Wildbienenworkshop und Nisthilfenbau
Schule: Mittelschule Graz - Kepler
KoordinatorIn: Mag. Fraydl SimonDirektorIn: DMS Dipl. Päd. Lenz Elfriede, BEd
Inhalt
„Man liebt nur was man kennt, und man schützt nur was man liebt.“ (Konrad Lorenz)In diesem Sinn hatte die 2A Klasse die Möglichkeit an einem Workshop von “WiBie – Wild Bee Pollination Conservation” teilzunehmen und einen Vormittag lang in die Welt der heimischen Wildbienen eintauchen.
Was sind Wildbienen, und wie unterscheiden sie sich von den Honigbienen? Sind sie auch vom weltweiten Insektensterben betroffen? Wie viele gibt es davon in Österreich? Warum ist wichtig, dass es die verschiedenen Arten der Wildbienen auch weiterhin gibt und auf welche Weise sind Wildbienen wichtig für uns Menschen? Warum ist es wichtig Lebensräume der Wildbienen zu schützen und was kann man selbst dazu beitragen? Leben Wildbienen auch in Bienenstöcken? Diese und noch viel mehr Fragen wurden den Kindern beantwortet und auf spielerische Art und Weise erarbeitet.
Nachdem die Kinder mehr über die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Arten an die Nisthilfen erfahren hatten, ging es ans Werk. Aus Ton, verschiedenen Hölzern, Ästen, Sand und Schilfröhrchen wurden Nisthilfen gebohrt, gesägt, geformt, und angelegt. In der Hofpause sowie vor und nach dem Unterricht können die Schülerinnen und Schüler nun beobachten, welche Tiere sich angesiedelt haben.
Die Lernenden waren mit Begeisterung dabei und freuten sich den Wildbienen einen Unterschlupf geschaffen zu haben. In der Nachbereitungsphase gestalteten die Kinder Dankeskarten für die Wildbienen.
Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Trotz der Corona bedingten Einschränkungen waren wir motiviert, unsere ÖKOLOG Ziele zu erreichen. Um unser erstes Ziel, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und die Auswirkungen des Klimawandels zu vermitteln und ihnen Handlungsoptionen aufzuzeigen, um auch in ihrem Alltag klimabewusstes Verhalten zeigen zu können, zu erreichen, beschäftigten sich die zweiten Klassen vor allem mit der Bedeutung des Klimawandels für das Ökosystem Wald, und nahmen mit Vorlesegeschichten aus dem Themenbereich Klimawandel am österreichischen Vorlesetag teil.
In den dritten und vierten Klassen wurde intensiv und fächerübergreifend am Thema Klimawandel und seinen vielfältigen Auswirkungen gearbeitet.
Nach dem Motto „viele kleine Menschen, die viele kleine Dinge tun“ wurden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, um zu einem klimabewussteren Verhalten hinzuführen. Die Lernenden erarbeiteten die Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten, Müll und Recycling, Bodenversiegelung, Luft- und Wasserverschmutzung, Energienutzungsverhalten, verschiedenen Energiequellen und Klimawandel u. a. in Experimenten, Gesprächskreisen, analogen und digitalen Arbeitsaufträgen
Leider konnten wir pandemiebedingt nicht wie geplant einen Klima-Projekttag in Kooperation mit dem Umweltbildungszentrum durchführen.
Um unser zweites Ziel, die Förderung der heimischen Artenkenntnis und der ökologischen Zusammenhänge und die Bedrohung der Artenvielfalt als Folge des Klimawandels verstehen zu lernen, zu erreichen, mussten wir die ursprünglich geplanten Maßnahmen etwas abändern.
Es erkundeten die dritten Klassen den Lebensraum Wiese im Schulumfeld, untersuchten mit Lupen und einfachen Bestimmungsschlüsseln, Büchern und Apps Pflanzen und Tiere der Wiese und des Bodens und legten auch eine Bienenwiese im Schulhof an. Die zweiten Klassen lernten heimische Gliederfüßer durch Beobachtungen in der Natur kennen, untersuchten verschiedene Insekten und Spinnentiere mit der Stereolupe und nahmen an einem von WiBie durchgeführten Workshop über Wildbienen teil, wo sie einen Teil der mehr als 600 Wildbienenarten Österreichs kennenlernten und eine Nisthilfe bauten.
Maßnahme im Detail
„Man liebt nur was man kennt, und man schützt nur was man liebt.“ (Konrad Lorenz)
In diesem Sinn hatte die 2A Klasse die Möglichkeit an einem Workshop von “WiBie – Wild Bee Pollination Conservation” teilzunehmen und einen Vormittag lang in die Welt der heimischen Wildbienen eintauchen.
Was sind Wildbienen, und wie unterscheiden sie sich von den Honigbienen? Sind sie auch vom weltweiten Insektensterben betroffen? Wie viele gibt es davon in Österreich? Warum ist wichtig, dass es die verschiedenen Arten der Wildbienen auch weiterhin gibt und auf welche Weise sind Wildbienen wichtig für uns Menschen? Warum ist es wichtig Lebensräume der Wildbienen zu schützen und was kann man selbst dazu beitragen? Leben Wildbienen auch in Bienenstöcken? Diese und noch viel mehr Fragen wurden den Kindern beantwortet und auf spielerische Art und Weise erarbeitet.
Nachdem die Kinder mehr über die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Arten an die Nisthilfen erfahren hatten, ging es ans Werk. Aus Ton, verschiedenen Hölzern, Ästen, Sand und Schilfröhrchen wurden Nisthilfen gebohrt, gesägt, geformt, und angelegt. In der Hofpause sowie vor und nach dem Unterricht können die Schülerinnen und Schüler nun beobachten, welche Tiere sich angesiedelt haben.
Die Lernenden waren mit Begeisterung dabei und freuten sich den Wildbienen einen Unterschlupf geschaffen zu haben. In der Nachbereitungsphase gestalteten die Kinder Dankeskarten für die Wildbienen.
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Es zeigten sich keine geschlechtsspezifischen Lernzugänge, das Thema Wildbienen war für Schülerinnen und Schüler gleichermaßen zugänglich.
WiBie – Wild Bee Pollination Conservation – Studierende der Universität Graz.
Das Projekt wurde auf der Schulhomepage und der Homepage von WiBie präsentiert.
Das Projekt wurde gemeinsam mit den Kindern reflektiert. Die Nisthilfe bleibt dauerhaft am Schulhof.
Am Schulhof befindet sich jetzt eine Wildbienen-Nisthilfe und eine Blumenwiese mit Nahrungspflanzen für Bienen. Die Kinder können die Tiere in der Hofpause beobachten.
Gemeinsame Zielsetzung, Zusammenarbeit im Kollegium, Kooperation mit außerschulischen Organisationen, Kreativität und begeisterungsfähige Schülerinnen und Schüler zählen zu unseren Stärken.
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