Energieprojekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schwendau, "Wasser Tirol" und "Energie Tirol"
Schule: Mittelschule Hippach
KoordinatorIn: Dir MS Kröll HerbertDirektorIn: Dir MS Kröll Herbert
Inhalt
In einer ersten Sitzung im September 2013 (Dr. Ernst Fleischhacker, Chef der "Wasser Tirol", Franz Hauser, Bürgermeister der Gemeinde Schwendau, Herbert Kröll, Dir. der NMS Hippach) wurde die Frage geklärt, wie die NMS Hippach (Schüler und Lehrer) in ein Energieprojekt der Gmeinde Schwendau (e5-Gemeinde) eingebunden werden könnte. Geplant war eine Befragung innerhalb der Gemeinde (600 Haushalte), die eine Bedarfserhebung bezüglich Energiesparmaßnahmen und die Klärung des Themas Mobilität zum Ziel hatte. Außerdem sollte ein neues sparsames Energiekonzept für die Neue Mittelschule Hippach im Verbund mit den umliegenden Sportanlagen entwickelt werden.Um all das zu verwirklichen, mussten Lehrer und Schüler sowohl auf die Befragung als auch auf das Verstehen des Energiekonzepts im eigenen Schulhaus vorbereitet werden; dies begann damit, dass die Lehrer von verschiedenen Fächern (Physik, Geographie, Biologie) die Themen Energie, Arbeit, Maßeinheiten, Energieversorgung, Energiesparen im Unterricht behandelten. Nach intensiven Workshops im November und Dezember 2013 für unsere Lehrer mit dem Team der "Wasser Tirol" wurden im Jänner auch die Schüler von den Fachleuten der "Wasser Tirol" in Form von Workshops auf ihren Einsatz in der Gemeinde vorbereitet. Dabei wurden nicht nur die oben erwähnten Grundbegriffe wiederholt sondern auch geübt, wie man den Energie-Fragebogen mit den Haus- und Wohnungsbesitzern ausfüllt und auf ihre Fragen eingeht. Ziel der Befragung in der Bevölkerung der Gemeinde Schwendau war es, festzustellen, aus welchen Quellen Energie bezogen wird und inwieweit z. B. erneuerbare Energien, fossile Brennstoffe und Solarenergie zum Einsatz kommen (Bestandserhebung). Außerdem wurde das Thema Mobiltät abgefragt: Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Fahrrad, Elektrofahrrad usw. Die tatsächliche Befragung in der Gemeinde Schwendau fand dann im Mai 2014 statt. Als zusätzlichen Nutzen erhoffen wir uns, dass bei den jungen Leuten eine Bewusstseinsbildung in Richtung Energiesparen und Nachhaltigkeit ("Energiewende") stattfindet.
Zur Belohnung der Schülerinnen und Schüler für ihren persönlichen Einsatz bei der Befragung (in ihrer Freizeit!) fand nach Abschluss des Projektes ein Ausflug zum Schlegeis-Speicher statt. Bei der Führung in diesem Speicherkraftwerk (auch in [!] der Staumauer) wurden die Schüler über die Energieerzeugung aus Wasserkraft informiert. Am Ende lud die Gemeinde Schwendau alle Projektteilnehmer zu einem Schnitzel ein.
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