„Wels isst gesund“ - Jahresbericht des BG/BRG Wels Brucknerstraße
Schule: BG/BRG Wels Brucknerstraße
KoordinatorIn: Mag.a Stöffler BirgitDirektorIn: MMMag. Koblinger Florian
Inhalt
Das fächerübergreifende Projekt „Wels isst gesund“ bildete im Schuljahr 2025/26 den ökologischen Schwerpunkt des Brucknergymnasiums Wels. Insgesamt beschäftigten sich 86 Schüler*innen aus vier Klassen mit nachhaltiger Ernährung, klimafreundlichem Konsum, Regionalität, Saisonalität, Gütesiegeln, Tierwohl und Lebensmittelverschwendung.Ausgangspunkt war eine umfangreiche Befragung von Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften zum Einkaufs- und Ernährungsverhalten. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und in Podcasts, Plakaten und kreativen Arbeiten verständlich aufbereitet. Beim gemeinsamen Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln lernten die Schülerinnen Möglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen kennen.
Im Schulgarten bauten sie Gemüse, Kräuter und essbare Blüten an und beschäftigten sich mit ressourcenschonender Lebensmittelproduktion. Ergänzend recherchierten sie regionale Anbieter*innen und entwickelten Rezepte mit saisonalen und regionalen Zutaten. Künstlerische Projekte zu Greenwashing und Verpackungsdesign stärkten die kritische Konsum- und Medienkompetenz.
Das Projekt verband Umweltwissen mit praktischem Handeln und zeigte konkrete Möglichkeiten für eine nachhaltigere und klimafreundlichere Ernährung im Alltag auf. Für dieses Engagement wurde das Brucknergymnasium mit dem Welser Umweltschutzpreis 2026 ausgezeichnet.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
„Wels isst gesund“
Von März bis Mai 2026 beschäftigten sich am Brucknergymnasium Wels 86 Schüler*innen aus vier Klassen fächerübergreifend mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Umwelt zusammenhängen. Das Projekt verband Biologie, Biologielabor, Digitale Grundbildung sowie kreative Fächer und machte ökologische Zusammenhänge wissenschaftlich, praktisch und gestalterisch erfahrbar.
Ausgangspunkt war eine von der Klasse 4NA entwickelte Umfrage unter 296 Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften. Untersucht wurden unter anderem Herkunft und Saisonalität von Lebensmitteln, Gütesiegel, Tierwohl, Preisentscheidungen, regionale Einkaufsquellen und die Bereitschaft, für nachhaltigere Produkte mehr zu bezahlen. Die Auswertung zeigte vorhandenes Umweltbewusstsein, aber auch Wissenslücken und Unsicherheiten – etwa bei der Aussagekraft von Gütesiegeln und bei Greenwashing. Die Ergebnisse wurden in Plakaten für das Schulgebäude und in einer selbst produzierten Podcast-Reihe aufgegriffen. Thematisiert wurden Lebensmittelverschwendung, Gemüseanbau, Regionalität und Saisonalität sowie Bio-Produkte und Gütesiegel.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Beim gemeinsamen Kochen wurden noch genießbare Lebensmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum sowie altes Brot und Gemüse zu Suppe, Brotauflauf und Dessert verarbeitet. So erfuhren die Schüler*innen unmittelbar, dass sorgfältiges Prüfen, kreative Resteverwertung und bewusste Einkaufsplanung Ressourcen schonen und Abfall vermeiden.
Im Schulgarten begleiteten die Jugendlichen den Weg vom Samen bis zur Ernte. Sie zogen unter anderem Tomaten, Paprika, Gurken, Karotten, Radieschen, Salat, Kohlrabi, Kartoffeln, Mais, Kräuter und essbare Blüten. Hochbeete, Kräuterspirale und Kartoffelpyramide verdeutlichten ressourcenschonenden Anbau auch auf kleiner Fläche. Ergänzend recherchierten die Schülerinnen regionale Produzentinnen rund um Wels und entwickelten Rezepte mit saisonalen und regionalen Zutaten. Dadurch wurden kurze Transportwege, lokale Wertschöpfung und klimafreundliche Ernährung konkret sichtbar.
