ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Kein Titel angegeben

Schule: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
KoordinatorIn: Mag Salzmann-Schojer Katharina, BEd.
DirektorIn: Dr. Haase Thomas
Inhalt
Rückblick
Umweltbildung/ÖKOLOG ist auch in der Leistungsvereinbarung angesprochen.
Nein
Lernort PH
Ausbildung
Kooperationsprojekt mit der BOKU-Kinderuni
Mobilitätstag
Grüne Pädagogik
- Lehrveranstaltung mit UNI Wien / Biologie
- Grüne Pädagogik als Wahlfach an der KPH
- Studientag Grüne Pädagogik
Fortbildung
Best Practise "Nachhaltigkeitsbericht"
Sommerhochschule Kulturlandschaft und agrarische Produktion
Nachhaltigkeit und Religionen
Workshop „ Umweltzeichen – von der Zertifizierung bis zur gelebten Realität!“
Weiterbildung / Lehrgänge
Berufsorientierung mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezug
Masterstudium "Green Care"
Hochschullehrgang "Wildkräuter und Heilpflanzen"
Lehrgang "JUMP"
Lehrgang "Smart Media"
Lehrgang "Permakultur" (BOKU-Kooperation)
Aktivitäten des ÖKOLOG-Teams an der PH
Mobilitätstag für Studierende der Studieneingangsphase
Teilnahme an Wettbewerben
Umsetzung umweltrelevanter Projekte in Lehrveranstaltungen
Bearbeitung und Umsetzung der Richtlinien für das Österreichische Umweltzeichen
Information zu Ökolog und Umweltzeichen bei allen Konferenzen,
Infoblatt zum Nutzerverhalten im Haus
Berichterstattung in Newsletter, AbsolventInnenecho, Facebook, Homepage.....
Umsetzung relevanter Maßnahmen bezogen auf den Betrieb
Verwendung wiederbefüllbarer Toner
Ausschließlich Verwendung von Recyclingpapier (Druckerpapier, Klopapier, Papierhandtücher)
Ausschließlich Verwendung von Reinigungsmitteln, die lt. Umweltzeichenrichtlinie verwendet werden dürfen
Abfallwirtschaftskonzept vorhanden
Verbreitungszentrum PH
Maßnahmen an Praxisschulen an der PH
Die Hochschule hat österreichweit Praxisschulen, an denen Studierende ihre Schulpraktika absolvieren. Viele dieser Schulen sind Ökolog- oder Umweltzeichenschulen.
Maßnahmen an Praxisschulen im Umfeld
Für den Praxisschulstandort Tullnerbach haben Studierende der Studienrichtung Umweltpädagogik im Vorjahr ein Abfallwirtschaftkonzept entwickelt. Studierende können im Rahmen ihrer Schulpraktika in allen Gegenständen ökologogische Aspekte einbringen und unterrichten. Teamteaching und fächerübergreifender Unterricht sind Teil der Schulpraxis.
Aktivitäten im Rahmen des Regionalteams
kein Regionalteam
Entwicklungszentrum PH - Forschung und Innovation
Allgemeine Forschungsarbeiten (Seminar- bzw. Bachelorarbeiten)
Auf Grund der Studienrichtungen Agrar- und Umweltpaedagogik gibt es eine Vielzahl von Seminar- und Bachelorarbeiten mit "ökologischer" Schwerpunktsetzung. Eine Übersichtsliste wird erstellt und kann bei Interesse angefragt werden.
Forschungsprojekte (ProfessorInnen)
Dr. Markus Langer
Qualitätssicherung durch reflexive Gestaltung von Lehrveranstaltungen
Projektuntertitel: Umsetzung von reflexiven Konzepten in Lehrveranstaltungen insbesondere zur Qualitätssicherung im Bereich von CLIL

Dr. Andrea Payrhuber und Dr. Angela Forstner-Ebhart
Evaluierung von Lernszenarien der Grünen Pädagogik

Mag. Andreas Schelakovsky
Entwicklungsprojekt: Wir bleiben in gutem Kontakt!“


Ing. Elfriede Berger
Medienstrategie in der land- und forstwirtschaftlichen Bildung und Beratung

DI Roswitha Wolf, Prof. Heidemarie Wagner
Natur und Umwelt – Begabungen entdecken und fördern

DI Liane Kaipel, Dr. Andrea Payrhuber
Eine qualitative Studie zu den Problemfeldern im Beratungsalltag

Dr. Angela Forstner-Ebhart
PäKoLL-Pädagogische Kompetenz angehender Lehrerinnen und Lehrer

