ÖKO-FACHSCHULE
Schule: Gartenbauschule Langenlois
KoordinatorIn: Dipl. Dipl. Ing. Strobelberger Ramona, BEdDirektorIn: Dir. Dipl.-Päd. DI Kovac Andreas, BEd
Inhalt
Unsere neue Ausbildung fußt auf drei Säulen:• Zukunftsweisende Umweltkunde
• Ökologische Lebensmittelproduktion
• Naturraumgestaltung
Hinter dem Titel der Zukunftsweisende Umweltkunde verbergen sich Themen wie Auswege aus der menschengemachten Erderwärmung, aktives Umweltlobbying, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Ebenso beschäftigen wir uns mit neuen Formen der (Im)Mobilität, natürlicher Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum. Und - in Österreich besonders wichtig - Reduktion des Flächenverbrauchs. Erneuerbare Energieformen spielen genauso eine Rolle wie kritischer Konsum, Friedensbildung und Konfliktlösung sowie das Lernen, mit der Natur achtsam umzugehen.
In der Ökologische Pflanzenproduktion erweitern wir die gärtnerischen Kernbereiche des nachhaltigen Gemüse- und Obstanbaus um Themen wie Kleintier-, Fisch-, Schnecken- und Insektenzucht. Pilzanbau und neue Pflanzenproduktionsformen sind ebenso Teil der Ausbildung wie Veredelung und regionale Vermarktung der Produkte. Schülerinnen und Schüler lernen hochwertige Lebensmittel ressourcenschonend herzustellen, die Bodengesundheit mit unterschiedlichen Methoden zu fördern und sich die Selbstregulierungskräfte der Natur zunutze zu machen.
Die dritte Säule der neuen Ausbildung ist die Naturraumgestaltung. Besonders wichtig ist uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert natürlicher Lebensräume erkennen und nötige Schutz- bzw. Pflegemaßnahmen daraus ableiten können. Wir lernen Grünräume für eine Vielfalt an Pflanzen und Strukturen zur Förderung verschiedenster Tiere anzulegen und die Pflanzen und Tiere darin kennen. Statt monotoner Rasenflächen legen wir Wiesen, Hecken und Insektenstaudenflure an, beschäftigen uns mit Gebäudebegrünung, Renaturierung und vielem anderen mehr. Jeden Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Betriebsmitteln bewerten wir nach dem ökologischen Fußabdruck, mit dem Ziel, Naturräume mit viel weniger Energieaufwand zu gestalten.
Wir wollen vermitteln, dass respektvoller Umgang mit der Natur und Selbstbegrenzung keine abgedroschenen Schlagworte sondern lustvolles Mittel zum Zweck sind auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Mensch und Natur.
Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ab 2021 gibt es bei uns den neuen Zweig Ökofachschule. Eine Ausbildung, die sich noch stärker mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes beschäftigt.
Schon bisher nahm die Ökologie in unserer Ausbildung eine wichtige Rolle ein. GärtnerInnen kennen sich mit ökologischen Zusammenhängen, mit Tieren und Pflanzen und den Auswirkungen menschlichen Tuns aus. Die heutigen Herausforderungen, wie Klimakrise, rapider Schwund an Naturraum und Arten, verantwortungsloser Umgang mit Ressourcen erfordern ein Mehr an Wissen und Fertigkeiten, als in einer reinen Gärtnerausbildung Platz finden. Konfrontiert mit dem Verlust von 75% der Biomasse an Insekten durch Klimaveränderung, Flächenverbrauch und industrielle Landwirtschaft, sehen wir verstärkten Bedarf gegenzusteuern. Wir brauchen junge Menschen, die mit offenen Augen gegen die bedrohlichen globalen und regionalen Veränderungen Handlungen setzen, deren Effekte bewerten können und unser Wirtschaftssystem kritisch hinterfragen.
Wir haben im Sommersemester 2020 die Lehrpläne der neuen Gegenstände für die ÖKO-Fachschule erarbeitet
Maßnahme im Detail
Unsere neue Ausbildung fußt auf drei Säulen:
• Zukunftsweisende Umweltkunde
• Ökologische Lebensmittelproduktion
• Naturraumgestaltung
Hinter dem Titel der Zukunftsweisende Umweltkunde verbergen sich Themen wie Auswege aus der menschengemachten Erderwärmung, aktives Umweltlobbying, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Ebenso beschäftigen wir uns mit neuen Formen der (Im)Mobilität, natürlicher Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum. Und - in Österreich besonders wichtig - Reduktion des Flächenverbrauchs. Erneuerbare Energieformen spielen genauso eine Rolle wie kritischer Konsum, Friedensbildung und Konfliktlösung sowie das Lernen, mit der Natur achtsam umzugehen.
In der Ökologische Pflanzenproduktion erweitern wir die gärtnerischen Kernbereiche des nachhaltigen Gemüse- und Obstanbaus um Themen wie Kleintier-, Fisch-, Schnecken- und Insektenzucht. Pilzanbau und neue Pflanzenproduktionsformen sind ebenso Teil der Ausbildung wie Veredelung und regionale Vermarktung der Produkte. Schülerinnen und Schüler lernen hochwertige Lebensmittel ressourcenschonend herzustellen, die Bodengesundheit mit unterschiedlichen Methoden zu fördern und sich die Selbstregulierungskräfte der Natur zunutze zu machen.
Die dritte Säule der neuen Ausbildung ist die Naturraumgestaltung. Besonders wichtig ist uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert natürlicher Lebensräume erkennen und nötige Schutz- bzw. Pflegemaßnahmen daraus ableiten können. Wir lernen Grünräume für eine Vielfalt an Pflanzen und Strukturen zur Förderung verschiedenster Tiere anzulegen und die Pflanzen und Tiere darin kennen. Statt monotoner Rasenflächen legen wir Wiesen, Hecken und Insektenstaudenflure an, beschäftigen uns mit Gebäudebegrünung, Renaturierung und vielem anderen mehr. Jeden Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Betriebsmitteln bewerten wir nach dem ökologischen Fußabdruck, mit dem Ziel, Naturräume mit viel weniger Energieaufwand zu gestalten.
Wir wollen vermitteln, dass respektvoller Umgang mit der Natur und Selbstbegrenzung keine abgedroschenen Schlagworte sondern lustvolles Mittel zum Zweck sind auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Mensch und Natur.
0
Nein, bisher nicht speziell
Kontakt mit FS Tulln und Schulbehörden
Die Bewerbung unseres neuen Schulzweiges erfolgt mittels Film, Flyern und Roll-ups. Präsentation erfolgt auch über die Schul-bzw. Absolventenzeitung
Evaluation erst nach Start möglich
Die intensive Zusammenarbeit hat zu einem Ergebnis geführt, auf das wir alle stolz sind!
Wir werden für den neuen Ausbildungszweig so manches "Umdenken" brauchen, aber keine großen "Umbauten" - es ist fast alles da, was gebraucht wird
Keine Angabe