ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Projekt Donau

Schule: ÖKO-Mittelschule Pöchlarn
KoordinatorIn: Scheer Petra
DirektorIn: Direktor Mandic Markus, MEd BEd
Inhalt
PROJEKT DONAU
An der HS Pöchlarn steht jedes Schuljahr unter einem bestimmten Schwerpunkt, heuer hat sich die Donau in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.
Ziel ist es, dieses Thema während einer ganzen Woche in allen Schulstufen und in möglichst allen Gegenständen fächer- und schulstufenübergreifend zu behandeln. Auch im gesamten übrigen Schuljahr tauchen immer wieder Donau – Themen auf. Dabei gibt es für die Schüler und Schülerinnen viel selbstständig zu erforschen, zu recherchieren und zu lesen, zu basteln und zu zeichnen.
Das ganze Schulhaus wurde zum Donauraum. Bilder, Fotos und Infotafeln verwandelten die Schule in eine kleine Naturerlebniswelt. Die SchülerInnen erkundeten sie spielerisch, Lernen wurde zum Spaß und zur gemeinsamen Freude.
Unser Heimatfluss ist der zweitgrößte Fluss Europas und bietet eine Vielfalt an interessanten und wissenswerten Aspekten.
In Geografie erlernten alle SchülerInnen spielerisch die Topografie der Donaustaaten, die Nebenflüsse der Donau, sie beschäftigen sich mit der Donau als Grenzfluss, dem Rhein – Main – Donaukanal, Transport und Tourismus.
In Biologie wurde die Jugend zu kleinen Experten betreffend Donaufische und Vögel an der Donau ausgebildet. Die Rückkehr des Bibers ist auch in der Donau-Au bei Pöchlarn unübersehbar und seine Baumfällaktionen faszinieren die Kinder sehr.
In Physik standen die Donaukraftwerke im Mittelpunkt des Interesses, in Musik die Donaulieder, in Deutsch die Donausagen und Gedichte, in Englisch „The Danube compared to rivers all over the world“ und in Religion die Bekenntnisse in den Donaustaaten.
In Geschichte wurde den SchülerInnen der Fluss als Lebensspender sowie als Anziehungspunkt für Menschen und seine Bedeutung für die Entstehung von Kulturen bewusst.
In den kreativen Fächern wurden Fische, Wassermänner, Nixen und Schifffahrtszeichen angefertigt und die Donaulandschaft bei Pöchlarn wurde aus Ton modelliert.
In Ernährungslehre gelangen köstliche Donauwellenkuchen,die in den Pausen reißenden Absatz fanden. Außerdem standen Zander und Wels auf dem Menüplan.
SchülerInnen der 4. Klassen versuchten sich als Fotografen. Die Donau bietet wunderbare Motive und so konnten viele sehenswerte Bilder ausgestellt werden. Die besten Fotos wurden prämiert.
Einige SchülerInnen gestalteten zum Donauprojekt die Zeitschrift „Sagenhaft“.
Die vielfältigen Aktivitäten fanden am Freitag, den 30.1. ihren Höhepunkt:
Alle Klassen traten in je 4 Teams zu einem Wettbewerb an, bei dem sie spielerisch ihr erworbenes Wissen über die Donau unter Beweis stellten. Es galt, folgende Aufgaben zu bewältigen: Donaustaaten-Puzzle / Frage-Antwort-Trimino / Ansichten an der Donau-Domino / Donaufische-Zuordnungsspiel.
Am 19. 2. fand die mit Spannung erwartete Siegerehrung im Rahmen einer gemeinsamen Feier statt. Bei dieser Feier zeigten Schüler und Schülerinnen auf, wie viel Freude ihnen das Projekt gemacht hat und Direktor Rausch betonte, dass einer Schule nichts Besseres passieren kann, als dass die Kinder Spaß am Lernen haben.
Bezirksschulinspektor OSR Gerhard Fischer und der Obmann des Hauptschulausschusses Anton Macsek nahmen die Siegerehrung vor:
Den 1. Platz im Donau-Wettbewerb sicherte sich die 3b Klasse, knapp gefolgt von der 1c Klasse. Beide Klassen durften eine Donauschifffahrt nach Krems unternehmen, dieser Preis wurde großzügigerweise von der Fa Brandner zur Verfügung gestellt.
Der 3. Preis ging an die 4b. Die SchülerInnen bekamen die Gelegenheit, ihr Glück beim Schnupperfischen unter Anleitung erfahrener Fischer zu versuchen. Petri Heil!

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