DI Dr. Christiane Wagner-Alt
ANGIE- A New Generation in Education

Dr. Andrea Payrhuber
Wertesozialisation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Einfluss von Familie, Peergroups, Schule und Medien auf die Wertesozialisation.
Unterrichtsvorbereitungen mit ökologischem Inhalt
Laut Studienkommissionsbeschluss müssen an der Hochschule in 70% aller Lehrveranstaltungen Inhalte mit ökologischen Inhalten unterrichtet werden.
Maßnahme im Detail
Bezeichnung der Maßnahme / des Projekts
Mobilitätstag an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
Beschreibung: Was wurde durch diese Maßnahme erreicht?
Bericht: Mobilitätstag an der Hochschule
24. Oktober 2013, 13 – 17.30Uhr
Am 24. Oktober wurde zum ersten Mal an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik ein Mobilitätstag durchgeführt. In die Vorbereitung des Mobilitätstages waren die Studierenden des 3. Semesters eingebunden, am Mobilitätstag nahmen alle Studierenden des ersten Semesters (Agrar- und Umweltpädagogik; 90 Personen) teil.
Ziel war es, den Studierenden des ersten Semesters die Initiativen der Hochschule in diesem Bereich vorzustellen: eine Fahrradwerkstätte, die Initiativen zur besseren öffentlichen Erreichbarkeit (Busstation). Darüber hinaus sollen die Studierenden informiert werden, wie sie sich klimafreundlich in Wien fortbewegen können, die überwiegende Mehrheit stammt nicht aus Wien. Ein Schwerpunkt wurde dabei auf den Fahrradverkehr gelegt.
Programm:
13:00 – 13:15 Uhr Begrüßung, Einführung
13:15 – 13:20- Uhr Mobilität als Bildungsthema
Einführung – Wilhelm Linder
13:20 – 14:00 Uhr Sanft mobil in Wien – die Mobilitätsagentur – Doris Ferbar
14:00 – 14:30 Uhr Sicher unterwegs in der Stadt – Bernhard Dorfmann
14.30 – 15:00 Uhr Sicher Rad fahren – ein Bachelorthema – Benno Zenker
15:00 – 17:00 Uhr Workshops
17:00 – 17:30 Uhr Berichte aus den Workshops, Abschluss

Beitrag: Mobilität als Bildungsthema
Mobilität an, der Hochschule: Was fordern Programme wie Ökolog und Umweltzeichen? – Eine Einführung
Beitrag: Die Mobilitätsagentur
Die Mobilitätsagentur soll unter anderem die Anlaufstelle für all jene sein, die konkrete Verbesserungsvorschläge haben oder Kritik üben möchten. Gleichzeitig soll sie noch mehr Menschen dafür gewinnen, ihre Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Darüber hinaus hat die neue Institution eine Schnittstellenfunktion zwischen Bevölkerung und Verwaltung und hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative Konzepte einzubringen. Eine Vorstellung der Arbeit der Mobilitätsagentur in Wien
Beitrag Sicher unterwegs in Wien
Er ist ein „Radprofi“ Fahrradbote und Trainer für Menschen, die sich nicht sicher fühlen am Fahrrad in der Stadt. Aber was ist gefährlich beim Radfahren? Wie verhalte ich mich richtigin „Begegnungszonen“, hat die Straßenbahn tatsächlich immer Vorrang? Ein „Life-Bericht“ mit vielen guten Tipps.

Rad fahren – ein Bachelorthema
Mit der Bachelorarbeit zum Thema „Sicherheit und Radfahren“ hat Herr Bnno Zenker im Sommer 2013 das Studiumd er Umweltpädagogik erfolgreich abgeschlossen. In Interviews mit ExpertInnen hat er Faktoren identifiziert, die gerade bei Kindern und Jugendlichen die Verwendung des Fahrrades im Alltag hemmen. Zu den wichtigsten hemmenden Faktoren zählt die Befürchtungen der Eltern vor möglichen Unfällen.
Workshops
Folgende Workshops wurden sowohl in den Räumlichkeiten als auch im freien durchgeführt:
Im Freien:
• Sicher Radfahren – für alle, die ein Rad mitbringen – mit Bernhard Dorfmann.
Ort: Hochschulgelände
• Fahrrad – ein technischer Check. Worauf es ankommt, damit man leicht und sicher fährt mit dem Rad.
• Elektro-Mobilität: eine Runde mit dem E-Bike…..
Diese Workshops fanden großes Interesse bei den Studierenden. Sogar der Rektor der Hochschule, Dr. Thomas Haase ließ es sich nicht nehmen, eine Runde auf einem Elektrobike zu fahren. Repariert wurden zahlreiche Räder, neues Werkzeug wurde vorgestellt.
Infozentrum Seminarraum 2:
• Mit dem Auto in Wien: Parken, Car3Go, Car Shareing
• City Bike Wien – wie leiht man sich ein Fahrrad aus?
• Buch: Wien geht
• Fuhrpark Boku, Wege zu anderen Unis
• Wege zur Hochschule
Im Seminarraum wurde auf einem „Marktplatz“ Informationsmaterial bereitgestellt , KollegInnen aus höheren Semestern berieten die Studierenden betreffend optimaler Verkehrswege zwischn den einzelnen Hochschul- und Universitätsstandorten.
Aula:
• Geschenkte Zeit: was mache ich beim Öffi Fahren?
• Schreibwerkstatt: Alltagsgeschichten in Wiener Öffis.
Beide Workshops fanden reges Interesse, es entstanden Einblicke in den Alltag der Studierenden in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ziel war es, die Zeit in den Verkehrsmitteln nicht als verlorene Zeit zu sehen, sonern, im Gegensatz zum Autofahren, als eine Zeit zum Nachdenken, zum Beobachten zum Überlegen.


