Verantwortung - Zeitzeugen im Gespräch
Schule: BRG in der Au
KoordinatorIn: Dr. Rainer JohannesDirektorIn: Mag. Schumacher Doris, MA
Inhalt
Intolerant sind wir nur gegenüber Intoleranz,meinte Direktorin Margret Fessler in ihrer Begrüßung der Zeitzeuginnen Lucia Heilmann und Gabriella Goldmann. Zum Beispiel gegenüber dem gedanken- und kritiklosen Übernehmen von Respektlosigkeiten und destruktiver Äußerungen, die dem Menschenbild unserer Schule und den Werten liberaler Demokratien widersprechen.
Hass und Rassismus keinen Platz zu geben ist Ziel und Teil unserer täglichen Arbeit, im Geschichteunterricht von Adeline Heim und Christian Mathies ging es im Besonderen darum, und zwar um die Thematik "Handlungsspielräume, Verantwortung". Dazu luden sie die Zeitzeuginnen Gabriella Goldmann* und Lucia Heilmann* * ein, die im Interview mit Irmgard Bibermann*** über ihr Leben während des Nationalsozialimus erzählten. Über den Hass ihrer Mitmenschen, beispielsweise, und deren Bereitschaft, sogar Kinder zu demütigen - freiwillig, in den Worten Frau Heilmanns, und zusätzlich, da es dazu keine Pflicht gab -, aber auch über Helden, also jene Personen, die sich entschlossen hatten zu helfen. (dlam, 21. Nov. 2016)
Dieses Projekt sollte die TeilnehmerInnen - ebenso wie andere Projekte, die in den letzten Jahren explizit dem Thema Umwelt gewidmet waren - auf die Verantwortung gegenüber unserem Umfeld sensibilisieren. Ganz allgemein wurden individuelle, zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, unabhängig davon um welches Thema es im Speziellen geht. Der direkte Kontakt zu den SchülerInnen war dabei von besonderer Bedeutung. In diesem (und auch anderen im vergangenen Jahr Durchgeführten: http://www.brg-inderau.at) Projekt sollte das Thema Verantwortung verallgemeinert werden und auf viele Lebensbereiche als aktiver Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung ausgeweitet werden. Dazu gehört natürlich auch das Thema Umwelt.
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Rückblick
Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3
Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im vergangenen Jahr wurde ein Teil des Entwicklungsplans dem Thema "Verantwortung" gewidmet. Aus der Präambel: „Der friedvolle Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen ist Ausgangsbasis und Ziel unseres Lernens und Handelns. Gemeinsam wollen wir Verantwortung übernehmen für eine offene, tolerante und mitfühlende Gesellschaft.“ Als Ziel soll eine Klärung der Verantwortlichkeiten in den Bereichen Körper, Sache, Raum, Zeit und Soziales stehen. Um die Maßnahmen und Ziele weiterzuentwickeln wurde - wie er schon früher Tradition war - wieder ein Jour-fixe ins Leben gerufen und eine Steuergruppe eingesetzt. Ein wichtiger Teil dieses Themas ist natürlich auch die Entwicklung einer födernden Bewertungskultur (SQA Thema 1), Stichwort: "ownership of learning". In einer zweitägigen Klausur (Pädagogischer Tag) wurde an diesem Thema gearbeitet (Referent: Thomas Stern).
Wesentliche Punkte Körper: Prevent at Work: Erhebung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz –Einführung –Durchführung –Ergebnispräsentation –Diskussion -Maßnahmen
Soziales: Festvorbereitung „Schlusspunkt 2017“ mit dem Thema „Farbenspiel“
Zeit: neue Taktung entwerfen, um Raum zu schaffen für eine erweiterte Verantwortungskultur (Stichwort: Schülerparlament)
Maßnahme im Detail
Intolerant sind wir nur gegenüber Intoleranz,
meinte Direktorin Margret Fessler in ihrer Begrüßung der Zeitzeuginnen Lucia Heilmann und Gabriella Goldmann. Zum Beispiel gegenüber dem gedanken- und kritiklosen Übernehmen von Respektlosigkeiten und destruktiver Äußerungen, die dem Menschenbild unserer Schule und den Werten liberaler Demokratien widersprechen.
Hass und Rassismus keinen Platz zu geben ist Ziel und Teil unserer täglichen Arbeit, im Geschichteunterricht von Adeline Heim und Christian Mathies ging es im Besonderen darum, und zwar um die Thematik "Handlungsspielräume, Verantwortung". Dazu luden sie die Zeitzeuginnen Gabriella Goldmann* und Lucia Heilmann* * ein, die im Interview mit Irmgard Bibermann*** über ihr Leben während des Nationalsozialimus erzählten. Über den Hass ihrer Mitmenschen, beispielsweise, und deren Bereitschaft, sogar Kinder zu demütigen - freiwillig, in den Worten Frau Heilmanns, und zusätzlich, da es dazu keine Pflicht gab -, aber auch über Helden, also jene Personen, die sich entschlossen hatten zu helfen. (dlam, 21. Nov. 2016)
Dieses Projekt sollte die TeilnehmerInnen - ebenso wie andere Projekte, die in den letzten Jahren explizit dem Thema Umwelt gewidmet waren - auf die Verantwortung gegenüber unserem Umfeld sensibilisieren. Ganz allgemein wurden individuelle, zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, unabhängig davon um welches Thema es im Speziellen geht. Der direkte Kontakt zu den SchülerInnen war dabei von besonderer Bedeutung. In diesem (und auch anderen im vergangenen Jahr Durchgeführten: http://www.brg-inderau.at) Projekt sollte das Thema Verantwortung verallgemeinert werden und auf viele Lebensbereiche als aktiver Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung ausgeweitet werden. Dazu gehört natürlich auch das Thema Umwelt.
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Durch die Ermöglichung individueller Kontakte.
- Kontakte mit Zeitzeuginnen
- Universität Innsbruck (Dr. Horst Schreiber)
- Plattform Erinnern.at (inkl. Seminare)
- BMB
Das Projekt war in der Schule sehr präsent. Öffentlichkeitsarbeit erfolgte v. a. über die Schulhomepage
Im Rahmen von Seminaren
Binationales Seminar ("How to teach holocaust")
Immer mehr SchülerInnen realisieren, dass persönliche Partizipation an gesellschaftlichen (darunter auch ökologischen im Sinne der Definition: Lehre von den Beziehungen zwischen Lebewesen und Lebewesen und ihrer belebten und unbelebten Umwelt) Themen Möglichkeiten der Mitgestaltung eröffnen.
- in der persönlichen Kooperation und Beziehung zwischen SchülerInnen und LehrerInnen und innerhalb des Kollegiums
Keine Angabe