Künstlerische Assemblagen unter dem Titel „Du bist, was du isst“ regten zur Reflexion über Konsum, Identität, Verpackungen und Umweltfolgen an. Beim Projekt „Süße Täuschung“ analysierten die Schüler*innen reale Lebensmittelverpackungen und entlarvten Greenwashing durch Naturbilder, Grüntöne, Symbole und vage Umweltversprechen. Insgesamt stärkte das Projekt ökologische Handlungskompetenz, Medienkritik und die Bereitschaft, Ernährung im Alltag nachhaltiger zu gestalten.
„Wels isst gesund“
Von März bis Mai 2026 beschäftigten sich am Brucknergymnasium Wels 86 Schüler*innen aus vier Klassen fächerübergreifend mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Umwelt zusammenhängen. Das Projekt verband Biologie, Biologielabor, Digitale Grundbildung sowie kreative Fächer und machte ökologische Zusammenhänge wissenschaftlich, praktisch und gestalterisch erfahrbar.
Ausgangspunkt war eine von der Klasse 4NA entwickelte Umfrage unter 296 Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften. Untersucht wurden unter anderem Herkunft und Saisonalität von Lebensmitteln, Gütesiegel, Tierwohl, Preisentscheidungen, regionale Einkaufsquellen und die Bereitschaft, für nachhaltigere Produkte mehr zu bezahlen. Die Auswertung zeigte vorhandenes Umweltbewusstsein, aber auch Wissenslücken und Unsicherheiten – etwa bei der Aussagekraft von Gütesiegeln und bei Greenwashing. Die Ergebnisse wurden in Plakaten für das Schulgebäude und in einer selbst produzierten Podcast-Reihe aufgegriffen. Thematisiert wurden Lebensmittelverschwendung, Gemüseanbau, Regionalität und Saisonalität sowie Bio-Produkte und Gütesiegel.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Vermeidung von Lebensmittelabfällen. Beim gemeinsamen Kochen wurden noch genießbare Lebensmittel mit überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum sowie altes Brot und Gemüse zu Suppe, Brotauflauf und Dessert verarbeitet. So erfuhren die Schüler*innen unmittelbar, dass sorgfältiges Prüfen, kreative Resteverwertung und bewusste Einkaufsplanung Ressourcen schonen und Abfall vermeiden.
Im Schulgarten begleiteten die Jugendlichen den Weg vom Samen bis zur Ernte. Sie zogen unter anderem Tomaten, Paprika, Gurken, Karotten, Radieschen, Salat, Kohlrabi, Kartoffeln, Mais, Kräuter und essbare Blüten. Hochbeete, Kräuterspirale und Kartoffelpyramide verdeutlichten ressourcenschonenden Anbau auch auf kleiner Fläche. Ergänzend recherchierten die Schülerinnen regionale Produzentinnen rund um Wels und entwickelten Rezepte mit saisonalen und regionalen Zutaten. Dadurch wurden kurze Transportwege, lokale Wertschöpfung und klimafreundliche Ernährung konkret sichtbar.
Künstlerische Assemblagen unter dem Titel „Du bist, was du isst“ regten zur Reflexion über Konsum, Identität, Verpackungen und Umweltfolgen an. Beim Projekt „Süße Täuschung“ analysierten die Schüler*innen reale Lebensmittelverpackungen und entlarvten Greenwashing durch Naturbilder, Grüntöne, Symbole und vage Umweltversprechen. Insgesamt stärkte das Projekt ökologische Handlungskompetenz, Medienkritik und die Bereitschaft, Ernährung im Alltag nachhaltiger zu gestalten.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
86
86
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Ein zentraler Kooperationspartner war das Medienkulturhaus Wels. Dort konnten die Schüler*innen ihre Podcast-Reihe in einem professionellen Studio aufnehmen. Sie wurden während der Umsetzung technisch und medienpädagogisch begleitet und bei der eigenständigen Bearbeitung und Nachproduktion der Beiträge unterstützt.
