ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Kunst und Umwelt (Kunststoffe als Bedrohung unserer Umwelt)

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: ASO Stockerau
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Schmidt Martin, SOL
DirektorIn: Widy Gudrun, Dipl.Päd.
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Im Verlauf eines Schuljahrs entstand in mehreren Projektphasen in Gemeinschaftsarbeit von zwei Klassen ein Gesamtkunstwerk mit dem Titel "Was tust du Mensch?"- eine Skulptur mit ca 2 m² Grundfläche aus 12 Einzelfiguren und insgesamt 400 Plastikflaschen. Mit dieser Skulptur soll auf den bedenklichen Umgang des Menschen mit seiner Umwelt aufmerksam gemacht werden. Kunst wird so zum Ausdrucksmittel und möchte ein Sprachrohr für wichtige Themen sein, die das Leben der Menschen betreffen.
Tonmasken Tonmasken
Gesamtskulptur Gesamtskulptur
Gesamtskulptur mit Erbauern Gesamtskulptur mit Erbauern
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Projekt 1
Jahresprojekt „Kunst und Umwelt“
Untertitel „Kunststoffe als Bedrohung für die Umwelt“

beteiligte Schüler 12 Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 und 7 (9-15 Jahre alt)

Werdegang und Projektphasen:
Phase 1
Anfertigung von Gipsmasken:
Jede/r SchülerIn erhält einen Abdruck seines/ihres Gesichts.
Anfertigung von Tonmasken durch Pressung in die verstärkten Gipsmasken.
Feinbearbeitung der Tonmasken, Gestaltung und Verfremdung
Künstlerische Gestaltung der Tonmasken durch einen Schmauchbrand (Papierbrand) im Schulhof
Phase 2
Rostplastik-Workshop“ mit Franz Seitl (Grafiker und freischaffender Künstler)
Anfertigung der Körper für die Tonmasken
Phase 3
Abfall Workshop Schwerpunkt Kunststoffe/Plastikmüll
Thematische Bearbeitung des Themas „Mensch und Umwelt“.
Film „Plastic Planet“
Sammlung von Kunststoffflaschen, Herstellung von Flaschenketten als Vorbereitung für die Gesamtskulptur
Phase 4
Zusammenbau der Gesamtskulptur als Gemeinschaftsaktion
Titel der Skulptur:
„Was tust du, Mensch?
MASKEN – Sie haben Augen und sehen doch nicht.
ROSTKÖRPER – Jeder Mensch ist anders. Rost als Symbol der Vergänglichkeit.
PLASTIK – umhüllt alles, ist heute auf der Welt allgegenwärtig.
Grundaussage: Der Mensch bekleidet in seiner Blindheit die ganze Welt mit einem Gewand aus Plastik.“

Projekt 2
Von der Raupe zum Schmetterling – Projekt der 6. Klasse

Im Rahmen eines kleinen Projekts im Sachunterricht erlebten die Kinder der 6. Klasse, wie Schmetterlinge entstehen. Unser Projekttisch stand am Gang und auch alle anderen SchülerInnen und Schüler unserer Schule (und LehrerInnen und Betreuerinnen und die Frau Direktor) waren eingeladen, den spannenden Prozess zu beobachten.
Zuerst sahen wir den kleinen Raupen in einem durchsichtigen Becher zu, wie sie das Futter am Becherboden fraßen und immer dicker wurden.
Schon nach einer Woche kletterten die Raupen zum Becherdeckel und begannen, sich zu verpuppen. Als alle Puppen am Becherdeckel hingen, verlegten wir diese in das Schmetterlings-Habitat (größerer Brutlebensraum). In jeder Pause wurden die Puppen in ihrem Kokon beobachtet und alle warteten gespannt auf das Schlüpfen des ersten Schmetterlings.
Schließlich entdeckte unsere Frau Direktor den ersten Distelfalter (ca. eine Woche nach der Verpuppung) und war darauf so stolz, dass sie vorschlug, den Schmetterling nach ihr zu benennen!
Die anderen Distelfalter ließen auch nicht mehr lange auf sich warten. Nachdem wir sie mit dem empfohlenen Futter versorgt und einen Tag im Habitat beobachtet hatten, schenkten wir ihnen in unserem Schulgarten die Freiheit.
Wir wünschen unseren Schmetterlingen nun einen schönen Frühling und Sommer mit reichlich süßem Nektar aus den Stockerauer Gärten!

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Im Verlauf eines Schuljahrs entstand in mehreren Projektphasen in Gemeinschaftsarbeit von zwei Klassen ein Gesamtkunstwerk mit dem Titel "Was tust du Mensch?"- eine Skulptur mit ca 2 m² Grundfläche aus 12 Einzelfiguren und insgesamt 400 Plastikflaschen. Mit dieser Skulptur soll auf den bedenklichen Umgang des Menschen mit seiner Umwelt aufmerksam gemacht werden. Kunst wird so zum Ausdrucksmittel und möchte ein Sprachrohr für wichtige Themen sein, die das Leben der Menschen betreffen.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
12

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
keine spezielle Berücksichtigung

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Franz Seitl, Sierndorf NÖ, Grafiker und freischaffender Künstler
Kulturkontakt Austria Wien
ZSK (Bundeszentrum für schulische Kulturarbeit)
MUMOK –Museum für moderne Kunst Wien

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation des Gesamtkunstwerks im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung mit 14 weiteren Schulprojekten am 8.Juni 2018 in den Hofstallungen des MUMOK in Wien.
Außerdem Präsentation bei den Stockerauer Festspielen Ende Juni 2018

Öffentlichkeitsarbeit:
Zeitungsartikel im Stockerauer Stadtanzeiger sowie in der NÖN
Schulhomepage und Medien von Kulturkontakt Austria und ZSK (Bundeszentrum für schulische Kulturarbeit)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Nachbesprechung des Projekts, Bearbeitung und Reflexion im Deutschuntericht in Form von Briefen und Berichten. Erstellung einer gemeinsamen Projektmappe.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Förderung der Gemeinschaft

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Begeisterte Mitarbeit in den einzelnen Projektphasen, gute Zusammenarbeit, ein tolles Gesamtergebnis

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Stärkung des Zusammenhaltgefühls durch das Bewusstsein und die Erfahrung, dass wir gemeinsam etwas Großes schaffen können.

Wo liegen unsere Stärken?
In der Flexibilität und der kleinen Gruppengröße.

Netzwerke
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