Mit Märchen die Welt erkunden
Schule: Integratives Montessori Atelier - Volksschule und Sekundarstufe
KoordinatorIn: Kratochwill KatharinaDirektorIn: Haas Karin
Inhalt
Artenvielfalt, Lebensräume, Tierwohl, soziales Miteinander und Ressourcen kommen auch in Märchen vor. Diese Tatsache haben wir genutzt und jedes Monat anhand eines anderen Märchens Nachhaltigkeitsthemen und andere Aspekte bearbeitet. Was passiert im Bergwerk der Zwerge und wozu brauchen wir sie heute noch? Von der Schneewittchen-Apfelsorte über die wahre Natur des Wolfes bis zur Faser im neuen Mantel des Kaisers lassen sich wunderschöne Verbindungen in unsere reale Welt herausarbeiten!Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Das Jahr der Märchen - Artenvielfalt der Pflanzen, Nutztiere, Wildtiere uvm.
Im Rahmen des Sachunterrichtes vernetzten wir heuer jedes Monat ein Märchen mit unterschiedlichen Sachunterrichtsthemen. Zusätzlich konnten wir spielerisch auch viele Lernwörter und Rechenbeispiele aus den Märchen lukrieren. Einige Themenkomplexe daraus vertieften unseren ÖKOLOG Schwerpunkt, aber auch Geschichte, Architektur, Berufe und ähnliches flossen ein.
Beim Schneewittchen widmeten wir uns z.B. einer Apfelsortenverkostung und lernten die Sortenvielfalt kennen, und wir beschäftigten uns mit Bergwerken (besonders dem Erzberg) und der Ressourcennutzung (Thema Handy-Metalle und Gerätenutzung).
Tischlein deck dich brachte uns Getreidesorten und die Herstellung von Mehl näher, die Bremer Stadtmusikanten den Umgang mit Nutztieren. Wir bearbeiteten die Arbeitshefte und Diskussionsanregungen von Tierschutz macht Schule (Wildtiere, Haustiere, Nutztiere), dabei durften Prüfzeichen und Zertifikate für den nachhaltigen Konsum nicht fehlen. Frau Holle zeigte uns die Niederschlagsformen, und mit dem Froschkönig bearbeiteten wir Entwicklungszyklen und natürliche Lebensräume.
Der Wolf, in vielen Märchen vertreten, fand in Form eines Workshops des Wolfforschungszentrums Ernstbrunn Eingang in unseren Unterricht, wo wir über die Unterschiede und Ähnlichkeiten von Hund und Wolf lernten. Hänsel und Gretel brachten uns die soziale Komponente Kinderarmut und Nahrungssicherheit ein, auch der Wald und Blattformen kamen vor. Rapunzel regte uns zur Wildkräuterverarbeitung im Frühjahr an, und bei Kaisers neuer Kleidung erforschten wir, woraus Fasern bestehen, sowie die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Bekleidungsindustrie.
Die Idee, Märchen als Leitfaden zu verwenden, hat uns eine Vielzahl nachhaltiger Themen beschert, die wir spielerisch einbringen konnten.
Zum Abschluss wurden die Inhalte kreativ verarbeitet: Stop Motion Filme mit tollen Kulissen wurden in Kleingruppen erstellt und beim Schulfest vorgeführt, und für den Schulschluss studierten wir noch ein Theaterstück ein, wo die Märchenwelt nur durch Zusammenhalt gerettet werden konnte. Im Märchen wie im Klimaschutz gilt: "Gemeinsam werden wir es schaffen!"
Das Jahr der Märchen - Artenvielfalt der Pflanzen, Nutztiere, Wildtiere uvm.
Im Rahmen des Sachunterrichtes vernetzten wir heuer jedes Monat ein Märchen mit unterschiedlichen Sachunterrichtsthemen. Zusätzlich konnten wir spielerisch auch viele Lernwörter und Rechenbeispiele aus den Märchen lukrieren. Einige Themenkomplexe daraus vertieften unseren ÖKOLOG Schwerpunkt, aber auch Geschichte, Architektur, Berufe und ähnliches flossen ein.
Beim Schneewittchen widmeten wir uns z.B. einer Apfelsortenverkostung und lernten die Sortenvielfalt kennen, und wir beschäftigten uns mit Bergwerken (besonders dem Erzberg) und der Ressourcennutzung (Thema Handy-Metalle und Gerätenutzung).
