ÖKOLOG Jahresbericht des BG/BRG Judenburg
Schule: BG/BRG Judenburg
KoordinatorIn: N. N.DirektorIn: Dir.in Mag.a Schriefl Ursula
Inhalt
ÖKOLOG und Nachhaltigkeit am BG/BRG JudenburgNachhaltigkeit ist am BG/BRG Judenburg ein zentraler Bestandteil des Schulalltags und der Schulentwicklung. Im Rahmen des ÖKOLOG-Schulentwicklungsplans werden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) fächerübergreifend im Unterricht und in zahlreichen Projekten umgesetzt. Ziel ist es, Schüler*innen zu verantwortungsbewusstem und nachhaltigem Handeln zu befähigen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Projekt „Act4SDGs“, bei dem jede Klasse ein SDG bearbeitet und dazu eigene Aktivitäten entwickelt. Ergänzend entstand mit „Action(Bound)4Future“ eine digitale SDG-Rallye durch Judenburg, die globale Nachhaltigkeitsthemen mit lokalen Herausforderungen verbindet.
Im Bereich Umweltbildung engagieren sich Schüler*innen aktiv für eine nachhaltige Gestaltung des Schulgeländes. Im Rahmen des Klimapeers-Programms wurden Schulbänke saniert, regionale Pflanzen gesetzt und ein Insektenhaus errichtet. Solche Projekte fördern Umweltbewusstsein und praktische Handlungskompetenz.
Praxisnahe Einblicke bot die Exkursion „Woher kommt unser Strom?“, bei der Schüler*innen die Stadtwerke Judenburg besuchten und die Bedeutung von Photovoltaik und Wasserkraft für eine nachhaltige Energieversorgung kennenlernten.
Mit der Zertifizierung für das Klimaplanspiel wurde zudem ein innovatives Unterrichtsformat eingeführt. Es vermittelt die Zusammenhänge zwischen Klimaschutz, Wirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung und stärkt die Fähigkeit, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Auch soziales Engagement ist ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsarbeit. Das Projekt „The Book Fair(ness)“ verbindet Leseförderung, Wiederverwendung von Büchern und Solidarität. Die Erlöse der Bücherbasare wurden an die Österreichische Kinderkrebshilfe Steiermark gespendet. Darüber hinaus beteiligten sich Schüler*innen an der Sozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ und unterstützten soziale Einrichtungen.
Ergänzt werden diese Aktivitäten durch Workshops zu Gesundheit, Suchtprävention und sozialem Miteinander sowie die Ausbildung von Jugendgesundheits-Coaches. Dadurch werden Verantwortungsbewusstsein, Empathie und soziale Kompetenzen gestärkt.
Die vielfältigen Projekte zeigen, wie Nachhaltigkeit am BG/BRG Judenburg ganzheitlich gelebt wird. Ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte werden miteinander verbunden, um junge Menschen auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.
Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Ökolog- Jahresbericht
Ziele im Schulentwicklungsplan
Bis 2028 wird Nachhaltigkeit am BG/BRG Judenburg als fächerübergreifendes Bildungsprinzip in allen Klassen und im Schulalltag weiter umgesetzt. Durch die systematische und spezifische Umsetzung von ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Inhalten in den Bereichen von UMWELT, GESELLSCHAFT und den 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO (17 SDGs) wird der Nachhaltigkeitsgedanke in allen Oberstufen- und Unterstufenklassen gestärkt und umgesetzt.
- Das ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Team arbeitet kontinuierlich und dokumentiert seine Aktivitäten jährlich im Schulportfolio.
- Alle Lehrer*innen werden über die Inhalte von ÖKOLOG und die Rezertifizierung des österreichischen Umweltzeichens bei einer pädagogischen Konferenz informiert.
- Alle Schüler*innen werden über die SDGs informiert.
- Ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht (ÖKOLOG-Bericht) liegt vor und wird auf der Schulwebseite veröffentlicht und bei der Abschlusskonferenz präsentiert.
- Allen Klassen wird bis 2028 jährlich ein neues SDG zugewiesen und diese führen in Bezug auf das zugewiesene SDG eine Klassenaktivität pro Jahr durch. Die Organisation dieser Aktivitäten wird von den Klassensprecher*innen und dem ÖKOLOG-Schulteam übernommen - KVs werden
hinzugezogen, wenn notwendig.
- Die Klassenaktivitäten werden vom ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Team dokumentiert.
- Das BG/BRG Judenburg führt in den Bereichen UMWELT, GESELLSCHAFT 3 Nachhaltigkeitsprojekte durch.
- Es bestehen mindestens drei Nachhaltigkeitskooperationen mit externen Partner*innen.
- SDG werden in allen Erasmus+ Projekten thematisiert und mindesten eine SDG-Aktivität pro - Mobilität wird mit EU-Partnern ausgeführt.
- Bei IQES-Umfragen geben 75 % der Lehrer*innen und Schüler*innen an, dass sich die Sichtbarkeit der Nachhaltigkeit im Schulalltag bis 2028 verbessert hat.
Aktivitäten
ÖKOLOG BEREICH - UMWELT
Aktivität 1: SDGs in der Schule
SDGs in der Schule Das Projekt „Action(Bound)4Future – SDG Quest in Judenburg“ hat das Ziel, Nachhaltigkeit bis 2028 im Schulalltag des BG/BRG Judenburg zu verankern. Grundlage sind die 17 SDGs sowie Inhalte aus ÖKOLOG und dem Umweltzeichen.
Schüler*innen der 6. Klasse entwickelten im Projektmanagementunterricht gemeinsam mit der Stadt Judenburg einen interaktiven Actionbound. Sie identifizierten Orte in der Stadt mit Bezug zu den SDGs und erstellten dazu Aufgaben, Texte sowie digitale Inhalte wie Videos und KI-Avatare.
Der Bound wurde getestet und weiterentwickelt. Das Projekt verbindet globale Ziele mit lokalem Handeln und macht Nachhaltigkeit sichtbar. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wird die Bevölkerung eingebunden und das Engagement für eine nachhaltige Zukunft gestärkt.
Das Projekt trägt zu einer lebenswerteren Welt bei, indem es globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs) mit dem Alltag in Judenburg verbindet. Durch den interaktiven Actionbound werden Umwelt, soziale Gerechtigkeit und verantwortungsvolles Handeln sichtbar und erlebbar.
Schüler*innen setzen sich aktiv mit nachhaltigen Themen auseinander und entwickeln ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigene Rolle. Das Projekt fördert Engagement, Eigenverantwortung und konkrete Beiträge zu einer nachhaltigen Zukunft.
Link: https://de.actionbound.com/bound/actionbound4future-sdg-quest-in-judenburg
Padlet: https://padlet.com/letschallengethefuture/action-bound-4future-bne-antrag-xdjh53fugoxn7rjf
Aktivität 2: SDGs in der Klasse
„Act4SDGs“ am BG/BRG Judenburg ist ein systemisches Schulentwicklungsprojekt, das die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2028 fest im Schulalltag und im fächerübergreifenden Unterricht verankert. Basierend auf den Säulen ÖKOLOG, Umweltzeichen und Klimabündnis wird Nachhaltigkeit von einer punktuellen Aktivität zu einem gelebten Prinzip für alle Klassen (Unter- und Oberstufe). Der Kern des Projekts ist die „SDG-Rotation“: Jede Klasse übernimmt jährlich die Patenschaft für ein spezifisches SDG, setzt dazu ein konkretes Projekt um und dokumentiert dieses. Ein besonderer Fokus liegt auf der
Partizipation: Schüler*innen aus dem Fach „Projektmanagement“ steuern den Prozess, bilden Klassensprecher*innen zu SDG-Botschafter*innen aus und koordinieren die Umsetzung. Durch die Erstellung digitaler Plattformen und eines jährlichen ÖKOLOG-Berichts wird die Sichtbarkeit nach innen und außen (Gemeinde/Region) sichergestellt und eine kontinuierliche Reflexion ermöglicht.
