ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schenkbörse – „Gib alten Dingen eine neue Zukunft!“

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: NMS St. Franziskus
KoordinatorIn: Heiss Beate, BEd BEd MSc
DirektorIn: Dipl. Päd. Schweiger Brigitte
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Gründe für das Projekt:
Die SchülerInnen sollen sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es oft Sinn macht, übertragene Dinge weiterzuverwenden anstatt ständig Neues zu besorgen und Altes wegzuschmeißen. In der Fastenzeit spielt das Verzichten eine große Rolle. Warum sollen andere nicht vom eigenen Verzicht profitieren? So wird für die SchülerInnen erkennbar, dass es gut ist, sich von manchen Dingen zu trennen.

Ziele:
Die SchülerInnen sollen einerseits lernen, sich von Dingen zu trennen, die sie eigentlich gar nicht mehr benutzen, dabei aber die Überlegung anstellen, dass andere Kinder Freude daran haben könnten. Sie sollen eine Möglichkeit neben der gewohnten Wegwerfmentalität kennenlernen.

Zielgruppe:
Sowohl SchülerInnen als auch deren Eltern bekommen die Aufgabe, Sachen nach dem Gesichtspunkt auszusortieren, dass andere sie noch weiterbenutzen können.

Maßnahmen:
Die Eltern werden zunächst mit einem Brief über das Vorhaben verständigt. Jeder Klasse wird der Zeitraum von einer Woche zur Verfügung gestellt, in der sie mitgebrachte, noch verwendbare Dinge in der Bibliothek ausstellen können. Alle anderen SchülerInnen werden eingeladen, sich bei dieser Schenkbörse Dinge auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen.

Tätigkeit der SchülerInnen und LehrerInnen:
Die Klassenvorständinnen und Klassenvorstände koordinieren in der entsprechenden Woche die Ausstellung der mitgebrachten Dinge. Weiters werden die SchülerInnen beaufsichtigt, während sie sich Dinge aussuchen können. Die SchülerInnen gestalten die Schenkbörse, begutachten kritisch das Mitgebrachte nach dem jeweiligen Nutzen und laden ihre MitschülerInnen zur Börse ein.

Nachhaltigkeit:
Im Grunde bräuchten wir alle viel weniger Konsumgüter, wenn wir lernen würden, nützliche Dinge weiterzugeben und nicht wegzuwerfen, obwohl sie nicht kaputt sind.
Schenkbörse Schenkbörse
Schenkbörse Schenkbörse
Schenkbörse Schenkbörse
Schenkbörse Schenkbörse
Schenkbörse Schenkbörse
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Projekt Schenkbörse – „Gib alten Dingen eine neue Zukunft!“ wurde in der Fastenzeit und darüber hinaus durchgeführt.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Gründe für das Projekt:
Die SchülerInnen sollen sich mit dem Gedanken anfreunden, dass es oft Sinn macht, übertragene Dinge weiterzuverwenden anstatt ständig Neues zu besorgen und Altes wegzuschmeißen. In der Fastenzeit spielt das Verzichten eine große Rolle. Warum sollen andere nicht vom eigenen Verzicht profitieren? So wird für die SchülerInnen erkennbar, dass es gut ist, sich von manchen Dingen zu trennen.

Ziele:
Die SchülerInnen sollen einerseits lernen, sich von Dingen zu trennen, die sie eigentlich gar nicht mehr benutzen, dabei aber die Überlegung anstellen, dass andere Kinder Freude daran haben könnten. Sie sollen eine Möglichkeit neben der gewohnten Wegwerfmentalität kennenlernen.

Zielgruppe:
Sowohl SchülerInnen als auch deren Eltern bekommen die Aufgabe, Sachen nach dem Gesichtspunkt auszusortieren, dass andere sie noch weiterbenutzen können.

Maßnahmen:
Die Eltern werden zunächst mit einem Brief über das Vorhaben verständigt. Jeder Klasse wird der Zeitraum von einer Woche zur Verfügung gestellt, in der sie mitgebrachte, noch verwendbare Dinge in der Bibliothek ausstellen können. Alle anderen SchülerInnen werden eingeladen, sich bei dieser Schenkbörse Dinge auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen.

Tätigkeit der SchülerInnen und LehrerInnen:
Die Klassenvorständinnen und Klassenvorstände koordinieren in der entsprechenden Woche die Ausstellung der mitgebrachten Dinge. Weiters werden die SchülerInnen beaufsichtigt, während sie sich Dinge aussuchen können. Die SchülerInnen gestalten die Schenkbörse, begutachten kritisch das Mitgebrachte nach dem jeweiligen Nutzen und laden ihre MitschülerInnen zur Börse ein.

Nachhaltigkeit:
Im Grunde bräuchten wir alle viel weniger Konsumgüter, wenn wir lernen würden, nützliche Dinge weiterzugeben und nicht wegzuwerfen, obwohl sie nicht kaputt sind.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
200

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Bereitstellung der Schenkgegenstände erfolgte anonym, das heißt, dass die SchülerInnen nicht wussten, wer welche Gegenstände zur Verfügung gestellt hat. Dadurch war ein vorurteilsfreies Aussuchen möglich.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es erfolgte eine verstärkte Miteinbeziehung des "erweiterten Familienkreises", um Dinge für die Schenkbörse organisieren zu können.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
In der Schule wurden Einladungen an alle Involvierten verteilt. Außerdem informierten Plakate über die wichtigsten Eckpunkte.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es wurde mit den SchülerInnen nachbesprochen, welche Dinge getauscht wurden und wie/ob diese nun von den neuen BesitzerInnen verwendet werden.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
franziskanische Einfachheit in unserem Leben

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Es kamen aus allen Klassen der Schule Beiträge zur Schenkbörse, die den Qualitätskriterien, welche davor gemeinsam mit den SchülerInnen definiert wurden, entsprochen haben.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schenkbörse hat in der Bibliothek stattgefunden, was einige SchülerInnen auch zur Nutzung ebenjener animiert hat.

Wo liegen unsere Stärken?
"kurze Wege" - und dadurch schnelle Umsetzungsmöglichkeiten bzw. Adaptionsmöglichkeiten, wenn notwendig

Netzwerke
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