ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Studientag des Rektorats für alle Lehrenden zum Start des SDG-Jahres der KPH Wien/Krems

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems
KoordinatorIn: Mag. Dr. Hösch-Schagar Gabriele, BEd.
DirektorIn: Rektor MMag. Dr. Weber Hubert Philipp
Inhalt
Durch prominente Keynote-Speaker und verschiedene Workshops wurden Hochschullehrende und Studierende der KPH Wien/Krems in die Auseinandersetzung und Arbeit mit den Sustainable Development Goals (SDGs) eingeführt. Dadurch sollten Hochschullehrende, Studierende und Verantwortliche von Organisationseinheiten motiviert werden, für das Studienjahr 2020/21 eigene SDG-Vorhaben und Projekte zu initiieren, umzusetzen und sichtbar zu machen.
Rückblick
Umweltbildung/ÖKOLOG ist auch in der Leistungsvereinbarung angesprochen.
Ja
Lernort PH
Ausbildung
Im Ausbildungsbereich wurde im SoSe 2020 die LV „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ angeboten, wo sich Studierenden intensiv mit den Themen der Nachhaltigkeit, insbesondere der Bewusstseinsbildung hin zu einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigt haben. Dabei haben Sie sich mit den 17 politischen Zielsetzungen der Vereinten Nationen für eine bessere Welt auseinandergesetzt und konkrete Schulprojekte für die Primarstufe zu einzelnen SDGs entwickelt und präsentiert.
Weiters wurden den Studierenden Basisinformationen zu den schulischen Netzwerken wie ÖKOLOG, Umweltzeichen, PILGRIM, Gesunde Schule, UNESCO- und Klimabündnis-Schulen geboten. Darüber hinaus wurden Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten aufgezeigt, die es im Bereich der BNE gibt, und es wurden Expert*innen aus verschiedenen Institutionen/ Netzwerken, NGOs in einzelne Lehrveranstaltungen eingeladen. Ebenso wurden Exkursionen zu BAOBAB sowie in das Reparatur- und Service-Zentrum (R.U.S.Z) durchgeführt.
Fortbildung
Umwelt.Wissen.Tagung 2019 - Kooperation mit Umwelt.Wissen; LV-Nr. 7340.000002: Tagung für Pädagog*innen, die im Umwelt-, Klima-, Energie- sowie Naturschutz und Nachhaltigkeitsbereich aktuelle Workshops, Methoden und Materialien kennen lernen möchten. Das Setting wechselt jährlich: ein thematischer Bogen über alle Vorträge und Workshops oder unterschiedliche aktuelle Fragestellungen. In einem Infoblock werden neue Angebote vorgestellt. Moderierter Austausch und eine umfangreiche Ausstellung runden das Programm ab.

Global Goals und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft (bundesweit); LV-Nr. 8730.000062: Sustainability meets Entrepreneurship (Entrepreneurship & Global Goals: Methoden und Praxisbeispiele, nachhaltige Geschäftsmodelle); fachdidaktische Spiele rund um die Global Goals (Chancemaker, Challenge accepted...); Unternehmertum und Gemeinwohl; ethische Veranlagung; Szenario Elektromobilität; Nachhaltiger Tourismus; Praxisdialog Sonnentor - Unternehmensbesichtigung und Gespräch mit einer Führungskraft.

#EUGREENDEAL (ONLINE-FORMAT); LV-Nr. 8740.000059: Gespräche mit Filmschaffenden und Nachhaltigkeits-Expert*innen: Tom Mustill, Regisseur des Films Nature Now, Riikka Karppinen, Protagonistin des Films Activist, Petteri Saario, Regisseur des Film Activist, Filip Antoni Malinowski, Regisseur Guardians oft he Earth, Ali Mahlodji, EU-Botschafter für Jugend, Elodie Arpa, EU-Botschafterin für Jugend, Preisträger*innen des Changemaker Programms „Rotary Youth Award for Sustainability u.a. Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit nachhaltiger Entwicklung, Klimaschutz und Wegen zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Diskussion zu den Zielen des Green Deals der Europäischen Kommission und den Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Es werden didaktische Unterlagen für Lehrer*innen angeboten.