Padlet: https://padlet.com/letschallengethefuture/act4sdgs-bne-antrag-3m1d9x6eewpzy9ki
Video: https://padlet.com/letschallengethefuture/act4sdgs-bne-antrag-3m1d9x6eewpzy9ki/wish/pRxDZ4OKvg2bQ183
Aktivität 3: SDGs in der Gemeinde
Nachhaltigkeit erleben, die Stadt neu entdecken und gemeinsam Zukunft gestalten!
Im Rahmen des Projekts „ActionBound4Future“ haben Schüler:innen des BG/BRG Judenburg eine interaktive SDG-Rallye durch Judenburg entwickelt. Mit dem Smartphone geht es auf Entdeckungstour zu verschiedenen Stationen in der Stadt, an denen spannende Aufgaben, Rätsel und Informationen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) warten.
Der digitale "Bound" verbindet Lernen mit Bewegung und zeigt, wie Nachhaltigkeit direkt vor unserer Haustür sichtbar wird.
Für Schüler:innen, Familien und alle InteressiertenEinfach per Smartphone teilnehmen (QR-Code)
oder unter: https://de.actionbound.com/bound/actionbound4future-sdg-quest-in-judenburg?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBEwZ25vWXowQnFSQU5ScDBtZXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR5R0DpSW4oGAhK2k_9DaKwOkbBtFA6__s3hTIyTnlrXf3JUwsqs0uCI265QXA_aem_AaFDsjy9_JZu2Sdkj88oeg
Aktivität 4: Klimapeers
Das Projekt „Klimapeers am BG/BRG Judenburg“ ist Teil des Programms „Peers to Peers“. Schüler*innen entwickeln und setzen nachhaltige Ideen um, unterstützt durch Workshops in Graz mit Expert*innen des Vereins beteiligung.st aus Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, nachhaltiges Denken zu fördern, das Schulgelände ökologisch aufzuwerten und praktische Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Materialien zu stärken. Gleichzeitig soll die Umwelt und Artenvielfalt geschützt werden.
Geplant sind mehrere Maßnahmen: Sanierung von Schulbänken, Bepflanzung mit regionalen Pflanzen, Bau eines Insektenhauses und Herstellung dekorativer Holzfiguren.
Das Projekt läuft von März bis September 2026 und umfasst die Phasen Vorbereitung, Organisation, Umsetzung und Abschluss. Die Schüler*innen übernehmen Planung, Materialbeschaffung und Durchführung selbstständig. Erwartet werden ein verschönertes, nachhaltigeres Schulgelände sowie ein stärkeres Umweltbewusstsein in der Schulgemeinschaft.
Aktivität 5: Bookfairness
Im Wahlpflichtfach Projektmanagement (PMA) des BG/BRG Judenburg lernen Schüler*innen, wie Projekte organisiert, geplant, vermarktet und umgesetzt werden. In den letzten zwei Jahren übernahmen zwei PMA-Gruppen die Organisation des Projektes „The Book Fair(ness)“ – ein Nachhaltigkeitsprojekt, das einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Das Projekt „The Book Fair(ness) 4 Nature“ wird bereits seit mehreren Jahren am BG/BRG Judenburg von Oberstufenschüler*innen im Rahmen von ÖKOLOG und Erasmus+ durchgeführt. Es macht darauf aufmerksam, dass auch Bücher bzw. deren Produktion erheblich zur globalen Erwärmung beitragen. Warum also Bücher nach dem ersten Lesen wegwerfen oder im Regal verstauben lassen, obwohl andere Menschen noch Freude daran haben könnten? Warum Bücher in Onlineshops kaufen? – „The Book Fair(ness) 4 Nature“ setzt hier bewusst ein Zeichen.
