ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Trinkflaschenaktion 2026

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Hollabrunn
KoordinatorIn: Mag. Dr. (phil) Rametsteiner Brigitte
DirektorIn: DI Amon Stefan, BEd. Bsc.
Inhalt
Mit Schulstart 2025/26 wurden erstmals an alle Schüler:innen der LFS Hollabrunn wiederbefüllbare Trinkflaschen mit Schullogo ausgegeben. Die Trinkflaschen werden von einer österreichischen Firma hergestellt, und wurden aus dem Schulbudget finanziert. Damit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Müllvermeidung und Reduktion von Plastik im Schulalltag gesetzt.
Die Trinkflaschenaktion verringert die anfallende Menge an Plastikmüll und fördert ein positives Trinkverhalten im Schulalltag.

Die Trinkflaschenaktion verringert die anfallende Menge an Plastikmüll und fördert ein positives Trinkverhalten im Schulalltag.

Alle Schüler:innen erhielten im Schuljahr 2025/26 eine "Schultrinkflasche".

Alle Schüler:innen erhielten im Schuljahr 2025/26 eine "Schultrinkflasche".

Wiederbefüllbare Trinkflasche der LFS Hollabrunn

Wiederbefüllbare Trinkflasche der LFS Hollabrunn

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Für das Schuljahr 2025/26 wurden 500 Stk. Edelstahl-Trinkflaschen mit 750ml Füllmenge der Firma ZEFI in 7210 Walbersdorf , Mattersburg im Burgenland von der LFS Hollabrunn gekauft und am ersten Schultag gratis an alle Schüler:innen und Lehrkräfte ausgegeben. Diese Trinkflaschen ersetzen seither die Einwegplastikflaschen, die für die zahlreichen Lehrausgänge, den dislozierten Praxisunterricht und Exkursionen an die Schüler:innen ausgegeben wurden. Neben der Reduktion von Plastikmüll am Schulgelände und der vereinfachten Abwicklung der Getränkeversorgung unserer Schüler:innen durch die Schulküche, unterstützt die Trinkflasche auch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme der Jugendlichen während der langen Schultage und im Praxisunterricht am Feld, in den Weingärten, oder in den Ställen der LFS Hollabrunn. Auch den Schüler:innen der zukünftigen Ersten Klassen wird die Trinkflasche gratis zur Verfügung gestellt.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
280
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Anschaffung erfolgte über die Firma ZEFI Welt e.U.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Aktion "Schultrinkflasche" wurde in der Zeitung des Absolventenverbandes ABSO Hollabrunn-Tulln vorgestellt.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Maßnahme wurde in der Abschlusskonferenz vom Kollegium und der Direktion beschlossen und in der Schulklausur gemeinsam mit der Betriebsküche evaluiert.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die Ausgabe der Trinkflaschen erfolgt die Versorgung der Schüler:innen mit Getränken jetzt ausschließlich über Wasserspender. Es wird Wasser oder Saft angeboten, und die Schüler:innen sind eigenverantwortlich für ihre Getränkeversorgung zuständig. Damit entfällt die logistische Problematik der Pfandflaschenrückgabe durch die Betriebsküche und die Anschaffung und Entsorgung von Einwegflaschen zur Gänze. Außerdem wird die Verschwendung von Getränken und die Müllbelastung am und um das Schulgebäude spürbar verringert.
Wo liegen unsere Stärken?
Speziell auf diese Maßnahme bezogen, liegen die Stärken in der unmittelbaren Umsetzungsbereitschaft und der guten Kooperation im Team. Besonders die Zusammenarbeit zwischen dem "Lehrbetrieb" - also dem landwirtschaftlichen Betrieb, bzw. der Küche - und der Schule gestaltet sich als unbürokratisch und unmittelbar, was klare Entscheidungen und zeitnahe Umsetzung ermöglicht. Die Trinkflaschenaktion betrifft gleich mehrere Teilbereiche: Küche, Hausverwaltung, Reinigung und Schule. Hier hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine pragmatische Lösung keine lange Vorlaufzeit benötigt.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Es wurden mehrere Bäume am Gelände der Pferdeweide gepflanzt, um die Austrocknung und Bodenerosion der sandigen Böden zu verringern und den Weidetieren Schattenplätze zu bieten. Dazu wurden heimische Laubbaumarten verwendet.