ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

- Großprojekt "Noah und der Weißenseefisch" - Ausbildung von Energiespardetektiven - Umwelttag : "

Schule: Volksschule Stockenboi
KoordinatorIn: <entfernt> <entfernt>
DirektorIn: <entfernt> <entfernt>
Inhalt
Projektvorstellung und Übergabefeier „Noah und der Weißenseefisch“

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit luden die Volksschule in Stockenboi, die Spielgruppe Stockenboi, die Gemeinde Stockenboi und das Land Kärnten bei sommerlich heißen Temperaturen beim Rondeau am Weißensee-Ostufer zur Projektvorstellung ein.

Nun zu den Inhalten dieses Großprojektes, die zu hören, zu sehen und zu erleben waren:
• Theateraufführung „Wo ist das Wasser?“
• Lieder und Gedichte über den Weißensee und zur Reise des Wassers
• Schiffchen basteln und als Wasserbotschaft verschicken (als Stationenbetrieb für alle Kinder)
• Untersuchungen mit den Wasserbotschaftern des Naturparks - Petra Kranabether und Michael Ronacher – zum Thema „Welche Kleinlebewesen tummeln sich im Weißensee?“ (als Stationenbetrieb für alle Kinder)
• Legen einer „Wasser-Art-Skulptur“ (als Stationenbetrieb für alle Kinder)
• „Schnuppertauchen“ mit der Tauchschule „Dive World“ zu einem stark ermäßigten Preis
• Der „Gasthof Weißenbacher“ sorgte für köstliche kulinarische Überraschungen
• Bemalen von Steinen für die Wassersäule mit Acrylfarben (als Stationenbetrieb für alle Kinder)
• Das „Wasserlebenszeichen“ wurde aufgestellt, von den Schulkindern mit Bachsteinen befüllt und durch Herrn Landesrat Ing. Reinhart Rohr feierlich übergeben.
• Die Volksschüler der VS in Stockenboi haben eine Sage über den Weißenseefisch verfasst und dazu ein Sagenbuch illustriert und beschriftet (Präsentation und Verkauf des Buches)

Diese Sagenbücher liegen in der Volksschule Stockenboi und können zu einem Unkostenbeitrag von € 5.- erworben werden. Dieses „literarische Juwel“ sollte in keinem Haushalt fehlen!

Wir freuten uns über den Besuch von:
• LR Ing. Reinhart Rohr,
• Superintendent Mag. Manfred Sauer,
• Zivilschutzbeauftragten Josef Spitzer,
• Mag. Tina Tomasch und Mag. Andrea Grundner von „Lebensraum Wasser“,
• den Bürgermeistern und Gemeinderäten der Gemeinden Stockenboi und Weißensee,
• S.N.i.S. - Obfrau Waltraut Amlacher,
• Tischlermeisterin Margret Rausch,
• VD Ingo Matzner,
• Kindergartenleiterin Karoline Granitzer
• den Schulkindern, Lehrerinnen und Direktoren der Volksschulen Zlan, Weißensee und Kreuzen,
• allen Eltern, Großeltern und Gästen der Gemeinde Stockenboi,

Ein aufrichtiges „Vergeltsgott“ möchte ich richten an:
Elisabeth Nadrag, Petra Kranabether,
das Team der Wasserrettung der Einsatzstelle Stockenboi,
alle Spielgruppen- und Schulkinder sowie die Eltern der VS in Stockenboi, meine Kollegin Susanne Schneeweiß, Naturparkwart Emil Mitterer, die Gemeinde Stockenboi,…

Allen anderen, die auch ihre großartigen Beiträge zum Gelingen dieser Projektpräsentation geleistet haben, möchte ich auch herzlichst „DANKE “ sagen.

Helga Schilcher

ORF- Aufzeichnung von „Noah und der Weißenseefisch“

Ein Anruf aus der ORF – Redaktion unterbrach die Urlaubszeit der Schülerinnen und Schüler aber auch der Lehrerinnen der VS Stockenboi ziemlich abrupt.
Ende Juli wurden alle bestehenden „Wasserreich – Kärnten“ – Projekte vom Fernsehteam des ORF aufgezeichnet – so auch unseres!
Es wird/wurde in „Kärnten heute“ gesendet!