17 Ziele für eine bessere Welt – realistisch und umsetzbar im Unterricht? LV-Nr. 9111.000003: Viele Menschen haben die Vision einer besseren Welt, in der allen Menschen in allen Ländern ein gutes Leben ermöglicht und auf eine intakte Natur geachtet wird. Die UNO hat 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die bis 2030 erreicht werden sollten, herausgegeben. Die didaktische Umsetzung einzelner Ziele können wir anhand verschiedener Materialien erproben.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit; LV-Nr. 9111.000004: Kann die Digitalisierung den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen? Welche ökologischen Chancen und Risiken stecken in digitalen Anwendungen für Klima- und Ressourcenschutz? Welche Handlungsperspektiven bietet die Green IT? Diese Fragen werden diskutiert, sowie Methoden und Materialien für den Unterricht erprobt.

Ethik - Nachhaltigkeit und globale Entwicklung; LV-Nr. 9570.101093: Das Thema Nachhaltigkeit und globale Entwicklung tritt in das Bewusstsein der Menschen und bestehende Maßnahmen und Konzepte in Politik und Gesellschaft werden zunehmend hinterfragt. Neues Wissen entsteht und ist im Dialog zwischen Kulturen und Religionen entscheidend für den Schutz der Umwelt, die nachhaltige Nutzung von Rohstoffen sowie für ethische und religiöse Bildung. Wie können wir Brücken bauen zwischen Kulturen und Religionen, um den Menschen als Nutzer und Bewahrer der Welt, in der er lebt, in den Vordergrund zu stellen? Welche ethischen Werte diesbezüglich vertritt der Islam? Wie der Koran und die Sunna den Menschen fordern, ja verpflichten ihn sogar, mit dem was sich in der Himmelssphäre oder im Erden-Bereich befindet, umzugehen und sich damit auseinanderzusetzen.

Nachhaltigkeit und Spiritualität; LV-Nr. 9570.201071: Das Seminar rückt Themen wie Umwelt, Schöpfung, Verantwortung, Spiritualität und Nachhaltigkeit in den Fokus. Was bedeutet Nachhaltigkeit in unserem Leben? Wie ist es möglich, im Unterricht einen achtsamen Umgang mit der Schöpfung für Schüler*innen greifbar zu machen? Das Seminar zeigt dafür Wege auf.

Gesundes Führen und Leiten - Modul I (KOMPASS) / Gesundes Führen mit Outdoorpädagogik (In Kooperation mit Fonds Gesundes Österreich); LV-Nr. 7170.000000: Aufgaben und Kernkompetenzen der Führungsrolle und deren Auswirkungen auf die eigene Gesundheit, Wertschätzungsinstrumente im Führungsalltag, gesundheitsrelevante Management-Instrumente, erlebnispädagogische Outdoorübungen im gesundheitlichen Kontext.

Gesundes Führen und Leiten - Modul II (KOMPASS) / Psychosoziale Gesundheit für Schulleitungen als Erfolgsfaktor (In Kooperation mit der BVA); Lv-Nr. 7170.000001: Bewusstsein für Gesundheit schaffen; Gesundheit leben und vorleben; Bedeutung der Vorbildrolle; Ressourcen und Energiehaushalt; Stressverarbeitung und -bewältigung; Life Balance - Work Balance; Bewegung und innerer Schweinehund; gesunder Schlaf - Ein- und Durchschlafen; Entspannungsmethoden; Training von Entspannung und Atemtechniken; Abschalten und Loslassen.

KOMPASS: Lehrer*innengesundheit stärken - Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz Schule / Beispiele und Module aus der Praxis für die Praxis (In Kooperation mit der BVA); LV-Nr. 7170.000004: Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) hat diese Fortbildungsveranstaltung konzipiert, um auf die vielfältigen Handlungsmöglichkeiten im Rahmen der Lehrer*innengesundheit aufmerksam zu machen; Inhalte: mein Gesundheitsverständnis; Grundlagen und Prozess der Gesundheitsförderung für Lehrer*innen; Prozessbegleitung der BVA; Inputs: körperliche oder seelische Gesundheit.

KOMPASS: Mentales und körperliches Wohlbefinden für LehrerInnen (In Kooperation mit der BVA); LV-Nr. 7170.000007: Mentale Einstellung und Lebensstil; Achtsamkeit und Selbstwert; Angst- und Stressmanagement; Entspannungstechniken (Atmung, Visualisieren, Körperübungen); Grundlagen gesundheitsorientierten Bewegens, täglich anwendbare Bewegungsprogramme („Fit in 1 Minute – noch fitter in 5 Minuten“); Techniken zur Optimierung der Gehirnfunktionen; Stärkung des Rückens durch Bewegung und Verhaltensänderung.

