ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Freiräume zum Lesen

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: NMS Enkplatz 4/I
KoordinatorIn: Hobln Hillinger Susanna
DirektorIn: Hobln Vogel - Waldhütter Martina
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Raum für Ruhe und Gespräche - auch wenn die Raumlage knapp ist, lassen sich dennoch ungenutzte Ecken finden, welche Ruheoasen für die Schüler*innen darstellen können. So wurde in unserer Expositur eine mobile Bibliothek mit flexibeln Sitzgelegenheiten eingerichtet und zum Schmöckern und Plaudern verwendet.
Mobile Bibliothek mit Sitzkisse für jede Ecke :) Mobile Bibliothek mit Sitzkisse für jede Ecke :)
Nistkästen im Schullhof Nistkästen im Schullhof
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2019/2020 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Maßnahme 1: Bau von Insektenhotels – Hotels wurden gemeinsam mit den Schüler*innen aufgestellt.

Maßnahme 2: Blumenkisten wurden aufgrund anderer Projekte noch nicht gestaltet, allerdings bereits mit pflegeleichten Wildblumen nach Input der Vernetzungsveranstaltung bepflanzt.

Maßnahme 3: Ruhe- und Plauderecke gestalten – im Hauptgebäude konnte dies am Schulhof aufgrund der unklaren Umbaumaßnahme noch nicht umgesetzt werden. Möglichkeiten, Rückzugsorte zu schaffen wurden gesucht, als erster Schritt wurde eine mobile Bibliothek mit Sitzgelegenheiten in der Expositur in der Braunhubergasse ermöglicht.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Ruhe- und Plauderecke gestalten – im Hauptgebäude konnte dies am Schulhof aufgrund der unklaren Umbaumaßnahme noch nicht umgesetzt werden. Möglichkeiten, Rückzugsorte zu schaffen wurden gesucht, als erster Schritt wurde eine mobile Bibliothek mit Sitzgelegenheiten in der Expositur in der Braunhubergasse ermöglicht.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
100

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurde von weniger extrovertierten Kindern, darunter mehrzählig Mädchen, gewünscht, einen Ruhebereich für die Pausen zu schaffen. Nachdem das Hauptgebäude mit der Bibliothek weit entfernt ist und den Kindern der Expositur weder als Rückzugsort noch zur Literaturversorgung dienen konnte, wurde die Idee einer mobilen Bibliothek geboren. Die Kategorisierung wurde den Wünschen der Kinder angepasst, allerdings nicht in „klassische“ Mädchen- und Bubenabteilungen, sondern vielmehr in Übergeordnete Kategorien wie beispielsweise „Freundschaft“. Zudem wurde bei der Auswahl der Werke auf genderspezifische Aspekte, beispielsweise auch Transgender, Rücksicht genommen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Sprachenzentrums wurden Literaturempfehlungen begehrt und auch gegeben.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Im Schulhaus wurden Plakate und Flyer aufgehängt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es wurden die Ausleihzahlen analysiert, ebenso gab es einen Wettbewerb zwischen den Klassen, welche die meisten Bücher lesen.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
Es wurden auch bei extremen Platzmangel weitere Freiräume für die Kinder gefunden und genutzt.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Viele, auch literaturferne Schüler*innen haben Bücher ausgeborgt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kommunikation zwischen den Klassen wurde intensiviert, viele Bücher wurden ausgeliehen, viele Kolleg*innen unterstützten die Maßnahme mit der Zeit.

Wo liegen unsere Stärken?
Organisation zu Beginn, Bewerbung

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken