ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Hippeldischnippel – Eine Entdeckungsreise für kleine und große Geschmacksknospen

Schule: VS Otto Glöckel
KoordinatorIn: Milos Ivona, BA BA
DirektorIn: VD Schiffler Alexandra, BEd
Inhalt
Bei einer Konferenz im Oktober führten wir ein Brainstorming zu unserem Thema „Ernährung – Schule – Elternhaus“ durch, um Erfahrungswerte zu erheben und auszutauschen. Dabei fielen zwei Punkte besonders auf: Unsere Schulkinder schätzen es, wenn Raum und Zeit für zelebrierte, gemeinsame „Esskultur“ in der Gruppe (z.B. Tisch decken, schneiden, vorbereiten, Tischgespräche, usw.) gegeben wird. Zudem wurde bei unserem Austausch auch festgestellt, dass unseren Schulkindern bäuerliche Traditionen fremd sind: viele haben eine Kuh noch nie in echt gesehen oder haben große Freude daran Mehl aus Getreide selbst herzustellen. Daher entschloss sich jede Klasse, je nach Bedürfnissen der Kinder und Gegebenheiten, zum Thema „Ernährung“ kleinere Projekte umsetzen bzw. klassenübergreifend und/oder schulstufenübergreifend zu arbeiten:
Mehrstufenklassen: Butter selbst hergestellt – händisch und mechanisch im Vergleich; Couscous mit Äpfeln gekocht und verkostet; Holunderblüten gesammelt und zu Saft verarbeitet; Obstsalat gemacht und eine Rezeptsammlung mit dem Titel: „Kinder kochen“ verfasst.
1. Klassen: Gesunde Jause - Brotgesichter; Holundersaft hergestellt, Melissenwasser mit Kräutern aus dem Schulgarten.
2. Klassen: wöchentlich gesunde Jause zelebriert; Projekt Ernährung und Kräuter; Ausflug zu Sonnentor mit Kräuterführung; Bohnen gesät und ein Bohnentagebuch geführt; Milchprodukte von den Hoflieferanten verkostet; Marktbesuch – Einkauf von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse; Obstsalat hergestellt und am Ugotchi-Projekt (gesundes Essen und Bewegung) teilgenommen.
3. Klassen: Weiterführung des BEE-Projektes (Bewegung, Ernährung und Entspannung); Kräuterwanderung und Kräuterverkostung und -verwertung (Schulgarten).
4. Klassen: Ernährungspyramide besprochen; Sendung mit der Maus – Brot backen, wie viel Zucker hat eine Limonade.
In der Unverbindlichen Übung: „Natur erleben“ wurden Edelkastanien verkostet, Kekse gebacken, Obstsalat zubereitet, Kräuter gepflanzt, Radieschen und Bohnen angebaut, Erdbeeren gepflanzt, gesunde Jause zubereitet, Ausflug zur Garten Tulln gemacht und ein Apfelbäumchen gepflanzt.
Am Ende des Schuljahres veranstalteten wir ein Abschlussfest mit einem interkulturellen Buffet, zu dem auch die Erziehungsberechtigten eingeladen wurden.
Kräuterwanderung

Kräuterwanderung

Brotgesichter

Brotgesichter

Naschkatzen

Naschkatzen

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 15

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Wir setzten einen „Ernährungs-Schwerpunkt“ - einerseits war uns wichtig mit allen KollegInnen der Schule ein Konzept zu entwickeln und gleichzeitig Platz für Ideen und Wünsche der Kinder zu lassen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Bei einer Konferenz im Oktober führten wir ein Brainstorming zu unserem Thema „Ernährung – Schule – Elternhaus“ durch, um Erfahrungswerte zu erheben und auszutauschen. Dabei fielen zwei Punkte besonders auf: Unsere Schulkinder schätzen es, wenn Raum und Zeit für zelebrierte, gemeinsame „Esskultur“ in der Gruppe (z.B. Tisch decken, schneiden, vorbereiten, Tischgespräche, usw.) gegeben wird. Zudem wurde bei unserem Austausch auch festgestellt, dass unseren Schulkindern bäuerliche Traditionen fremd sind: viele haben eine Kuh noch nie in echt gesehen oder haben große Freude daran Mehl aus Getreide selbst herzustellen. Daher entschloss sich jede Klasse, je nach Bedürfnissen der Kinder und Gegebenheiten, zum Thema „Ernährung“ kleinere Projekte umsetzen bzw. klassenübergreifend und/oder schulstufenübergreifend zu arbeiten:
Mehrstufenklassen: Butter selbst hergestellt – händisch und mechanisch im Vergleich; Couscous mit Äpfeln gekocht und verkostet; Holunderblüten gesammelt und zu Saft verarbeitet; Obstsalat gemacht und eine Rezeptsammlung mit dem Titel: „Kinder kochen“ verfasst.
1. Klassen: Gesunde Jause - Brotgesichter; Holundersaft hergestellt, Melissenwasser mit Kräutern aus dem Schulgarten.
2. Klassen: wöchentlich gesunde Jause zelebriert; Projekt Ernährung und Kräuter; Ausflug zu Sonnentor mit Kräuterführung; Bohnen gesät und ein Bohnentagebuch geführt; Milchprodukte von den Hoflieferanten verkostet; Marktbesuch – Einkauf von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse; Obstsalat hergestellt und am Ugotchi-Projekt (gesundes Essen und Bewegung) teilgenommen.
3. Klassen: Weiterführung des BEE-Projektes (Bewegung, Ernährung und Entspannung); Kräuterwanderung und Kräuterverkostung und -verwertung (Schulgarten).
4. Klassen: Ernährungspyramide besprochen; Sendung mit der Maus – Brot backen, wie viel Zucker hat eine Limonade.
In der Unverbindlichen Übung: „Natur erleben“ wurden Edelkastanien verkostet, Kekse gebacken, Obstsalat zubereitet, Kräuter gepflanzt, Radieschen und Bohnen angebaut, Erdbeeren gepflanzt, gesunde Jause zubereitet, Ausflug zur Garten Tulln gemacht und ein Apfelbäumchen gepflanzt.
Am Ende des Schuljahres veranstalteten wir ein Abschlussfest mit einem interkulturellen Buffet, zu dem auch die Erziehungsberechtigten eingeladen wurden.
Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Ja
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
220
Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Durchmischte Gruppen, gemeinsames Tun, Meinungen aller haben gleiche Wertigkeit.
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Firma Sonnentor, Hoflieferanten, Direktvermarkter, Kräuterpädagoge, Garten Tulln
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Abschlussfest, Schulhomepage, Zeitungsartikel in den regionalen Medien
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gespräche mit den Schulkindern, Erziehungsberechtigten und Schulpartnern, Konferenzen, Schulforum, Klassenelternabende, KEL Gespräche.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die SchülerInnen setzen sich von sich aus mit dem Thema Ernährung kritischer auseinander z. B. zeigen Kinder voller stolz ihre mitgebrachte Jause her. Durch unseren Schwerpunkt gibt es nun im Schulgarten Kräuter- und Gemüsebeete, die künftig immer genutzt werden können.
Wo liegen unsere Stärken?
Klassen- und schulstufenübergreifende Zusammenarbeit.