ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ein Paradies für Bienen mitten in der Stadt

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Praxismittelschule Pädagogische Hochschule Steiermark
KoordinatorIn: Mag. Wolkinger Brigitte, BEd
DirektorIn: Dir. MMag. Wagner Andrea
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Im Rahmen des Bienenprojekts gingen Schüler*innen der Praxismittelschule der PHST den Fragen nach: „Wie wird Honig eigentlich hergestellt?“, „Wozu brauchen wir die Bienen?“, „Wieso sind die Bienen in Gefahr?“ und "Was können wir eigentlich tun, um die Bienen und damit unsere Umwelt zu schützen?". Dazu wurde ins Radio Igel Studio eine echte Imkerin eingeladen (https://radioigel.at/bienen/) und andere Expert*innen befragt. Das Projekt, das klein anfing, steckte auch andere Klassen an und mündete in der Idee, eine Blumenwiese anzulegen, die nicht nur für Bienen sondern andere Tiere Lebens- und Futterraum darstellen soll. So wurde ein Streifen der bisher gemähten Wiese vor der südseitigen Fassade umgepflügt, geeggt und darauf Blumensamen gestreut. Der zweiten Streifen wird ab nun nur mehr selten gemäht. Weil ungemähte Wiesen im Vergleich zu gemähten, eine niedrigere Temperatur aufweisen, kann diese Maßnahme auch zu einer Kühlung des Geländes, vor allem im Sommer, beitragen. Neben dem angelegten Hochbeet bietet dieser Teil der Schulumgebung ein tolles Lernfeld mit viel Anschauungsmaterial für den Unterricht und trägt zum Wohlbefinden in der Schule bei.
Unsere neue Blumenwiese im Juni Unsere neue Blumenwiese im Juni
Die Pflanzen wachsen hoch hinaus im  Hochbeet Die Pflanzen wachsen hoch hinaus im Hochbeet
Mikroplastik liegt den Fischen im Magen Mikroplastik liegt den Fischen im Magen
Menschen brauchen Bienen Menschen brauchen Bienen
Unsere Fische im Museum Unsere Fische im Museum
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Mai - Juli:
* Aussähen einer Blumenwiese in Kooperation mit dem Apfel-Bienenprojekt der Firma Frutura
* Aufbau und Bepflanzung eines Hochbeets
* Installation eines Wetterhäuschens
* Bienenprojektwoche der Klasse 1a (https://radioigel.at/bienen/)
* Bienen im Kunstunterricht
* Workshop "Radverkehr an der Schule" mit dem STADTLABOR Graz der 4. Klassen
* Projekt GUT.BESSER.WENIGER (https://gutbesserweniger.weebly.com/) in NAWEX

September - Dezember:
* Theaterprojekt der 3a Klasse
* Kunstprojekt zur Ausstellung "Graz liegt am Meer" des Graz Museums (https://www.grazmuseum.at/grazliegtammeer/)
* Klimawandel - menschengemacht und lösbar? Radiobeitrag (https://radioigel.at/tag/klimawandel/)

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Im Rahmen des Bienenprojekts gingen Schüler*innen der Praxismittelschule der PHST den Fragen nach: „Wie wird Honig eigentlich hergestellt?“, „Wozu brauchen wir die Bienen?“, „Wieso sind die Bienen in Gefahr?“ und "Was können wir eigentlich tun, um die Bienen und damit unsere Umwelt zu schützen?". Dazu wurde ins Radio Igel Studio eine echte Imkerin eingeladen (https://radioigel.at/bienen/) und andere Expert*innen befragt. Das Projekt, das klein anfing, steckte auch andere Klassen an und mündete in der Idee, eine Blumenwiese anzulegen, die nicht nur für Bienen sondern andere Tiere Lebens- und Futterraum darstellen soll. So wurde ein Streifen der bisher gemähten Wiese vor der südseitigen Fassade umgepflügt, geeggt und darauf Blumensamen gestreut. Der zweiten Streifen wird ab nun nur mehr selten gemäht. Weil ungemähte Wiesen im Vergleich zu gemähten, eine niedrigere Temperatur aufweisen, kann diese Maßnahme auch zu einer Kühlung des Geländes, vor allem im Sommer, beitragen. Neben dem angelegten Hochbeet bietet dieser Teil der Schulumgebung ein tolles Lernfeld mit viel Anschauungsmaterial für den Unterricht und trägt zum Wohlbefinden in der Schule bei.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
45

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Imkerin Mag. Eichinger stellte sich im Radio-Studio den Fragen der Schüler*innen.
Die Samen für die Blumenwiese wurden durch das Apfel-Bienenprojekt der Firma Frutura bereitgestellt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Projektergebnisse wurden am Tag der Bienen am 20.5. in der Schule präsentiert. Es entstand eine Radio Igel Sendung zu dem Thema (https://radioigel.at/bienen/).

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Blumenwiese, sowie das Aufstellen eines Hochbeetes ist ein langfristiges Projekt. Die naturnahe Nutzung dieses Teils des Schulgeländes hat gezeigt, dass es bereits positive Effekte auf das Wohlbefinden der Schüler*innen hat. Das (körperliche) Arbeiten mit oder in der Erde hat den Schüler*innen große Freude bereitet, was sie in einer Feedbackrunde klar artikuliert haben.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Ziel 1: Begrünung der Schule und Gestaltung des Außenbereichs der Schule

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Blumenwiese entwickelte sich innerhalb weniger Wochen zu einem blühenden Paradies, was uns selbst überraschte, weil wir nicht sicher waren, ob der Untergrund bzw. die Bearbeitung des Bodens dies zuließen. Die Ergebnisse wurden von einigen Schüler*innen in einem schönen Rahmen präsentiert und erhöhten deshalb die Sensibilität der Schüler*innen der anderen Klassen für dieses Thema.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Sensibilität für den Natur- und Artenschutz hat sich erhöht. Die Nutzung des "neu gewonnenen" Raums als Aufenthaltsort aber auch als Lernraum bereichert.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken liegen in der Zusammenarbeit im Projekt, der gegenseitigen Unterstützung und der guten Organisation.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Erasmus+

Weitere Netzwerke
MINT Schule, UNESCO-Schule, Schulsport-Gütesiegel