Willkommen! Neustart im Klassenzimmer! - Methoden und Inputs zur Stärkung der Kinder in Zeiten von Corona - ONLINE-FORMAT; LV-Nr. 8120.600004: Wie können Kinder die Trennung von nahen Bezugspersonen (Großeltern, manchmal Elternteilen, Freunden und Pädagog*innen) nach dem Shut-Down erlebt haben? Wie kann auf ihre aktuelle Situation und ihre Gefühlswelt in der Schule angemessen eingegangen werden, sodass eine stabile "Brücke" zum Unterricht aufgebaut werden kann? Mit welchen Reaktionen, Gefühlen, Gedanken, die bei den Kindern Trauer, Angst, Wut, Schuldgefühle auslösen könnten, rechnen wir? Worauf ist zu achten, wenn der "neue" Normalbetrieb Schutzmaßnahmen vorsieht, die dem sehnsuchtsvoll erwarteten Begegnen zwischen Freund*innen im Weg stehen? Welche Rituale wollen wir gemeinsam erfinden - zur Begrüßung/Verabschiedung? Was stärkt mich in meiner Rolle als Lehrkraft? Reflexion der eigenen Betroffenheit; Methoden zur Bearbeitung belastender und positiver Erfahrungen der Kinder in der Corona-Zeit; Fokussierung auf Ressourcen: Anerkennen dessen, was das Gute daran war/ist.

Upcycling: Textilien - zu schade für den Müll; LV-Nr. 8334.000004: Wenn Textilien nicht mehr getragen werden, dann müssen sie nicht direkt weggeschmissen werden. Werden diese weiterverarbeitet, können Ressourcen und Kosten gespart werden. In diesem Seminar werden Ideen und Anreize geboten, wie die Weiterverarbeitung aussehen kann. Des Weiteren kann selbst experimentiert werden.

Upcycling: Lampen bauen aus Recyclingmaterial - Bau dir deine individuelle Lichtquelle; LV-Nr. 8334.000005: Grundkenntnisse im Umgang mit Strom und die wichtigen drei Bauteilen einer Lampe sind Themen dieses Workshops. Die Teilnehmer*innen können mit mitgebrachten Fundstücken (Plastikflaschen und -kanister, Blechdosen) oder Lieblingsgegenständen eine individuelle Lichtquelle entwerfen und mit Hilfe des Kursleiters zusammenbauen.

Sorge für das gemeinsame Haus - Schöpfung kreativ; LV-Nr. 9210.000501: Der "Brief für die Welt" übersetzt die Enzyklika "Laudato si" in eine jugendgerechte Sprache und ermuntert mit konkreten Beispielen unser gemeinsames Haus zu schützen. Verbunden mit den 17 Zielen der UNO für eine nachhaltige Entwicklung werden wir Upcycling aus Alltagsgegenständen ausprobieren.

Ökologisch orientierte Unternehmensführung (bundesweit); LV-Nr. 8730.000011: Betriebswirtschaftliche Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele - regional, national, EU-weit, Schwerpunkt Lebensmittel und Recycling; kritische Machbarkeitsanalyse.

NAWISOMMER-Online: Klimawandel unterrichten? / Professionsverantwortung in der Klimakrise (Kooperation mit IMST); LV-Nr. 7340.000306: Die Klimakrise stellt die größte Herausforderung der Menschheit dar und soll gemäß dem Bildungsauftrag für nachhaltige Entwicklung auch Einzug in das Klassenzimmer finden. Aber was ist beim Unterrichten des komplexen Themas zu beachten? Wie kann Schüler*innen der Ernst der Lage vermittelt und wie können sie gleichzeitig zum Aktiv-Werden angeregt werden, ohne Überforderung zu generieren? Welche Lösungen und Ratschläge bieten Disziplinen wie die Klimawandelkommunikation und Umweltpsychologie? Im Seminar werden mithilfe von theoretischen und interaktiven Sequenzen fachliche Grundlagen, Hilfestellungen und Unterrichtsmethoden zum Thema Klimawandel erarbeitet und selbst ausprobiert.