Tischlein deck dich brachte uns Getreidesorten und die Herstellung von Mehl näher, die Bremer Stadtmusikanten den Umgang mit Nutztieren. Wir bearbeiteten die Arbeitshefte und Diskussionsanregungen von Tierschutz macht Schule (Wildtiere, Haustiere, Nutztiere), dabei durften Prüfzeichen und Zertifikate für den nachhaltigen Konsum nicht fehlen. Frau Holle zeigte uns die Niederschlagsformen, und mit dem Froschkönig bearbeiteten wir Entwicklungszyklen und natürliche Lebensräume.
Der Wolf, in vielen Märchen vertreten, fand in Form eines Workshops des Wolfforschungszentrums Ernstbrunn Eingang in unseren Unterricht, wo wir über die Unterschiede und Ähnlichkeiten von Hund und Wolf lernten. Hänsel und Gretel brachten uns die soziale Komponente Kinderarmut und Nahrungssicherheit ein, auch der Wald und Blattformen kamen vor. Rapunzel regte uns zur Wildkräuterverarbeitung im Frühjahr an, und bei Kaisers neuer Kleidung erforschten wir, woraus Fasern bestehen, sowie die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Bekleidungsindustrie.
Die Idee, Märchen als Leitfaden zu verwenden, hat uns eine Vielzahl nachhaltiger Themen beschert, die wir spielerisch einbringen konnten.
Zum Abschluss wurden die Inhalte kreativ verarbeitet: Stop Motion Filme mit tollen Kulissen wurden in Kleingruppen erstellt und beim Schulfest vorgeführt, und für den Schulschluss studierten wir noch ein Theaterstück ein, wo die Märchenwelt nur durch Zusammenhalt gerettet werden konnte. Im Märchen wie im Klimaschutz gilt: "Gemeinsam werden wir es schaffen!"
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
20
20
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Wolfforschungszentrum Ernstbrunn
Tierschutz macht Schule
Elternkooperation: Künstlerehepaar koordiniert die Stop Motion Filme
(Externe) Kunstlehrerin Lisa: Theaterregie/ Stückzusammenstellung
Wolfforschungszentrum Ernstbrunn
Tierschutz macht Schule
Elternkooperation: Künstlerehepaar koordiniert die Stop Motion Filme
(Externe) Kunstlehrerin Lisa: Theaterregie/ Stückzusammenstellung
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Beim 25 Jahr Fest der Schule wurden unsere Projektarbeiten ausgestellt und die Stop Motion Filme gezeigt, das Theaterstück wurde für Eltern und Großeltern am Schulschluss in 2 Aufführungen präsentiert.
Laufende Wandberichte im Eingangsbereich.
Beim 25 Jahr Fest der Schule wurden unsere Projektarbeiten ausgestellt und die Stop Motion Filme gezeigt, das Theaterstück wurde für Eltern und Großeltern am Schulschluss in 2 Aufführungen präsentiert.
Laufende Wandberichte im Eingangsbereich.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In der gemeinsamen Konferenz, Rückmeldungen von Kindern und Eltern
In der gemeinsamen Konferenz, Rückmeldungen von Kindern und Eltern
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Ziel war keine konkrete Veränderung in der Schule, sondern das vernetzte Denken im Alltag und der Spaß bei der Verbindung von Märchenwelt und realen Fakten. Wir hoffen dadurch einen interessanteren Zugang zu komplexen Themen für sehr junge Kinder geschaffen zu haben. Im heurigen Jahr ist der Zusammenhalt der Kinder gewachsen, angeregt durch schulstufenübergreifende Gruppenarbeiten.
Das Ziel war keine konkrete Veränderung in der Schule, sondern das vernetzte Denken im Alltag und der Spaß bei der Verbindung von Märchenwelt und realen Fakten. Wir hoffen dadurch einen interessanteren Zugang zu komplexen Themen für sehr junge Kinder geschaffen zu haben. Im heurigen Jahr ist der Zusammenhalt der Kinder gewachsen, angeregt durch schulstufenübergreifende Gruppenarbeiten.
Wo liegen unsere Stärken?
Teamteaching und gegenseitige Bereicherung durch Unterschiedlichkeit, Wertschätzung und Respekt.
Teamteaching und gegenseitige Bereicherung durch Unterschiedlichkeit, Wertschätzung und Respekt.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Schleimworkshop - Interesse für Chemie und Forschendes Lernen
Theaterworkshop zum Grenzen setzen und Gefühle erkennen
Schleimworkshop - Interesse für Chemie und Forschendes Lernen
Theaterworkshop zum Grenzen setzen und Gefühle erkennen