ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Nachhaltigkeit zum Selbermachen – Schülerinnen und Schüler stellen ihr eigenes Deo her

Schule: Höhere Lehranstalt für Wirtschaft & Mode Klagenfurt
KoordinatorIn: Mag. Hollauf Edwin
DirektorIn: Mag. Graßler Michaela
Inhalt
Im naturwissenschaftlichen Unterricht stand diesmal ein besonders alltagsnahes und nachhaltiges Projekt auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihr eigenes Deo aus natürlichen Inhaltsstoffen her. Dabei ging es nicht nur um Chemie und Pflegeprodukte, sondern auch um Hautgesundheit, Nachhaltigkeit und die Frage: Muss ein gutes Deo eigentlich aus dem Supermarktregal kommen?

Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde es praktisch: Aus Natron, Maisstärke, Kokosöl, Sheabutter und verschiedenen ätherischen Ölen entstanden ganz persönliche Deo-Kreationen. Beim Mischen, Ausprobieren und Verfeinern der Düfte zeigte sich schnell, dass die Herstellung eines Pflegeprodukts auch jede Menge Spaß machen kann. Von frischen Zitrusdüften bis zu eher ungewöhnlichen Duftkombinationen wurde fleißig experimentiert – manchmal mit überraschenden, aber durchaus interessanten Ergebnissen.
Nachhaltigkeit zum Selbermachen – Schülerinnen und Schüler stellen ihr eigenes Deo her

Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei selbst erfahren, wie einfach nachhaltige Produkte mit natürlichen Zutaten hergestellt werden können. Neben dem naturwissenschaftlichen Wissen standen vor allem Kreativität, Teamarbeit und das bewusste Auseinandersetzen mit alltäglichen Konsumprodukten im Mittelpunkt.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass Lernen mit allen Sinnen besonders motivierend sein kann: Wenn es im Klassenzimmer plötzlich nach Kokos, Zitrus oder anderen Duftkreationen riecht, wird Nachhaltigkeit nicht nur besprochen, sondern tatsächlich erlebbar. Ganz nach dem Motto: nachhaltig denken, kreativ handeln und selbst aktiv werden.
Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre selbst hergestellten Deodorants

Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre selbst hergestellten Deodorants

Nachhaltig selbst hergestellte Deos

Nachhaltig selbst hergestellte Deos

Die Herstellung der Deos im Projekt

Die Herstellung der Deos im Projekt

Die Herstellung der Deos im Projekt

Die Herstellung der Deos im Projekt

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im naturwissenschaftlichen Unterricht stand diesmal ein besonders alltagsnahes und nachhaltiges Projekt auf dem Programm: Die Schülerinnen und Schüler stellten ihr eigenes Deo aus natürlichen Inhaltsstoffen her. Dabei ging es nicht nur um Chemie und Pflegeprodukte, sondern auch um Hautgesundheit, Nachhaltigkeit und die Frage: Muss ein gutes Deo eigentlich aus dem Supermarktregal kommen?

Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde es praktisch: Aus Natron, Maisstärke, Kokosöl, Sheabutter und verschiedenen ätherischen Ölen entstanden ganz persönliche Deo-Kreationen. Beim Mischen, Ausprobieren und Verfeinern der Düfte zeigte sich schnell, dass die Herstellung eines Pflegeprodukts auch jede Menge Spaß machen kann. Von frischen Zitrusdüften bis zu eher ungewöhnlichen Duftkombinationen wurde fleißig experimentiert – manchmal mit überraschenden, aber durchaus interessanten Ergebnissen.
Nachhaltigkeit zum Selbermachen – Schülerinnen und Schüler stellen ihr eigenes Deo her