In den letzten zwei Jahren organisierten Oberstufenschüler*innen der PMA-Gruppen regelmäßige Bücherbasare an der Schule. Dabei konnten Schüler*innen alte Bücher gegen neue eintauschen oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag erwerben.
Ziel dieser Basare ist es, das Lesen zu fördern, bereits gelesene Bücher nachhaltig wiederzuverwenden und die Einnahmen für wohltätige Zwecke zu spenden. Insgesamt konnten die beiden Klassen einen Betrag von 1.259 Euro erwirtschaften, der im Juli 2025 an die Österreichische Kinderkrebshilfe Steiermark gespendet wurde. Der Betrag wurde an die Organisatorin der Kinderkrebshilfesammlung Prof. Mag. Birgit Edlinger-Schauperl übergeben.
Im Schuljahr 2025/26 wird es für die Leseratten des BG/BRG Judenburg erneut die Möglichkeit geben, im großen Bücherfundus zu schmökern und Bücher zu tauschen.
Aktivität 6: Exkursion - Woher kommt unser Strom?
Woher kommt unser Strom? – Exkursion der 2. und 8. Klassen
Die Monate November und Dezember standen heuer ganz im Zeichen der Energie! Die 2A und 2D unternahmen gemeinsam mit den Begleitlehrer*innen Mag. Eva-Maria Wilding, Mag. Franca Exner-Zangrando, Mag. Michael Glantschnegg eine spannende Exkursion zu den Stadtwerken Judenburg, um mehr darüber zu erfahren, woher unser Strom kommt und wie erneuerbare Energie in unserer Region genutzt wird.
Zu Beginn wurden die Aufgaben und Arbeitsbereiche der Stadtwerke Judenburg vorgestellt. Anschließend durfte eine Photovoltaikanlage in Rothenthurm besichtigt werden, bei der erklärt wurde, wie Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie effizient moderne Solarpaneele arbeiten und welchen wichtigen Beitrag sie zur nachhaltigen Stromgewinnung leisten.
Das bestehende Wasserkraftwerk in Pöls war das nächste Highlight. Dort wurde die Funktionsweise der Turbinen und Generatoren erläutert und die Schüler*innen bekamen einen Einblick in die Bedeutung der Wasserkraft für die regionale Energieversorgung.
Mit den Begleitlehrer*innen Mag. Stefanie Hoffelner-Duer und Mag. Florian Kaltenegger durfte die SciTec-Gruppe der 8. Klassen zusätzlich zu diesen Besichtigungen auch noch die Baustelle des neuen Wasserkraftwerks in Judenburg aus nächster Nähe begutachten (nach den Regenfällen am Tag zuvor aber leider kein einfaches Unterfangen ). Dieses wird zukünftig mehr Strom liefern, als die drei bestehenden, älteren Wasserkraftwerke zusammen. Dadurch sollen Effizienz, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit weiter gesteigert werden.
Während der gesamten Exkursion spielten Ökologie und Umweltaspekte eine große Rolle. So erfuhren die Schüler*innen nicht nur, wie wichtig es ist, Strom ressourcenschonend zu erzeugen und gleichzeitig die Natur so wenig wie möglich zu belasten, sondern zeigten die Stadtwerke auch, welche Maßnahmen dafür ergriffen werden und wie moderne Technik helfen kann, Umwelt und Klima zu schützen.
Die Exkursion war sehr lehrreich und interessant, und es konnten viele neue Eindrücke mitgenommen werden. Durch die unmittelbaren Einblicke vor Ort wurde der theoretische Unterrichtsstoff aus der Schule anschaulich gemacht und wesentlich besser verständlich. Viele Inhalte, die zuvor abstrakt wirkten, konnten nun direkt mit realen Beispielen verknüpft werden.
Aktivität 7: Klimaplanspiel: Praktische Umsetzung der ÖKOLOG-Ziele
Die Lehrer*innen Mag.a Silke Felfer, Mag.a Stefanie Hofellner-Duer, Mag.a Eva-Maria Wilding und Mag. Bernd Fiechtl absolvierten am 12.12.2025 die Abschlussveranstaltung zum Erhalt der Schullizenz für die Durchführung des Klimaplanspiels von beteiligung.st. Mit dieser Zertifizierung ist das BG/BRG Judenburg berechtigt, das Klimaplanspiel als innovatives Unterrichtsformat im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung einzusetzen.
Am BG/BRG Judenburg wird das Klimaplanspiel in der Oberstufe mit den 7. Klassen durchgeführt. Damit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der ÖKOLOG-Ziele sowie zur Erfüllung der Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens. Gleichzeitig wird Klimaschutz als zentrales gesellschaftliches Thema nachhaltig in den Schulalltag integriert und für die Schüler*innen praxisnah und handlungsorientiert erfahrbar gemacht.
Das Klimaplanspiel ist ein interaktives Planspiel zum Thema Klimaschutz, in dem vier fiktive Gemeinden der Kleinregion „Wurzelwald“ dargestellt werden. Diese Gemeinden haben sich zur Einhaltung ambitionierter Klimaziele verpflichtet, da die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich spürbar sind und nur durch gemeinsames Handeln bewältigt werden können. Aus diesem Grund schließen sie einen Klima-Pakt und einigen sich auf gemeinsame Ziele. Gleichzeitig verfolgt jede Gemeinde eigene ökonomische Interessen, wodurch Zielkonflikte entstehen, die im Spiel thematisiert und gelöst werden müssen.
Durch den Einsatz analoger und digitaler Elemente sowie gruppendynamischer Methoden wird die Spielzeit zu einem aktiven, kurzweiligen und reflektierten Lernerlebnis. Die Schülerinnen übernehmen unterschiedliche Rollen, treffen Entscheidungen in komplexen Systemen und erleben dabei den Spannungsbogen zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen. Das Planspiel macht Interessenskonflikte zwischen verschiedenen Abteilungen und Gruppierungen sichtbar und verdeutlicht die Notwendigkeit kollektiver Entscheidungen im Sinne des Klimaschutzes. Gleichzeitig wird die Bedeutung einzelner Maßnahmen für den Gesamterfolg erfahrbar. Auf diese Weise erwerben die Teilnehmerinnen spielerisch grundlegendes Wissen zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung.
Das Klimaplanspiel wird am BG/BRG Judenburg im Rahmen der Ziele des ÖKOLOG-Netzwerks, Österreichs größtem Netzwerk für Schule und Umwelt, durchgeführt. Ziel der ÖKOLOG-Zertifizierung ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung dauerhaft im Schulalltag zu verankern und eine nachhaltige ökologische Alltagskultur an Schulen zu etablieren. Durch die Durchführung des Klimaplanspiels werden Umweltbildung und Nachhaltigkeit systematisch in den Unterricht, den Schulbetrieb und die Schulgemeinschaft integriert.
Zusätzlich wird das Klimaplanspiel mit dem Wahlpflichtfach SciTec sowie dem Jean-Monnet-Projekt „Styrian Green STEM Experts“ kombiniert. Das Wahlpflichtfach SciTec behandelt unter anderem Themen wie Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie erneuerbare Energien und vertieft damit die im Klimaplanspiel gewonnenen Erkenntnisse auf fachlicher und praxisorientierter Ebene.