Ideen für Europa debattieren: „Soll es ein bedingungsloses Grundeinkommen für ALLE geben“; LV-Nr. 8740.000010: Die Digitale Revolution sowie der demographische Wandel befeuern die Debatte um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. „Ideen für Europa debattieren“ bietet eine Einführung & Vertiefung in das Debattieren. Pro Termin wird ein Thema durch einen Speaker eingeführt und anschl. die Möglichkeit zu Debatten in Kleingruppen geboten. Es werden fünf Debatten zeitgleich durchgeführt, eine immer in englischer Sprache.

Ideen für Europa debattieren: „Klimawandel – was sind die Folgen?“; LV-Nr. 8740.000011: „Ideen für Europa debattieren“ bietet eine Einführung & Vertiefung in das Debattieren. Pro Termin wird ein Thema durch einen Speaker eingeführt und anschl. die Möglichkeit zu Debatten in Kleingruppen geboten. Es werden fünf Debatten zeitgleich durchgeführt, eine immer in englischer Sprache.

Der Klimawandel geschieht jetzt! Haben Weltklimakonferenzen Auswirkungen? LV-Nr. 9111.000001: Die Folgen des Klimawandels müssen von uns allen in Kauf genommen werden. Der Vertreter der österreichischen Delegation bei zahlreichen Weltklimakonferenzen zeigt auf, welche Interessen Österreich und die Länder Mitteleuropas bei der Klimapolitik verfolgen, ob das Erreichen der Klimaziele noch realistisch ist und wie sich die Schule einbringen kann.

Dilemmata in Hinblick auf soziale und ökologische Fragen; LV-Nr. 9352.000007: Umgang mit Dilemmata anhand gesellschaftlicher Herausforderungen. Der Fokus liegt auf Klima, Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Entscheidungsfindung anhand der Methode VaKE (Values and Knowledge Education/Werte- und Wissenserziehung). Kooperation mit KPH-Edith Stein und Südwind.
Weiterbildung / Lehrgänge
HLG „Ökologisierung“ (4 Semester, 17 ECTS-AP, berufsbegleitend): Ein wesentliches Ziel des 21. Jahrhunderts ist die nachhaltige Entwicklung. In der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie ist festgehalten, dass wesentliche Säulen zur Erreichung dieses Zieles Bildung und Forschung sind. Die Ökologisierung von Schulen leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Nachhaltigkeit und zu deren konkreten Umsetzung an der Schule. Der Hochschullehrgang qualifiziert Lehrer*innen für Ihr Engagement zur Ökologisierung der Schule, vermittelt ihnen die notwendigen fachlichen Kenntnisse und methodischen Fertigkeiten und stärkt Kompetenzen zur Bildung für Nachhaltigkeit.

HLG „Inklusive Gebärdensprachpädagogik“ (4 Semester, 28 ECTS-AP, berufsbegleitend): Im Mittelpunkt des Hochschullehrgangs steht ein wertebasierender Ansatz im Hinblick auf Gebärdensprache und Bildung, welcher Pädagogen*innen im Rahmen ihres Weiterbildungsstudiums zur Gebärdensprachpädagogik spezifische Kompetenzbereiche vermitteln soll, um in inklusiven bilingualen Bildungslandschaften arbeiten zu können. Die Sensibilisierung hinsichtlich einer positiven, wertschätzenden Perspektive im Umgang mit Heterogenität sowie die Vermittlung von Reflexions- und Planungsprozessen im Team und die Implementierung struktureller Maßnahmen im inklusiven Handlungsfeld stellen Kernmerkmale dar.

HLG „eVOCATION“ (3 Semester, 20 ECTS-AP, berufsbegleitend): Das Konzept des Hochschullehrgangs geht von einem dynamischen Begabungsbegriff aus, bei dem sich ein professioneller Umgang mit Leistungsheterogenität und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen an den entwickelbaren Potenzialen junger Menschen orientiert. Diese anthropologische Wertsetzung verlangt von den Lehrenden ein verändertes Rollenverständnis hin zu einer pädagogischen Haltung, die die einzelne Lernende/den einzelnen Lernenden auf dem Weg der Personwerdung begleitet. In fünf Modulen werden neben Grundlagenwissen der Begabungsforschung und in der begabungsfördernden Schulentwicklung vor allem auch pädagogisch-didaktische Kompetenzen erworben.

