Natur, Umwelt und Verantwortung – Der Ökolog-Jahresbericht 2026 der MS Lurnfeld
Schule: Schulverbund Lurnfeld
KoordinatorIn: Ing. Mag. Dr. Untersteiner Hubert, MSc.DirektorIn: Schulleiterin Brandner Angelika
Inhalt
Im Schuljahr 2025/26 setzte die Mittelschule Lurnfeld zahlreiche Projekte und Aktivitäten im Bereich Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung um. Im Mittelpunkt standen praxisorientiertes Lernen, regionale Kooperationen sowie die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler.Besondere Schwerpunkte bildeten der schulweite Ökolog-Tag mit Exkursionen zu regionalen Betrieben und Naturstandorten, Müllsammelaktionen, Wald- und Umweltprojekte sowie naturwissenschaftliches Arbeiten zu ökologischen Themen. Durch handlungsorientierte Unterrichtsformen konnten die Schülerinnen und Schüler ökologische Zusammenhänge unmittelbar erleben und ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und verantwortungsvolles Handeln entwickeln.
Die Mittelschule Lurnfeld versteht Nachhaltigkeit als wichtigen Bestandteil des Schulalltags und verfolgt das Ziel, Umweltbildung langfristig in Unterricht und Schulkultur zu verankern.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, fand an der Mittelschule Lurnfeld der diesjährige Ökolog-Tag statt. Von 07:30 Uhr bis 12:25 Uhr beschäftigten sich alle Klassen im Rahmen verschiedener Exkursionen und Projekte intensiv mit den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit, Natur und Wirtschaft. Ziel des Tages war es, den Schülerinnen und Schülern ökologische Zusammenhänge praxisnah zu vermitteln und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen zu stärken.
Klassen 1a und 1b: Besuch bei der landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof
Begleitlehrer:innen: Beatrix Steiner, Michaela Wieser, Michaela Zwischenberger und Kerstin Kerschbaumer.
Die beiden ersten Klassen 1a/b besuchten den Litzlhof und verbrachten dort einen abwechslungsreichen und lehrreichen Vormittag. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule erwartete die Schülerinnen und Schüler zunächst ein gemeinsames Frühstück. Anschließend führte Direktor Dipl. Päd. Ing. Alois Lackner in das Tagesprogramm ein. Die Kinder wurden danach in Gruppen eingeteilt und konnten unterschiedliche Stationen besuchen. Im Bereich Gartenbau pflanzten die Schülerinnen und Schüler junge Pflanzen um, lernten verschiedene Kräuter kennen und beschäftigten sich mit heimischen Baumarten. Eine weitere Station widmete sich der Land- und Viehwirtschaft. Besonders beliebt war dabei das „Um die Wette melken“, bei dem die Kinder spielerisch Einblicke in die Arbeit auf einem Bauernhof erhielten. Im Bereich Milchverarbeitung stellten die Schülerinnen und Schüler selbst Joghurt her und bereiteten gemeinsam Eis zu. Der Besuch am Litzlhof bot den Kindern viele praktische Erfahrungen und machte ökologische sowie landwirtschaftliche Themen auf anschauliche Weise erlebbar.