Das Projekt wurde außerdem im Rahmen des Welser Umweltschutzpreises der Stadt Wels durchgeführt. Dadurch erhielt die schulische Arbeit zu nachhaltiger und klimaschonender Ernährung eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit.
Im Zuge der Recherche zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln besuchten beziehungsweise untersuchten die Schülerinnen zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe, Hofläden und Direktvermarkter aus Wels und der näheren Umgebung. Dazu gehörten unter anderem der Hofladen Doppelbauer, das Geymayr-Gut mit Ölmühle, der Biohof Lehner, der Biohofladen Hehenberger, die Naturbackstube Klausmayer, Baumgartners Futterkammer, der Betrieb Schickmair, Ammer ab Hof sowie regionale Verkaufsstellen in Neuhofen, Krenglbach, Gunskirchen und Wels. Diese Kontakte ermöglichten praxisnahe Einblicke in regionale Produktion, biologische Landwirtschaft, Direktvermarktung, saisonale Angebote und kurze Transportwege. Einige Betriebe wurden persönlich besucht, andere im Rahmen von Schülerinnenrecherchen dokumentiert.
Darüber hinaus wurde die Schulgemeinschaft aktiv einbezogen: An der Erhebung zum Einkaufs- und Ernährungsverhalten beteiligten sich 148 Eltern, 109 Schüler*innen und 39 Lehrkräfte. Durch diese breite Beteiligung konnten unterschiedliche Sichtweisen auf Regionalität, Gütesiegel, Tierwohl, Lebensmittelverschwendung und nachhaltigen Konsum in das Projekt einfließen.
Ein zentraler Kooperationspartner war das Medienkulturhaus Wels. Dort konnten die Schüler*innen ihre Podcast-Reihe in einem professionellen Studio aufnehmen. Sie wurden während der Umsetzung technisch und medienpädagogisch begleitet und bei der eigenständigen Bearbeitung und Nachproduktion der Beiträge unterstützt.
Das Projekt wurde außerdem im Rahmen des Welser Umweltschutzpreises der Stadt Wels durchgeführt. Dadurch erhielt die schulische Arbeit zu nachhaltiger und klimaschonender Ernährung eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit.
Im Zuge der Recherche zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln besuchten beziehungsweise untersuchten die Schülerinnen zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe, Hofläden und Direktvermarkter aus Wels und der näheren Umgebung. Dazu gehörten unter anderem der Hofladen Doppelbauer, das Geymayr-Gut mit Ölmühle, der Biohof Lehner, der Biohofladen Hehenberger, die Naturbackstube Klausmayer, Baumgartners Futterkammer, der Betrieb Schickmair, Ammer ab Hof sowie regionale Verkaufsstellen in Neuhofen, Krenglbach, Gunskirchen und Wels. Diese Kontakte ermöglichten praxisnahe Einblicke in regionale Produktion, biologische Landwirtschaft, Direktvermarktung, saisonale Angebote und kurze Transportwege. Einige Betriebe wurden persönlich besucht, andere im Rahmen von Schülerinnenrecherchen dokumentiert.
Darüber hinaus wurde die Schulgemeinschaft aktiv einbezogen: An der Erhebung zum Einkaufs- und Ernährungsverhalten beteiligten sich 148 Eltern, 109 Schüler*innen und 39 Lehrkräfte. Durch diese breite Beteiligung konnten unterschiedliche Sichtweisen auf Regionalität, Gütesiegel, Tierwohl, Lebensmittelverschwendung und nachhaltigen Konsum in das Projekt einfließen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Dir Maßnahme wurde im Rahmen des Welser Umweltschutzpreises präsentiert und sind auch mittels Projektbericht auf unserer Schulhomepage und der Elternvereinszeitung abrufbar.
Dir Maßnahme wurde im Rahmen des Welser Umweltschutzpreises präsentiert und sind auch mittels Projektbericht auf unserer Schulhomepage und der Elternvereinszeitung abrufbar.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt wurde prozessbegleitend, fächerübergreifend und produktorientiert reflektiert und evaluiert. Als Ausgangspunkt diente eine von den Schülerinnen entwickelte Befragung zum Ernährungs- und Konsumverhalten, an der insgesamt 296 Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte teilnahmen. Die Antworten zu Regionalität, Saisonalität, Gütesiegeln, Tierwohl und Lebensmittelverschwendung wurden statistisch ausgewertet, grafisch dargestellt und von den Jugendlichen interpretiert. Dadurch konnten vorhandenes Umweltbewusstsein, Wissenslücken und Widersprüche zwischen Wissen und tatsächlichem Alltagshandeln sichtbar gemacht werden.
Die Ergebnisse der Befragung bildeten anschließend die Grundlage für die weitere Projektarbeit. In den selbst produzierten Podcasts reflektierten die Schüler*innen eigene Gewohnheiten und Sichtweisen und setzten sich vertieft mit abgelaufenen Lebensmitteln, regionaler und saisonaler Ernährung, Gemüseanbau sowie Bio-Produkten und Gütesiegeln auseinander. Persönliche Erfahrungen, Diskussionen und unterschiedliche Standpunkte wurden bewusst in die Beiträge aufgenommen.
Auch die praktischen Maßnahmen wurden gemeinsam nachbesprochen. Beim Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln, bei der Arbeit im Schulgarten und bei der Recherche regionaler Anbieterinnen reflektierten die Schülerinnen, welche konkreten Möglichkeiten sie selbst haben, Lebensmittelabfälle, Transportwege und damit verbundene Umwelt- und Klimabelastungen zu reduzieren.
Die kreativen Arbeiten wurden präsentiert und im Klassenverband analysiert. Besonders beim Thema Greenwashing erklärten die Gruppen ihre gestalterischen Entscheidungen und diskutierten, mit welchen Farben, Bildern, Symbolen und Werbeversprechen ein Produkt nachhaltiger erscheinen kann, als es tatsächlich ist. Im abschließenden Gespräch wurde reflektiert, wie stark Verpackungsdesign Kaufentscheidungen beeinflusst und warum Werbeaussagen kritisch überprüft werden müssen.
Die entstandenen Podcasts, Plakate, Assemblagen, Rezepte und Dokumentationen dienten zugleich als sichtbare Lernergebnisse. Insgesamt zeigte die Evaluation, dass die Verbindung von Befragung, praktischer Erfahrung, kreativer Gestaltung und gemeinsamer Reflexion besonders geeignet war, Wissen aufzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen klima- und ressourcenschonenderen Alltag zu entwickeln.
Das Projekt wurde prozessbegleitend, fächerübergreifend und produktorientiert reflektiert und evaluiert. Als Ausgangspunkt diente eine von den Schülerinnen entwickelte Befragung zum Ernährungs- und Konsumverhalten, an der insgesamt 296 Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte teilnahmen. Die Antworten zu Regionalität, Saisonalität, Gütesiegeln, Tierwohl und Lebensmittelverschwendung wurden statistisch ausgewertet, grafisch dargestellt und von den Jugendlichen interpretiert. Dadurch konnten vorhandenes Umweltbewusstsein, Wissenslücken und Widersprüche zwischen Wissen und tatsächlichem Alltagshandeln sichtbar gemacht werden.
Die Ergebnisse der Befragung bildeten anschließend die Grundlage für die weitere Projektarbeit. In den selbst produzierten Podcasts reflektierten die Schüler*innen eigene Gewohnheiten und Sichtweisen und setzten sich vertieft mit abgelaufenen Lebensmitteln, regionaler und saisonaler Ernährung, Gemüseanbau sowie Bio-Produkten und Gütesiegeln auseinander. Persönliche Erfahrungen, Diskussionen und unterschiedliche Standpunkte wurden bewusst in die Beiträge aufgenommen.
Auch die praktischen Maßnahmen wurden gemeinsam nachbesprochen. Beim Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln, bei der Arbeit im Schulgarten und bei der Recherche regionaler Anbieterinnen reflektierten die Schülerinnen, welche konkreten Möglichkeiten sie selbst haben, Lebensmittelabfälle, Transportwege und damit verbundene Umwelt- und Klimabelastungen zu reduzieren.
Die kreativen Arbeiten wurden präsentiert und im Klassenverband analysiert. Besonders beim Thema Greenwashing erklärten die Gruppen ihre gestalterischen Entscheidungen und diskutierten, mit welchen Farben, Bildern, Symbolen und Werbeversprechen ein Produkt nachhaltiger erscheinen kann, als es tatsächlich ist. Im abschließenden Gespräch wurde reflektiert, wie stark Verpackungsdesign Kaufentscheidungen beeinflusst und warum Werbeaussagen kritisch überprüft werden müssen.
Die entstandenen Podcasts, Plakate, Assemblagen, Rezepte und Dokumentationen dienten zugleich als sichtbare Lernergebnisse. Insgesamt zeigte die Evaluation, dass die Verbindung von Befragung, praktischer Erfahrung, kreativer Gestaltung und gemeinsamer Reflexion besonders geeignet war, Wissen aufzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen klima- und ressourcenschonenderen Alltag zu entwickeln.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch das Projekt „Wels isst gesund“ wurde das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Konsum, Ressourcenverbrauch und Klimaschutz in der Schulgemeinschaft deutlich gestärkt. Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte setzten sich mit Regionalität, Saisonalität, Gütesiegeln, Tierwohl und Lebensmittelverschwendung auseinander. Dadurch wurden alltägliche Kauf- und Ernährungsentscheidungen stärker hinterfragt.
Besonders nachhaltig war die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Handeln. Die Schüler*innen erlebten beim Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln, dass Produkte nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch entsorgt werden müssen. Resteverwertung, richtige Lagerung und eine bewusstere Einkaufsplanung wurden als konkrete Möglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen sichtbar.
Auch der Schulgarten gewann als Lern- und Erfahrungsraum an Bedeutung. Der Anbau saisonaler Gemüse- und Kräutersorten wurde stärker in den Unterricht eingebunden. Die Schüler*innen erfuhren unmittelbar, wie Lebensmittel entstehen, welche Ressourcen dafür benötigt werden und welche Vorteile kurze Transportwege und regionale Produktion für Umwelt und Klima haben.
Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Biologie, Biologielabor, Digitaler Grundbildung und kreativen Unterrichtsfächern wurde ausgebaut. Dadurch konnten naturwissenschaftliche, gesellschaftliche, digitale und gestalterische Zugänge miteinander verbunden werden. Die entstandenen Podcasts, Plakate, Rezepte und Kunstwerke machten die Projektergebnisse auch außerhalb der beteiligten Klassen sichtbar und trugen die Inhalte in die gesamte Schule.
Darüber hinaus wurde die kritische Medien- und Konsumkompetenz gestärkt. Die Auseinandersetzung mit Greenwashing, Verpackungsdesign und Gütesiegeln half den Schüler*innen, Werbeversprechen genauer zu prüfen und nachhaltige Produkte bewusster auszuwählen.
Das Projekt hat somit wichtige Impulse gesetzt, um klimafreundliche Ernährung, Lebensmittelwertschätzung und ressourcenschonendes Handeln dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Das Preisgeld des Welser Umweltschutzpreises ermöglicht zusätzliche Anschaffungen für den Fachbereich Biologie und unterstützt die Weiterführung praxisorientierter Umwelt- und Klimabildung.
Durch das Projekt „Wels isst gesund“ wurde das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Konsum, Ressourcenverbrauch und Klimaschutz in der Schulgemeinschaft deutlich gestärkt. Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte setzten sich mit Regionalität, Saisonalität, Gütesiegeln, Tierwohl und Lebensmittelverschwendung auseinander. Dadurch wurden alltägliche Kauf- und Ernährungsentscheidungen stärker hinterfragt.
Besonders nachhaltig war die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Handeln. Die Schüler*innen erlebten beim Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln, dass Produkte nach Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch entsorgt werden müssen. Resteverwertung, richtige Lagerung und eine bewusstere Einkaufsplanung wurden als konkrete Möglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen sichtbar.
Auch der Schulgarten gewann als Lern- und Erfahrungsraum an Bedeutung. Der Anbau saisonaler Gemüse- und Kräutersorten wurde stärker in den Unterricht eingebunden. Die Schüler*innen erfuhren unmittelbar, wie Lebensmittel entstehen, welche Ressourcen dafür benötigt werden und welche Vorteile kurze Transportwege und regionale Produktion für Umwelt und Klima haben.
Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Biologie, Biologielabor, Digitaler Grundbildung und kreativen Unterrichtsfächern wurde ausgebaut. Dadurch konnten naturwissenschaftliche, gesellschaftliche, digitale und gestalterische Zugänge miteinander verbunden werden. Die entstandenen Podcasts, Plakate, Rezepte und Kunstwerke machten die Projektergebnisse auch außerhalb der beteiligten Klassen sichtbar und trugen die Inhalte in die gesamte Schule.
Darüber hinaus wurde die kritische Medien- und Konsumkompetenz gestärkt. Die Auseinandersetzung mit Greenwashing, Verpackungsdesign und Gütesiegeln half den Schüler*innen, Werbeversprechen genauer zu prüfen und nachhaltige Produkte bewusster auszuwählen.
Das Projekt hat somit wichtige Impulse gesetzt, um klimafreundliche Ernährung, Lebensmittelwertschätzung und ressourcenschonendes Handeln dauerhaft im Schulalltag zu verankern. Das Preisgeld des Welser Umweltschutzpreises ermöglicht zusätzliche Anschaffungen für den Fachbereich Biologie und unterstützt die Weiterführung praxisorientierter Umwelt- und Klimabildung.
Wo liegen unsere Stärken?
Eine besondere Stärke unseres Projekts liegt in der Verbindung von Umweltwissen, praktischer Erfahrung und konkretem Handeln. Die Schülerinnen beschäftigten sich nicht nur theoretisch mit nachhaltiger Ernährung, Klimaschutz und Ressourcenverbrauch, sondern setzten ihre Erkenntnisse beim Kochen, im Schulgarten, bei der Recherche regionaler Anbieterinnen und bei der Gestaltung eigener Informationsangebote unmittelbar um. Dadurch wurden ökologische Handlungsmöglichkeiten im Alltag sichtbar und erprobt.
Als ÖKOLOG-Schule zeichnet uns besonders der fächerübergreifende Zugang aus. Biologie, Biologielabor, Digitale Grundbildung sowie kreative Unterrichtsfächer arbeiteten an einem gemeinsamen Thema. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse wurden mit Medienkompetenz, Konsumbildung und künstlerischer Auseinandersetzung verbunden. So konnten die Schüler*innen Ernährung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und komplexe Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, Transportwegen, Verpackung, Abfall, Klima und persönlichem Konsumverhalten erkennen.
Eine weitere Stärke ist die aktive Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft. Die Schülerinnen entwickelten selbstständig eine Befragung, an der 148 Eltern, 109 Schülerinnen und 39 Lehrkräfte teilnahmen. Die Jugendlichen werteten die Ergebnisse aus, interpretierten sie und leiteten daraus Inhalte für Podcasts, Plakate und weitere Projektarbeiten ab. Sie waren damit nicht nur Teilnehmende, sondern übernahmen Verantwortung für Planung, Durchführung, Auswertung und Vermittlung der Ergebnisse.