Aktivität 8: Landeswettbewerb „Biologie-Challenge“
Auch in diesem Jahr stellten sich zwei engagierte Schülerinnen unserer Schule im Stiftgymnasium Admont der Herausforderung des Landeswettbewerbs „Biologie-Challenge“. In theoretischen und praktischen Prüfungen mussten sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um biologische Themen unter Beweis stellen – von komplexen Fragestellungen über Experimente bis hin zu aktuellen naturwissenschaftlichen Problemstellungen.
Beide Teilnehmerinnen meisterten die anspruchsvollen Aufgaben mit großem Einsatz und zeigten dabei ihr beeindruckendes Interesse an der Biologie. Neben der Freude über ihre großartigen Leistungen nehmen sie vor allem viele neue Eindrücke und wertvolle Erfahrungen mit. Der Wettbewerb bot ihnen die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern, Kontakte zu anderen naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen zu knüpfen und einen spannenden Einblick in die Welt der Biologieforschung zu gewinnen.
Wir gratulieren herzlich zu dieser starken Leistung und freuen uns über das engagierte Mitwirken unserer Schülerinnen bei der Biologie-Challenge!
ÖKOLOG BEREICH - GESELLSCHAFT
Aktivität 9: Open House am Gesundheitscampus
Am 6. März 2026 besuchten wir, die Klassen 6A und 6B des BG/BRG Judenburg das Open House am Gesundheitscampus der FH Joanneum in Kapfenberg. Nach unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und starteten den Besuch mit einer Hausführung. Dabei erkundeten wir das gesamte Gebäude. Im Keller befanden sich die Spinde der Studierenden, während in den oberen Stockwerken verschiedene Säle untergebracht waren. In einen davon durften wir sogar einen Einblick bekommen. Es handelte sich um den sogenannten Simulationsraum. Dort konnten wir Puppen sehen, die echte Patientinnen und Patienten simulieren, sogenannte Mannequins. Außerdem wurde uns erklärt, dass die Studierenden an diesen Mannequins unter realistischen Bedingungen üben, um optimal auf die Arbeit mit echten Patientinnen und Patienten vorbereitet zu werden.
Anschließend besuchten wir das Care Lab. Dort konnten wir an verschiedenen Stationen selbst tätig werden und typische Aufgaben aus dem Pflegebereich ausprobieren. Wir lernten zum Beispiel, wie Wunden versorgt und Verbände angelegt werden, wie eine Blutabnahme durchgeführt wird und wie die Pflege von Kindern in der Pädiatrie aussieht. Besonders interessant war auch eine Station, die den Alltag älterer Menschen simulierte. Dort konnten wir erleben, wie sich alltägliche Tätigkeiten anfühlen, wenn man weniger Kraft hat oder die Hände zittern. An dieser Station war es außerdem möglich, mithilfe eines speziellen Anzugs auszuprobieren, wie sich der Alltag für übergewichtige Personen anfühlt.
Zusätzlich gab es eine Station zur Wiederbelebung, bei der uns gezeigt wurde, wie man in Notfällen richtig reagiert. An weiteren Stationen erhielten wir Informationen über andere Studienrichtungen am Gesundheitscampus, wie zum Beispiel Diätologie oder Physiotherapie. Dadurch bekamen wir einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Studienmöglichkeiten an der FH. Während der Stationen und Übungen hatten wir außerdem jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen und uns alles genau erklären zu lassen.
Nach dem praktischen Teil gab es eine kurze Präsentation, in der uns einige Fakten über die FH Kapfenberg vermittelt wurden. Wir erfuhren, wie das Studium aufgebaut ist, welche Inhalte vermittelt werden und welche Berufsmöglichkeiten sich nach dem Abschluss ergeben. Außerdem wurde ein kurzer Film gezeigt, der erklärte, wie das Gebäude des Gesundheitscampus erneuert wurde und zu seiner heutigen Form gekommen ist.
Abschließend gab es noch ein letztes Highlight – das Anatomy Lab. Dort wurde uns erklärt, dass es mithilfe von VR-Brillen möglich ist, einen virtuellen Menschen zu betrachten und praxisnah zu üben.
