ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

School For Future

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: HLW Schrödinger
KoordinatorIn: Mag. Rodler Angelika
DirektorIn: Mag. Petermandl Margareta
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Wir haben das Projekt "School For Future" gegründet, um unsere SchülerInnen auf die globalen Umweltprobleme, insbesondere auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Die "Friday For Future"-Bewegegung hat uns inspiriert, jeden Freitag zu einem "White Friday" an unserer Schule zu machen, an dem die SchülerInnen und LehrerInnen mit weißen T-Shirts in die Schule kommen und eine bestimmte klimarelevante Aktion durchführen. In der großen Pause oder auch durch den gesamten Freitag hindurch wurde eine spezielle Umweltproblematik thematisiert. Diese Themen waren Fast Fashion, Tierschutz und Klimaschutz, Sanfte Mobilität, Plastikvermeidung, Zero Waste-Day, Kleidung und Textilien, bewusst und regional einkaufen und Umweltverschmutzung durch Zigaretten.
Sanfte Mobilität ausprobieren Sanfte Mobilität ausprobieren
Sanfte Mobilität ausprobieren Sanfte Mobilität ausprobieren
Tierschutz ist Klimaschutz Tierschutz ist Klimaschutz
Schüler_innen treten für Klimaschutz ein Schüler_innen treten für Klimaschutz ein
Was hat der Burger mit dem Regenwald zu tun Was hat der Burger mit dem Regenwald zu tun
Ankündigung des "White Friday" Ankündigung des "White Friday"
School For Future an der HLW Schrödinger School For Future an der HLW Schrödinger
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2019/2020 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Zu Beginn des Schuljahres haben zwei SchülerInnen, die die Ausbildung zum Jugend-Gesundheitscoach gemacht haben, das Projekt "Bye-bye Plastikfalsche - Welcome Wasserflasche" durchgeführt. Das Projekt hatte zum Ziel, einerseits die SchülerInnen unserer Schule zur Reduktion zuckerhaltiger Getränke aus Plastikflaschen zu motivieren und sie andererseits zum Wassertrinken aus wiederverwendbaren Glasflaschen anzuregen. Zu diesem Zweck wurde mit der FA Dora-Plast eine "Schroedinger-Glasflasche" entwickelt, die heiß befüllbar und durch einen Neoprenmantel relativ bruchsicher ist. In einer Aktionswoche im Herbst führten unserer beiden Jugend-Gesundheits-Coaches ihre Präsentationen in den Klassen durch. Im Foyer der Schule waren Container aufgestellt, die die Menge an Wegwerf- Plastik-Flaschen sichtbar machten. Allen neuen SchülerInnen wurde der Ankauf der "Schrödinger-Glasflasche" (10€) bzw. die Verwendung eines anderen wiederbefüllbaren Behältnisses nahegelegt.
Weiterhin haben wir den Wunsch vieler SchülerInnen und LehrerInnen nach Ruheoasen mit dem "Raum der Stille" zu entsprechen versucht. Dieser Raum, auch "OFF" genannt befindet sich im UG und kann von allen Ruhesuchenden aufgesucht werden. Einfache Mittel (Teppiche, Polster, Decken, Yogamatten) sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Die SchülerInnen halten sich weitgehend an die Regeln, dass unbedingte Ruhe herrschen soll, kein Müll hinterlassen werden soll, die Schuhe ausgezogen werden müssen und das Handy eben mal "OFF" ist. Außerdem findet in diesem Raum auch Achtsamkeitstraining ( ATiS: Achtsamkeitstraining in der Schule) statt, das zum folgende die Ziele verfolgt: Stressmanagement, Selbstregulation, Kultur der Stille einüben, Selbstfürsorge, Achtsamkeit für die Bedürfnisse anderer Menschen, Empahie schulen und schließlich auch Achtsamkeit für die gesamte Umwelt (Natur, Tiere).
Darüberhinaus haben wir nach Ostern die Impulse der Bewegung Fridays For Future aufgegriffen, um unsere SchülerInnen auf die globalen Umweltprobleme, insbesondere auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Unser Projekt heißt School For Future. Jeder Freitag bis zum Schulschluss ist ein "White Friday", an dem SchülerInnen und LehrerInnen ein weißes T-Shirt tragen und eine Aktion gegen die Klimaerwärmung in der Schule umsetzten. Auf diese Weise wurden folgende Themen von SchülerInnen und LehrerInnen bearbeitet:
Fast Fashion, Tierschutz ist Klimaschutz, Sanfte Mobilität, Plastikvermeidung, Zero Waste, Kleidung und Textilen und Bewusst einkaufen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wir haben das Projekt "School For Future" gegründet, um unsere SchülerInnen auf die globalen Umweltprobleme, insbesondere auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Die "Friday For Future"-Bewegegung hat uns inspiriert, jeden Freitag zu einem "White Friday" an unserer Schule zu machen, an dem die SchülerInnen und LehrerInnen mit weißen T-Shirts in die Schule kommen und eine bestimmte klimarelevante Aktion durchführen. In der großen Pause oder auch durch den gesamten Freitag hindurch wurde eine spezielle Umweltproblematik thematisiert. Diese Themen waren Fast Fashion, Tierschutz und Klimaschutz, Sanfte Mobilität, Plastikvermeidung, Zero Waste-Day, Kleidung und Textilien, bewusst und regional einkaufen und Umweltverschmutzung durch Zigaretten.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
200