HLG mit Masterabschluss „Achtsamkeit“ (5 Semester, 90 ECTS-AP, berufsbegleitend): Dieser Hochschullehrgang vermittelt eine umfassende theoretische, didaktische und persönliche Weiterbildung zum Thema Achtsamkeit in den Anwendungsfeldern Bildung, Beratung und Gesundheitswesen. Im Zentrum stehen aktuelle und traditionelle Formen des Trainings von Aufmerksamkeit und Präsenz, Emotions- und Selbstregulation, Stress-Management und Stress-Resilienz sowie der Zusammenhang von Achtsamkeit und Mitgefühl.
Aktivitäten des ÖKOLOG-Teams an der PH
Durchführung des Gesundheitstages „Gesundheit erlebbar machen!“ am 18.11.2019 unter Mitwirkung von Studierenden, Lehrenden der Hochschule und der beiden Praxisschulen sowie dem Mensabetreiber.

Weitere Aktivitäten die seitens der Studierendenvertretung organisiert und angeboten werden sind: der wöchentliche Obsttag; die regelmäßig stattfindenden Kleiderbörsen und die Beteiligung an sozialen Projekten wie der Charity-Aktion für die Gruft; Weihnachten im Schuhkarton etc. (diese Aktionen sind bereits zu Selbstläufern geworden und bedürfen keiner weiteren Unterstützung seitens des ÖKOLOG-Teams).

Mitarbeit im SDG-Team der KPH Wien Krems, dass infolge des SDG-Jahres (2020/2021) der Hochschule eingerichtet wurde.
Umsetzung relevanter Maßnahmen bezogen auf den Betrieb
Damit der Papierverbrauch der Hochschule soweit wie möglich minimiert wird, werden Dokumente, Lernunterlagen etc. hauptsächlich auf elektronischen Datenbanken (Moodle-Plattformen, Share-Point) bereitgestellt.

In Bezug auf die Mobilität wird im Bereich der "Pädagogisch-Praktischen-Studien" (PPS) darauf geachtet, dass die Praxisschulen möglichst nahe an den Wohnorten der Studierenden liegen und es werden vermehrt Online-Veranstaltungen angeboten.

Seitens des Mensabetreibers wird darauf geachtet, regionale und saisonale Produkte zu verwenden. Dazu finden kontinuierlich Gespräche mit dem Umweltteam (bestehend aus Lehrenden der Hochschule, Praxisschulen, Vertreter*innen der Studierendenvertretung und dem Mensa-Betreiber), der Elternvertreterin/ dem Elternvertreter und der Gesundheitskoordinatorin der Praxisschulen statt.
Verbreitungszentrum PH
Maßnahmen an Praxisschulen an der PH
PVS: In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien besuchten Studierende die Praxisvolksschule, um die Schüler*innen bei der Umsetzung des Projekts zu unterstützen und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten. Nach einer Einführung in das Thema "Nachhaltigkeit - Recycling" wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt. Mit dem zur Verfügung gestellten Material gestalteten die Mädchen und Buben, nach eigenen Ideen, besondere "Zukunftsmaschinen" zur Wiederverwendung von Materialien, um die Umwelt zu schonen. Im Anschluss daran stellte jede Gruppe ihr Produkt vor und erklärte, wie sie sich das Funktionieren der Maschine vorstellen würde. Die Schülerinnen und Schüler zeigten viel Kreativität und Ideenreichtum und bewiesen damit, dass ihnen der Erhalt und Schutz der Umwelt ein großes Anliegen ist.
Durch dieses Projekt konnten folgende Handlungsbereiche angesprochen werden: Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld; Einsparen von Ressourcen; Kultur des Lehrens und des Lernens.

Seitens der Praxismittelschule (PNMS) wurden folgende Aktivitäten/ Maßnahmen gesetzt:
• Beteiligung am österreichischen Schulwettbewerb zum Thema „Klimaschutz rund um Lebensmittel“ der Firma Hofer aus der die Klasse 2a als Sieger hervorging.
• Bereits zum 25. Mal sammelten die Schüler*innen und Lehrer*innen der Praxismittelschule Tierfutter für das Wiener Tierschutzhaus.
• Vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema „Spiritualität und Nachhaltigkeit“ in den PILGRIM-Klassen und zu Themen wie „Ernährung - Bewegung – Gesundheit“ in den Vitalklassen.
• Radfahrschwerpunkt im Turnunterricht
• Erweiterung des Schulgartens
• Durchführung sozialer Projekte wie beispielsweise die Kinderkrebshilfesammlung, die Kleidersammlung für Obdachlose, die Flüchtlingshilfe, usw.
• Gesundheitstag in Kooperation mit der Hochschule
Maßnahmen an Praxisschulen im Umfeld
Siehe Praxisvolksschule und Praxismittelschule der KPH Wien/Krems, Campus Wien-Strebersdorf!
Aktivitäten im Rahmen des Regionalteams
Kontinuierliche Teilnahme an den Begleitveranstaltungen des Regionalteams.
Entwicklungszentrum PH - Forschung und Innovation
Allgemeine Forschungsarbeiten (Seminar- bzw. Bachelorarbeiten)
Bachelor- und Masterarbeiten zu Themen der Nachhaltigkeit (SoSe 2020):

