ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Das Leben der Ureinwohner Amerikas“ - Projekt der 6. Schuls

Schule: Mittelschule Mattersburg
KoordinatorIn: Guttmann Marie-Luise, BEd. MA MEd
DirektorIn: Schulleiterin Piller Ursula, BEd.
Inhalt
1. Einleitung
Gleich zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2c und 2d (6. Schulstufe) der NMS Mattersburg unter der Projektleitung von Karin Müller und Marie-Luise Wenzl am Projektthema „Die Ureinwohner Amerikas“, “, ein Kernthema aus „Mensch und Gesellschaft – einst und heute“. Innerhalb von zwei Wochen sollten die beiden Klassen gemeinsam an teilweise vorgegebenen und selbst gewählten Zielen arbeiten und am Ende der Projektarbeitsphase ihre Ergebnisse in einer Präsentation vorstellen. An diese Präsentation knüpfte eine Feedback- und Reflexionsrunde an, in der über die Projektarbeit gesprochen wurde und die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, über ihre Erfahrungen zum Thema Arbeiten in einer Projektgruppe zu berichten. Die in beiden Klassen unterrichtenden Lehrkräfte hatten die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern beratend und unterstützend zur Seite zu stehen und bei Bedarf Entscheidungen zum Gelingen der Arbeit zu treffen.
Der Abschlussbericht soll nun Einblicke in diese Projektarbeit geben und davon berichten, welche Erfahrungen die Schülerinnen und Schüler mit der selbständigen Gruppenfindung und anschließenden Zusammenarbeit gemacht haben, ob sie das Führen eines Projekt-Tagebuches als sinnvoll und unterstützend empfunden haben und ob der für dieses Projekt ausgearbeitete Projekt-Leitfaden dazu geeignet war, sie in ihrer Arbeit erfolgreich zu unterstützen

2. Gruppenarbeit
2.1 Gruppenbildung
Gleich in der ersten Schulwoche ab Tag 2 des Schuljahres 2014/2015 starteten Kollegin Karin Müller, Klassenvorstand der 2c und das Lehrerteam der 2c Klasse, sowie ich selbst, Marie-Luise Wenzl und das Lehrerteam der 2d Klasse, mit dem von uns in den Sommerferien ausgear-beiteten Projekt. Zu diesem Zeitpunkt standen das Kernthema aus Mensch und Gesellschaft – einst und heute sowie das daraus resultierende Thema des Projektes „Das Leben der Ureinwohner Amerikas“ wie auch der Zeitrahmen und die dafür notwendigen schulischen Ressourcen fest. Nach Vorstellung der Thematik in den beiden Klassen (siehe dazu auch die PP zum Projekt Ureinwohner Amerikas) bekamen alle Schülerinnen und Schüler den von mir ausgearbeiteten Projekt-Leitfaden. Dieser enthält Informationen zur Definition von Projektunterricht bzw Projektarbeit, Erklärungen zum Ablauf eines Projektes sowie vielfältige Hilfestellungen für die einzelnen Projektphasen und Hinweise zur zielorientierten Umsetzung der von uns im Vorfeld festgesetzten Kern-Ziele und der von der jeweiligen Gruppe selbst gewählten Feinziele. In seinem Rahmen sollten sich die Teams erfolgreich bewegen können.

Nach dieser Einführung wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Teams zu 2 (=Tandem-Lernpartnerschaft) oder Gruppen bis zu 5 Personen zu bilden. Diese Form der selbst gewählten Gruppenbildung wurde von uns als für die Projektarbeit vorteilhaft empfunden. Beide Klassen verfügen Erfahrungen mit Gruppenarbeit und es hatte sich mit der Zeit herausgestellt, dass die Schülerinnen und Schüler bei freier Teamfindung größtenteils bessere und leistungsstärkere Ergebnisse erzielt hatten und die Arbeitsphasen weniger problem-behaftet abgelaufen waren als bei vorgegebener Gruppeneinteilung unsererseits. Die Möglichkeit zur freien Wahl der Lernpartnerschaft und Gruppenbildung auch für dieses Projekt wurde dementsprechend mit Begeisterung von allen Schülerinnen und Schülern aufgenommen. Es wurden insgesamt 16 Arbeitsgemeinschaften gebildet.