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Beide Geschlechter wurden unterschiedlich erreicht: Die Thematik Fleischessen und Klima ist für die männlichen Schüler oftmals ein unangenehmes Thema, während die weiblichen Schülerinnen sehr offen dafür sind, ihre Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen. Andererserseits ist das Thema "Fashion" wiederum für die Schülerinnen ein heikles Thema, da Mode eine wichtige Rolle für sie spielt. Bei den Themen, wie zB. Plastikvermeidung, Zero-Waste und Sanfte Mobilität wurden keine geschlechtsspezifischen Lernzugänge berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Für die Aktion "Tierschutz ist Klimaschutz" gab es eine Kooperation mit der IG Milch, die uns eine lebensgroße Kuh mit der Aufschrift
"A faire Milch" zur Verfügung stellte. Für die Aktion "Sanfte Mobilität" gsb es eine Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Graz, das uns ermöglichte, verschiedene Lastenräder am Schulparkplatz vorzuführen.
Für die Aktion "Bewusst und regional einkaufen" gabe es ein Projekt mit regionalen Biolandwirten und Bioläden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die jeweiligen Maßnahmen wurden im Foyer der Schule mittels Plakaten angekündigt. Darüberhinaus hängten wir jeden Freitag ein großes Transparent mit der Aufschrift "School For Future" vor dem Haupteingang der Schule auf, was auch die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft erzielte. Außerdem wurden über interne Mails alle LehrerInnen informiert. Auch auf der Facebokseite der Schule wurde über die Aktionen berichtet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evaluation erfolgte bis jetzt nur mündlich. Eine schriftliche Evaluation steht noch aus.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Gesundheit und Nachhaltigkeit fördern"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
SchülerInnen und LehrerInnen benutzen vermehrt wiederbefüllbare Flaschen.

SchülerInnen und LehrerInnen führen eine bessere Mülltrennung durch
SchülerInnen akzeptieren, dass es Freitags nur Veggieprodukte am Buffet gibt.
SchülerInnen sind kritischer im Hinblick auf Fast Fashion. Einige wollen ein Kleider-Tausch- Projekt durchführen.
LehrerInnen kommen vermehrt mit dem Fahrrad zur Schule.
SchülerInnen und LehrerInnen kaufen bewusster ein im Hinblick auf Verpackungsmüll.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Den meisten SchülerInnen und LehrerInnen ist bewusst geworden, dass die Klimaerwärmung eine sehr große und globale Herausforderung darstellt. Neben Maßnahmen der Politik und Wirtschaft ist auch jede und jeder Einzelne gefragt, seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Das gesamte Thema "Klimaerwärmung" und "School For Future" ist zu einem alltäglichen Gesprächsthema geworden.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen in der guten Zusammenarbeit des Teams, einer großen Innovationsfreudigkeit und im Mut zum Experiment. Außerdem sind unsere SchülerInnen und LehrerInnen gewohnt, Projekte zu planen und umzusetzen. Dadruch, dass wir den SchülerInnen viel Raum für eigene Ideen einräumen, ist die Motivation der SchülerInnne sehr hoch und Ihre Kreativität kommt zum Ausdruck.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Erasmus+