ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Grazer Klimaschutz - Stadtrundgang

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Private MS Graz - Eggenberg des Vereins für Franziskanische Bildung
KoordinatorIn: Scherz Birgit, BEd
DirektorIn: OSR Kopetzky Maria, M.A.
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Mobilität und Verkehr
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Die Schülerinnengruppe mit ihren zwei Lehrpersonen sowie eine großartige Stadtführerin vom Klimabündnis Steiermark starteten ihren Rundgang im Viertel Vier, wo sie die besondere, wasserdurchlässige Beschaffenheit des dortigen Bodens erklärt bekamen. Vorbei am Wild Cage – Ruderalgarten von Lois Weiberger kam die Gruppe zum Andreas-Hofer-Platz mit dem dortigen TIM Carsharing. Als alle „Das Gramm“ erreichten und sie in Kenntnis über verpackungsloses Einkaufen gesetzt wurden, erzählte die Referentin auch, weshalb an manchen Cafés und Restaurants in Graz ein Wassertropfenbild an der Tür angebracht ist: Dort ist es möglich, sich seine Wassertrinkflasche gratis auffüllen zu lassen. Diese Idee war den Kindern völlig neu, sie fanden sie jedoch wirklich super. Neben vielen verschiedenen Einrichtungen in Graz wurde auch die APP „TooGoodToGo“ vorgestellt. Mit dieser App wird Lebensmittelverschwendung der Kampf angesagt und man kann sich bei unzähligen Restaurants Mahlzeiten vergünstigt abholen, die noch in Ordnung sind, sonst aber im Müll landen würden.
Bei Pane – gutes Brot von gestern – durften alle sogar Brot verkosten. In dieser Filiale von Martin Auer wird Brot vom Vortag günstiger verkauft, welches aber noch sehr gut zum Verzehr geeignet ist.
Der weitere Weg führte die neugierige Gruppe entlang der Annenstraße, vorbei am Mühlgang bis hin zum Gebäude der Uniqa Landesdirektion. Die Fassade ist bepflanzt und auf den Balkonen wachsen Bäume – eine tolle Möglichkeit frischen Sauerstoff in diesen verkehrsreichen Abschnitt zu bringen.

Am Hauptbahnhof angekommen stiegen die TeilnehmerInnen, zugegeben etwas erfroren, wieder in die Straßenbahn Richtung Schule. Ein fantastisches Erlebnis.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 9

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Dieses durch die Covid – 19 Maßnahmen stark geprägte Schuljahr spornte uns nur noch mehr dazu an, unseren Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit, Umweltschutz sowie Gesundheit und gesunde Ernährung näher zu bringen. 
Die Schwerpunktkinder im ökonomisch lebenskundlichen Bereich der siebten Schulstufen durften einen sehr interessanten Klimaschutz – Stadtrundgang durch Graz erleben. Die Schülerinnen und Schüler der achten Schulstufen beschäftigten sich mit dem allgegenwärtigen Thema „Plastik“ und erforschten die unterschiedlichsten Gütesiegel von Nahrungsmitteln.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Die Schülerinnengruppe mit ihren zwei Lehrpersonen sowie eine großartige Stadtführerin vom Klimabündnis Steiermark starteten ihren Rundgang im Viertel Vier, wo sie die besondere, wasserdurchlässige Beschaffenheit des dortigen Bodens erklärt bekamen. Vorbei am Wild Cage – Ruderalgarten von Lois Weiberger kam die Gruppe zum Andreas-Hofer-Platz mit dem dortigen TIM Carsharing. Als alle „Das Gramm“ erreichten und sie in Kenntnis über verpackungsloses Einkaufen gesetzt wurden, erzählte die Referentin auch, weshalb an manchen Cafés und Restaurants in Graz ein Wassertropfenbild an der Tür angebracht ist: Dort ist es möglich, sich seine Wassertrinkflasche gratis auffüllen zu lassen. Diese Idee war den Kindern völlig neu, sie fanden sie jedoch wirklich super. Neben vielen verschiedenen Einrichtungen in Graz wurde auch die APP „TooGoodToGo“ vorgestellt. Mit dieser App wird Lebensmittelverschwendung der Kampf angesagt und man kann sich bei unzähligen Restaurants Mahlzeiten vergünstigt abholen, die noch in Ordnung sind, sonst aber im Müll landen würden.
Bei Pane – gutes Brot von gestern – durften alle sogar Brot verkosten. In dieser Filiale von Martin Auer wird Brot vom Vortag günstiger verkauft, welches aber noch sehr gut zum Verzehr geeignet ist.
Der weitere Weg führte die neugierige Gruppe entlang der Annenstraße, vorbei am Mühlgang bis hin zum Gebäude der Uniqa Landesdirektion. Die Fassade ist bepflanzt und auf den Balkonen wachsen Bäume – eine tolle Möglichkeit frischen Sauerstoff in diesen verkehrsreichen Abschnitt zu bringen.

Am Hauptbahnhof angekommen stiegen die TeilnehmerInnen, zugegeben etwas erfroren, wieder in die Straßenbahn Richtung Schule. Ein fantastisches Erlebnis.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Mobilität und Verkehr, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
21

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Da sich das Verhalten der Buben und Mädchen in diesem Fall kaum merkbar unterscheidet, wurden keine geschlechterspezifischen Lernzugänge berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Dieses spannende Projekt gelang in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Steiermark.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Einige der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verfassten einen spannenden Bericht über diesen lehrreichen Vormittag, welcher in unserem jährlich erscheinenden Jahresbericht nachzulesen ist.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Onlinesetting über MS Teams fand eine Nachbesprechung statt. In dieser teilten die Kinder vor allem ihr Erstaunen über viel neu gewonnenes Wissen mit. Auch arbeiteten wir mit Google Maps, um den gesamten Weg durch die Grazer Innenstadt noch einmal zu sehen und relevante Punkte zu erkennen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
„Gesunde Schule – Bewegtes Leben“

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die staunenden Kinderaugen vor Ort ließen die Lehrerinnen schon gleich erahnen, dass dieser Stadtrundgang bei den Schülerinnen und Schülern etwas auslöste. In der Onlinereflexion sowie in einigen Unterrichtstunden in der Schule haben einige Kinder immer wieder davon erzählt und ihre Erfahrungen mit dem Gelernten geschildert, z.B.: das Nachfüllen ihrer Wasserflaschen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Ein Stück weiter in Richtung Umweltschutz wurde getan und weitere Schülerinnen und Schüler wurden gezielt sensibilisiert.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen in unseren aufgeschlossenen Kindern, die wir von Jahr zu Jahr begleiten dürfen. Auch finden sich im Lehrkörper Kolleginnen und Kollegen, die ein gemeinsames, nachhaltiges Wertesystem vertreten und so als Vorbilder fungieren.

Netzwerke
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