ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Die Entwicklung des Frosches

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: Volksschule Wimpassing an der Leitha
KoordinatorIn: VL Landl Ingrid
DirektorIn: VD Leitgeb Sabine
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Ausgangspunkt: Ein Kind der ersten Klasse hat im Gartenteich einen Froschlaich entdeckt.
Projektidee: In der Klasse wurde ein Aquarium eingerichtet, um das Aufwachsen der Kaulquappen zu beobachten. Es wurden zunächst Algen als Nahrung mitgebracht, dann Lebendfutter (Ameisen). Bananen- und Apfelstücke sollten Fruchtfliegen als Nahrung für die Kaulquappen anlocken. Mit Hilfe von Bildern und Plastikfiguren konnten die Kinder in 7 Wochen die Entwicklungsstadien erkennen und beobachten. Die Kinder lernten die Körperteile und verschiedene Frösche zu benennen. Es wurden auch die Unterschiede zwischen Fröschen und Kröten besprochen.
Unser Froschprojekt Unser Froschprojekt
reziprokes Lesen reziprokes Lesen
Bei der Leitha Bei der Leitha
Die kleinen Frösche Die kleinen Frösche
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2019/2020 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Kommunikation und Reflexion professionalisieren • Aktivitäten zur Verbesserung der Kommunikation im Team und in der Schulgemeinschaft planen: -Elternabend mit Isabella zu ihrem Buch „So wie ich mir, so ich dir“ am 20.November 2018 - Elternabend „Cyber Kids“ mit den Polizisten und Reflexion mit den Eltern bezüglich Handy- und Internetnutzung ihrer Kinder Das in Fortbildungen erworbene Wissen im Team teilen und multiplizieren. - individuelle Beratungsgespräche mit Eltern, deren Kinder Auffälligkeiten im Verhalten zeigen • Teamgespräche mit den Freizeitpädagogen alle 2 Monate • individuelle Reflexionsgespräche bzw. Mitarbeiterinnen-Gespräche mit Schulleiterin • Reflexion mit SchülerInnen über ihr Arbeits- und Sozialverhalten und Dokumentation • Schwerpunkt Erarbeitung von Lernzielen in Lerngruppen in der ersten Klasse; Verantwortungsbereiche bei einer Gruppenarbeit (Schreiber, Sprecher, Beobachter, Arbeiter mit dem Material) übernehmen und individuell wechseln können • Workshop der 4.Klasse mit der „Mayerin“ (analog zu ihrem Song) zum Thema „Du hast alles in dir“ mit folgenden Inhalten: Das bin ich!, Das kann ich gut!, Ich bin mutig!, Ich glaube an mich! • Besuche der 1.Klasse im Haus Vitus (Behindertenheim der Caritas), um mit den Klienten zu spielen, zu plaudern und zu singen Fortsetzung: Unsere Leitha kennen, wertschätzen und erleben • Ein Arbeitsheft für eine Tour durch das Stiegenhaus wurde erarbeitet und durch die 2.Klasse erprobt. • Ebenso wurde ein Heft für eine Tour entlang der Outdoor-Stationen erarbeitet und durch die 4.Klasse erprobt. • Die VS Leithaprodersdorf und die 4.Klasse der VS Großhöflein besuchten den Lehrpfad im Stiegenhaus der Volksschule. • Die gesammelten Materialien zur Arbeit an den einzelnen Themen wurden mit diesen Schulen ausgetauscht und so wurde das erworbene Wissen in Form von Arbeitsmappen weitergegeben. • Kinder, die bereits einzelne Stationen erarbeitet hatten, wurden angeleitet, das erworbene Wissen an Klassenkameraden weiterzugeben. Als nächster Schritt im nächsten Schuljahr ist geplant, dass Kinder dieses Wissen auch an SchülerInnen anderer Schulen weitergeben können. • Die 1.Klasse arbeitete an einem „Frosch-Projekt“.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Ausgangspunkt: Ein Kind der ersten Klasse hat im Gartenteich einen Froschlaich entdeckt.
Projektidee: In der Klasse wurde ein Aquarium eingerichtet, um das Aufwachsen der Kaulquappen zu beobachten. Es wurden zunächst Algen als Nahrung mitgebracht, dann Lebendfutter (Ameisen). Bananen- und Apfelstücke sollten Fruchtfliegen als Nahrung für die Kaulquappen anlocken. Mit Hilfe von Bildern und Plastikfiguren konnten die Kinder in 7 Wochen die Entwicklungsstadien erkennen und beobachten. Die Kinder lernten die Körperteile und verschiedene Frösche zu benennen. Es wurden auch die Unterschiede zwischen Fröschen und Kröten besprochen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Der Forscherdrang wurde bei Buben und Mädchen geweckt. Sie motivierten sich gegenseitig zur intensiven täglichen Beobachtung und zum Aneignen und Weitergabe von Wissen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab Kontakte mit einem Förster und einer Kollegin, die bereits Erfahrungen mit Kaulquappen hatten. Es wurden Erkundigungen eingeholt, was Kaulquappen fressen.
Im Tiergarten Schönbrunn lernten die Kinder, Laute von Fröschen und Kröten zu erkennen und wozu diese Laute den Tieren dienen, nämlich zum Anlocken bzw. Abstecken ihres Revieres.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Kinder notierten in ihrem Forscherheft wichtige Beobachtungen und dokumentierten den Lebenszyklus mit Fotos und Sätzen. Es gab auch ein Frosch-Tagebuch.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Kinder wissen nun, dass der Frosch sich aus einem Ei entwickelt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Wertschätzung für Naturerlebnisse

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die kleinen Frösche konnten beim Wandertag bei der Leitha in die Freiheit entlassen werden. Die Kinder konnten ihr Wissen zu Hause den Eltern weitergeben.
In der Schule wurde das Wissen durch reziprokes Lesen mit Frosch-Lesekarten und Quizfragen gefestigt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Begeisterung für die Auseinandersetzung mit Naturthemen bleibt hoch.

Wo liegen unsere Stärken?
Begeisterung für unsere Natur, Kreativität, Ausdauer, Fleiß, Zusammenarbeit

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