Ein herzliches Dankeschön an unsere Frau Vizebürgermeisterin für das gespendete Eis!





1. Kärntner ÖKOLOG -Tag am 7. Mai 2009

Die Vielfalt der Natur im Schulumfeld
entdeckten, erforschten und dokumentierten Kärntens ÖKOLOG - Schülerinnen und Schüler am 7. Mai 2009.
Dabei wurden sie von Naturschutzorganisationen unterstützt.
Ziel des ÖKOLOG - Tages war es, so Helga Spitzer, Mitglied des Teams ÖKOLOG- Kärnten, „die Artenvielfalt, Fauna und Flora aufzulisten, zu dokumentieren und zu bestimmen.“ Die Ergebnisse wurden an die Abt.20 vom Amt der Kärntner Landesregierung zur Auswertung übergeben. Die Auflistung soll künftig jährlich erfolgen.

ÖKOLOG - Schulen, derzeit gibt es 30 in Kärnten, setzen regelmäßig Themen aus dem ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich in Unterrichtsprojekten um. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Nachhaltigkeit solcher Projekte gelegt.

• Musikalisch wurde der Tag an der Volksschule Stockenboi begonnen.
Im Vorfeld hatten die Kinder mit Musik-Mobil-Lehrerin Sonja Moser das Musical „Die Umweltwichtel“ einstudiert und freuten sich über die gelungene Aufführung. Anschließend entdeckten die jungen Umweltspürnasen gemeinsam mit Jäger VD Ingo Matzner die Kostbarkeiten der Natur im Schulumfeld.
Hauptaugenmerk war, dass die Schüler und Schülerinnen der VS in Stockenboi die Natur „sehen“, beobachten und fühlen lernten.


Projekt:
„Baumax – Energiedetektive“ sind unterwegs
– auch an der VS in Stockenboi

Die Fa. Baumax hat in Zusammenarbeit mit VD Josef Gröber für die ÖKOLOG-
Schulen Kärntens ein Projekt zum Thema „Was ist Energie und wie gehe ich sinnvoll und verantwortungsvoll damit um“ erarbeitet. SchülerInnen der ÖKOLOG- Schulen konnten daran teilnehmen. Die von der Schule ausgewählten „ Energiespardetektive“ vermitteln diese Inhalte weiter.
Das Projekt ist daher ein Piltoprojekt für Österreich.


An unserer Schule wurden folgende Energiespardetektive ausgebildet:

• Lukas Schilcher
• Daniel Semmelrock
• Jakob Nageler
• Philipp Strasser


Wir Lehrerinnen hatten diese Aktion nur ab und zu zu kontrollieren und zu beobachten. Am Ende der Beobachtungszeit haben die Energiekids ihre Aktivitäten auch präsentiert.
Helga Schilcher






Zeltnacht am Schulhof

In der Nacht vom 1. zum 2. Juli „geisterte“ es in Stockenboi.
Am Schulhof der Volksschule passierte Außergewöhnliches.
Ein Raunen und Murmeln durchbrach die Stille der Nacht und fahler Lichtschein drang aus einigen Zelten, die vor der Schule aufgebaut waren.