Klassen 2a und 2b: Stationenlernen zum Thema Wald & Wild
Begleitlehrer:innen: Hubert Untersteiner, Karin Guggenberger, Christine Werkl, Iris Rexeisen und Markus Jammerbund
Die zweiten Klassen standen unter dem Motto „Wald & Wild“. In 11 Stationen mussten die Schüler:innen Aufgaben zum Thema Wald&Wild bearbeiten. Die ersten vier Stationen fanden im Schulgebäude der Mittelschule Lurnfeld statt. Dabei mussten die Schüler:innen Aufgaben zum Forst- und Jagdwesen in Österreich erarbeiten. Weiters hatten die Schüler:innen die Gelegenheit ein Herbarium heimischer Waldpflanzen, Samen- und Knospenproben anzuschauen. In der Station 4 lernten die Schüler:innen etwas über jagdliches Wild anhand von Tierpräparaten und Trophäen. Anschließend wanderten wir zur Hubertuskapelle, wo sich die Schüler:innen im Rahmen der weiteren Stationenbetriebe intensiv mit heimischen Wald- und Wildtieren, dem Lebensraum Wald sowie den Aufgaben von Jagd und Forstwirtschaft beschäftigten. Den Jugendlichen konnte ein abwechslungsreicher und spannender Zugang zu den Themen Wald- und Wildkunde, Ökologie und Natur- und Umweltschutz geboten werden. Die Exkursion vermittelte wichtige Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge im Wald und stärkte gleichzeitig die Naturverbundenheit der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Heimatregion. Erfreulich war, dass alle Schüler:innen nicht nur die Pflichtstationen erledigten, sondern auch die Wahlstationen, was zeigt, dass die Schüler:innen ein großes Interesse an diesem Thema hatten.
Klassen 3a und 3b: Müll sammeln
Begleitlehrer:innen: Philipp Gruber, Stefanie Kerschbaumer, Elisabeth Strohmaier, Erwin Kulovic und Elmedina Subasic.
Die dritten Klassen beteiligten sich im Rahmen des Ökolog-Tages an einer Müllsammelaktion in der Gemeinde Lurnfeld. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken sammelten die Schüler:innen entlang von Straßen, Wegen und Grünflächen achtlos weggeworfenen Abfall und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für Umweltverschmutzung und nachhaltiges Handeln zu stärken. Zum Abschluss wurden die Jugendlichen beim Wirtschaftshof der Gemeinde herzlich empfangen. Bürgermeister Rudolf Preimel sowie die Mitarbeiter:innen des Wirtschaftshofes bedankten sich für den engagierten Einsatz der Schüler:innen und spendierten allen Beteiligten eine gemeinsame Jause. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine saubere Umwelt und ein verantwortungsbewusstes Miteinander ist.
Klassen 4a und 4b: Besuch bei der Firma Hasslacher
Begleitlehrer:innen: Eva Angermann, Martin Gorgasser und Julia Linder
Die vierten Klassen besuchten im Zuge des Ökolog-Tages die Firma Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg. Nach der Wanderung zum Unternehmen erhielten die Schüler:innen zunächst einen informativen Überblick über die Firma, ihre Standorte sowie die unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Holzindustrie. Anschließend konnten die Jugendlichen bei einer Werksbesichtigung hautnah erleben, wie Naturholz verarbeitet und je nach Kundenwunsch weiterbearbeitet wird. Besonders beeindruckend waren die großen Produktionsanlagen sowie die moderne Holzverarbeitung. Die Exkursion vermittelte den Schüler:innen interessante Einblicke in die Arbeitswelt und zeigte gleichzeitig die Bedeutung des nachhaltigen Rohstoffs Holz für Wirtschaft und Umwelt. Begleitet wurden die Klassen von
Der Ökolog-Tag 2026 war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch praktische Erfahrungen, Exkursionen und gemeinschaftliche Aktivitäten wichtige ökologische Themen unmittelbar erleben und verstehen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln für unsere Gesellschaft sind. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrpersonen, den externen Partnern sowie den unterstützenden Institutionen und Betrieben, die diesen abwechslungsreichen und gelungenen Tag ermöglicht haben.
Am Donnerstag, dem 30. April 2026, fand an der Mittelschule Lurnfeld der diesjährige Ökolog-Tag statt. Von 07:30 Uhr bis 12:25 Uhr beschäftigten sich alle Klassen im Rahmen verschiedener Exkursionen und Projekte intensiv mit den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit, Natur und Wirtschaft. Ziel des Tages war es, den Schülerinnen und Schülern ökologische Zusammenhänge praxisnah zu vermitteln und das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen zu stärken.
Klassen 1a und 1b: Besuch bei der landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof
Begleitlehrer:innen: Beatrix Steiner, Michaela Wieser, Michaela Zwischenberger und Kerstin Kerschbaumer.
Die beiden ersten Klassen 1a/b besuchten den Litzlhof und verbrachten dort einen abwechslungsreichen und lehrreichen Vormittag. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule erwartete die Schülerinnen und Schüler zunächst ein gemeinsames Frühstück. Anschließend führte Direktor Dipl. Päd. Ing. Alois Lackner in das Tagesprogramm ein. Die Kinder wurden danach in Gruppen eingeteilt und konnten unterschiedliche Stationen besuchen. Im Bereich Gartenbau pflanzten die Schülerinnen und Schüler junge Pflanzen um, lernten verschiedene Kräuter kennen und beschäftigten sich mit heimischen Baumarten. Eine weitere Station widmete sich der Land- und Viehwirtschaft. Besonders beliebt war dabei das „Um die Wette melken“, bei dem die Kinder spielerisch Einblicke in die Arbeit auf einem Bauernhof erhielten. Im Bereich Milchverarbeitung stellten die Schülerinnen und Schüler selbst Joghurt her und bereiteten gemeinsam Eis zu. Der Besuch am Litzlhof bot den Kindern viele praktische Erfahrungen und machte ökologische sowie landwirtschaftliche Themen auf anschauliche Weise erlebbar.
Klassen 2a und 2b: Stationenlernen zum Thema Wald & Wild
Begleitlehrer:innen: Hubert Untersteiner, Karin Guggenberger, Christine Werkl, Iris Rexeisen und Markus Jammerbund
Die zweiten Klassen standen unter dem Motto „Wald & Wild“. In 11 Stationen mussten die Schüler:innen Aufgaben zum Thema Wald&Wild bearbeiten. Die ersten vier Stationen fanden im Schulgebäude der Mittelschule Lurnfeld statt. Dabei mussten die Schüler:innen Aufgaben zum Forst- und Jagdwesen in Österreich erarbeiten. Weiters hatten die Schüler:innen die Gelegenheit ein Herbarium heimischer Waldpflanzen, Samen- und Knospenproben anzuschauen. In der Station 4 lernten die Schüler:innen etwas über jagdliches Wild anhand von Tierpräparaten und Trophäen. Anschließend wanderten wir zur Hubertuskapelle, wo sich die Schüler:innen im Rahmen der weiteren Stationenbetriebe intensiv mit heimischen Wald- und Wildtieren, dem Lebensraum Wald sowie den Aufgaben von Jagd und Forstwirtschaft beschäftigten. Den Jugendlichen konnte ein abwechslungsreicher und spannender Zugang zu den Themen Wald- und Wildkunde, Ökologie und Natur- und Umweltschutz geboten werden. Die Exkursion vermittelte wichtige Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge im Wald und stärkte gleichzeitig die Naturverbundenheit der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Heimatregion. Erfreulich war, dass alle Schüler:innen nicht nur die Pflichtstationen erledigten, sondern auch die Wahlstationen, was zeigt, dass die Schüler:innen ein großes Interesse an diesem Thema hatten.
Klassen 3a und 3b: Müll sammeln
Begleitlehrer:innen: Philipp Gruber, Stefanie Kerschbaumer, Elisabeth Strohmaier, Erwin Kulovic und Elmedina Subasic.
Die dritten Klassen beteiligten sich im Rahmen des Ökolog-Tages an einer Müllsammelaktion in der Gemeinde Lurnfeld. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken sammelten die Schüler:innen entlang von Straßen, Wegen und Grünflächen achtlos weggeworfenen Abfall und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Ziel der Aktion war es, das Bewusstsein für Umweltverschmutzung und nachhaltiges Handeln zu stärken. Zum Abschluss wurden die Jugendlichen beim Wirtschaftshof der Gemeinde herzlich empfangen. Bürgermeister Rudolf Preimel sowie die Mitarbeiter:innen des Wirtschaftshofes bedankten sich für den engagierten Einsatz der Schüler:innen und spendierten allen Beteiligten eine gemeinsame Jause. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie wichtig gemeinsames Handeln für eine saubere Umwelt und ein verantwortungsbewusstes Miteinander ist.
Klassen 4a und 4b: Besuch bei der Firma Hasslacher
Begleitlehrer:innen: Eva Angermann, Martin Gorgasser und Julia Linder
Die vierten Klassen besuchten im Zuge des Ökolog-Tages die Firma Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg. Nach der Wanderung zum Unternehmen erhielten die Schüler:innen zunächst einen informativen Überblick über die Firma, ihre Standorte sowie die unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Holzindustrie. Anschließend konnten die Jugendlichen bei einer Werksbesichtigung hautnah erleben, wie Naturholz verarbeitet und je nach Kundenwunsch weiterbearbeitet wird. Besonders beeindruckend waren die großen Produktionsanlagen sowie die moderne Holzverarbeitung. Die Exkursion vermittelte den Schüler:innen interessante Einblicke in die Arbeitswelt und zeigte gleichzeitig die Bedeutung des nachhaltigen Rohstoffs Holz für Wirtschaft und Umwelt. Begleitet wurden die Klassen von
Der Ökolog-Tag 2026 war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten durch praktische Erfahrungen, Exkursionen und gemeinschaftliche Aktivitäten wichtige ökologische Themen unmittelbar erleben und verstehen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und verantwortungsvolles Handeln für unsere Gesellschaft sind. Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Lehrpersonen, den externen Partnern sowie den unterstützenden Institutionen und Betrieben, die diesen abwechslungsreichen und gelungenen Tag ermöglicht haben.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0
0
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperationen mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof, Gemeinde Lurnfeld und der Firma Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg.
Kooperationen mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof, Gemeinde Lurnfeld und der Firma Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die einzelnen Projekte werden sowohl auf der Schulhomepage als auch in den sozialen Medien präsentiert.
Die einzelnen Projekte werden sowohl auf der Schulhomepage als auch in den sozialen Medien präsentiert.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Eine Evaluierung erfolgt sowohl vonseiten der Lehrerschaft, als auch vonseiten der Schüler:innen. Weiters ist das Feedback der externen Schulpartner ein wichtiges Evaluierungskriterium.
Eine Evaluierung erfolgt sowohl vonseiten der Lehrerschaft, als auch vonseiten der Schüler:innen. Weiters ist das Feedback der externen Schulpartner ein wichtiges Evaluierungskriterium.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Maßnahmen des Ökolog-Tages bewirken auf mehreren Ebenen Veränderungen an der Mittelschule Lurnfeld.
Folgende Veränderungen sind plausibel und pädagogisch gut begründbar:
- Stärkeres Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler
Durch konkrete Erfahrungen wurde Umweltbildung greifbar. Müll zu sammeln, Pflanzen umzusetzen oder Produktionsprozesse in einem Holzbetrieb zu beobachten wirkt meist nachhaltiger als reine Theorie im Unterricht. Viele SuS erkennen dadurch unmittelbarer, wie menschliches Handeln Natur und Umwelt beeinflusst.
- Höhere Identifikation mit der eigenen Region
Der Ökolog-Tag war stark regional verankert. Die Jugendlichen lernten lokale Betriebe, Wälder, Landwirtschaft und kommunale Einrichtungen bewusster kennen. Dadurch entsteht oft ein stärkeres Verantwortungsgefühl für die eigene Umgebung.
- Mehr Verantwortungsübernahme im Schulalltag
Besonders Müllsammelaktionen führen häufig dazu, dass SuS bewusster mit Abfällen umgehen. Schulen berichten nach solchen Projekten oft von:
weniger achtlos weggeworfenem Müll,
sorgfältigerer Mülltrennung,
stärkerem sozialen Druck innerhalb der Peer-Group gegen Umweltverschmutzung.
