Besiedelung des Schul-Biotops dokumentieren und begleiten
Schule: Mittelschule Rohrbach-Berg
KoordinatorIn: Prof. DI Veit MartinDirektorIn: Schulleiter APS Rohrbach Indra Hans-Peter
Inhalt
Das neu angelegte Biotop wurde besiedelt und dokumentiert welche Arten schon vertreten sind.Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Besiedelung des Schul-Biotops dokumentieren und begleiten.
Besiedelung des Schul-Biotops dokumentieren und begleiten.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
150
150
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Gemeinsam mit der Böhmerwaldschule führten die zweiten Klassen eine Uferrandbepflanzung durch. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei die ökologische Bedeutung naturnaher Uferbereiche kennen und verglichen das Fließgewässer mit dem Schul-Biotop. Durch die praktische Arbeit wurden Themen wie Biodiversität, Gewässerschutz und nachhaltige Landschaftsgestaltung anschaulich vermittelt.
Gemeinsam mit der Böhmerwaldschule führten die zweiten Klassen eine Uferrandbepflanzung durch. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei die ökologische Bedeutung naturnaher Uferbereiche kennen und verglichen das Fließgewässer mit dem Schul-Biotop. Durch die praktische Arbeit wurden Themen wie Biodiversität, Gewässerschutz und nachhaltige Landschaftsgestaltung anschaulich vermittelt.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Projektergebnisse wurden auf der Schulhomepage veröffentlicht. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit dokumentieren und die Bedeutung des Projekts mit Eltern und der interessierten Öffentlichkeit teilen.
Die Projektergebnisse wurden auf der Schulhomepage veröffentlicht. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit dokumentieren und die Bedeutung des Projekts mit Eltern und der interessierten Öffentlichkeit teilen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Biotop befindet sich direkt vor der Schule und wurde das gesamte Schuljahr über regelmäßig in den Biologie- und ÖKOLOG-Unterricht eingebunden. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche Unterrichtsinhalte anhand realer Beobachtungen vertiefen.
Themen im Biologieunterricht:
Unvollkommene Metamorphose am Beispiel der Libellenlarven
Amphibien: Entwicklung von der Kaulquappe zum Froschlurch
Wasserschnecken: Atmung, Anatomie und Lebensweise
Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt im Jahresverlauf:
Ursachen und Folgen eines „kippenden“ Gewässers
Entfernung überschüssiger Algen zur Unterstützung des Biotops
Weiterverwertung der entnommenen Algen in der Wurmkiste als Beitrag zu einem nachhaltigen Stoffkreislauf
Durch den direkten Bezug zur Natur konnten ökologische Zusammenhänge anschaulich vermittelt und nachhaltiges Handeln praktisch erlebt werden. Auch die Notwendigkeit von menschlichem Eingreifen in künstlich geschaffene Lebensräume wurde anschaulich vermittelt.
Das Biotop befindet sich direkt vor der Schule und wurde das gesamte Schuljahr über regelmäßig in den Biologie- und ÖKOLOG-Unterricht eingebunden. Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche Unterrichtsinhalte anhand realer Beobachtungen vertiefen.
Themen im Biologieunterricht:
Unvollkommene Metamorphose am Beispiel der Libellenlarven
Amphibien: Entwicklung von der Kaulquappe zum Froschlurch
Wasserschnecken: Atmung, Anatomie und Lebensweise
Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt im Jahresverlauf:
Ursachen und Folgen eines „kippenden“ Gewässers
Entfernung überschüssiger Algen zur Unterstützung des Biotops
Weiterverwertung der entnommenen Algen in der Wurmkiste als Beitrag zu einem nachhaltigen Stoffkreislauf
Durch den direkten Bezug zur Natur konnten ökologische Zusammenhänge anschaulich vermittelt und nachhaltiges Handeln praktisch erlebt werden. Auch die Notwendigkeit von menschlichem Eingreifen in künstlich geschaffene Lebensräume wurde anschaulich vermittelt.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Sensibilität und Vielfalt von Gewässern wurde nachhaltig gestärkt. Da sich das Biotop erst in seiner zweiten Saison befindet, ist die Suche nach Lebewesen noch anspruchsvoll und erfordert Geduld sowie genaues Beobachten. Umso beeindruckender war für die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der bereits angesiedelten Tier- und Pflanzenarten. Sie konnten dadurch unmittelbar erleben, wie sich ein neu geschaffener Lebensraum entwickelt und welchen wichtigen Beitrag naturnahe Gewässer zur Förderung der Biodiversität leisten.
Das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Sensibilität und Vielfalt von Gewässern wurde nachhaltig gestärkt. Da sich das Biotop erst in seiner zweiten Saison befindet, ist die Suche nach Lebewesen noch anspruchsvoll und erfordert Geduld sowie genaues Beobachten. Umso beeindruckender war für die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt der bereits angesiedelten Tier- und Pflanzenarten. Sie konnten dadurch unmittelbar erleben, wie sich ein neu geschaffener Lebensraum entwickelt und welchen wichtigen Beitrag naturnahe Gewässer zur Förderung der Biodiversität leisten.
Wo liegen unsere Stärken?
Der neue Schulstandort bietet optimale Voraussetzungen, um Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte praxisnah umzusetzen. Durch das schuleigene Biotop und die noch nicht genutzten Flächen (Spar-Dach) können ökologische Themen direkt vor Ort erlebt und erforscht werden. Die kurzen Wege ermöglichen regelmäßige Beobachtungen im Jahresverlauf und fördern handlungsorientiertes Lernen. Dadurch werden Naturverständnis, Umweltbewusstsein und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gestärkt.
Der neue Schulstandort bietet optimale Voraussetzungen, um Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte praxisnah umzusetzen. Durch das schuleigene Biotop und die noch nicht genutzten Flächen (Spar-Dach) können ökologische Themen direkt vor Ort erlebt und erforscht werden. Die kurzen Wege ermöglichen regelmäßige Beobachtungen im Jahresverlauf und fördern handlungsorientiertes Lernen. Dadurch werden Naturverständnis, Umweltbewusstsein und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gestärkt.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
--> Hui-statt Pfui: Teilnahme an der Müllsammelaktion zur Reinigung der Umgebung und zur Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen.
--> Kooperation mit der Böhmerwaldschule:
- Gemeinsame Uferrandbepflanzung zur ökologischen Aufwertung des Schulbiotops.
- Workshops zur Kreislaufwirtschaft, bei denen nachhaltiger Ressourcenumgang und Wiederverwertung praxisnah vermittelt wurden.
- Teilnahme an den Böhmerwaldtagen mit naturpädagogischen Aktivitäten und der Auseinandersetzung mit regionalen Lebensräumen und ihrer Artenvielfalt.
--> Hui-statt Pfui: Teilnahme an der Müllsammelaktion zur Reinigung der Umgebung und zur Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen.
--> Kooperation mit der Böhmerwaldschule:
- Gemeinsame Uferrandbepflanzung zur ökologischen Aufwertung des Schulbiotops.
- Workshops zur Kreislaufwirtschaft, bei denen nachhaltiger Ressourcenumgang und Wiederverwertung praxisnah vermittelt wurden.
- Teilnahme an den Böhmerwaldtagen mit naturpädagogischen Aktivitäten und der Auseinandersetzung mit regionalen Lebensräumen und ihrer Artenvielfalt.