2.2 Zusammenarbeit in der Gruppe
Während der Gruppenarbeit zeigte es sich nur in 5 von insgesamt 16 Teams, dass die Team-mitglieder punkto Arbeitseinteilung unterschiedliche Vorstellungen von der Bewältigung der Aufgabengebiete hatten. So wollten einige Schülerinnen und Schüler aus diesen Gruppen gerne diverse Arbeitsschritte in Einzelarbeit zu Hause weiter bearbeiten, während andere wiederum lieber sämtliche Arbeiten gemeinsam im Unterricht durchführen wollten. In einer Feedbackrunde wurde diese Thematik besprochen. Einige Schülerinnen und Schüler äußerten Bedenken, dass es durchaus passieren könnte, dass die zuhause zu bearbeitenden Teilaufgaben entweder nicht, unvollständig oder nicht termingerecht fertig gestellt werden würden. Nachdem diesen Bedenken ehrlich und offen ausgesprochen worden waren, einigten sich die Teams darauf, dass im Projekt-Tagebuch ganz genau und verbindlich festgehalten werden würde, was bis wann und in welcher Form zuhause gearbeitet werden sollte. Diese Verbindlichkeit führte dazu, dass nur mehr in drei Gruppen einige Schülerinnen und Schüler
Zuhause Teilaufgaben weiter bearbeiteten. Den anderen zwei Teams wurde durch das Gespräch bewusst, dass sie beim Arbeiten zuhause nicht so wie in der Schule jederzeit die Möglichkeiten hatten, alle Teammitglieder bei auftretenden Fragen zu konsultieren. Stattdessen überarbeiteten diese drei Gruppen noch einmal ihren Arbeits- und Zeitplan. Nach drei Arbeitstagen hatten vier Gruppen das Gefühl, ihr Arbeitspensum reduzieren zu müssen. Sie konnten den zu Beginn aufgestellten Zeitrahmen bei weitem nicht einhalten. Um die Qualität ihrer Arbeit nicht zu schmälern, beschlossen sie, eine oder zwei Arbeiten aus ihrer Liste zu streichen. So konnten sie alle anderen Arbeiten zu ihrer eigenen Zufriedenheit erledigen.

2.3 Resümee zur Gruppenarbeit
Gesamt gesehen ist festzuhalten, dass jede Gruppe und jede Tandem-Lernpartnerschaft einen Großteil der neben den Kernfragen individuell gesteckten Ziele erfolgreich erreicht haben. Jene drei Gruppen, die die Absprache getroffen hatten, einige Punkte auch Zuhause zu bearbeiten, konnte in einer weiteren Feedbackrunde feststellen, dass die Einzelarbeit zu Hause einerseits dem Zeitmanagement der Gruppe dienlich gewesen war, aber diese Arbeitseinteilung andererseits dazu geführt hatte, dass sich die Gruppenmitglieder zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliches Wissen angeeignet hatten und somit zeitweise nicht alle auf dem gleichen Wissensstand waren. Dieser Umstand führte in zwei Gruppen dazu, dass diese Schülerinnen und Schüler, die zuhause weiter gearbeitet hatten, den anderen Gruppenmitgliedern bei den täglichen Teamgesprächen zu Unterrichtsbeginn ihre Arbeiten vorstellten und darüber sprachen. So konnten alle mit dem gleichen Wissensstand in den neuen Tag starten. Die dritte Gruppe verabsäumte aber diese Möglichkeit der Informationsweitergabe. Die daraus resultierenden Probleme wurden vor allem in der Vorbereitung der Präsentation sichtbar, in der sich jede Gruppe mit allen ihren Teil-Ergebnissen intensiv beschäftigte und zwei Schülerinnen aus genau dieser einen Gruppe nun den Umstand bemängelten, dass sie die Beiträge, die Zuhause bearbeitet worden waren, inhaltlich nicht ausreichend verstünden und ihnen auch der Zusammenhang zum Kernthema nicht ganz klar wäre und sich dadurch für sie keine zufriedenstellende Präsentation im Kontext ergeben würde. Unter Mithilfe einer Lehrkraft konnten diese Probleme aber rasch bereinigt werden. Diese besprach zusammen mit den Gruppenmitgliedern deren Ergebnisse und stellte so einen Zusammenhang zwischen den einzelnen bearbeiteten Aufgaben her. Auch die Entscheidung der vier Gruppen am Ende der ersten Projektwoche, einige zu umfangreiche Arbeiten von der Feinziel-Liste wieder zu streichen, wurde rückblickend als sinnvoll und richtig bewertet.
Da die Schülerinnen und Schüler von Anfang an dazu ermuntert worden waren, über den Projektverlauf ein Projekt-Tagebuch zu führen und sie im Laufe ihrer Arbeit auch die Vorteile, die man daraus ziehen kann, erkannt hatten, fanden alle zum Projekt gemachten Erfahrungen in irgendeiner Weise darin ihren Eintrag zur persönlichen Weiterentwicklung (siehe dazu auch unter: Fazit, S. 12).

3. Projektplanung
3.1 Themenvielfalt der Feinziele
Die erste Frage, mit der sich jede Gruppe direkt nach der Gruppenbildung und der Bespre-chung des Projektleitfadens befassen musste, war die Frage nach dem oder den Feinzielen zu dieser umfassenden Thematik. Nach Durchsicht des vielfältigen Angebotes an Sachbüchern zur Ideenfindung erfolgte in jeder Gruppe eine Besprechung bezüglich der Interessens-schwerpunkte der einzelnen Gruppenmitglieder. Jedes Gruppenmitglied durfte seine Themen-Favoriten vorstellen, danach folgte eine Abstimmung zu diesen Feinzielen, die natürlich nicht überall reibungslos verlief. Zwei Gruppen waren mit dieser Situation heillos überfordert. Mit Hilfe der Beratung einer Lehrkraft konnten aber für alle zufrieden stellende Entscheidungen getroffen werden, sodass niemand missmutig an die Arbeit gehen musste.
An dieser Stelle ein paar Beispiele zur Aufgabenvielfalt der Feinziele: Einige Gruppen vertieften sich in die Lebensweise der „Indianer“, andere wählten daraus nur einen oder zwei Aspekte und überlegten sich dazu eine Aufgabenstellung. Sieben Gruppen wählten neben der Bearbeitung der Kernfragen auch eine handwerkliche Arbeitsaufgabe, sodass am Ende der Projektarbeitsphase ein ganzes Indianerdorf entstanden ist. Vier Gruppen arbeiteten an der Geschichte zu Riten und Symbolen der Ureinwohner und stellten dazu Selbstgebasteltes für eine Ausstellung her. Neben Plakaten mit Bildgeschichten und Comics, PP-Präsentationen und mehreren so genannten „Indianerzeitungen“ mit vielfältigen Informationen zu den Kernfragen widmete sich eine andere Gruppe vorrangig der schauspielerischen Darstellung der Vertrei-bung der Indianer aus ihren Stammesgebieten. Auch die Erforschung der verschiedenen Stämme der Ureinwohner war eines der Feinziele zweier weiterer Gruppen.

3.2 Aufteilung der Arbeiten innerhalb der Gruppen
Die ausgewählten Aufgaben zu den individuellen Feinzielen wurden innerhalb der Gruppe vorrangig nach Interessen verteilt. Da die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen schon über vielfältige Erfahrung bezüglich Gruppenarbeit verfügen, war ihnen dabei bewusst, dass der Aspekt des Einsatzes der individuellen Stärken der einzelnen Gruppenmitglieder prinzipiell eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Bearbeitung der Aufgabenstellungen des Projektes spielen würde. Daher wurde bei der Verteilung allgemein sehr genau darauf Bedacht genommen, da sich diese Berücksichtigung in anderen Gruppenarbeiten für sie schon als positiv herausgestellt hatte. Des Weiteren wurden in jeder Gruppe je nach Anzahl der Mitglieder zwei bis drei Personen mit der Recherche im Internet und den damit verbundenen Arbeitsschritten betraut. Vorrangig waren das jene Schülerinnen und Schüler, die auch zuhause freien Zugang zu digitalen Medien haben und somit eine Weiterarbeit gesichert war. In einigen dieser Gruppen war dann auch zu beobachten, dass diese Gruppenmitglieder von den meisten anderen Aufgaben frei gestellt wurden, da die Erstellung von zum Beispiel Texten aus der Recherchearbeit für Plakate, PP oder andere Formen der Präsentation sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Nur drei Gruppen entschieden sich dafür, die Aufteilung der anfallenden Aufgaben von Zeit zu Zeit zu entscheiden. Diese Entscheidung führte dazu, dass es in einer dieser beiden Gruppen am Tag vier zu erheblichen Zeitproblemen kam. In einer kurzen Auszeit zur Neugestaltung ihres Arbeitsplanes konnten diese dann aber zufriedenstellend behoben werden, sodass ein Weiterarbeiten gesichert war.
Allgemein ist über diese Projektarbeit folgendes zu sagen: Die positive Art der Konfliktlösung unter den Schülerinnen und Schülern, die weitestgehend erfolgreiche Einhaltung des Zeitplans, die größtenteils sinnvoll getroffene Arbeitsaufteilung innerhalb der Teams und vor allem die durchgehend spür- und sichtbare Freude am Zusammenarbeiten und am Projektthema selbst zeigten, dass die in der 5. Schulstufe schrittweise getroffene Einführung in gruppendynamische Prozesse inclusive Feedback- und Reflexionsrunden bereits Früchte getragen hatte, sodass Projektarbeit in dieser Form und in diesem Ausmaß zu Beginn der sechsten Schulstufe überhaupt möglich gewesen ist.

3.3 Zeitfahrplan
Die Einhaltung des von der Gruppe getroffenen Zeitfahrplans war eine der unbedingt zu erfüllenden Auflagen, die wir an die Schülerinnen und Schüler sogleich mit Beginn des Projektes an diese stellten. Auf Grund der Erfahrungen aus anderen Gruppenarbeiten schlossen wir darauf, dass die Erstellung eines individuellen Zeitfahrplans mit der zusätzlichen Unterstützung des Projektleitfadens prinzipiell für alle Teams zu bewerkstelligen war. Neu war allerdings auch, dass der Termin für den Beginn der Präsentationen der Projektarbeitsergebnisse von Beginn an unverrückbar feststand und es keine Möglichkeit eines Ausweichtermins für eine Gruppe geben würde.
Der Zeitfahrplan für die Bearbeitung der Themen wurde nach einer Besprechung innerhalb jeder Gruppe individuell festgelegt. Acht Gruppen entwarfen unter Berücksichtigung des Projektleitfadens ihr Zeitgerüst. Insgesamt ist festzuhalten, dass alle Gruppen mit unter-schiedlicher Intensität auf Grund der Unausweichlichkeit des Abgabe- und Präsentationstermins während der Projektarbeitsphase die Erfahrung machten, dass die Erstellung eines von ihnen zuvor zu straff gestalteten Zeitplans sich als problematisch entpuppen konnte. Sie waren zu Anfang der Meinung gewesen, ausreichend abschätzen zu können, wie lange sie für diverse Arbeiten brauchen würden. Dass es aber aus verschiedenen unvorhersehbaren Gründen wider Erwarten zum Verzug innerhalb ihres Zeitplans kommen könnte, stellten sie spätestens dann fest, als in zwei Gruppen krankheitsbedingt jeweils eine Person für einen Tag ausfiel oder einige Arbeiten doch nicht so rasch zu bewältigen waren, wie sie es sich im Vorhinein gedacht hatten. „Gut Ding braucht Weile“ wurde hier zum geflügelten Wort für diese neue Erfahrung und fand sich als Merkhilfe in so manchem Projekt-Tagebuch wieder. Damit dieser Umstand nicht in Vergessenheit gerät, wurden die Schülerinnen und Schüler von uns immer wieder dazu ermutigt, ihre Erfahrungen bei der Erstellung eines Zeitfahrplans und dem Versuch, diesen einzuhalten, in ihrem Projekttagebuch festzuhalten, um auf genau diese Erfahrungen bei der nächsten Projektarbeit zurückgreifen zu können.

4. Projektablauf
4.1 Aufteilung und Durchführung der Aufgaben innerhalb der Gruppe
Im Laufe der Projektarbeit gab es jede Menge verschiedener Aufgaben, die bearbeitet und erarbeitet wurden. Zu diesen zählten unter anderem diverse allgemeine Recherchen im Internet, die von „Internetkundigen“ übernommen wurden. Ganz gezielte Recherchen übernahmen jene, die über gute Lesekompetenz verfügen und mit der Vielfalt an Textformaten keine großen Schwierigkeiten haben. Lesefreudige durchstöberten die Bücherkiste nach zu ihrem Thema passender Literatur, einige Gruppen, die sich dazu entschlossen hatten, aus verschiedenen Naturmaterialien und Bastelmaterial aus dem Werkraum Szenen aus dem Lebensalltag der „Indianer“ nachzustellen, verteilten diese an Teammitglieder, die gerne basteln und das Gelände nach brauchbaren Materialien absuchen wollten. Andere verfassten einfache Drehbücher und filmten sich selbst mit ihren Handys bei der Darstellung von für das Leben der Ureinwohner typischen Szenen, die sie im Anschluss daran digital für ihre Präsentation aufbereiten wollten. Ein Team komponierte zusammen mit einem externen Musiker ein für diese Kultur typisches Musikstück, zu dem sie trommelten und auch sangen.
Ein Höhepunkt dieser Projektarbeit war sicherlich die Gestaltung der Rede „Manifest der Kinder an die Erwachsenen“, angelehnt an die sehr berührende Rede des Häuptlings Seattle „Wir sind ein Teil der Erde“ vor dem Präsidenten der USA im Jahre 1855. In der von einer Lehrkraft unterstützten neu gestalteten Rede, gesprochen von sieben Kindern aus verschiedenen Gruppen, fordern Kinder die Erwachsenen auf, besser auf unsere Erde zu achten und sie zu schützen, um diese für sich selbst, ihre Kinder und wiederum deren Kinder lebenswert und gesund zu erhalten. Die Idee zu diesem neuen Manifest entwickelte sich aus dem Umstand heraus, dass eine Gruppe in ihrer Recherchearbeit auf die Rede des Häuptlings Seattle gestoßen war und sich überlegte, was sie aus dieser Rede für sich neues machen könnte. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass diese neue Rede beim Besuch der Unterrichtsministerin und bei der Ökolog-Urkundenverteilung von diesen sieben Kindern innerhalb der Rahmenprogramme dieser Festakte dargeboten wurde und dafür großen Beifall und Bewunderung erlangte. Dabei wurden sie von den musizierenden Kindern nebst externem Musiker begleitet.
Nach drei Tagen griffen alle Gruppen den von den Lehrkräften an sie gerichteten Tipp auf, sich jeweils zu Beginn und am Ende eines Projekttages zu einer kurzen Besprechung zusammenzufinden. Der Grund dafür lag in der Beobachtung, dass viele Gruppen ohne sich als Team zu Unterrichtsbeginn zusammen zu finden, mit ihrer Arbeit begannen und sich im Laufe des Tages daraus sehr viele Missverständnisse ergaben. Einige Gruppen begannen zwar am zweiten Tag schon ansatzweise damit, eine Art Vorbesprechung einzuführen, aber es waren für unsere Begriffe viel zu wenige und wir wollten damit nicht länger warten. Durch diese Vor- und zu Unterrichtsende Abschlussgespräche konnte spürbar erreicht werden, dass sich der Arbeitstag stressfreier und erfolgreicher gestaltete. In der nach dem Projekt stattgefundenen Reflexionsrunde wurde seitens der Schülerinnen und Schüler betont, diese Besprechungen in Zukunft bei allen weiteren Arbeiten durchführen zu wollen. Sie gaben an, dass durch diese Lagebesprechung alle Gruppenmitglieder im Bilde darüber waren, welche Fortschritte die Projektarbeit insgesamt machte, wo es zu Problemen gekommen war, welche Probleme noch gelöst werden mussten und ob diverse Entscheidungen noch einmal überdacht werden mussten. Sie machten auch die Erfahrung, dass es durchaus sinnvoll war, diese Besprechungen zeitlich einzugrenzen, um das Gespräch effektiv zu gestalten, da es sonst zu langen, unkonzentrierten und immer wieder vom Wesentlichen abweichenden Phasen kommen konnte und ihnen dadurch die Zeit für reine Arbeitsphasen im wahrsten Sinne davonlief.

4.2 Literaturrecherche
In allen Gruppierungen war die Literaturrecherche eine der wichtigsten Tätigkeit beim Erarbeiten eines Themas und auch die, bei der am meisten Fehler gemacht wurden. Nach Literatur wurde auf drei Wegen recherchiert: Zum einen mit Suchmaschinen und zum anderen in den für das Projekt bereitgestellten Büchern in der Bücherkiste. Bei der Recherche im Internet war bei vielen Schülerinnen und Schülern folgende Vorgehensweise zu beobachten: Mit Hilfe von Suchmaschinen, in der Regel mit Google, wurde nach Literatur zu diversen Feinzielen, zum Beispiel zur Lebensweise der Indianer gesucht oder es wurde der Frage nachgegangen: „Wie wurden die Indianer aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben?“. Die dazu gefundenen Ergebnisse wurden nach flüchtigem Überfliegen auf einem Stick abgespeichert. Hierbei wurde aber von den meisten darauf vergessen, die jeweilige URL mit abzuspeichern, sodass die Schülerinnen und Schüler später noch einmal die gleichen Texte suchen mussten, um die Literaturangabe vervollständigen zu können. Das führte zu Missmut, aber auch zu neuen Erkenntnissen über Literaturrecherche im Internet.
Der nächste Fehler, den einige begingen, war, dass die abgespeicherten Texte nun im Anschluss daran zwar genau durchgelesen wurden, aber die Kinder spätestens hier die Erfahrung machten, dass sehr viele Textinhalte für sie nur sehr schwer zu verstehen waren und der eine oder andere Text sich für ihre Arbeit auf diesen nun zweiten Blick als völlig unbrauchbar herausstellte. So musste eine zweite Recherche erfolgen, die sehr viel zusätzliche Zeit kostete und die Kinder entmutigte. Durch den Einsatz einer Lehrkraft, die die Schülerinnen und Schüler zu diesem Problem beriet, verfügten am Ende alle über ausreichend Textmaterial. Die Tipps zur erfolgreichen Recherche wurden in den Projekt-Tagebüchern notiert.
Alle diese Erfahrungen waren sehr wichtig für die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Sie waren auch ein wichtiger Punkt in der Reflexionsrunde nach der Projektarbeit. So machten die Kinder die Erfahrung, dass Internetrecherche bei weitem mehr ist als das bloße Auffinden von Texten, die auf irgendeine Weise zum Thema passen könnten und sich die Mühe auf alle Fälle lohnen würde, Texte immer mit URL abzuspeichern und diese auch sofort auf Verständlichkeit in Bezug auf Inhalt und Sprache zu prüfen.

4.3 Die Vorgehensweise bei der Textproduktion
In den Gruppen gab es allgemein zwei Vorgehensweisen beim Erstellen der Texte für diverse Aufgabenstellungen, die hier kurz geschildert werden sollen. Die erste Variante war die, dass aus den nun genau durchgelesenen Texten wesentliche Inhalte herausgefiltert und auf einem eigenen Textentwurf-Blatt zu einem groben Text zusammengefasst wurden. Hier sei erwähnt, dass dabei vorrangig nach der 5 Schritte Lese-Methode vorgegangen wurde, die in der 5. Schulstufe im Deutsch-Unterricht eingeführt worden war. Mit Unterstützung der Lehrkräfte, um das dazu im Vorjahr Gelernte erfolgreich anwenden zur können, gelang diese Form der Texterschließung zumindest so weit, dass jede Gruppe wichtige Informationen aus ihren Textvorlagen herausfiltern konnte, um sie in Form von Zusammenfassungen für ihre Projektmappen, Plakate, PP-Präsentationen, selbst gestaltete Rätsel oder Spiele und anderes nutzen zu können.

4.4 Projekttagebuch
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die chronologisch abgelegten Notizen des Projekt-managers als "Projekt-Tagebuch" bezeichnet. Er hält darin alle Vorkommnisse wie zum Beispiel Teambesprechungen und daraus resultierende Ergebnisse fest und dokumentiert sie auf diese Weise für den späteren Gebrauch. Diese und weitere Informationen zum Projekt-Tagebuch wurden den Schülerinnen und Schülern bereits am ersten Projekttag näher gebracht. Das Projekt-Tagebuch sollte den Schülerinnen und Schülern dazu dienen, Erfahrungen, Abläufe, Tipps, Gedanken und Gefühle sowie und Lösungswege aufzuzeichnen, um zu einem späteren Zeitpunkt und in einer Feedback-Runde bzw. in einer Reflexionsphase Handlungsschritte nachvollziehen zu können und jederzeit auf ihre Erfahrungen zurückgreifen zu können. Alles, was ihnen also für diese und weitere Projektarbeiten in irgendeiner Form wichtig erschien, sollte hier eingetragen werden. Das bedeutet, dass das Projekt-Tagebuch einerseits den tatsächlichen Ablauf eines Projekts bzw. einer Aufgabe in chronologischer Reihenfolge mit Datum und Uhrzeit enthalten sollte und andererseits kann bei Teambesprechungen rückblickend sehr genau festgestellt werden, was und wann im Projekt geschehen ist und wer welche Tätigkeiten ausgeführt hat. So konnte sich die Schülerinnen und Schüler jederzeit rasch einen Überblick über den Projektfortschritt verschaffen bzw. überprüfen, wie weit die eigene Arbeit vorangeschritten war. Da die Schülerinnen und Schüler zur Einführung des Projekt-Tagebuches von den Lehrkräften in dieser Form eingeschult worden waren und weitestgehend die Sinnhaftigkeit darin erkannten, führten alle Kinder in unterschiedlichem Ausmaß Notizen über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen. Die Art der Führung wurde ihnen dabei völlig frei gestellt. Etwas über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler übernahmen den Vorschlag der Lehrkräfte und erstellten dazu eine Übersichtstabelle. Einige andere schrieben ihre Gedanken und Eindrücke in Form eines Fließtextes auf. In der Reflexionsrunde nach Projektende wurde über die Vor- und Nachteile der einen oder anderen Führungsart des Projekt-Tagebuches diskutiert. Dabei stellte sich heraus, dass die Tabellenform den Vorteil gegenüber dem Fließtext hatte, dass zu jeder Zeit rasch auf Informationen zurückgegriffen werden konnte und im Fließtext der Zeitaufwand zum Finden einzelner Informationen messbar größer gewesen ist. Daraus schlossen alle Schülerinnen und Schüler, dass die Tabellenform in Zukunft die bevorzugte Methode zur Führung eines Projekt-Tagebuches für nächste Projekte sein würde. Kinder, die gerne schreiben, hatten dazu die Idee, ein größeres Textfeld für ausführliche Beschreibungen jeglicher Art in dieser Tabelle zu berücksichtigen. So konnten zusammengefasst alle Bedürfnisse zur Übersichtlichkeit berücksichtigt und ganz individuell gestaltet werden.

