ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

"Mehr Farbe ins Leben"- Schule lebt Vielfalt, Toleranz und Inklusion

Schule: BG/BRG Berndorf
KoordinatorIn: Mag. Stadlbauer Hanna
DirektorIn: Mag. Reitgruber Maria
Inhalt
Sozialen Nachhaltigkeit basiert auf einem wertschätzenden Schulklima, gelebter Inklusion und der Stärkung von Toleranz und Vielfalt.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz beteiligten sich alle Jahrgangsstufen fächerübergreifend an der aktiven Mitgestaltung unseres gemeinsamen Lebensraums Schule:

Interdisziplinäres & kompetenzorientiertes Lernen: In den 1. und 2. Klassen stand die Auseinandersetzung mit Diversität im Deutschunterricht im Fokus. Die 4. Klassen verknüpften die Thematik integrativ im Biologie- und Deutschunterricht, während sich die 7. Klassen im PUP-Unterricht ethisch mit Vorurteilen auseinandersetzten.
Gestaltung des Lebensraums Schule: Unter dem Aspekt der Identifikation mit der eigenen Schule schufen die 3. Klassen im KUG-Unterricht Installationen in der Aula.
Öffnung der Schule & Kooperation nach außen: Die 5. Klassen arbeiteten in intensiven Workshops mit externen Experten. Ein besonderer Meilenstein waren die Projekttage der 6. Klassen direkt vor Ort bei der Lebenshilfe St. Veit. Diese unmittelbare, persönliche Begegnung mit Menschen mit Behinderung baute Berührungsängste ab und förderte die Empathie und Sozialkompetenz.

Nur wer Vielfalt schätzt, kann gemeinsam eine lebenswerte und gerechte Zukunft gestalten. Die Projektwoche war ein großer Schritt, um unsere Schule als Ort des gegenseitigen Respekts und der demokratischen Teilhabe weiterzuentwickeln.

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Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Rahmen der schulweiten Projektwoche „Mehr Farbe ins Leben“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen intensiv mit den Themen Diversität, Toleranz und Inklusion auseinander. Die Umsetzung erfolgte stufenbezogen und fächerübergreifend im regulären Unterricht sowie durch praktische Erfahrungen:

1. & 2. Klassen: Erarbeitung des Themas „Diversität“ im Deutschunterricht anhand von altersgerechten Texten und Filmen.
3. Klassen: Gestaltung eines kreativen, optischen Rahmens im KUG-Unterricht zur dauerhaften visuellen Präsenz des Themas in der Schul-Aula.
4. Klassen: Integrative Bearbeitung des Themenschwerpunktes im Biologie- und Deutschunterricht.
5. & 6. Klassen: Vertiefende Inklusions-Workshops in der Schule mit externen Experten sowie aktive Projekttage vor Ort bei der Lebenshilfe St. Veit.
7. Klassen: Wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Auseinandersetzung und Reflexion
im PUP-Unterricht.

Dieses Projekt ist für ÖKOLOG sehr wichtig, da soziale Nachhaltigkeit, gelebte Inklusion und ein wertschätzendes Miteinander die unverzichtbare Basis für ein gesundes Schulklima und eine zukunftsfähige Gesellschaft bilden.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
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Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab eine sehr erfolgreiche und prägende Kooperation mit der Lebenshilfe St. Veit, bei der die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen an den Projekttagen einen direkten, praktischen Einblick in die Lebensrealität und Inklusion von Menschen mit Behinderung erhielten. Zudem arbeiteten wir eng mit externen Experten für die Durchführung von Workshops mit den 5. Klassen an unserer Schule zusammen.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde auf vielfältige Art und Weise präsentiert: Ausstellungen im Schulgebäude, Bericht auf der Homepage und ein Beitrag auf Instagram wurde geteilt.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflexion fand klassenweise direkt im Anschluss an die Projektwoche im Fachunterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler hielten ihre Erfahrungen teilweise schriftlich fest und gaben Feedback dazu.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein für Toleranz, Vielfalt und gegenseitigen Respekt wurde im Schulalltag spürbar gestärkt. Durch die künstlerische Gestaltung der 3. Klassen im Aula-Bereich ist das Projektthema „Mehr Farbe ins Leben“ nun auch im Schulgebäude dauerhaft visuell präsent. Der Grundstein für einen offeneren, vorurteilsfreien Umgang mit Inklusion wurde sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch im Lehrkörper gefestigt.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere größte Stärke ist die hohe Bereitschaft zur stufen- und fächerübergreifenden Zusammenarbeit (KUG, Deutsch, BU, PUP). Die gesamte Schulgemeinschaft hat an einem Strang gezogen.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Neben dieser Projektwoche wurden im Schuljahr folgende Projekte umgesetzt: Landschaftspflegeaktion, Müllsammelaktion, Exkursion Ressourcennutzung, Biodiversität im Schulumfeld, Gesunde Ernährung woher kommen Lebensmittel (ökologischer Fußabdruck im Vergleich)