ÖKOLOG-Tag "Mit TARDIS in Österreichs Vergangenheit / Zeitreise 1918-1938-1968-2018"
Schule: GRG 7
KoordinatorIn: Klein Julia, MEd. BSc.DirektorIn: Mag. Araya Michaela
Inhalt
Am 14.12.2019 wurde im 7. Wiener Gemeindebezirk eine Schule für einen Tag zu einem Mahnmal gegen Krieg, einem Mahnmal gegen Faschismus. Ein Zeichen wider das Vergessen, durch das sich SchülerInnen aller Altersgruppen mehr denn je mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen musste und dadurch mehr lernten, als sie es je durch den Blick in ein Lehrbuch hätten lernen können.Mit einem zischenden Geräusch schießt Nebel von unten empor und die marineblaue Raum-Zeitmaschine öffnet langsam ihre Pforten. Mit Reisepässen ausgestattet, betreten die Passagiere den Lift und sind im Begriff, den hektischen „Zeitreisebahnhof“ hinter sich zu lassen. Die Reisenden wählen die Jahreszahl „1918“ und werden von TARDIS auf einen abenteuerlichen Ausflug geschickt: Kutschiert werden sie einerseits in den dritten Stock das GRG7, andererseits jedoch 100 (mittlerweile wären es sogar 101) Jahre in die Vergangenheit. Als sich die Schiebetür des Gefährts nun öffnet, findet man sich inmitten von Anarchie und Chaos wieder: Aus einem Trümmerturm ragt eine weiße, blutbeschmierte Flagge empor: Nach dem ersten Weltkrieg, der vermutlich größten Katastrophe, die die Menschheit bis dahin gesehen hatte, war am 11.11.1918 nach dem Unterzeichnen des Waffenstillstands von Compiègne vorerst wieder Frieden in Europa eingekehrt. Neben der weißen Flagge beerdigt eine Gruppe schicksalsschwangerer Royalisten klagend die Flagge Österreich-Ungarns. Nachdem die Zeitreisenden ihren Fokus auf das tägliche Leben der Zivilbevölkerung in der Nachkriegszeit gerichtet haben, wird klar, dass mit dem Kriegsende nur der Nährboden für den zweiten Weltkrieg gelegt wurde: Unvorstellbare Armut traf man im BE-Saal an, wo auch auf die verheerende Spanische Grippe hingewiesen wurde, die allein zwischen 1918 und 1920 25 Millionen Todesopfer forderte. Darunter war auch der Expressionist Egon Schiele, welcher im Festsaal vertreten ist: Aus diesem dringt währenddessen Tanzmusik, mit der man sich zur Zeit der „Goldenen Zwanziger“ (1923-1929) von Problemen, wie der Dauerarbeitslosigkeit und dem aufkommendem politischen Extremismus, ablenkte. Doch was in der Epoche natürlich nicht fehlen darf: Kunst! Es rotiert eine Litfaßsäule im Zeichen Otto Wagners in der Raummitte und an den Wänden hängen von SchülerInnen der 7. Klassen angefertigte Kopien der Werke Gustav Klimts und des bereits angesprochenen Egon Schieles. Ebenfalls vertreten: Charlie Chaplin in seiner Paraderolle, dem Tramp, ...
Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Unser Ziel für 2018/19 war die Fortführung der Kooperation unserer Schule mit der Technischen Universität Wien (Forschungsbereich für Bauphysik und Schallschutz), der Universität für Bodenkultur Wien (Arbeitsgruppe Vegetationstechnik), Kräftner Landschaftsarchitektur und ATB Becker e.U. An unserer Schule wurde so im Laufe der letzten Jahre verschiedene Arten der Gebäudebegrünung errichtet und sollen auch in Zukunft an Außen- und Innenflächen errichtet werden.
Zusätzlich fand auch dieses Jahr unser ÖKOLOG-Tag statt, an dem sich alle LehrerInnen und SChülerInnen beteiligten. Dieses Jahr mit einem geschichtlichen Hintergrund.