- Stärkung der Gemeinschaft
Gemeinsame Aktivitäten außerhalb des klassischen Unterrichts fördern Klassengemeinschaft und Kooperation. Beim Wandern, Arbeiten an Stationen oder gemeinsamen Sammelaktionen entstehen andere soziale Dynamiken als im Klassenraum. Das kann das Schulklima positiv beeinflussen.
- Veränderung der Lehrer-Schüler-Interaktion
Solche Projekttage ermöglichen Lehrpersonen, SuS in anderen Rollen zu erleben:
praktisch arbeitend,
verantwortungsvoll,
naturinteressiert,
sozial engagiert.
Gleichzeitig erleben die Jugendlichen Lehrkräfte oft weniger hierarchisch und stärker als Begleitpersonen. Das kann Beziehungen entspannen und Vertrauen fördern.
- Mehr Sichtbarkeit des ÖKOLOG-Profils der Schule
Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Müllsammeln oder Kooperationen mit regionalen Partnern stärken das Schulprofil nach außen. Gemeinden, Betriebe und Eltern nehmen die Schule stärker als aktive Umwelt- und Nachhaltigkeitsschule wahr.
- Verknüpfung von Unterricht und Lebensrealität
Ein häufiger Schwachpunkt von Schule ist die Entkopplung von Theorie und Praxis. Der Ökolog-Tag wirkt dem entgegen:
Waldökologie wird im Wald erlebt,
Landwirtschaft am Bauernhof bzw. an einer Fachschule für Landwirtschaft,
nachhaltige Wirtschaft im Betrieb,
Umweltschutz im öffentlichen Raum.
Die Maßnahmen des Ökolog-Tages bewirken auf mehreren Ebenen Veränderungen an der Mittelschule Lurnfeld.
Folgende Veränderungen sind plausibel und pädagogisch gut begründbar:
- Stärkeres Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler
Durch konkrete Erfahrungen wurde Umweltbildung greifbar. Müll zu sammeln, Pflanzen umzusetzen oder Produktionsprozesse in einem Holzbetrieb zu beobachten wirkt meist nachhaltiger als reine Theorie im Unterricht. Viele SuS erkennen dadurch unmittelbarer, wie menschliches Handeln Natur und Umwelt beeinflusst.
- Höhere Identifikation mit der eigenen Region
Der Ökolog-Tag war stark regional verankert. Die Jugendlichen lernten lokale Betriebe, Wälder, Landwirtschaft und kommunale Einrichtungen bewusster kennen. Dadurch entsteht oft ein stärkeres Verantwortungsgefühl für die eigene Umgebung.
- Mehr Verantwortungsübernahme im Schulalltag
Besonders Müllsammelaktionen führen häufig dazu, dass SuS bewusster mit Abfällen umgehen. Schulen berichten nach solchen Projekten oft von:
weniger achtlos weggeworfenem Müll,
sorgfältigerer Mülltrennung,
stärkerem sozialen Druck innerhalb der Peer-Group gegen Umweltverschmutzung.
- Stärkung der Gemeinschaft
Gemeinsame Aktivitäten außerhalb des klassischen Unterrichts fördern Klassengemeinschaft und Kooperation. Beim Wandern, Arbeiten an Stationen oder gemeinsamen Sammelaktionen entstehen andere soziale Dynamiken als im Klassenraum. Das kann das Schulklima positiv beeinflussen.
- Veränderung der Lehrer-Schüler-Interaktion
Solche Projekttage ermöglichen Lehrpersonen, SuS in anderen Rollen zu erleben:
praktisch arbeitend,
verantwortungsvoll,
naturinteressiert,
sozial engagiert.
Gleichzeitig erleben die Jugendlichen Lehrkräfte oft weniger hierarchisch und stärker als Begleitpersonen. Das kann Beziehungen entspannen und Vertrauen fördern.