Führing, J. (2020): Kinder die Zukunft in die Hand geben - Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Volksschule. (Signatur: BAC-VL-2020-05)

Lienbacher, Isabella (2020): Kinderrechte - ein weltweites Übereinkommen, aber kein Unterrichtsthema in der Primarstufe? (Signatur: MAS-PRIM-2020-07)

Bauer, Teresa (2020): Das Thema gesunde Ernährung in der Primarstufe. (Signatur: MAS-PRIM-2020-13)

Ahmad, Sarah (2020): Kinderrechte - zwischen globaler und lokaler Realität. (Signatur: MAS-PRIM-2020-20)

Weiss, Angelika (2020): Klima – Klimawandel: Wie können Schülerinnen und Schüler der Primarstufe für die Problematik des Klimawandels sensibilisiert werden? Analyse ausgewählter Kinderbücher und Unterrichtsmaterialien zu diesem Thema. (Signatur: MAS-PRIM-2020-23)
Forschungsprojekte (ProfessorInnen)
Forschungsprojekte (Professor*innen):

Bilder von Jugendlichen zu Flucht und geflüchteten Menschen. Eine schulische Innenperspektive zum Umgang mit Fremden
Projektleitung: Doris Lindner
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019
Die Integration von geflüchteten jungen Menschen in das Schulsystem nimmt zweifellos noch immer eine Sonderstellung ein. Dabei ist einerseits die Frage relevant, wie sich die dadurch gestiegene Bildungsnachfrage und -beteiligung auf schulische Strukturen auswirken und wie Erziehung und Bildung angesichts dieser veränderten Rahmenbedingungen gelingen kann. Andererseits interessiert die Frage, wie Prozesse sozialer Interaktion, Verständigung und Aushandlung, in denen andere als Fremde konstruiert und symbolische Grenzen markiert werden, in Schulen ihre Wirkung zeigen. Ziel des Projektes ist es, differenzierte Aspekte der Situation in Schulen darzustellen. Dazu werden in einem ersten Teilprojekt Sichtweisen von Schüler*innen auf Flucht und Geflüchtete erhoben. Die Gruppengespräche sollen Einblicke darüber geben, welche Wahrnehmungen, Einstellungen und Haltungen Schüler*innen zum Thema haben und wie sie ein Zusammenleben in der Schule gestalten (möchten).

Capability Approach im Kontext Schule
Projektleitung: Katharina Rosenberger
Laufzeit: WiSe 2019/20 – WiSe 2020/21
Das Projekt verfolgt das Ziel einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Capability Approach nach Amartya Sen und Martha Nussbaum im Hinblick auf eine Übertragung in die Schul- und Unterrichtsforschung. Im angegebenen Projektzeitraum sollen einerseits die im Capability Approach schon ausgearbeiteten theoretischen Grundlagen sowie andere ähnliche, mit Bildungsfragen in Bezug stehende relevante Theorien kritisch reflektiert werden, andererseits soll das Potenzial einer Übertragung des Capability Approaches in die Schul- und Unterrichtsforschung diskutiert werden. Dazu wird auch der aktuelle Forschungsstand von empirischen Studien im Bereich der Schulbildung, die auf den Capability Approach Bezug nehmen, erhoben und im Hinblick auf die Planung eines eigenen empirischen Schul- und Unterrichtsforschungsprojekt eingeschätzt. Das Projektvorhaben soll gegebenenfalls zur Entwicklung eines Forschungsdesigns führen, das sich im Anschluss an dieses Entwicklungsprojekt der Untersuchung der Befähigungspraxis in Schulen widmet.

Inklusion. Eine menschenrechtliche Herausforderung für die Pädagogik
Projektleitung: Rudolf Beer, Oskar Dangl
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2021
Es handelt sich um ein mehrperspektivisches Projekt, das auf einem Mixed-Methods-Ansatz basiert. Wegen seiner Komplexität ist es in mehrere Bausteine (Subprojekte) gegliedert: A) Inklusion als menschenrechtliche Forderung; B) Inklusive Kompetenz. Zur Modellierung und Entwicklung eines Erhebungsinstruments; C) Unterwegs zu einem neuen Bildungsverständnis? D) Kennzeichen einer guten inklusiven Schule; E) Haltungen und Einstellungen Studierender gegenüber Inklusion.
So könnten wir der aktuellen Forderung nach einem empirisch versierten Nachdenken über pädagogische Maßstäbe und dem „Idealbild des empirisch versierten Philosophen im Felde der Pädagogik“ näherkommen.

Dynamiken des Ökonomischen. Literatur- und mediendidaktische Erkundungen
Kooperation mit: Institut für Germanistik und Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
Projektleitung KPH: Sabine Zelger
Laufzeit: WiSe 2019/20 – WiSe 2022/23
Dieses Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Frage der Vermittlung fiktional hergestellten ökonomischen Wissens und widmet sich damit anhand des Themenkomplexes Ökonomie einem zentralen literatur- und mediendidaktischen Desiderat. Während nämlich kulturwissenschaftliche und literaturtheoretische Forschungen die Lektüren und das Literatur- bzw. Medienverständnis fundamental verändert haben, ist fachdidaktische Grundlagenforschung, die diese Entwicklungen reflektiert und eine Transmission in die Schule ermöglicht, dürftig geblieben. So verwundert es nicht, dass im Unterricht nach wie vor Praktiken überwiegen, bei denen das Wissen von Literatur und Filmen ohne poetologische oder diskursanalytische Reflexion für verschiedene Fachinteressen ausgewertet oder schlichtweg ignoriert wird. Ziel des Projekts, das von einem Deutschdidaktikteam geleitet wird, ist es, in Kooperation mit Ökonom*innen, Politolog*innen, Literatur- und Medienwissenschafter*innen sowie Fachdidaktiker*innen aus den Bereichen Ökonomie, Politik, Literatur und Medien theoretische Grundlagen zu schaffen, themenspezifische Module zu bearbeiten und Wege der Vermittlung in Primar- und Sekundarstufe zu ermöglichen und zu erproben. Geplant sind zwei Workshops, eine Tagung und ein Sammelband. Außerdem wird über institutionelle Kooperation eine langfristige Wissensallianz zur Fortsetzung der interdisziplinären Zusammenarbeit für literatur- und mediendidaktische Erkundungen angebahnt.

Pädagogik der Menschenrechte. Wie Menschenrechtsbildung in der Schule gelingen kann
Projektleitung: Doris Lindner
Laufzeit: WiSe 2018/19 – SoSe 2020
Der Band in der Reihe Brennpunkt Schule richtet sich an Praktiker*innen in Schule und schulnahen pädagogischen Feldern und soll sie dabei unterstützen, das Thema Menschenrechte und unmittelbar verwandte Inhalte (z.B. Kinderrechte) im eigenen Unterricht zu implementieren. Es handelt sich um eine theoriebasierte, praxisorientierte Handreichung für Lehrer*innen und Pädagog*innen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Präsentation von Unterrichtsideen. Auf diese Weise sollen Lehrkräfte angeregt werden, eigene Erfahrungen mit diesem Thema zu machen, das für alle Fächer anschlussfähig ist.

Spielend über Menschenrechte lernen II. Bedeutung digitaler Spiele für die Menschenrechtspädagogik
Projektleitung: Sonja Gabriel
Laufzeit: WiSe 2017/18 – SoSe 2019
Das pädagogische Potential von kommerziellen Computerspielen und Serious Games wurde bereits lerntheoretisch beschrieben und ansatzweise empirisch nachgewiesen (Gee 2007, Ritterfeld et al. 2009). Digitale Spiele werden in den letzten Jahren allerdings auch immer häufiger eingesetzt, um Veränderungen im Verhalten und in der Einstellung von Menschen zu erzielen (Games for change). Im Rahmen dieses Projekts werden digitale Spiele (Serious Games und kommerzielle Games) untersucht, wie sie für die Menschenrechtspädagogik dienlich sein können. Nachdem sich Teil 1 des Projekts auf digitale Spiele zum Thema Armut konzentrierte, wendet sich dieses Projekt der Vermittlung anderer Menschenrechte zu.

