ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Kunststoffe - Werkstoffe unserer Zeit

Schule: Bundesrealgymnasium Marchettigasse
KoordinatorIn: Mag Girschick Bettina
DirektorIn: Mag Prokopec Susanna
Inhalt
Im Fach Chemie gingen die SchülerInnen von ihren Alltagserfahrungen mit Kunststoffen aus. Sie reflektierten gemeinsam über Kunststoffe im Alltag, Vor- und Nachteile von Kunststoffen, Kunststoffe im Auto und Verpackungen, Energieverbrauch in Zusammenhang mit Kunststoffen. Die SchülerInnen lernten die verschiedenen Kunststoffe und deren unterschiedliche Herstellung kennen. In einer Reihe von SchüerInnen-Experimenten wurden mehrere Kunststoffe synthetisiert und ihre Eigenschaften überprüft. Auch Biokunststoffe wurden in ihren Eigenschaften und der Herstellung näher unter die Lupe genommen.
Die SchülerInnen lernten Kunststoffe zu erkennen, zu anaysieren und die Vor- und Nachteile abzuschätzen.
Die SchülerInnen verfassten eigenständig Berichte und Fragebögen, beispielsweise zum Verhalten der Konsumenten mit Kunststoffen, zur Abfallentsorgung und Abfallvermeidung in unserer Schule, zur technischen Entwicklung der Kunststoffe, zum Vergleich Glas-PET, Recycling, Kunststoffsammlung in Wien.
Im Zuge des Projektes wurden auch vier Exkursionen durchgeführt (MS Wissenschaft, Firma Vöslauer, Firma PET2PET, Firma Pipelife).
Der Beitrag aus dem Fach Geographie und Wirtschaftskunde begann mit einem Einstiegstext „Alles Plastik oder was?“ und damit verbundenen Einstiegsfragen zum Thema Kunststoff allgemein. Auf der Basis von Textmaterialien hatten die SchülerInnen im nächsten Schritt die Aufgabe, verschiedene Quizfragen rund um Kunststoffproduktion, Gebrauch und Entsorgung zu lösen. Ein spezielles Thema war dem Kunststoffmüll im Meer unter besonderer Berücksichtigung der „Plantschtier-Armada“ gewidmet. Die Ergebnisse wurden in Form von Plakaten verschriftlicht und präsentiert.
Im Textilen Werkunterricht beschäftigte sich die 4A-Klasse mit Natur –und Chemiefasern. Nach der theoretischen Einführung wurden verschiedene Textilien nach ihrer Zusammensetzung untersucht und ihre Saugfähigkeit, Knitterfähigkeit, Abriebfestigkeit und Brennverhalten praktisch getestet. Außerdem beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Anforderungen, die an die Kleidung als Schutz für die Haut gestellt werden. In ihren Berichten wird die Bedeutung von Chemiefasern in der Kleidung besonders deutlich.
Om Technischen Werken beschäftigten sich die SchülerInnen mit dem kreativen Recycling von Kunststoffprodukten. Das Motto lautete: „Aus ALT mach NEU“. Dabei entstanden Lichterketten aus PET-Flaschen, Vasen aus Duschgel-Dosen, Objekte aus Plastiksäcken und vieles mehr. Jede Schülergruppe verfasste dazu eine genaue Arbeitsanleitung.
Den Anschluss des Projekts bildete ein Präsentationsabend für Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen und Freunde. An diesem Abend gaben die SchülerInnen die erarbeiteten Inhalte und Erkenntnisse zum Besten, sie demonstrierten Versuche zum Thema und präsentierten ihre Kunstwerke.

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