ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Nachhaltigkeit, Frieden und gemeinsames Lernen am IRGW – Aktivitäten im Schuljahr 2025/2026

Schule: Islamisches Realgymnasium Wien
KoordinatorIn: Lucic Ana, BEd
DirektorIn: Pek Aziz, BEd., MA
Inhalt
Das IRGW beschäftigt sich in diesem Schuljahr intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit. Neben dem Hochbeet, den Klimarädern und Besuchen im Augarten standen insbesondere Bepflanzung und nachhaltiges Handeln im Mittelpunkt zahlreicher Aktivitäten.

Neben den Ausflügen werden auch im Unterricht nicht nur die SDGs behandelt, sondern auch konkrete Möglichkeiten erarbeitet, wie wir gemeinsam nachhaltiger leben und handeln können.

Das IRGW ist eine kleine Schule, jedoch eine große Gemeinschaft. Durch gemeinsame Projekte wird der Zusammenhalt innerhalb der Schule gestärkt. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Kunst für Frieden“, das von den vierten Klassen organisiert wurde. Dabei präsentierten die Schüler*innen ihre künstlerischen Arbeiten und sammelten durch den Verkauf der Werke Spenden für eine gemeinnützige Organisation.

So zeigt sich, dass nachhaltiges Denken, soziales Engagement und Gemeinschaft am IRGW erfolgreich miteinander verbunden werden.
Hochbeet

Hochbeet

Klimaräder

Klimaräder

Klimaräder

Klimaräder

Klimaräder

Klimaräder

Demokratiewerkstatt

Demokratiewerkstatt

Kunst für den Frieden Projekt

Kunst für den Frieden Projekt

Kunst für den Frieden

Kunst für den Frieden

City Farm Augarten

City Farm Augarten

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Nachhaltige Ressourcennutzung

Im Rahmen von ÖKOLOG wurde an unserer Schule ein Hochbeet angelegt. Ziel dieses Projekts war es, sich intensiv mit den Ressourcen der Natur und einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt auseinanderzusetzen.

Das Hochbeet befindet sich im Schulhof und wurde von den Schüler*innen des zweiten Jahrgangs bepflanzt. In regelmäßigen Abständen kontrollieren und dokumentieren sie das Wachstum der Pflanzen. Dabei lernen sie, wie Pflanzen gesetzt und gepflegt werden, welche Faktoren ihr Wachstum beeinflussen und wie Pflanzen in ökologische Kreisläufe eingebunden sind.

Das Hochbeet wird mit Kompost versorgt, und die Erde wird regelmäßig aufbereitet und erneuert sich von selbst. Dadurch erfahren die Schüler*innen den natürlichen Kreislauf von Wachstum, Verwertung und Erneuerung und entwickeln ein Verständnis für nachhaltiges Wirtschaften sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
20
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Biodiversitätsprogramm von der Bildungsdirektion Wien
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Präsentation des Projekts erfolgt direkt an der Schule durch das im Innenhof aufgestellte Hochbeet, das für Schüler*innen, Lehrkräfte und Besucherinnen sichtbar ist. Dadurch wird das Projekt im Schulalltag erlebbar und macht nachhaltige Ressourcennutzung anschaulich.

Die Schüler*innen der zweiten Klasse dokumentieren regelmäßig die Entwicklung der Pflanzen. Dabei halten sie unter anderem fest, wie sich die Pflanzen verändern, wie viel Wasser sie benötigen und welche Auswirkungen unterschiedliche Umweltfaktoren auf ihr Wachstum haben. Diese Beobachtungen werden in Form von Berichten festgehalten.

Zur weiteren Öffentlichkeitsarbeit wird das Projekt auf der Schulhomepage vorgestellt. Dadurch werden die Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts auch Eltern, Interessierten sowie der breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Maßnahme wurde durch die regelmäßigen Beobachtungen und Dokumentationen der Schüler*innen evaluiert. In wöchentlichen Abständen wurden das Wachstum der Pflanzen, der Wasserbedarf sowie mögliche Veränderungen festgehalten und besprochen. Dadurch konnten die Schüler*innen die Auswirkungen ihrer Pflege- und Bewirtschaftungsmaßnahmen direkt nachvollziehen.

Im Rahmen von Reflexionsgesprächen wurden die gesammelten Erfahrungen ausgewertet. Dabei wurde besprochen, welche Bedingungen das Pflanzenwachstum fördern, welche Herausforderungen aufgetreten sind und welche Maßnahmen besonders erfolgreich waren. Die Schüler*innen konnten ihr Wissen über ökologische Kreisläufe, nachhaltige Ressourcennutzung und die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur vertiefen.

Die positiven Entwicklungen des Hochbeets sowie das Engagement der Schüler*innen zeigen, dass die Projektziele erfolgreich erreicht wurden.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die Anlage des Hochbeets wurde das Thema Nachhaltigkeit im Schulalltag sichtbar und erlebbar gemacht. Die Schüler*innen konnten praktische Erfahrungen im Pflanzenanbau sammeln und ein besseres Verständnis für ökologische Kreisläufe sowie den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen entwickeln.

Ein besonderer Mehrwert des Projekts besteht darin, dass alle Schüler*innen die Möglichkeit hatten, ein Hochbeet kennenzulernen und dessen Funktionsweise zu verstehen. Durch die regelmäßige Pflege und Beobachtung der Pflanzen wurde das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln gestärkt.

Darüber hinaus hat das Hochbeet den Schulhof aufgewertet und einen zusätzlichen Lernort geschaffen, an dem ökologische Zusammenhänge praxisnah vermittelt werden können.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen vor allem in der praxisnahen Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen. Durch das Hochbeet können die Schüler*innen ökologische Zusammenhänge direkt erleben und Verantwortung für die Pflege von Pflanzen übernehmen. Die regelmäßige Beobachtung und Dokumentation fördert zudem das Bewusstsein für natürliche Kreisläufe und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

Neben dem Projekt werden im Unterricht theoretischen Inhalte zudem behandelt. Weiteres wurden die Wiener-Klimaräder eingeladen, in Kunst eine Veranstaltung organisiert. Wir zeichnen uns durch unser Engament aus und der Erstellung von Projekten.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Im Rahmen der Wiener Klimaräder setzten sich die Schüler*innen mit den Themen Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und umweltbewusstes Handeln auseinander. Darüber hinaus wurde das Projekt „Kunst für Frieden“ umgesetzt, das die Bedeutung von Frieden, Toleranz und Zusammenhalt thematisierte.

Im Rahmen des Projekts „Kunst für Frieden“ gestalteten die Schüler*innen kreative Kunstwerke, die im Zuge einer Ausstellung präsentiert wurden. Die Ausstellung setzte ein Zeichen für Frieden, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die ausgestellten Werke konnten gegen freiwillige Spenden erworben werden. Der dabei erzielte Erlös wurde für einen wohltätigen Zweck gespendet. Durch dieses Projekt wurden sowohl das soziale Engagement als auch das Bewusstsein für globale Verantwortung gefördert.

Ergänzend dazu fanden Ausflüge statt, die nachhaltige Entwicklung und den bewussten Umgang mit Ressourcen in den Mittelpunkt stellten. Auch im Unterricht wurden aktuelle gesellschaftliche und ökologische Themen behandelt. In den Fächern Biologie, Physik und Chemie setzten sich die Schüler*innen unter anderem mit den Themen Armut, Klimawandel und Treibhauseffekt auseinander und diskutierten deren Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungsansätze.

Erasmus+ Projekt, Besuch in der Türkei. Besuch bekommen von einer Schule der Türkei und Tschechien.

Demokratiewerkstatt

Besuch City Farm Augarten