Besonders wichtig ist uns auch die Alltagsnähe. Themen wie Lebensmittelverschwendung, Mindesthaltbarkeitsdatum, saisonaler Einkauf, regionale Produkte, Gütesiegel und Greenwashing betreffen tägliche Entscheidungen. Das gemeinsame Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln und der eigene Anbau im Schulgarten zeigten konkrete Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen und klimabewusster zu handeln.
Durch Podcasts, Plakate und Kunstwerke wurden die Erkenntnisse über die beteiligten Klassen hinaus sichtbar gemacht. Damit gelang es, Impulse für die gesamte Schule zu setzen. Die Zusammenarbeit mit dem Medienkulturhaus Wels, die Beschäftigung mit regionalen Betrieben und die Teilnahme am Welser Umweltschutzpreis stärkten zusätzlich die Öffnung der Schule nach außen.
Unsere größte Stärke als ÖKOLOG-Schule ist somit die Verbindung von Partizipation, fächerübergreifendem Lernen, regionaler Vernetzung und nachhaltiger Wirkung. Umwelt- und Klimabildung wird bei uns nicht als Einzelaktion verstanden, sondern als gemeinsamer Entwicklungsprozess, der Wissen vermittelt, zum Nachdenken anregt und konkrete Veränderungen im Schulalltag ermöglicht.
Eine besondere Stärke unseres Projekts liegt in der Verbindung von Umweltwissen, praktischer Erfahrung und konkretem Handeln. Die Schülerinnen beschäftigten sich nicht nur theoretisch mit nachhaltiger Ernährung, Klimaschutz und Ressourcenverbrauch, sondern setzten ihre Erkenntnisse beim Kochen, im Schulgarten, bei der Recherche regionaler Anbieterinnen und bei der Gestaltung eigener Informationsangebote unmittelbar um. Dadurch wurden ökologische Handlungsmöglichkeiten im Alltag sichtbar und erprobt.
Als ÖKOLOG-Schule zeichnet uns besonders der fächerübergreifende Zugang aus. Biologie, Biologielabor, Digitale Grundbildung sowie kreative Unterrichtsfächer arbeiteten an einem gemeinsamen Thema. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse wurden mit Medienkompetenz, Konsumbildung und künstlerischer Auseinandersetzung verbunden. So konnten die Schüler*innen Ernährung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und komplexe Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, Transportwegen, Verpackung, Abfall, Klima und persönlichem Konsumverhalten erkennen.
Eine weitere Stärke ist die aktive Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft. Die Schülerinnen entwickelten selbstständig eine Befragung, an der 148 Eltern, 109 Schülerinnen und 39 Lehrkräfte teilnahmen. Die Jugendlichen werteten die Ergebnisse aus, interpretierten sie und leiteten daraus Inhalte für Podcasts, Plakate und weitere Projektarbeiten ab. Sie waren damit nicht nur Teilnehmende, sondern übernahmen Verantwortung für Planung, Durchführung, Auswertung und Vermittlung der Ergebnisse.
Besonders wichtig ist uns auch die Alltagsnähe. Themen wie Lebensmittelverschwendung, Mindesthaltbarkeitsdatum, saisonaler Einkauf, regionale Produkte, Gütesiegel und Greenwashing betreffen tägliche Entscheidungen. Das gemeinsame Kochen mit noch genießbaren Lebensmitteln und der eigene Anbau im Schulgarten zeigten konkrete Möglichkeiten, Ressourcen zu schonen und klimabewusster zu handeln.
Durch Podcasts, Plakate und Kunstwerke wurden die Erkenntnisse über die beteiligten Klassen hinaus sichtbar gemacht. Damit gelang es, Impulse für die gesamte Schule zu setzen. Die Zusammenarbeit mit dem Medienkulturhaus Wels, die Beschäftigung mit regionalen Betrieben und die Teilnahme am Welser Umweltschutzpreis stärkten zusätzlich die Öffnung der Schule nach außen.
