ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Unser Schulgarten

Jahresbericht des Schuljahres 2015/2016

Schule: Volksschule Feldkirchen bei Graz
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Schrempf Susanne
DirektorIn: VD Kahraman, BEd Ulrike
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Die weitere Bewirtschaftung des Schulgartens war uns ein großes Anliegen. Durch die fleißige Mitarbeit der Lehrerinnen, Schülerinnen und Schüler konnten wir auch dieses Jahr wieder zahlreiche Kräuter, Gemüsesorten und Beeren ernten und verspeisen. Unsere Direktorin konnte sich auch regelmäßig über Blumen aus dem eigenen Schulgarten freuen.
Unser Schulgarten Unser Schulgarten
Das neue Hochbeet Das neue Hochbeet
Frische Ernte aus dem Garten Frische Ernte aus dem Garten
Der Schulgarten erblüht Der Schulgarten erblüht
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
- Weitere Bewirtschaftung des Schulgartens, neue Bepflanzung eines Feldes in Fruchtfolge
- Klein-/Klassenprojekte zu verschiedenen Tieren (Insekten, Bienen, Fledermäuse)
- Achten auf richtige Mülltrennung in allen Klassen, Müllsammelaktion - saubere Steiermark
- Waldausflüge verschiedener Klassen

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Weitere Bewirtschaftung des Schulgartens
Wir haben heuer in Fruchtfolge Popcorn- und Zuckermais angebaut. Neben jedem Maiskorn wurde auch ein Käferbohnensamen gesät. Da der Mais sehr langsam gewachsen ist, haben wir Stangen mit Schnüren verbunden, damit die Bohnen besser ranken können. Das Beet wurde auch von den Schülerinnen und Schülern gejätet und von Unkraut befreit. Im Herbst haben wir ein Hochbeet aufgebaut und befüllt. Dieses wurde im Frühjahr mit Radieschen bepflanzt. Nach der Ernte setzten wir Tomatenpflanzen. Aus der Kräuterspirale konnten wir Apfelminze, Pfefferminze und Zitronenmelisse ernten, diese trocknen und in Gläser füllen. Momentan sind wir bei der Himbeerernte.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
250

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Sowohl Mädchen, als auch Buben beteiligten sich gleichermaßen im Schulgarten.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Rege Hilfe erhielten wir von der Altbäuerin, die uns den Garten zur Verfügung gestellt hat. Ein Bekannter einer Lehrerin baute gemeinsam mit dem ÖKOLOG-Team das Hochbeet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Auf der Schulhomepage wurden Bilder vom Schulgarten präsentiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Unser Projekt wurde regelmäßig in Teamsitzungen besprochen und reflektiert. Das praktische Tun im Schulgarten wurde im Unterricht aufgegriffen und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern behandelt.

Was wurde durch diese Maßnahme im Bezug auf das Jahresziel erreicht?
- Zusammenarbeit von Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie weitere Helferinnen und Helfer außerhalb der Schule
- Erfahrungen über Natur- und Lebensvorgänge von heimischen Pflanzen und Tieren durch die aktive Arbeit im Garten
- Verständnis für die Natur, als die Lebensgrundlage für uns Menschen entwickeln und dadurch verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur fördern

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Der Schulgarten wurde durch gezielte Veränderungen (Hochbeet) aufgewertet. Wir konnten verschiedene Kräuter, Gemüsesorten und Beeren ernten und verspeisen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schulgemeinschaft wurde durch die aktive Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler und die Zusammenarbeit aller Beteiligten gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten Verständnis für die Natur. Verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur wurde gefördert.

Wo liegen unsere Stärken?
Dem Projektteam war es ein großes Anliegen die Arbeit im Schulgarten allen Lehrerinnen, Schülerinnen und Schülern nahezubringen. Zusammenarbeit und regelmäßige Besprechungen waren uns wichtig. Mit den Kindern wurden Arbeits- und Naturvorgänge im Unterricht nachbesprochen und aufgearbeitet - so konnten auch Schülerinnen und Schülern profitieren, welche nicht im Garten arbeiteten.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen