aktion "Blühende Straßen". Bei diesem Straßenmalwettbewerb verwandelten die Schülerinnen und Schüler Asphalt und grauen Beton in bunte Malereien mit vielen fröhlichen Motiven, um die Bevölkerung auf den jährlich stattfindenden autofreien Tag aufmerksam zu machen.
Diese Aktion stellten wir unter das Motto "Klimafreundlich unterwegs zu sein ist leicht, einfach und günstig".
Anschließend nahmen alle Klassen an der Aktion "Klimafit zum Radlhit" teil. Hierfür wurden zwei Klassen für ihren Erfolg mit Preisen ausgezeichnet.

Handlungsbereiche
Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
109

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mädchen und Buben konnten sich gleichermaßen an den Aktivitäten beteiligen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit dem regionalen Sozialprojekt "Soziale Initiative Gmünd - lebmit&bunttex", dem ortsansässigen Fahrradfachgeschäft "RadFuchs", der Organisation "EasyDrivers" sowie Gemeindevertretern.
Den Impuls und die Rahmenbedingungen zu diesem Projekt lieferte uns die "Europäische Mobilitätswoche". Eine Initiative, koordiniert vom Klimabündnis Österreich und gefördert vom BMK mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger für klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Berichte und Fotos auf unserer Schulhomepage https://oekommsgmuend.edupage.org/ sowie in regionalen Zeitungen und auf der Facebook-Seite einer unserer Kooperationspartner.
Öffentlicher Eintrag im Veranstaltungskalender auf der Website www.mobilitaetswoche.at.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
durch interne Lehrer- und Schülerbefragungen

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Umweltfreundliche Mobilität

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Positive Rückmeldungen von Seiten aller Beteiligten, positives Echo in der Öffentlichkeit, unter anderem durch Zeitungsartikel sowie an der Begeisterung unserer Schüler und Schülerinnen.
In Folge kamen einige unserer Schülerinnen und Schüler auch im Laufe des Schuljahres regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule und leisteten somit einen wertvollen Beitrag für den Klimaschutz.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Den Schülerinnen und Schülern ist nun viel bewusster wie leicht, einfach und günstig es ist klimafreundlich unterwegs zu sein. Durch die Workshops sind die Kinder besser für den Einsatz des Fahrrades im Alltag gewappnet und ihre Motivation, um auch öfter mit dem Rad in die Schule zu kommen, wurde gesteigert.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern, Lehrern und Gemeindevertretern funktioniert sehr gut. Durch die Begeisterungsfähigkeit und das riesige Engagement des Lehrkörpers und der Eltern motivieren wir die Schüler und Schülerinnen zu selbstständigem, sozialem, einsatzbereitem, kritischem und umweltbewusstem Denken und Handeln.

Netzwerke
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