Maßnahme im Detail
Am 14.12.2019 wurde im 7. Wiener Gemeindebezirk eine Schule für einen Tag zu einem Mahnmal gegen Krieg, einem Mahnmal gegen Faschismus. Ein Zeichen wider das Vergessen, durch das sich SchülerInnen aller Altersgruppen mehr denn je mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen musste und dadurch mehr lernten, als sie es je durch den Blick in ein Lehrbuch hätten lernen können.
Mit einem zischenden Geräusch schießt Nebel von unten empor und die marineblaue Raum-Zeitmaschine öffnet langsam ihre Pforten. Mit Reisepässen ausgestattet, betreten die Passagiere den Lift und sind im Begriff, den hektischen „Zeitreisebahnhof“ hinter sich zu lassen. Die Reisenden wählen die Jahreszahl „1918“ und werden von TARDIS auf einen abenteuerlichen Ausflug geschickt: Kutschiert werden sie einerseits in den dritten Stock das GRG7, andererseits jedoch 100 (mittlerweile wären es sogar 101) Jahre in die Vergangenheit. Als sich die Schiebetür des Gefährts nun öffnet, findet man sich inmitten von Anarchie und Chaos wieder: Aus einem Trümmerturm ragt eine weiße, blutbeschmierte Flagge empor: Nach dem ersten Weltkrieg, der vermutlich größten Katastrophe, die die Menschheit bis dahin gesehen hatte, war am 11.11.1918 nach dem Unterzeichnen des Waffenstillstands von Compiègne vorerst wieder Frieden in Europa eingekehrt. Neben der weißen Flagge beerdigt eine Gruppe schicksalsschwangerer Royalisten klagend die Flagge Österreich-Ungarns. Nachdem die Zeitreisenden ihren Fokus auf das tägliche Leben der Zivilbevölkerung in der Nachkriegszeit gerichtet haben, wird klar, dass mit dem Kriegsende nur der Nährboden für den zweiten Weltkrieg gelegt wurde: Unvorstellbare Armut traf man im BE-Saal an, wo auch auf die verheerende Spanische Grippe hingewiesen wurde, die allein zwischen 1918 und 1920 25 Millionen Todesopfer forderte. Darunter war auch der Expressionist Egon Schiele, welcher im Festsaal vertreten ist: Aus diesem dringt währenddessen Tanzmusik, mit der man sich zur Zeit der „Goldenen Zwanziger“ (1923-1929) von Problemen, wie der Dauerarbeitslosigkeit und dem aufkommendem politischen Extremismus, ablenkte. Doch was in der Epoche natürlich nicht fehlen darf: Kunst! Es rotiert eine Litfaßsäule im Zeichen Otto Wagners in der Raummitte und an den Wänden hängen von SchülerInnen der 7. Klassen angefertigte Kopien der Werke Gustav Klimts und des bereits angesprochenen Egon Schieles. Ebenfalls vertreten: Charlie Chaplin in seiner Paraderolle, dem Tramp, ...
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Die Rolle der Frau in den letzten 100 Jahren wurde von den SchülerInnen erarbeitet und im Zug des ÖKOLOG-Tages den Besuchern präsentiert.
Was bei Projekten solcher Größenordnung jedoch oft in Vergessenheit gerät, ist die immense Arbeit die hinter den unzähligen Details steckt: Allein für die Gestaltung der Reisepässe setzten sich die SchülerInnen des Wahlpflichtfachs Geschichte und Frau Prof. Strohmeier-Hofer mehrere Stunden lang (!) mit einem Grafiker zusammen
Am ÖKOLOG-Tag stand unsere Schule Eltern und anderen Besuchern offen und wurde auch sehr gut besucht.
Der ÖKOLOG-Tag wurde im ÖKOLOG-Team, im Kollegium und mit den SchülerInnen Nachbesprochen.
Auseinandersetzung der SchülerInnen mit der Geschichte Österreichs. Stärkung des schulinternen Zusammenhalts
Mobilisierung aller der Schule zur Verfügung stehenden Resourcen
Keine Angabe