ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wiese als Lebensraum für verschiedene Pflanzen

Schule: Volksschule Dellach im Drautal
KoordinatorIn: OSR Mag Ruggenthaler Christine
DirektorIn: OSR Mag Ruggenthaler Christine
Inhalt
Unterricht beschränkt sich nicht nur auf die Wände des Klassenzimmers, sondern wir zogen die nähere Umgebung mit ein und tasteten uns immer weiter in den Lebensraum Wiese vor. Ausgerüstet mit Becherlupen und diversen Arbeitsaufträgen lernten unsere SchülerInnen den Lebensraum Wiese immer näher kennen. In erster Linie widmete sich die dritte Klasse dem Löwenzahn. Die Dauer der einzelnen Phasen (Same, Keimling, erstes Blatt...) wurde genau beobachtet und protokolliert. Die Blumen wurde ins Freie ausgesetzt und ihre Entwicklung weiter im Auge behalten. Die Überlebensstrategie der Pflanzen ist an ihren Standort gebunden und nicht jede entwickelte sich gleich gut, auch das war für manches Kind ein schmerzlicher Lernprozess. Wie bunt die Natur ist und wie viele Pflanzenarten eine Wiese in sich birgt wurde zuerst geschätzt und dann gezählt. Wir verglichen die Ergebnisse und merkten schnell, dass eine Naturwiese viel artenreicher ist als ein perfekt geschnittener Rasen. Im Sinne der Nachhaltigkeit konnten einige Kinder ihre Eltern für das Stehenlassen des Rasens in einer Ecke des Gartens gewinnen - eine kleine Geste, aber eine große Wirkung für die Natur.
Mohnblumen-rot wie die Liebe zur Natur

Mohnblumen-rot wie die Liebe zur Natur

Ein Fleck im Garten, der viel bewirkt

Ein Fleck im Garten, der viel bewirkt

Unsere Blumenwiese lockt Insekten an

Unsere Blumenwiese lockt Insekten an

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Der Lebensraum "Wiese" wurde nicht wie geplant im Stationenbetrieb umgesetzt, sondern in jeder Klasse behandelt. Der Wiese als Lebensraum wurde zuerst besprochen und dann bei zahlreichen Lehrausgängen in die nähere Umgebung untersucht. Schwerpunktmäßig bekamen die Kinder Arbeitsaufträge, die sie zum Teil in Teams lösten.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Unterricht beschränkt sich nicht nur auf die Wände des Klassenzimmers, sondern wir zogen die nähere Umgebung mit ein und tasteten uns immer weiter in den Lebensraum Wiese vor. Ausgerüstet mit Becherlupen und diversen Arbeitsaufträgen lernten unsere SchülerInnen den Lebensraum Wiese immer näher kennen. In erster Linie widmete sich die dritte Klasse dem Löwenzahn. Die Dauer der einzelnen Phasen (Same, Keimling, erstes Blatt...) wurde genau beobachtet und protokolliert. Die Blumen wurde ins Freie ausgesetzt und ihre Entwicklung weiter im Auge behalten. Die Überlebensstrategie der Pflanzen ist an ihren Standort gebunden und nicht jede entwickelte sich gleich gut, auch das war für manches Kind ein schmerzlicher Lernprozess. Wie bunt die Natur ist und wie viele Pflanzenarten eine Wiese in sich birgt wurde zuerst geschätzt und dann gezählt. Wir verglichen die Ergebnisse und merkten schnell, dass eine Naturwiese viel artenreicher ist als ein perfekt geschnittener Rasen. Im Sinne der Nachhaltigkeit konnten einige Kinder ihre Eltern für das Stehenlassen des Rasens in einer Ecke des Gartens gewinnen - eine kleine Geste, aber eine große Wirkung für die Natur.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
59
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
nein
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Keine
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Kinder haben Mappen gestaltet und diese mit nach Hause genommen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Arbeitsmappen wurden aufgelegt, verglichen, angesehen und eventuell ergänzt.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Miteinander in Teams zu arbeiten - dann geht mancher Auftrag leichter zu erfüllen.
Wo liegen unsere Stärken?
In dem guten Miteinander - Eltern-Lehrer-Schüler, denn nur gemeinsam können wir etwas bewirken.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Keine Angabe