ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Nachhaltigkeit im Unterricht – praxisnahe Umwelt- und Naturprojekte

Schule: Mittelschule Sulz- Röthis
KoordinatorIn: Hartmann Elias, BSc
DirektorIn: Dir. Kathan Carmen
Inhalt
Im Schuljahr wurden im Schwerpunktbereich Naturwissenschaft und Technik sowie im Wahlpflichtfach Lebenspraxis verschiedene Projekte zu Nachhaltigkeit und Umweltbildung durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei die Herstellung natürlicher Pflegeprodukte, die Auseinandersetzung mit Artenschutz und Lebensräumen sowie der bewusste Umgang mit regionalen und biologischen Lebensmitteln. Ergänzt wurden die Aktivitäten durch eine schulweite Flurreinigungsaktion sowie weitere praxisnahe Lernangebote im Bereich Umwelt und Konsumverhalten.
Flurreinigungsaktion der gesamten Schule in den Dörfern Sulz und Röthis.

Flurreinigungsaktion der gesamten Schule in den Dörfern Sulz und Röthis.

Flusskrebse und Gewässer Exkursion inkl. medialem Bericht im Feldkircher Anzeiger.

Flusskrebse und Gewässer Exkursion inkl. medialem Bericht im Feldkircher Anzeiger.

Besuch eines Bio-Bauernhofes (Produktion von Most, Bio-Eier, Bio-Milch, etc.).

Besuch eines Bio-Bauernhofes (Produktion von Most, Bio-Eier, Bio-Milch, etc.).

Herstellung eines Lippenpflegestifts.

Herstellung eines Lippenpflegestifts.

Herstellung von Salben und Cremen aus natürlichen Rohstoffen.

Herstellung von Salben und Cremen aus natürlichen Rohstoffen.

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die Schüler:innen des Schwerpunktbereichs Naturwissenschaft und Technik beschäftigten sich im Unterricht mit nachhaltigen Pflegeprodukten und natürlichen Inhaltsstoffen. Im praktischen Teil stellten die Schüler:innen verschiedene Pflegeprodukte wie Cremen, Salben und Lippenpflegestifte selbst her.
Im Mittelpunkt standen dabei die Verwendung natürlicher Rohstoffe, die Vermeidung unnötiger Verpackungen sowie ein bewusster Umgang mit Inhaltsstoffen und Konsum. Die Schüler:innen lernten verschiedene natürliche Zutaten wie Bienenwachs, pflanzliche Öle und Kräuter kennen und erfuhren, welche Wirkung diese auf Haut und Pflegeprodukte haben.
Die Herstellung erfolgte in mehreren Arbeitsschritten, bei denen die Schüler:innen die Zutaten selbst abwogen, erwärmten, vermischten und in geeignete Behälter abfüllten. Dabei wurde auch auf Hygiene, Ressourcenschonung und nachhaltige Produktverwendung eingegangen.
Durch die praktische Arbeit erhielten die Schüler:innen einen Einblick in nachhaltige Alternativen zu industriell hergestellten Pflegeprodukten und entwickelten ein stärkeres Bewusstsein für Umwelt, Konsumverhalten und natürliche Rohstoffe.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
12
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen dieser Maßnahme gab es keine externen Kooperationen oder Außenkontakte. Das Projekt wurde schulintern im Wahlpflichtfach „Lebenspraxis“ gemeinsam mit einer Lehrperson durchgeführt und in der Schulküche umgesetzt.
Durch die schulinterne Durchführung war eine direkte, praxisnahe Umsetzung im Unterricht möglich.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgte über digitale Schulmedien. Bilder und Eindrücke des Projekts wurden auf der Schulhomepage, dem Instagram-Account der Schule sowie über die Plattform „cities“ veröffentlicht und damit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evaluation erfolgte durch eine gemeinsame Reflexion im Unterricht. Dabei wurden Arbeitsprozess, Materialeinsatz und Ergebnisse kritisch betrachtet und im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Alltagstauglichkeit und Lerngewinn besprochen. Die Schüler:innen konnten ihre Erfahrungen einbringen und das Projekt inhaltlich bewerten.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die Maßnahme hat sich das Bewusstsein der Schüler:innen für Inhaltsstoffe und nachhaltige Pflegeprodukte deutlich verstärkt. Viele Schüler:innen haben begonnen, sich auch zuhause intensiver mit natürlichen Alternativen auseinanderzusetzen und teilweise selbst Zutaten für die Herstellung eigener Pflegeprodukte besorgt.
Zudem hat das Projekt Interesse über die beteiligte Gruppe hinaus geweckt. Schüler:innen aus anderen Klassen haben nachgefragt, ob ähnliche Projekte ebenfalls durchgeführt werden können, was auf eine positive Wirkung innerhalb der Schulgemeinschaft hinweist.
Wo liegen unsere Stärken?
Eine Stärke liegt in der praxisnahen Umsetzung im Wahlpflichtfach sowie in der hohen Motivation und Eigeninitiative der Schüler:innen, die sich auch außerhalb des Unterrichts mit dem Thema weiterbeschäftigten.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
1. Besuch eines Bio-Bauernhofs mit Einblicken in die Herstellung regionaler Produkte (z. B. Most, Bio-Eier, Bio-Milch)
2. Schulweite Flurreinigungsaktion in den Gemeinden Sulz und Röthis (inkl. Beteiligung der gesamten Schule und medialer Begleitung - Vorarlberg heute)
3. Thematisierung von Flusskrebsen und deren Lebensraum im Wasser mit Schwerpunkt Artenschutz und Gewässerökologie (Exkursion und mediale Berichterstattung im Feldkircher Anzeiger)
4. Erste-Hilfe-Kurs inkl. 16h-Zertifikat (Rotes Kreuz)
5. Schulgarten