Fortführung der Tradition "Maibaumstellen" im Sinne von ÖKOLOG und Schule in der Gärtnerei
Schule: Volksschule Deutsch Jahrndorf
KoordinatorIn: Dipl.Päd Stifter KarinDirektorIn: Dir. Gettinger Josef
Inhalt
Unsere traditionelle Maifeier fand am 30.April 2013 statt. Dieser nette Festakt hat bei uns mittlerweile schon lange Tradition und beinhaltet folgenden Ablauf:Schon Wochen zuvor übten die Kinder mit Hilfe von einigen Eltern Lieder und Gedichte zum Thema Mai ein, welche sie dann den Lehrern
am Tag der Feier präsentierten. Nach der Aufführung drückten die Schulkinder zusätzlich noch ihren Dank in Form von Blumensträußen aus, welche sie den Pädagogen überreichten. Im Anschluss daran pflanzte man im Schulhof einen lebenden Maibaum, der zuvor von den Kindern und einigen Eltern mit bunten Maschen und Papierschleifen dekoriert worden war. Eltern halfen den Volksschülern beim Einsetzen des Jungbaumes. Zuvor hatten sich die Schüler mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:
Welche Baumart soll heuer gepflanzt werden?
Welcher Platz im Schulhof ist für diese Art optimal?
Schule in der Gärtnerei
In diesem Schuljahr nahmen wir zum dritten Mal an der Aktion „Schule in der Gärnerei“ teil.
Die Kinder aller Schulstufen waren daran beteiligt.
Ziel ist es, den Kindern zu zeigen, wie Blumen, Kräuter und Gemüse entstehen. Bestimmt kennen die Kinder viele Blumen, Kräuter und einiges an Gemüse, aber oft nur vom Supermarkt oder anderen Geschäften.
An diesem Tag lernen die Kinder den Ursprung der Pflanze und der Frucht kennen. Die Arbeit mit Samen und Setzlingen in der Gärtnerei und der weitere Wachstum im Schulgarten oder zu Hause soll ihnen zeigen, wie es zum letztendlichen Produkt kommt.
Die Gärtnerei wird zum Klassenzimmer.
Herr Dörr aus der Gärtnerei Benary in Kittsee beginnt mit einem Rundgang durch sein Areal. Die Glashäuser sowie auch das Freigelände werden besichtigt und erklärt. Den Kindern wird erzählt, was zum Wachstum der Pflanzen notwendig ist.
Nach dieser Einführung folgt der praktische Teil. Die Kinder werden aktiv und befüllen mehrere hundert (!) Blumentöpfe mit Ansetzerde und diese dann in weiterer Folge mit Samen oder kleinen Pflänzchen, die sie selbst pikieren haben.
Jedes Töpfchen wird beschriftet und dann im Glashaus abgestellt.
Hier bleiben die Töpfe, da hier die idealen Bedingunen für die Vorzucht herrschen.
Nach ca. fünf Wochen liefert uns die Gärtnerei Benary freundlicherweise unsere Pflanzen, die nun die richtige Größe erreicht haben, um sie in die Erde zu setzen.
Ein großer Teil wird jetzt von den Kindern in unseren Schulgarten gesetzt.
An diesem spannenden Tag sind auch die Eltern zur Mithilfe eingeladen. Und von nun an heißt es „Gartenpflege“ betreiben.
Die Pflanzen werden von den Schülern im eingeteilten Dienst gegossen.
Jedes Kind darf auch Pflanzen nach Hause nehmen.
Und nach dreijähriger Erfahrung wisse wir, dass die Kinder so richtig auf den Geschmack gekommen sind und weitere Pflanzen und Samen kaufen um auch zu Hause einen Garten zu haben, der Köstlichkeiten wie Paprika, Paradeis, Karotten, Petersilie, Salbei, Schnittlauch, Mangold, Zitronenverbene, Petersilie,... wachsen lässt.
Zinnien, Eukalyptus, Lavendel, Haloweenblume und noch 3-4 andere Pflanzen wurden heuer ebenfalls gesetzt und verschönerten dann unseren Schulgarten.
Herr Dörr hat uns in diesen letzten drei Jahren immer verschiedene Blumen gezeigt und diese setzen lasssen, damit den Kinder die Vielfalt näher gebracht wird.
Zitat aus dem Internet:
„Die Aktion „Schule in der Gärtnerei“ führt zu einem besseren Verständnis für die ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge in der Produktion und Verwendung von Pflanzen. Sie weckt das Interesse junger Menschen für neue Entwicklungen im Gartenbau. Damit leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im persönlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Bereich.“
Diesem Absatz können wir nur zustimmen - 100%ig!
Was muss man beim Pflanzen beachten? (Bodenbeschaffenheit, Lochtiefe, Festdrücken des ausgehobenen Erdreichs, Stabilisierung mittels Stock, Gießen, …)
Anm.: Seit heuer schmückt eine Trauerweide unseren Schulhof.
Der Schulleiter bedankte sich im Namen seines Teams bei allen Beteiligten und eröffnete ein kleines Buffet, welches von den Lehrern und Eingliederungshilfen vorbereitet wurde.
In der Nachbearbeitungsphase holten die Kinder noch Infos über die Trauerweide aus dem Internet oder aus diversen Lexika ein. Optional schrieben einige eine Vorgangsbeschreibung, was sie beim Pflanzen der Trauerweide beobachtet bzw. getan hatten. Andere wiederum beschäftigten sich mit den Teilen und Aufgaben eines Baumes im Allgemeinen. Diese unterschiedlichen Arbeitsformen (abhängig von den einzelnen Schulstufen) wurden hauptsächlich in den Unterrichtsgegenständen Sachunterricht und Deutsch durchgeführt.
Hauptziel der Nachbearbeitung war nicht nur Wissensaneignung, sondern auch der Gewinn von Einsichten in biologische und einfache ökologische Zusammenhänge. (Lehrplanforderung!)
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