ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Veggie-Challenge

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Kollegs für Sozialpädagogik und Elementarpädagogik
KoordinatorIn: Mag. Dr. Weber Michael
DirektorIn: Mag. Kohlmaier Herbert
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Die Veggie-Challenge wurde im Rahmen der Kennenlerntage am Kolleg für Sozialpädagogik in Graz (KSP) im JUFA Leibnitz durchgeführt.
Die vier Mahlzeiten, die wir dort einnahmen waren vegan-vegetarisch zubereitet und wir konnten dadurch
250.000 Liter Trinkwasser gegenüber omnivoren Gerichten "einsparen". Zudem kommt noch eine gewaltige
CO2-Einsparung. Die Studierenden wurden zuvor auf dieses Thema hin beim "öko-sozialpädagogisch-ethischen"
Stadtrundgang mit mir als ÖKOLOG-Koordinator und durch einen Workshop von Südwind (Thema: faire Nahrung, usw.) in Graz sensibilisiert. Sie bekamen vom "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) neben T-Shirts und Kugelschreiber
auch ein Video für alle, wie es unseren Milchkühen in der Realität geht.
Veggie-Challenge

Veggie-Challenge

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 8

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
1) Veggie-Challenge
2) Kleidertauschmarkt
3) Gestaltung der Fstenunterbrechung der KPH/KSP (Thema: veganer Wein und Saft)
4) Ökolog-Aktionstag mit Fahrradreparatur und Öko-Bücher-Stand

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Die Veggie-Challenge wurde im Rahmen der Kennenlerntage am Kolleg für Sozialpädagogik in Graz (KSP) im JUFA Leibnitz durchgeführt.
Die vier Mahlzeiten, die wir dort einnahmen waren vegan-vegetarisch zubereitet und wir konnten dadurch
250.000 Liter Trinkwasser gegenüber omnivoren Gerichten "einsparen". Zudem kommt noch eine gewaltige
CO2-Einsparung. Die Studierenden wurden zuvor auf dieses Thema hin beim "öko-sozialpädagogisch-ethischen"
Stadtrundgang mit mir als ÖKOLOG-Koordinator und durch einen Workshop von Südwind (Thema: faire Nahrung, usw.) in Graz sensibilisiert. Sie bekamen vom "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) neben T-Shirts und Kugelschreiber
auch ein Video für alle, wie es unseren Milchkühen in der Realität geht.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
26

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Wir diskutierten, welche Kultur- bzw. Identitätsfunktion "Essen" hat. Fragen wie: Was essen Frauen/Männer? Dürfen, wollen, sollen Frauen überhaupt so essen wie Männer? (Stichwort: Fleisch vs. Beilagen und Salat). Die zwei Vegetarier sowie die 4 Vegetarierinnen haben über ihre persönlichen Erfahrungen mit der "Ausgrenzung" als nicht "AllesesserInnen" gesprochen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Der VGT hat uns DVD`s, Kugelschreiber und T-Shirts gesponsert.
Das JUFA Leibnitz hat auf unseren Wunsch unsere Essensgerichte vegan-vegetarisch zubereitet.
Vor den Kennenlerntagen gab es eine Einführung von "Südwind" bzgl. fairen Handels.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Durch Bilder und Text in Form einer PPT-Präsentation, lief diese über einen Monat lang am Monitor im gemeinsamen Haus des KSP und der KPH. Die Präsentation wurde an alle Lehrenden des Kollegs separat ausgeschickt sowie an den VGT weiter geleitet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Studierenden fanden heraus, dass es viele Speisen gibt, die man vegan zubereiten kann und dass dadurch enorme Ressourcen geschont werden. Wir sprachen immer wieder beim Essen und es gab noch eine mündliche Blitzlicht-Runde darüber, wie den Studierenden die Veggie-Challenge gefallen hat und warum bzw. was sie sich für sich selbst davon mitnehmen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Es gab noch kein Jahresziel.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Den Studierenden haben die Speisen geschmeckt und es herrschte eine sehr große Zustimmung zu veganem Essen und Lebensstil, wobei das Tierleid und die Ressourceneinsparung, die beiden entscheidenden Faktoren für die positive Resonanz in der Feedbackrunde bei den Studierenden waren.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Sensibilisierung auf veganes Essen hin. Gesundheits- und Konsumbewusstsein wurde "getriggert".
Zwei Studierende schlossen sich aufgrund dieser und weiterer Aktionen dem Ökolog-Team an!!!

Wo liegen unsere Stärken?
Meine Kolleginnen, Fr. Mag. Dr. Christiana Glettler (ÖKOLOG-Koordinatorin der KPH Graz), die auch meine Kollegin am Kolleg für Sozialpädagogik (KSP) ist, Fr. Rosina Haider MA, BEd (Regionalbeauftragte) und ich haben seit nunmehr 2 Jahren eine ÖKOLOG-Team-Kooperation, weil unsere Ausbildungseinheiten unter einem Dach sind. Zudem haben wir Studierende von KPH und KSP bei uns im ÖKOLOG-Team. Dazu kommt, dass uns sehr viele, vor allem die Institutions-Vorstehenden auf ganzer Linie unterstützen. Und zu guter Letzt wird wohl noch eine Einrichtung (KPH-Praxisvolksschule) demnächst den Weg als ÖKOLOG-Schule bestreiten (vielleicht auch in absehbarer zeit, das Bischgym). Sodass alle (Hoch-)Schulen des Hauses vertreten sind. Angedacht sei auch der erste ÖKOLOG-Kindergarten.
Innovation, Bewusstheit, Freude am Tun für alle, Unterstützung von vielen Seiten,...

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