ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Kleine Schritte mit großer Wirkung - Mobilitätsprojekt der Ökolog VS Gattendorf

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Volksschule Gattendorf
KoordinatorIn: BEd, Dipl.Päd. Jurkovich Ursula
DirektorIn: Dir. Gettinger Josef
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
Inhalt
Im September 2017 setzen die Kinder aller Altersstufen mit Hilfe der Gemeinde Gattendorf ein farbenfrohes Zeichen, um auf die Beruhigung der Verkehrssituation vor dem Schulgebäude aufmerksam zu machen.
Schülerinnen und Schüler brachten quasi die Straße zum Blühen.

Seit März 2018 motivieren alle Klassen mit ihren Beiträgen die Schülerinnen und Schüler auf Elterntaxis zu verzichten und den Schulweg gemeinsam zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Skooter und Fahrrad zurückzulegen.
Während der Fastenzeit machten viele Kinder beim „Autofasten“ - das ist der freiwillige Verzicht aufs Auto- mit. Die 3.und 4.Klasse nahmen am Mobilitätsworkshop der Diözese Eisenstadt teil.
Um den kleinen Schritten große Wirkung zu verleihen malen die Kinder der 1.Klasse farbige „Dankeskärtchen“, die an Fahrrädern und Skootern befestigt werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 2.Klasse gestalten bunte Plakate, die auf die Verkehrsberuhigung und den Verzicht auf Elterntaxis aufmerksam machen.
Die 3.Klasse motiviert mit positiven Sprüchen zum Aktivwerden und Mitmachen, und zeigt mit dem selbst entworfenen Mobilitätspass das Bewegungsprofil der Kinder auf. Diese kleben selbständig z.B. einen Fußsticker ein, wenn sie den Schulweg zu Fuß zurückgelegt haben.
Die Schülerinnen und Schüler der 4.Klasse legten bereits im Oktober Klimameilen zurück. Sie machten sich Gedanken zum sicheren Schulweg, gestalteten 5 Plakate für Treffpunkte zum Miteinander-Gehen , zählten Schritte und Minuten, um aufzuzeigen, wie gering der Aufwand wäre, um den täglichen Schulweg zum Erlebnisweg werden zu lassen.

In der UÜ ÖKOLOG lernten sie über die verschiedensten Verkehrsmittel und ihre nachhaltige Wirkung auf die Umwelt und den eigenen Körper. Sie stellten Vor- und Nachteile von Verkehrsmitteln fest und argumentierten, warum es wichtig ist zu Fuß zu gehen.
Autofasten Autofasten
Schulwegstrecken messen und dokumentieren Schulwegstrecken messen und dokumentieren
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Europ. Mobilitätswoche, Klimameilen, Autofasten, Gesunde Jause, Trinkwasserstation, Bewegte Schule

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im September 2017 setzen die Kinder aller Altersstufen mit Hilfe der Gemeinde Gattendorf ein farbenfrohes Zeichen, um auf die Beruhigung der Verkehrssituation vor dem Schulgebäude aufmerksam zu machen.
Schülerinnen und Schüler brachten quasi die Straße zum Blühen.

Seit März 2018 motivieren alle Klassen mit ihren Beiträgen die Schülerinnen und Schüler auf Elterntaxis zu verzichten und den Schulweg gemeinsam zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Skooter und Fahrrad zurückzulegen.
Während der Fastenzeit machten viele Kinder beim „Autofasten“ - das ist der freiwillige Verzicht aufs Auto- mit. Die 3.und 4.Klasse nahmen am Mobilitätsworkshop der Diözese Eisenstadt teil.
Um den kleinen Schritten große Wirkung zu verleihen malen die Kinder der 1.Klasse farbige „Dankeskärtchen“, die an Fahrrädern und Skootern befestigt werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 2.Klasse gestalten bunte Plakate, die auf die Verkehrsberuhigung und den Verzicht auf Elterntaxis aufmerksam machen.
Die 3.Klasse motiviert mit positiven Sprüchen zum Aktivwerden und Mitmachen, und zeigt mit dem selbst entworfenen Mobilitätspass das Bewegungsprofil der Kinder auf. Diese kleben selbständig z.B. einen Fußsticker ein, wenn sie den Schulweg zu Fuß zurückgelegt haben.
Die Schülerinnen und Schüler der 4.Klasse legten bereits im Oktober Klimameilen zurück. Sie machten sich Gedanken zum sicheren Schulweg, gestalteten 5 Plakate für Treffpunkte zum Miteinander-Gehen , zählten Schritte und Minuten, um aufzuzeigen, wie gering der Aufwand wäre, um den täglichen Schulweg zum Erlebnisweg werden zu lassen.

In der UÜ ÖKOLOG lernten sie über die verschiedensten Verkehrsmittel und ihre nachhaltige Wirkung auf die Umwelt und den eigenen Körper. Sie stellten Vor- und Nachteile von Verkehrsmitteln fest und argumentierten, warum es wichtig ist zu Fuß zu gehen.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
75

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Beide Geschlechter wurden im Projekt gleichberechtigt berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit: BM.I, Gemeinde, Polizei, Eltern, Elternverein, Klimabündnis, Diözese Eisenstadt

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Plakate, Info Briefe an Eltern, Projektpräsentation am Elternabend

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Durch gezieltes ansprechen der Eltern auf Elterntaxis zu verzichten wurden jene Kinder und Eltern mit Dankeskärtchern belohnt und SchülerInnen zur "Selbstkontrolle" mit ihrem Mobilitätspass angeregt. Es wurden Zählungen durchgeführt, wer zu Fuß kommt und wie viele Elterntaxis vor der Schule waren. Mit der Zeit wurden diese geringer.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Nachhaltige Mobilität

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Kinder kamen gerne zu Fuß, trafen sich an Sammelstationen und gingen miteinander in die Schule.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Verkehr vor der Schule hat sich verringert, Anzahl der Kinder, die zu Fuß oder mit Rad/Roller uvm zur Schule kommen hat sich erhöht.

Wo liegen unsere Stärken?
In der Motivation, Information, Prävention und im Miteinander Tun.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken