ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Nachhaltigkeit - gelebter Alltag im Werkunterricht

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: VS Eisteich
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Fasching Andrea
DirektorIn: VD Leitner Birgit, BEd
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Verwenden statt verschwenden lautet bei uns im Lehrerinnen - Team das Credo. Egal ob alte Küchenrollenkartons, Dosen, Papierschnipsel, Zeitschriften, Schraubgläser oder löchrige Textilien: Wir sammeln Dinge als Ausgangsprodukte für die Arbeiten der Schüler*innen, die andere bereits entsorgen würden.
Im Werkunterricht und Bildnerischer Erziehung führen wir zahlreiche Projekte nach dem sogenannten „Upcycling- Prinzip“ durch, das heißt, aus scheinbar nutzlosen Dingen etwas Neues zu gestalten. Viele Sachen, die sonst bereits auf dem Müll landen würden, werden hier zur Basis von produktgestalterischen Projekten. Damit kann nicht nur Müll vermieden, sondern alten Gegenständen auch ein neuer Sinn verliehen werden. Diese Zugangsweise vermittelt den Schüler*innen ein Bewusstsein für den Wert von Materialien und zielt darauf ab, Dinge kreativ wiederzuverwenden, statt zu verschwenden. Ein weiterer positiver Effekt ist der damit initiierte achtsame Umgang mit Ressourcen. So entstanden z.B. lustige „Sockenpuppen“, für die alte löchrige Socken mit Wollresten zu einem neuen Spielkameraden umfunktioniert werden. Aus alten Kaffeedosen und Kartonrollen entstehen mit Zeitungspapier und Kleister Musikinstrumente, wie Regenstab und Trommel um nur einige Beispiele zu nennen.
"Korb aus Altpapier" "Korb aus Altpapier"
"Trapezkünstler" "Trapezkünstler"
"Sockenpuppen" "Sockenpuppen"
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 14

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Zusammenarbeit mit ARGE Jugend der Stadt Graz
Forum Unesco Schulen Österreichs
- Gemeinsam Stärken stärken
- Nachhaltigkeit und Diversität

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Verwenden statt verschwenden lautet bei uns im Lehrerinnen - Team das Credo. Egal ob alte Küchenrollenkartons, Dosen, Papierschnipsel, Zeitschriften, Schraubgläser oder löchrige Textilien: Wir sammeln Dinge als Ausgangsprodukte für die Arbeiten der Schüler*innen, die andere bereits entsorgen würden.
Im Werkunterricht und Bildnerischer Erziehung führen wir zahlreiche Projekte nach dem sogenannten „Upcycling- Prinzip“ durch, das heißt, aus scheinbar nutzlosen Dingen etwas Neues zu gestalten. Viele Sachen, die sonst bereits auf dem Müll landen würden, werden hier zur Basis von produktgestalterischen Projekten. Damit kann nicht nur Müll vermieden, sondern alten Gegenständen auch ein neuer Sinn verliehen werden. Diese Zugangsweise vermittelt den Schüler*innen ein Bewusstsein für den Wert von Materialien und zielt darauf ab, Dinge kreativ wiederzuverwenden, statt zu verschwenden. Ein weiterer positiver Effekt ist der damit initiierte achtsame Umgang mit Ressourcen. So entstanden z.B. lustige „Sockenpuppen“, für die alte löchrige Socken mit Wollresten zu einem neuen Spielkameraden umfunktioniert werden. Aus alten Kaffeedosen und Kartonrollen entstehen mit Zeitungspapier und Kleister Musikinstrumente, wie Regenstab und Trommel um nur einige Beispiele zu nennen.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
174

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Buben und Mädchen wurden gleichermaßen in die Aktivitäten eingebunden.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Aufgrund der Coronapandemie gab es keine Außenkontakte.
Alle in diesem Sinn geplanten Aktivitäten mussten auf das kommende Schuljahr verschoben werden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Arbeiten wurden in den Klassenräumen ausgestellt. Fotodokumentationen und Berichte waren in der jährlich erscheinenden Schulzeitung der VS Eisteich zu sehen und zu lesen.
Die Werkstücke wurden mit in die Familien genommen, dienten als Spiel, als Geschenk oder Dekoration.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Der Nachhaltigkeitsgedanke sowie der achtsame Umgang mit Ressourcen ist ein seit Jahren von allen Lehrenden an der VS - Schule mitgetragenes Prinzip und wird so allen Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg gegeben.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Nachhaltigkeit und Ressourcen"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Schüler*innen haben mit viel Eifer am Sammeln der Materialien mitgewirkt und hatten große Freude mit den enstandenen Produkten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kinder bekamen mehr Gefühl für den Sinn des Mülltrennens, indem sie "Wertstoffe" besser erkennen und Möglichkeiten finden diese weiterzuverwenden.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind eine lebendige und offene Schulgemeinschaft, die sich durch viel soziale Kompetenz, großes Engagement und Kreativität auszeichnet.
Wir nutzen viele Vernetzungen mit Schulpartnern.
Das gemeinsame Gestalten und Durchführen von Projekten stärkt unseren Teamgeist.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
Zertifizierte Gesunde Schule

Weitere Netzwerke
Unesco - Schulen Österreich