Die Schülerinnen und Schüler konnten dabei selbst erfahren, wie einfach nachhaltige Produkte mit natürlichen Zutaten hergestellt werden können. Neben dem naturwissenschaftlichen Wissen standen vor allem Kreativität, Teamarbeit und das bewusste Auseinandersetzen mit alltäglichen Konsumprodukten im Mittelpunkt.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass Lernen mit allen Sinnen besonders motivierend sein kann: Wenn es im Klassenzimmer plötzlich nach Kokos, Zitrus oder anderen Duftkreationen riecht, wird Nachhaltigkeit nicht nur besprochen, sondern tatsächlich erlebbar. Ganz nach dem Motto: nachhaltig denken, kreativ handeln und selbst aktiv werden.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
29
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Projekts gab es keine direkten Kooperationen mit externen Partnern. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten im schulischen Umfeld selbstständig mit den zur Verfügung gestellten Materialien und setzten sich dabei intensiv mit natürlichen Inhaltsstoffen, nachhaltiger Produktgestaltung und bewussterem Konsum auseinander.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Präsentation des Projekts sowie die gesamte Öffentlichkeitsarbeit erfolgte über die digitalen Kanäle der Schule. Dazu zählten insbesondere die Schulhomepage sowie die Social‑Media‑Plattformen Facebook und Instagram. Auf diesen Kanälen wurden Einblicke in den Projektablauf, die Herstellung der Produkte sowie die Ergebnisse der Schüler*innen veröffentlicht, wodurch auch ein breiteres Publikum erreicht werden konnte.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Maßnahme wurde im Unterricht gemeinsam mit den Schülerinnen reflektiert. Dabei standen sowohl der praktische Arbeitsprozess als auch die inhaltlichen Lernziele im Mittelpunkt. Die Schülerinnen setzten sich kritisch mit den verwendeten Materialien, der Wirksamkeit der selbst hergestellten Produkte sowie mit Aspekten der Nachhaltigkeit und Gesundheit auseinander. Das Feedback zeigte, dass insbesondere der handlungsorientierte Zugang als motivierend und lehrreich wahrgenommen wurde und zu einem vertieften Verständnis der behandelten Themen beitrug.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch das Projekt wurde das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, umweltfreundliche Alternativen und gesundheitsrelevante Aspekte im Schulalltag sichtbar gestärkt. Praktische, experimentelle Zugänge erhielten einen höheren Stellenwert im Unterricht. Zudem wurde das Interesse der Schüler*innen an naturwissenschaftlichen Fragestellungen gefördert und der Bezug zwischen Theorie und Alltag deutlich intensiviert
Wo liegen unsere Stärken?
Eine besondere Stärke des Projekts liegt in seiner starken Praxisorientierung und dem direkten Bezug zur Lebenswelt der Schüler*innen. Die Kombination aus naturwissenschaftlichen Inhalten und nachhaltigem Handeln ermöglicht ein ganzheitliches Lernen. Darüber hinaus fördert das eigenständige Herstellen eines Produkts sowohl Kreativität als auch Verantwortungsbewusstsein. Die hohe Motivation der Lernenden sowie die Möglichkeit, individuelle Variationen (z. B. Duft oder Konsistenz) zu entwickeln, tragen zusätzlich zum Erfolg des Projekts bei.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
1. Wir für morgen: Initiativen für ein ausgeprägteres Bewusstsein
Thema: Verschiedene Klassen setzten sich mit Nachhaltigkeit, bewusstem Konsum, Müllvermeidung, Green Skills und zukünftigen Herausforderungen auseinander. Die Projekte reichten von Plastik- und Müllvermeidung über nachhaltige Ernährung bis hin zur Auseinandersetzung mit Umwelt- und Zukunftsthemen.

2. Wir für morgen: Nachhaltigkeit in der Mode – kreativ, praktisch und vernetzt
Thema: Die Modeklassen beschäftigten sich mit nachhaltigem Arbeiten im textilen Bereich. Im Mittelpunkt standen Upcycling, die Wiederverwendung von Materialien, der bewusste Umgang mit Ressourcen sowie die Entwicklung nachhaltiger Lösungen im Werkstättenunterricht.

3. Wir für morgen: Erste Aktivitäten für eine bessere Umwelt
Thema: Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen setzten konkrete Umweltmaßnahmen um – unter anderem durch Müllsammelaktionen, die Förderung gesunder und nachhaltiger Ernährung sowie die bewusste Auseinandersetzung mit umweltfreundlichem Verhalten im Alltag.

4. Slow Food im Fokus: OSL-Gruppe auf Entdeckungstour
Thema: Die Schüler*innen beschäftigten sich mit nachhaltiger Ernährung, regionalen Produkten, bewussten Kaufentscheidungen und der Bedeutung von ressourcenschonendem Umgang mit Lebensmitteln. Ein Besuch bei einem regionalen Unverpackt-Laden vermittelte praktische Einblicke in nachhaltige Konsumformen.