- Mehr Sichtbarkeit des ÖKOLOG-Profils der Schule
Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Müllsammeln oder Kooperationen mit regionalen Partnern stärken das Schulprofil nach außen. Gemeinden, Betriebe und Eltern nehmen die Schule stärker als aktive Umwelt- und Nachhaltigkeitsschule wahr.
- Verknüpfung von Unterricht und Lebensrealität
Ein häufiger Schwachpunkt von Schule ist die Entkopplung von Theorie und Praxis. Der Ökolog-Tag wirkt dem entgegen:
Waldökologie wird im Wald erlebt,
Landwirtschaft am Bauernhof bzw. an einer Fachschule für Landwirtschaft,
nachhaltige Wirtschaft im Betrieb,
Umweltschutz im öffentlichen Raum.
Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken der Mittelschule Lurnfeld als ÖKOLOG-Schule liegen vor allem darin, dass Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch vermittelt wird, sondern im Schulalltag praktisch erlebt wird. Die Schule verbindet Umweltbildung sehr konsequent mit regionalen Exkursionen, handlungsorientiertem Lernen und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Besonders auffällig sind folgende Stärken:
- Praxisorientierung statt reiner Theorie
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten direkt in realen Lebensräumen und Betrieben. Beim Ökolog-Tag besuchen die 1. Klassen beispielsweise den Litzlhof und lernen nachhaltige Landwirtschaft unmittelbar kennen. Die 2. Klassen beschäftigen sich im Wald mit heimischer Tier- und Pflanzenwelt, die 3. Klassen führen Müllsammelaktionen durch und die 4. Klassen erhalten Einblicke in nachhaltige Holzverarbeitung bei Hasslacher Norica Timber.
- Starke regionale Verankerung
Die Schule arbeitet eng mit regionalen Einrichtungen, Gemeinden und Unternehmen zusammen. Dadurch entsteht ein Bezug zur eigenen Lebenswelt der SuS. Nachhaltigkeit wird nicht abstrakt behandelt, sondern als Teil der eigenen Region verstanden. Das ist didaktisch sehr wertvoll, weil ökologische Verantwortung dadurch konkret erfahrbar wird.
- Ganzheitlicher Zugang zu Nachhaltigkeit
Die Aktivitäten decken ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte ab. Müllsammelaktionen fördern Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung, Waldprojekte vermitteln Biodiversität und Ökosystemverständnis, während Betriebsbesichtigungen wirtschaftliche Zusammenhänge nachhaltiger Produktion zeigen. Damit erfüllt die Schule zentrale Ziele des österreichischen ÖKOLOG-Programms.
- Lernen durch eigenes Handeln
Ein großer pädagogischer Vorteil ist die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Sie pflanzen, sammeln Müll, beobachten Produktionsprozesse oder arbeiten an Stationen. Dadurch entsteht deutlich nachhaltigeres Lernen als durch reine Wissensvermittlung im Klassenzimmer.
Altersgerechte Progression über alle Schulstufen
Die Projekte sind sinnvoll auf die Altersgruppen abgestimmt:
Klassen: spielerisches Naturerleben und Landwirtschaft
Klassen: Ökologie von Wald und Wild
Klassen: gesellschaftliche Verantwortung und Umweltverschmutzung
Klassen: nachhaltige Wirtschaft und Berufsorientierung
Diese Entwicklung zeigt eine pädagogisch gut durchdachte ökologische Bildungslinie.
- Förderung von Verantwortungsbewusstsein
Gerade Projekte wie Müllsammelaktionen stärken die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen. Die SuS erleben, dass ihr eigenes Handeln sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das ist ein zentraler Faktor erfolgreicher Umweltbildung.
- ÖKOLOG als Teil der Schulkultur
Die Mittelschule Lurnfeld ist bereits seit 2008 Teil des österreichischen ÖKOLOG-Netzwerks.
Das deutet darauf hin, dass Nachhaltigkeit nicht nur aus Einzelprojekten besteht, sondern langfristig im Schulprofil verankert wurde.
- Interdisziplinärer Charakter
Die Themen verbinden Biologie, Geografie, Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Berufsorientierung. Genau diese Vernetzung entspricht modernen Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Die Stärken der Mittelschule Lurnfeld als ÖKOLOG-Schule liegen vor allem darin, dass Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch vermittelt wird, sondern im Schulalltag praktisch erlebt wird. Die Schule verbindet Umweltbildung sehr konsequent mit regionalen Exkursionen, handlungsorientiertem Lernen und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Besonders auffällig sind folgende Stärken:
- Praxisorientierung statt reiner Theorie
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten direkt in realen Lebensräumen und Betrieben. Beim Ökolog-Tag besuchen die 1. Klassen beispielsweise den Litzlhof und lernen nachhaltige Landwirtschaft unmittelbar kennen. Die 2. Klassen beschäftigen sich im Wald mit heimischer Tier- und Pflanzenwelt, die 3. Klassen führen Müllsammelaktionen durch und die 4. Klassen erhalten Einblicke in nachhaltige Holzverarbeitung bei Hasslacher Norica Timber.
- Starke regionale Verankerung
Die Schule arbeitet eng mit regionalen Einrichtungen, Gemeinden und Unternehmen zusammen. Dadurch entsteht ein Bezug zur eigenen Lebenswelt der SuS. Nachhaltigkeit wird nicht abstrakt behandelt, sondern als Teil der eigenen Region verstanden. Das ist didaktisch sehr wertvoll, weil ökologische Verantwortung dadurch konkret erfahrbar wird.
- Ganzheitlicher Zugang zu Nachhaltigkeit
Die Aktivitäten decken ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte ab. Müllsammelaktionen fördern Umweltbewusstsein und gesellschaftliche Verantwortung, Waldprojekte vermitteln Biodiversität und Ökosystemverständnis, während Betriebsbesichtigungen wirtschaftliche Zusammenhänge nachhaltiger Produktion zeigen. Damit erfüllt die Schule zentrale Ziele des österreichischen ÖKOLOG-Programms.
- Lernen durch eigenes Handeln
Ein großer pädagogischer Vorteil ist die aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Sie pflanzen, sammeln Müll, beobachten Produktionsprozesse oder arbeiten an Stationen. Dadurch entsteht deutlich nachhaltigeres Lernen als durch reine Wissensvermittlung im Klassenzimmer.
Altersgerechte Progression über alle Schulstufen
Die Projekte sind sinnvoll auf die Altersgruppen abgestimmt:
Klassen: spielerisches Naturerleben und Landwirtschaft
Klassen: Ökologie von Wald und Wild
Klassen: gesellschaftliche Verantwortung und Umweltverschmutzung
Klassen: nachhaltige Wirtschaft und Berufsorientierung
Diese Entwicklung zeigt eine pädagogisch gut durchdachte ökologische Bildungslinie.
- Förderung von Verantwortungsbewusstsein
Gerade Projekte wie Müllsammelaktionen stärken die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen. Die SuS erleben, dass ihr eigenes Handeln sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das ist ein zentraler Faktor erfolgreicher Umweltbildung.
- ÖKOLOG als Teil der Schulkultur
Die Mittelschule Lurnfeld ist bereits seit 2008 Teil des österreichischen ÖKOLOG-Netzwerks.
Das deutet darauf hin, dass Nachhaltigkeit nicht nur aus Einzelprojekten besteht, sondern langfristig im Schulprofil verankert wurde.
- Interdisziplinärer Charakter
Die Themen verbinden Biologie, Geografie, Technik, Wirtschaft, Gesellschaft und Berufsorientierung. Genau diese Vernetzung entspricht modernen Konzepten der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Alle Projekte der einzelnen Klassen wurden im Gesamtbericht beschrieben.
Alle Projekte der einzelnen Klassen wurden im Gesamtbericht beschrieben.