Unsere größte Stärke als ÖKOLOG-Schule ist somit die Verbindung von Partizipation, fächerübergreifendem Lernen, regionaler Vernetzung und nachhaltiger Wirkung. Umwelt- und Klimabildung wird bei uns nicht als Einzelaktion verstanden, sondern als gemeinsamer Entwicklungsprozess, der Wissen vermittelt, zum Nachdenken anregt und konkrete Veränderungen im Schulalltag ermöglicht.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Das Projekt „Wels isst gesund“ bildete im Schuljahr 2025/26 das ökologische Hauptprojekt des Brucknergymnasiums Wels. Es bündelte zahlreiche Aktivitäten rund um nachhaltige Ernährung, klimafreundlichen Konsum, Lebensmittelverschwendung, Regionalität, Saisonalität und Schulgartenarbeit und wurde fächerübergreifend mit mehreren Klassen umgesetzt.
Ergänzend dazu fanden während des gesamten Schuljahres immer wieder kleinere ökologische Projekte statt. Dazu gehörte unter anderem das Fledermaus-Projekt der Klasse 6NB, bei dem sich die Schüler*innen mit der Lebensweise, der ökologischen Bedeutung und dem Schutz heimischer Fledermausarten beschäftigten.
Ein weiterer kontinuierlicher Schwerpunkt war die Pflege und Bewirtschaftung des Schulgartens durch die Laborklassen der 3. und 4. Klassen. Die Schüler*innen übernahmen dabei praktische Arbeiten wie Aussäen, Pflanzen, Pflegen und Ernten und setzten sich mit regionalem Gemüseanbau, Boden, Biodiversität und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen auseinander.
Auch in den 1. Klassen wurde ökologische Bildung mit dem Schulalltag verbunden. Beim gemeinsamen Zubereiten einer gesunden Jause beschäftigten sich die Schüler*innen mit ausgewogener Ernährung, frischen Lebensmitteln und bewussten Konsumentscheidungen. Dabei wurde auch auf saisonale und regionale Produkte sowie auf die Vermeidung unnötiger Verpackungen geachtet.
Diese kleineren Projekte ergänzten das Hauptprojekt und trugen dazu bei, Umwelt- und Klimabildung über verschiedene Schulstufen hinweg regelmäßig im Unterricht und im Schulalltag sichtbar zu machen.
Das Projekt „Wels isst gesund“ bildete im Schuljahr 2025/26 das ökologische Hauptprojekt des Brucknergymnasiums Wels. Es bündelte zahlreiche Aktivitäten rund um nachhaltige Ernährung, klimafreundlichen Konsum, Lebensmittelverschwendung, Regionalität, Saisonalität und Schulgartenarbeit und wurde fächerübergreifend mit mehreren Klassen umgesetzt.
Ergänzend dazu fanden während des gesamten Schuljahres immer wieder kleinere ökologische Projekte statt. Dazu gehörte unter anderem das Fledermaus-Projekt der Klasse 6NB, bei dem sich die Schüler*innen mit der Lebensweise, der ökologischen Bedeutung und dem Schutz heimischer Fledermausarten beschäftigten.
Ein weiterer kontinuierlicher Schwerpunkt war die Pflege und Bewirtschaftung des Schulgartens durch die Laborklassen der 3. und 4. Klassen. Die Schüler*innen übernahmen dabei praktische Arbeiten wie Aussäen, Pflanzen, Pflegen und Ernten und setzten sich mit regionalem Gemüseanbau, Boden, Biodiversität und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen auseinander.
Auch in den 1. Klassen wurde ökologische Bildung mit dem Schulalltag verbunden. Beim gemeinsamen Zubereiten einer gesunden Jause beschäftigten sich die Schüler*innen mit ausgewogener Ernährung, frischen Lebensmitteln und bewussten Konsumentscheidungen. Dabei wurde auch auf saisonale und regionale Produkte sowie auf die Vermeidung unnötiger Verpackungen geachtet.
Diese kleineren Projekte ergänzten das Hauptprojekt und trugen dazu bei, Umwelt- und Klimabildung über verschiedene Schulstufen hinweg regelmäßig im Unterricht und im Schulalltag sichtbar zu machen.