ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Auf die Plätze, Abfallvermeidung, fertig, los!

Schule: Volksschule Gastern
KoordinatorIn: VL Christian Bernadette
DirektorIn: OSR Popp Helga
Inhalt
In diesem Schuljahr setzten wir uns an unserer Schule mit dem Thema Abfall/Abfallvermeidung/Abfallverwertung auseinander. Was passiert mit dem Abfall unserer Schule? Wie viel Abfall produziert die Schule? Und wozu trennt man den Abfall überhaupt? Die Kinder begaben sich auf eine spannende Forschungsreise der schulinternen Abfallwirtschaft.
Was passiert mit unserem Müll? Eine spannende Reise durch das Altstoffsammelzentrum (ASZ) Waidhofen/Thaya

Was passiert mit unserem Müll? Eine spannende Reise durch das Altstoffsammelzentrum (ASZ) Waidhofen/Thaya

Besichtigung der Kompostieranlage

Besichtigung der Kompostieranlage

Kompostsystem

Kompostsystem

Lagersystem im ASZ

Lagersystem im ASZ

Trennsystem im ASZ

Trennsystem im ASZ

Mülltrennung mit Familie Tonni
(Abfallworkshop mit unserer Abfallberaterin Frau Allram)

Mülltrennung mit Familie Tonni (Abfallworkshop mit unserer Abfallberaterin Frau Allram)

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
In Spürnasenteams versuchten wir im Laufe des Schuljahres diese Fragen zu klären. Unser Jahresziel war es, den Abfall an unserer Schule durch gezielte Maßnahmen zu verringern und die Schulkinder für eine umweltfreundliche Lebensweise zu sensibilisieren.
Unsere Abfallberaterin vermittelte mit dem Tonni-Koffer auf spielerische Art die richtige Mülltrennung. Der Koffer war mit verschiedenfarbigen Mülltonnen und Materialien gefüllt, die direkt im Unterricht eingesetzt wurden.
Diese Themen wurden ebenfalls während des Schuljahres aufgegriffen und bearbeitet:
-Die Geschichte der Getränkeflasche
-Die Geschichte deines Schulhefts
-Aufstockung der Schulbibliothek: Die Müllabfuhr (Wieso? Weshalb? Warum?)/Wohin mit dem Abfall (Was ist Was)
-Abfall ABC
-Abfallspiele im Turnunterricht (Speed(t)rennen, Abfallsalat, ...
-Basteln mit Abfall
-Flurreinigung (Nachmittagsbetreuung)
Weiters wurden im Unterrichtsfach Sachunterricht gemeinsam Tipps zur Abfallvermeidung erarbeitet.
-Brauche ich das überhaupt? Weniger konsumieren schont die Geldbörse und die Umwelt
-Stofftasche anstelle Plastiksackerl (Stofftasche wurde im Werkunterricht bedruckt)
-Gemüse vom Bauernladen anstatt verpacktes im Supermarkt
-Reparieren statt wegwerfen
-langlebige und hochwertige Produkte kaufen
-Ausleihen und nutzen statt besitzen
-wiederbefüllbare Trinkflasche (Mehrweg statt Einweg) und Jausenbox verwenden
-auf abfallfreie Jause achten (Einbindung der Eltern in unser Jahresthema beim Schulforum)
-Recyclingpapier einkaufen/Kopierpapier beidseitig verwenden
-beim Kauf von Bastel- und Schulmaterialien auf das Umweltzeichen achten
-vermeide achtloses Wegwerfen von Müll in der Landschaft/Littering
Um einen besseren Überblick über den täglich anfallenden Müll zu bekommen, führten die Kinder ein dreiwöchiges Abfalltagebuch (Wie oft gehst du heute zum Mistkübel? Was hast du heute weggeworfen? Schreibe oder zeichne alles auf!)
Am Ende des Schuljahres besuchten wir noch das Altstoffsammelzentrum in Waidhofen/Thaya. Dort durften die Kinder hautnah miterleben, was eigentlich mit dem Abfall passiert, den wir in den Müll werfen. Wenn Abfall richtig getrennt wurde, kann ein großer Teil recycelt werden. Ein kleiner Teil davon wird verbrannt, um daraus Energie zu gewinnen. Und dann gibt es Abfälle, die auf Deponien oder Komposthaufen gelagert werden, um dort zu verrotten.
Wird der Abfall recycelt, können neue Produkte hergestellt werden. So wird aus dem verWERTbaren Abfall wieder etwas WERTVOLLES. (Überreichung der Abfallurkunde-Die goldene Tonne/du weißt jetzt, wie man Papier, Plastik, Glas, ... richtig trennt.)
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
42
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Wir nahmen mit unserer zuständigen Abfallberaterin Frau Allram Kontakt auf. Sie begleitete uns durch das Schuljahr.
Ebenfalls stellte sie die Verbindung zum Altstoffsammelzentrum Waidhofen/Thaya her.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Unsere Aktivitäten zum Thema Abfall wurden auf unerer Schulhomepage präsentiert.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt wurde mit Methoden zum Reflektieren in der Volksschule evaluiert.
Blitzlicht: Alle kommen der Reihe nach zu Wort und nehmen Stellung zu einer vorher vereinbarten Frage. Kommentare dürfen nicht abgegeben werden.
Abstimmung mit Abfallkärtchen-Kreisaufstellung:
In der Mitte des Kreises steht eine Mülltonne. Auf die gestellte Frage antworten die Kinder, indem sie ihr Kärtchen ganz nahe zur Tonne in der Mitte platzieren, wenn sie gänzlich zustimmen und weiter in Richtung Kreisrand, je weniger sie zustimmen.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Mit diesem Projekt hat sich das Bewusstsein aller Mitwirkenden verändert. Wird Abfall richtig getrennt, können viele der Materialien, wie zum Beispiel Kunststoff, Karton, Metall oder Glas wieder in wertvolle neue Produkte umgewandelt werden. So kann nicht nur Energie und Arbeit gespart, sondern auch unsere Natur geschont werden. Aus unserem Abfall können wieder neue Dinge werden, die im Alltag gebraucht werden.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Kleinschule ist eine Wohlfühloase. Das wertschätzende und großartige Miteinander ist eine unserer größten Stärken. Durch diese hervorragende Zusammenarbeit zwischen Eltern-Kinder-Lehrer können große Projekte umgesetzt werden.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
-Englischsprachwoche
-Kräuterworkshop mit Sonja Appel
-Gesunde Jause
-Workshop zum Thema Handy
-Blaulichttag
-Tag der Musikschule
-Apollonia
-Radworkshop
-Bewegte Klasse
-Gedächtnisworkshop
-Besuch der Bäuerinnen zum Thema Apfel
-Hallo Auto