Hörsaal 1
• World Cafe
Mobilität ist ein Thema, das nicht nur vom persönlichen Verhalten geprägt ist, sondern von ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt ist. In einem World Cafe wurde diese Dimension besprochen. Die Thementische:
1. Was junge Leute am Land bewegen könnte…
In den ländlichen Regionen gibt es für die Jugendlichen kaum eine Alternative zum Auto, denn der öffentliche Verkehr beschränkt sich auf Schulbusse. Aber es gibt auch andere Aspekte: das Auto ist Symbol für Unabhängigkeit, Burschen fühlen sich stark, junge Frauen sicher. Und wer einmal im Auto sitzt, steigt nicht wieder um. - Verraten sie uns Ihre Rezepte! Es geht nicht darum, dass die jungen Leute gänzlich auf das Auto verzichten – es geht darum, in Alternativen zu denken: wo geht es mit dem Rad, wo mit einer Fahrgemeinschaft, wo macht Park and Ride Sinn.
2. Öffis in Wien
Wer nach Ober St. Veit öffentlich anreist, kennt die Situation: lange Wartezeiten, überfüllte und fehleranfällige U-Bahnen, insbesondere die U4. Die Wiener Linien sind um eine Charme-Offensive bemüht: mit (mehr oder weniger) witzigen Durchsagen wird auf das Abfallproblem hingewiesen, auf die Problematik des lauten Telefonierens, des Essens von geruchstintensiven Leberkäse-Semmeln. Es gibt auch einen Fahrgastbeirat, der Vorschläge zur Verbesserung der Qualität der Öffis macht. Jetzt sind Ihre Vorschläge gefragt.
3. Sanft mobil an der Hochschule
Die Hochschule selbst ist auch gefordert. Was kann sie tun, damit möglichst viele Lehrende und Studierende auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umsteigen? Was sind Hindernisse, was sollte noch getan werden? Welche Infos braucht es? Was wünschen Sie sich? Denken Sie bitte sowohl an Informationen als auch an organisatorische oder technische Maßnahmen.
4. Mobilität in der Lehre
Mobilität ist kein eigener Gegenstand. Es ist jedoch, gemäß dem Umweltzeichen, in der Lehre zu berücksichtigen. Was wünschen Sie sich? Bitte überlegen Sie in unterschiedliche Richtungen: geht es Ihnen um gesellschaftliche Trends und Mobilität (z.B. die zunehmende Verstädterung), um Alternativen (Elektromobilität), um Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen (Beitrag eines Umweltmediziners), um Sicherheit (Besuch eines Rehab-Zentrums) um Folgen der Verkehrsbelastung (Ökologie, Gesundheit, Volkswirtschaft)
5. Ins Nirgendwo…..
Der Weg ist längst nicht mehr Ziel. Die Verbreitung von „Navis“ hat endgültig dazu beigetragen, dass Wege bloß Strecken sind, die man möglichst rasch hinter sich bringen sollte, verlorene Zeit sozusagen. Die „Landkarten im Kopf“, entstanden durch Wanderungen, Ausflüge, durch Kartenlesen und die eine oder andere „Verirrung“ werden blass. Wie bewerten Sie diese Entwicklung? Sollte in der Schule noch Kartenlesen geübt werden? Bitte bedenken Sie auch: für viele ist es ein Hindernis, dass sie öffentliche Verkehrsmittel „planen“ müssen.
Resumee:
Ziel des Mobilitätstages war es, Diskussionen auszulösen und – über die Ausstellung der Ergebnisse des Tages – das Thema Mobilität gleichsam auf die Tagesordnung zu setzen.
Dies ist gelungen: die Rückmeldungen der Studierenden zeigen, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und aktiv nach Alternativen suchen.
Welche der Qualitäten aus den „Qualitätskriterien“ wurden besonders angesprochen?
Welche Daten, Kennzahlen und Ergebnisse externer Rückmeldungen wurden berücksichtigt? (optional)
Umweltzeichen
Link auf spezifische Seite (optional)
Keine Angabe
Dokument oder Unterrichtsmaterial 1
Dokument oder Unterrichtsmaterial 2
Bild
Netzwerke und Auszeichnungen
Fachdidaktikzentren
Wir arbeiten mit Fachdidaktikzentren im ökologischen Bereich zusammen (optional)
Ja
Zentrum
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Thema
Keine Angabe
Zentrum
Keine Angabe
Thema
Keine Angabe
Sparkling Science
Wir arbeiten bei einem Sparkling Science Projekt mit (optional)
Nein
Titel des Projekts
Keine Angabe
Link zu näheren Informationen
Keine Angabe
Wir arbeiten in anderer Weise mit folgenden Institutionen zusammen:
Keine Angabe
Netzwerke
Die Pädagogische Hochschule kooperiert mit / ist Mitglied in anderen Netzwerken:
andere Netzwerke (UNESCO, Gesunde Schule, Bewegte Schule etc.)
Keine Angabe
Die Pädagogische Hochschule hat folgende Auszeichnungen erhalten