ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schulgarten: Beete mit Obst, Gemüse und Kräutern mit einem Wildblumenbeet für BienenSchulgarten

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Wissenswerkstatt W178
KoordinatorIn: Steinbuechel Verena
DirektorIn: BEd Zunzer Karin
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Jede Schulklasse hat ein halbes Beet von unseren 4 Schulbeeten erhalten. Dafür wird einmal im Jahr das Beet von der MA 42 umgegraben. Anschließend werden Pflanzen eingesetzt. Die diesjährige 2B hat ein besonders intensives Gartenprojekt gemacht, welches hier näher beschrieben wird.
Im Sachunterricht wurden die Anbaugebiete, das Aussehen, die Pflege und die Endverarbeitung von Kräutern besprochen.
Unser Kräuterbeet Unser Kräuterbeet
Bohnen, Tomaten und vieles mehr Bohnen, Tomaten und vieles mehr
Müllsammeln auf der Donauinsel. Müllsammeln auf der Donauinsel.
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
An unserer Schule wurden zahlreiche Projekte zum Schwerpunkt Ökolog gemacht. Die Projekte wurden zu einem Großen Teil klassenintern organisiert. Durch entdeckendes Lernen wurde den Kindern unter anderem ein ressourcenschonender Umgang mit unserer Umwelt vermittelt. Beispielsweise haben zwei Klassen an Projekten teilgenommen, wo es um die Beziehung Natur – Mensch – Stadt in Europa und um die Ressource Wasser ging. Unsere Schule ist mit einer Solaranlage ausgestattet, wo den Kindern an einem Monitor vermittelt wird, wie energieeffizient unsere Sonne ist. Auch das Schulbeet wurde gut gepflegt, im Herbst konnten bereits Kartoffeln geerntet werden. Beinahe jede Klasse hat einen Tag in der Natur (Wald/ Bauernhof/ Projekttage am Land etc.)verbracht. Damit unsere Umwelt nicht vermüllt bleibt, haben einige Klassen einen Müll-Tag veranstaltet und Müll am Schulgrund und auf der Donauinsel gesammelt. Des Weiteren sind wir eine Wasserschule und meiden bei Elterncafés Wegwerfgeschirr.
Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Projekten, welche im Schuljahr 2016/17 realisiert wurden.
- Einsparen von Ressourcen: Wassersparen – Wasser ist kostbar
- Einsparen von Ressourcen: Wasserspiel – 3. Preis
- Einsparen von Ressourcen: Regenwasser für die Beete sammeln
- Einsparen von Ressourcen: Wasserschule
- Einsparen von Ressourcen: Wasserbecher – jede Klasse hat Wasserbecher und keine Wegwerfbecher
- Einsparen von Ressourcen: Bei Feiern/ Festen wird kein Wegwerfgeschirr verwendet
- Einsparen von Ressourcen: Licht und Computer beim Verlassen der Klasse abdrehen
- Einsparen von Ressourcen: Vortrag von Wien Energie
-Einsparen von Ressourcen: Achtsamer Umgang mit Schulbüchern – Mehrjährige Verwendung der Lesebücher
- Einsparen von Ressourcen: Weiterführung der Hefte – Hefte ins nächste Schuljahr mitnehmen
- Einsparen von Ressourcen: Stoffservietten bei der Jause verwenden
- Einsparen von Ressourcen: Arbeitsblätter doppelseitig kopieren
- Müll: Müllvermeidung: Verpackungen meiden, regional am Markt einkaufen, eigenen Einkaufskorb mitbringen, Obst/ Gemüse ohne Verpackungen
- Müll: Sondermüll – Wo gebe ich Batterien etc. ab
- Müll: Müll sammeln im Garten/ auf der Donauinsel
- Müll: Bio Müll in jeder Klasse – Was kommt in der Bio Müll
- Müll: Mindesthaltbarkeitsdatum – bis wann sind Lebensmittel genießbar
- Upcycling: Basteln mit alten Büchern – Weihnachtsengel
- Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: Die Bedeutung von Bio
- Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: Vorkosten bei Jause und Mittagessen
- Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: Bewegungskisten für die Schulkinder
- Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: Gesunde Jause an der Schule
- Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: gemeinsames, saisonales Kochen
-Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung: Schulfruchtprogramm - Gemüseverkostung
- Mobilität und Verkehr: Geocity gestalten – Was braucht es in einer Stadt? Öffentliche Verkehrsmittel
- Gestaltung von Schul – und Freiräumen: Schulgarten mit Ernte
- Gestaltung von Schul – und Freiräumen: Blumenkisten auf den Fensterbänken
- Natur erleben im Schulumfeld: Schulgarten – Kinder tragen die Verantwortung ihrer eigenen Pflanzen
- Natur erleben im Schulumfeld: Besuch am Bauernhof: Produktion von Butter und Brot
- Natur erleben im Schulumfeld: Besuch einer Gärtnerei
- Natur erleben im Schulumfeld: Lindenblüten sammeln und Tee machen
- Natru erleben im Schulumfeld: Hustensaft mit Tannenwipfeln
- Natur erleben im Schulumfeld: Holunder sammeln und Holundersaft ansetzen
- Natur erleben im Schulumfeld: Ausflug auf die Donauinsel/ Wald/ Wiese

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Jede Schulklasse hat ein halbes Beet von unseren 4 Schulbeeten erhalten. Dafür wird einmal im Jahr das Beet von der MA 42 umgegraben. Anschließend werden Pflanzen eingesetzt. Die diesjährige 2B hat ein besonders intensives Gartenprojekt gemacht, welches hier näher beschrieben wird.
Im Sachunterricht wurden die Anbaugebiete, das Aussehen, die Pflege und die Endverarbeitung von Kräutern besprochen.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
19

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle Kinder durften das Beet betreuen. Hierbei wurde Gender außer acht gelassen, da es uns ein anliegen ist, allen Kindern den Zugang zum „garteln“ zu vermitteln, da dies unter anderem eine meditative Arbeit sein kann.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab Kooperationen mit:
- Stadt Wien: Wasserturm – 4. Platz beim Wasserprojekt
- Gärtnerei GIN – Gemeinwesenintegration und Normalisierung
- MA 42: Schulgarten umgegraben
- Schulwart: Unser Schulwart kümmert sich in den Sommerferien um die Beete
- Klassenkooperationen: Beete werden unter allen Klassen aufgeteilt und betreut

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Klasse hat ein Spiel zu Wasser entwickelt, wo es unter anderem um wassersparen ging. Außerdem haben die Kinder den Wachstum der Pflanzen verfolgt. Die Kräuter werden beim gemeinsamen Kochen verwendet und die Beete werten den Schulgarten optisch auf.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Jedes Kind hat Karteikarten zur Pflanze entworfen und sich dabei intensiv mit den Bedürfnissen der Pflanze auseinandergesetzt. Des Weiteren wurde gemeinsam gekocht und überlegt, wie man Kräuter in der Küche einsetzen kann.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Wir gehen achtsam mit der Natur um!

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Alle Pflanzen sind bis Schuljahresende von den Kindern eigenständig und regelmäßig gegossen worden.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kinder lernten Verantwortung für ihre Pflanzen zu übernehmen und gießen diese regelmäßig uns selbstständig. Des Weiteren locken die Beete viele Insekten, was die Idee aufkommen ließ einen Wildbienenkasten zu organisieren. Des Weiteren wirkt Gartenarbeit auch meditativ.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind eine sehr junge Schule und der Austausch im ebenso jungen Kollegium ist groß. Der Bezug zur Natur ist uns allen wichtig. An unserer Schule gibt es eine gesunde Jause, die Mülltrennung in den Klassen ist uns auch wichtig. Bewegung und gesunde Ernährung ist uns LehrerInnen nicht nur in der Freizeit ein Anliegen, sondern liegt uns bei unseren SchülerInnen sehr am Herzen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+