Was hat der Religionsunterricht mit dem Klimawandel zu tun? Eine qualitativ-empirische Studie zu Bildung für nachhaltige Entwicklung im evangelischen Religionsunterricht
Projektleitung: Jennifer Jakob
Laufzeit: SoSe 2020 – SoSe 2023
Debatten über Nachhaltigkeit – und dem damit verbundenen Klimawandel – werden immer lauter. Im Bildungskontext wurde auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte mit dem Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung reagiert. Dabei wird in bildungspolitischen Debatten dem Religionsunterricht (RU) in dieser Hinsicht anscheinend kaum Bedeutung gegeben. Allerdings kann argumentiert werden, dass gerade der RU großes Potential hat, sich diesen Fragen und Anliegen der nachhaltigen Entwicklung zu stellen. Aus den religiösen Narrativen lassen sich nachhaltige Verhaltensweisen ableiten, die ganz selbstverständlich in vielen biblischen Geschichten mitklingen, die im RU erzählt werden. Damit leistet der RU einen wertvollen Beitrag zur Erfüllung der Agenda 2030. In diesem Projekt wird untersucht, welche Konzepte von Nachhaltigkeit im evangelischen RU an APS vorkommen. Das Ziel des Forschungsprojektes ist, die Beziehung zwischen Nachhaltigkeit und evangelischem RU an APS darzustellen und die religionspädagogische Perspektive auf das Thema zu erweitern.
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
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Maßnahme im Detail
Bezeichnung der Maßnahme / des Projekts
Studientag des Rektorats für alle Lehrenden zum Start des SDG-Jahres der KPH Wien/Krems
Beschreibung: Was wurde durch diese Maßnahme erreicht?
Durch prominente Keynote-Speaker und verschiedene Workshops wurden Hochschullehrende und Studierende der KPH Wien/Krems in die Auseinandersetzung und Arbeit mit den Sustainable Development Goals (SDGs) eingeführt. Dadurch sollten Hochschullehrende, Studierende und Verantwortliche von Organisationseinheiten motiviert werden, für das Studienjahr 2020/21 eigene SDG-Vorhaben und Projekte zu initiieren, umzusetzen und sichtbar zu machen.
Welche der Qualitäten aus den „Qualitätskriterien“ wurden besonders angesprochen?
  • Lehr- und Lernmethoden
  • Zukunftsperspektiven
  • Kritisches Denken und Sprache der Möglichkeiten
  • Klärung und Entwicklung von Werten
  • Handlungsgestützte Perspektiven
  • Partizipation
  • Unterrichtsinhalte
  • Management
  • Vernetzung und Partnerschaften
  • Kultur der Komplexität
Welche Daten, Kennzahlen und Ergebnisse externer Rückmeldungen wurden berücksichtigt? (optional)
Feedback der Teilnehmer*innen und Referent*innen
Link auf spezifische Seite (optional)
https://www.kphvie.ac.at/sdg.html
Dokument oder Unterrichtsmaterial 1
Dokument oder Unterrichtsmaterial 2
Netzwerke und Auszeichnungen
Fachdidaktikzentren
Wir arbeiten mit Fachdidaktikzentren im ökologischen Bereich zusammen (optional)
Ja
Zentrum
AECC Biologie der Universität Wien
Thema
Organisation einer mehrteiligen Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Projekts “Voneinander/Füreinander - Naturschutzbildung im Klassenzimmer“ als Kooperation Umweltschutz-Dachverband/AECC Biologie und Institut Fortbildung Krems für das SoSe 2021
Zentrum
Thema
Sparkling Science
Wir arbeiten bei einem Sparkling Science Projekt mit (optional)
Nein
Titel des Projekts
Link zu näheren Informationen
Wir arbeiten in anderer Weise mit folgenden Institutionen zusammen:
Netzwerke
Die Pädagogische Hochschule kooperiert mit / ist Mitglied in anderen Netzwerken:
  • IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
  • Erasmus+
andere Netzwerke (UNESCO, Gesunde Schule, Bewegte Schule etc.)
UNESCO, Klimabündnis-Schulen, PILGRIM, Österreichisches Umweltzeichen
Die Pädagogische Hochschule hat folgende Auszeichnungen erhalten