4.5 Die Kommunikation untereinander und mit den Lehrkräften
Zu Beginn der Projektarbeit gab es in einigen Gruppe Schwierigkeiten und Kommunikationsprobleme innerhalb der Teams. Diese setzten sich in zwei Teams leider bis zum Ende der ersten Woche, wenn auch in abgeschwächter Form, fort. Diese beiden Gruppen baten am Ende der ersten Woche einige Lehrkräfte zum Gespräch, um nach diesem in der zweiten Woche ohne Probleme weiterarbeiten zu können. Die Lehrkräfte übernahmen im klärenden Gespräch vorrangig die Rolle der Zuhörer und Diskussionsleiter. Ziel war, dass die Schülerinnen und Schüler einander ihr Problem sprachlich so darstellen konnten, dass den Teammitgliedern bewusst wurde, warum das eine oder andere Problem aufgetreten war und wie sich das Verhalten einzelner auf die Arbeit und den Zusammenhalt in der Gruppe ausgewirkt hatte. Nachdem alle die Problematik erkannt und verstanden hatten, wurden neue Vereinbarungen getroffen und im Projekt-Tagebuch festgehalten. Somit waren diese verbindlich und wurden zur großen Zufriedenheit aller in der kommenden Woche eingehalten. Bis auf wenige Momente, vorrangig immer gegen Unterrichtsende, kam es zu keinen nennenswerten Störungen mehr innerhalb der Teams, sodass ein allgemein recht wert-schätzender Umgangston untereinander zu beobachten war. Auch in stressigen Situationen, als zum Beispiel ein Stick mit wichtigen Informationen verlegt worden war oder ein Schüler unbeabsichtigt auf ein Plakat gestiegen war, bewahrten die meisten die Ruhe und überließen einigen die Suche nach dem Stick oder halfen einander wieder, etwas Gebasteltes aufzubauen.
Während der Projektarbeit konnten alle Schülerinnen und Schüler die gerade anwesenden und vom Projektablauf informierten Lehrkräfte ansprechen und mit ihrer Unterstützung rechnen. Frau Müller und ich waren auch über Handy beinahe rund um die Uhr erreichbar, da letztendlich die eine oder andere Entscheidung über Änderungen nur mit uns in Absprache getroffen werden sollte.

4.6 Der wirkliche Zeitaufwand
Der Zeitaufwand für einige Arbeiten wurde, wie schon an anderer Stelle, von vielen Schülerinnen und Schülern weit unterschätzt. Das kam daher, da viele Gruppen eine durchaus sinnvolle Auswahl bezüglich ihrer Feinziele getroffen hatten, aber völlig darauf vergaßen, jede dieser Arbeiten im Detail zu planen. Sie wurden zwar darauf hingewiesen und auch im Projektleitfaden finden sich Informationen zur Vorbereitungsphase, Planungsphase und Durchführungsphase, aber der Wunsch, möglichst schnell mit der einen oder anderen Aufgabe zu beginnen, war größer. Mit der Zeit bemerkten die davon betroffenen Teams, dass sich ihr vorgestelltes Pensum nicht erfüllen ließ. In einer Feedbackrunde wurde offensichtlich, dass ein wenig mehr Zeit dafür in der Planungsphase im Vorhinein gezeigt hätte, dass entweder die eine oder andere Aufgabe von Anfang an aus Zeitgründen fallen gelassen werden musste oder man den Umfang dieser deutlich reduzieren hätte müssen. Da einige aufwendige Arbeiten schon im fortgeschrittenen Stadium waren und es daher undenkbar war, diese nicht fertig zu stellen, mussten beinahe alle Teams eine oder zwei noch nicht begonnene Aufgaben von ihrer Liste streichen, um den strikten Zeitplan einhalten zu können. Zwei Teams waren bereit, auch Zuhause an ihrem Projekt zu arbeiten. Am Ende dieser Projektarbeit war allen bewusst, dass es für die nächsten Projekte durchaus sinnvoll war, einen so genannten Zeitpuffer für Unvorhergesehenes von Anfang an einzuplanen.

4.7 Präsentationen
Die Abschlusspräsentationen gestalteten sich so umfangreich, dass das Projekt insgesamt um eineinhalb Tage verlängert werden musste. Es war uns allen ein Anliegen, dass alle Teams der beiden Klassen ihre Arbeiten einander präsentieren durften. Dazu erlaubt waren Stichwortzettel, einige Gruppen schafften es sogar ohne diese, über ihre Arbeit zu sprechen. Am Gang vor den beiden Klassen wurde eine Ausstellung arrangiert, denn es waren mit der Zeit viele „Indianer“-Dörfer, „Indianer“-Schmuck, Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens, Traumfänger, „Indianer“ – Mappen und kleine, selbst gebastelte Bücher mit Abbildungen und Zeichnungen zur Sprache der „Indianer“ und jede Menge Plakate mit Mindmaps, Bildgeschichten und Collagen entstanden. Die Musikgruppe wurde für die eine oder andere Präsentation „gebucht“, die Theatergruppe spielte auch vor den beiden Nebenklassen, die von den Kindern zu den Präsentationen spontan eingeladen worden waren. Auch die Auflage, dass jedes Gruppenmitglied zur Präsentation beitragen müsste, wurde ausnahmslos erfüllt. So empfanden sich die Gruppen auch als gemeinsam verantwortlich für die Präsentation ihre Arbeitsergebnisse, was bei allen zu einem offensichtlich konstruktiven Gemeinschaftsgefühl führte.

5. Fazit
In der Feedback- und Reflexionsrunde schilderten die Schülerinnen und Schüler ihre Highlights, aber auch ihre Probleme während der Projektarbeit. Alle waren derselben Meinung, dass sie aus der Projektarbeit eine Menge gelernt hatten, was ihnen in Zukunft die Arbeit für weiterer Projekte erleichtern würde. So waren sich auch alle darüber einig, bei der Internetrecherche auf verständliche, altersgerechte Texte zu achten und auch die Links dazu aufzuschreiben. Auch beim Durcharbeiten von Literatur wollten viele in Zukunft sich vermehrt auf ganz gezielt ausgesuchte Bücher zur Thematik konzentrieren, um in Zukunft schneller zu brauchbaren Textvorlagen zu kommen.
Eine weitere wichtige Erfahrung für viele Teams war, sich bei Unstimmigkeiten mit der ganzen Gruppe zusammen zu setzen, um von den Meinungen aller zu profitieren und um etwaige Streitschlichter zu Rate ziehen zu können. Auch die Kriterien zur Wahl der Teammitglieder wurden besprochen. In manchen Teams stellte sich nämlich heraus, dass die „beste Freundin“ sich für die eine oder andere Aufgabe doch als nicht so geeignet herausgestellte, wie man im Vorhinein erwartet hatte. Aber deshalb auf Freund oder Freundin im Team verzichten? Es wurde beschlossen, auf diese Frage zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal genau einzugehen. Des Weiteren wurde festgehalten, dass es von großem Vorteil für die Teamfindung sei, das Arbeitsverhalten der anderen möglichst genau zu kennen. Als sehr wichtig punkto Gruppenarbeit wurde auch angegeben, von Anfang an alles genau im Team abzusprechen und sich auch verlässlich daran zu halten, sonst wäre Ärger vorprogrammiert. Positiv bewertet wurde auch die immerwährende Möglichkeit der Rückfrage bei den Lehrkräften. In Bezug auf das Fachwissen wurde von den Schülerinnen und Schülern an-gegeben, sehr viele interessante Einblicke in das Thema gewonnen zu haben. Die Möglichkeit der Internetrecherche wurde dafür nicht unbedingt als bevorzugtes Mittel angesehen. Sehr viele Kinder gaben an, dass sie lieber mit den Büchern aus der Bücherkiste gearbeitet hätten, da hier die Texte leichter verständlich wären und sie rascher geeignete Texte gefunden hätten. So hätten sie viel Zeit gespart, die sie an anderer Stelle gut brauchen konnten.
Einige Kinder gaben im Abschlussgespräch auch an, dass es sie gestresst hätte, wenn Teammitglieder mehr Zeit für die Bearbeitung ihrer Aufgaben gebraucht hatten, als dafür vorgesehen gewesen wäre. Sie hatten Angst, mit der gesamten Arbeit bis zu Projektende nicht fertig zu werden und dadurch bei der Präsentation über ihre gesamte Arbeit schlecht abzu-schneiden. An dieser Stelle wurde wieder einmal allen bewusst, dass eine genaue Zeitplanung und Einhaltung dieser ein wichtiger Faktor zum Gelingen der Projektarbeit darstellt. Die Einführung der Gespräche zu Arbeitsbeginn und zu Arbeitsende fanden alle Schülerinnen und Schüler sinnvoll und arbeitsförderlich. Auch der Projektleitfaden wurde positiv aufgenommen, auch wenn er nicht immer ausreichend beachtet wurde.
Das Schreiben des Projekttagebuches wurde zu Beginn von vielen Kindern als zusätzliche Belastung angesehen, daher begannen sie damit anfangs sehr zögerlich. Es war aber gegen Ende der ersten Projektwoche bei allen Schülerinnen und Schülern zu beobachten, dass dieses nicht nur geführt, sondern teilweise um nette Zeichnungen, Skizzen oder einfach bunte Farben bereichert wurde. Die Freiheit, das Projekt-Tagebuch so zu führen, wie man selbst gerne möchte, hatte sich vollends bewährt.


6. Ausblick
Im Laufe des Schuljahres wurden noch weitere kleine Projekte durchgeführt. In diesen zeigten sich die positiven Auswirkungen aus dem Projekt zu Schulbeginn. Die Möglichkeit der intensiven Zusammenarbeit im September förderte somit von Anfang an den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler, führte von Beginn an zu einem ausgeglichenen und ruhigen Klassenklima und förderte sämtliche Kompetenzen wie die Vertiefung und Schärfung der Fach- Methoden- und Sozial- sowie Eigenkompetenz. Auf Grund dieser positiven Erfahrungen wurde zu Schulschluss beschlossen, auch das kommende Schuljahr mit einem Projekt zu beginnen. Die Thematik stand zu diesem Zeitpunkt auch schon fest: Es geht um das Thema Müll.

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