Trotz des schlechten Wetters in der Vorwoche und der nicht allzu guten Vorhersage beschlossen unsere Lehrerinnen, die Zeltnacht zu veranstalten. Schon einmal wurde die Zeltnacht wegen Regens abgesagt, - aber nun war es soweit.
Zusammen mit den Eltern bauten wir zwei Tage zuvor die ersten Zelte auf. Der Tag war gekommen und wir dachten uns schon so manche Späße aus. Voller Aufregung konnten wir es kaum mehr erwarten bis es finster wurde. Schon am Nachmittag trafen alle Kinder bei der Schule ein – ausgestattet mit allem, was man so für eine Zeltnacht braucht: z.B. Süßigkeiten, Knabbereien, Jause und Saft, Kuscheldecke und Teddybär, Gruselgeschichtenbuch, Taschenlampe und Nintendo. Daniel nahm sogar seinen Laptop mit. Unsere Frau Lehrerin getraute sich nicht im Zelt zu schlafen, deshalb kam sie mit dem Wohnmobil. Nachdem wir einige Spiele gespielt und Musik gehört hatten, stärkten wir uns für die Nacht. Zuvor lasen wir uns aber noch gegenseitig aus unserem Lieblingsbuch vor. Nach dem Zähneputzen und Waschen beim Brunnen vor dem Schulhaus begannen wir uns gegenseitig Gruselgeschichten zu erzählen. Einige der Kinder wurden immer leiser und blickten ängstlich umher.
Als dann in den umliegenden Häusern das Licht ausging und aus dem nahen Wald die Käuzchen zu hören waren, zogen wir uns in unsere Zelte zurück. Nach einigen Unklarheiten wer wo schlafen würde, fand jeder seinen Platz. Einige hatten noch länger Licht, andere standen dafür früher auf. In der Früh gab es ein ausreichendes Frühstück und dann begann wieder der Schulalltag. Am Nachmittag rasteten wir uns etwas aus und begannen von dieser einmaligen Nacht zu träumen.

Lukas Schilcher (4.Schulstufe)


Lesenacht und Zeltlager vor der Volksschule in Stockenboi
Am Donnerstag, dem 2. Juli war es endlich so weit!
Die Kinder durften ihre Zelte im Schulhof aufbauen und richteten sich ihr Lager für die Nacht gemütlich her.
Am Abend überraschten uns:
• unsere liebe Schulwartin Renate Rauter mit knusprigen Pizzabrötchen,
• unser Herr Bürgermeister Hans Kerschbaumer, sowie Elisabeth Nadrag und Petra Kranabether mit einer Tüte voll Süßigkeiten,
• Christine Rohr, eine besorgte Mama, mit Hühnernuggets von Mac Donald´s,
und am frühen Morgen:
• unsere Wirtin Michi Zaufenberger mit einem Eimer voll frischer Milch für das Frühstücksmüsli.
Um 19:00 Uhr begann die Lesenacht. Die Schüler lasen mit Begeisterung aus ihren Lieblingsbüchern vor.
Zum guten Schluss wurde auch noch eine schaurige Gruselgeschichte vorgelesen.
Um 22:00 Uhr verkrochen sich die Kinder in ihren Zelten.
Geschlafen wurde natürlich noch lange nicht!
Erst ab Mitternacht wurde es allmählich leise.
Hin und wieder huschten noch einige kleine Gespenster von Zelt zu Zelt durch die Nacht.
Gegen 5:30 Uhr waren schon wieder die ersten Frühaufsteher munter und versuchten mit allen Mitteln die Langschläfer aufzuwecken.
Um 7:00 Uhr gab es ein gutes Frühstück.
Und dann begann der Unterricht!
Die meisten Kinder wirkten noch ein wenig verschlafen, doch bis zur Pause waren alle wieder recht frisch und halbwegs munter.
Der versäumte Schlaf wurde am Wochenende nachgeholt!

Susanne Schneeweiß


Mit UGOTCHI haben wir auch in diesem Schuljahr wieder Bewegung in unsere Schule gebracht.

Alle Volksschulklassen Österreichs wurden wieder eingeladen, am lustigen Klassenbewerb teilzunehmen, um so die SchülerInnen auf spielerische Art und Weise zu einem aktiveren und gesünderen Lebensstil zu motivieren.

Auch wir haben mitgemacht, viel Spaß dabei gehabt und sogar noch einen tollen Preis gewonnen:

UGOTCHI möchte sich bei allen teilnehmenden Klassen ganz herzlich fürs Mitmachen bedanken. Die folgenden Preise wurden unter allen Teilnehmern von "Punkten mit Klasse" gezogen.

Spielekiste:
1. VS Stockenboi, Kärnten
2. VS Aigen, Salzburg
3. VS Hinterbrühl, Niederösterreich

Klub der klugen Köpfe

Gehörst du zu denen, die fast immer schneller rechnen? Bist du wissbegierig? Arbeitest du gerne selbstständig? Experimentierst, entdeckst, forscht und lernst du gerne? Möchtest du gerne mehr wissen über das Leben, die Welt und wie die Dinge funktionieren?

Dann kannst du Mitglied im „Klub der klugen Köpfe“ werden, das ganze Schuljahr über an einer Projektmappe arbeiten und dich zum Schulschluss auf eine tolle Überraschung freuen.

„Ja, das wollen wir“ haben sich Daniel Semmelrock und Lukas Schilcher gedacht, haben sich als Clubmitglied angemeldet, das ganze Jahr über fleißig und selbstständig am Projekt gearbeitet und sind als ausgewählte Kinder am Schuljahresende zum „Klubtreffen“ in die Hauptschule Finkenstein eingeladen worden. Auch Hanna Granitzer von der VS Zlan war mit dabei!

Ich gratuliere diesen besonders engagierten und leistungsfähigen SchülerInnen, denn auch sie brauchen die Zuwendung der LehrerInnen, um ihre Talente entfalten zu können.

Helga Schilcher



Wir unterstützen indische Schulkinder

An 2 Tagen in diesem Schuljahr war Frau Katharina Jordan bei uns zu Besuch und hat mit uns eindrucksvolle Projektstunden über ihre Arbeit in Indien gestaltet. Als Dankeschön für ihr Bemühen und als Unterstützung ihrer Arbeit haben fast alle unsere Schulkinder eine kleine Spende als Unterstützung für ihr Projekt mit in die Schule gebracht, die Herr Pfarrer Wurzer dann an Frau Jordan – mit lieben Grüßen aus der VS in Stockenboi – überreicht hat.
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Leben mit Straßenkindern

„Akka - große Schwester - nannten mich die Kinder mit denen ich gelebt habe.“ erzählt Katharina Jordan, 22, eine gebürtige Maria Saalerin, die ein freiwilliges soziales Jahr in Indien verbracht hat. Zur Zeit macht sie die Ausbildung zur Pastoralassistentin und ein Pastoralpraktikum in Feistritz/Drau.

Im Rahmen des Religionsunterrichtes erzählte sie den Kindern der VS in Stockenboi über das Land, die Kultur und das Leben der Straßenkinder. Die Kinder waren sehr interessiert und konnten das Erzählte mit allen Sinnen erleben: wie indische Gewürze riechen, wie sich indisches Gewand tragen lässt und wie schwierig Telugu, eine indische Sprache, ist.

Katharina fuhr mit der Don Bosco Aktion „Jugend - Eine Welt“, die junge Erwachsene in Kinder- und Jugendprojekte der Salesianer Don Boscos schickt. Katharina hat im Projekt Navajeevan (= Neues Leben), in der kleinen Stadt Vijayawada in Südostindien mitgearbeitet. Dieses ist ein Projekt, das für die Rechte der Straßenkinder und gegen Kinderarbeit kämpft. Es werden täglich ca. 1000 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Lebensbereichen betreut und versorgt.

Katharina arbeitete speziell in einem Mädchenheim für Waisenkinder und Mädchen, die ansonsten für die Familie arbeiten gehen müssten. Die Mädchen erhalten dort Essen, Unterkunft und schulische Ausbildung. Vor allem aber bekommen sie ein Zuhause. „Die Kinder wurden zu meinen Schwestern. Sie sind meine Familie, mit der man alles teilt - die schönen aber auch die traurigen Zeiten.“ Es gab aber vorwiegend schöne Zeiten in dem Jahr. Sie bewundere die Gelassenheit und Zufriedenheit der Menschen, erzählt Katharina, die die Menschen in unserer österreichischen Gesellschaft bereits verlernt haben. Zu den konkreten Aufgaben Katharinas gehörten der Englischunterricht, die Nachmittagsgestaltung (Kreatives, Singen, Spiele…) und aber vor allem einfach, für die Kinder da zu sein.

Sie unterstützt das Straßenkinderprojekt nach wie vor auf verschiedenste Weise und hält Vorträge in ganz Kärnten und darüber hinaus. Auch ist Katharina Jordan im Namen der Straßenkinder dankbar über finanzielle Unterstützung, denn 1000 Kinder täglich mit Nahrung, Unterkunft und Bildung zu versorgen, ist ein großer finanzieller Aufwand.
Weitere Informationen: Navajeevan: www.njbb.org

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