Zum Abschluss stärkten wir uns noch mit einer kleinen Jause am Campus und tauschten uns über unsere Lieblingsstationen aus. Danach traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimfahrt an. Der Besuch am Gesundheitscampus der FH Kapfenberg war sehr informativ und spannend, da er uns nicht nur zeigte, wie ein Studium im Gesundheitsbereich aufgebaut ist, sondern auch, welche vielseitigen Aufgaben in späteren Berufen auf uns warten. Besonders gut gefiel uns, dass wir viele Aufgaben selbst ausprobieren durften und dadurch einen praxisnahen Einblick in den Pflege- und Gesundheitsbereich bekamen.
Aktivität 9: Workshop Thema Sucht
Im Rahmen eines Workshops setzten sich die Schüler*innen der 5A und 5B intensiv mit dem Thema Sucht auseinander. Durchgeführt wurde der Workshop von Streetwork, einer Einrichtung, die Jugendliche unterstützt, berät und über Risiken sowie Hilfsangebote informiert.
Zu Beginn wurde geklärt, was der Begriff Sucht bedeutet und welche unterschiedlichen Suchtformen es gibt – von stoffgebundenen Süchten wie Alkohol oder Drogen bis hin zu nicht-stoffgebundenen Süchten, etwa Medien- oder Spielsucht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterscheidung zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit und deren Auswirkungen auf Körper und Psyche.
Außerdem erarbeiteten die Schüler*innen ihr eigenes Konsumprofil und lernten verschiedene Konsumformen kennen. Anhand der Suchtspirale wurde verdeutlicht, wie sich Konsum schrittweise zu einer Abhängigkeit entwickeln kann und warum frühe Prävention besonders wichtig ist.
Der Workshop bot viele Möglichkeiten zum Austausch, regte zum Nachdenken an und trug dazu bei, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu stärken.
Aktivität 10: Jugendgesundheits-Coaches an unserer Schule
Emma Friedrich (6BR) und Clara Walch (6BR) haben in diesem Jahr erfolgreich den Lehrgang zum Jugendgesundheits-Coach absolviert.
In drei ganztägigen Einheiten in Bruck an der Mur setzten sich die beiden intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander. Dabei lernten sie, was Gesundheit bedeutet, wie man sie aktiv fördert und welche gesundheitlichen Risiken bestehen können. Besonders im Fokus standen die Bereiche Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.
Die Ausbildung fand gemeinsam mit Gleichaltrigen aus unterschiedlichen Schulen statt. Dadurch konnten die angehenden Coaches nicht nur ihr Gesundheitswissen erweitern, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen und ihre Selbstwirksamkeit stärken.
Ein wichtiger Bestandteil des Lehrgangs war die Weitergabe des erworbenen Wissens. Emma und Clara vermittelten ihre Inhalte an rund 300 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassen unserer Schule. Somit konnten auch sie von dem erworbenen Wissen der beiden Jugendgesundheits-Coaches profitieren.
Den feierlichen Abschluss bildete die Überreichung der Urkunden in Graz, bei der die Arbeit der beiden Jugendgesundheits-Coaches präsentiert wurde.
Wir sind gespannt darauf, welche Initiativen Clara und Emma auch in Zukunft im Bereich Gesundheit an unserer Schule umsetzen werden und wünschen ihnen für ihre Tätigkeiten als Jugendgesundheits-Coaches alles Gute.
Aktivität 11: Workshop „Miteinander statt Gegeneinander”
Die Schüler*innen der 2D-Klasse nahmen gemeinsam mit ihrer Klassenvorständin an einem abwechslungsreichen Sozialkompetenz-Workshop teil, der den Klassenzusammenhalt sowie die persönliche Entwicklung stärkte und sich stark an den Fragen und Anliegen der Jugendlichen orientierte. Schon zu Beginn zeigten die Schüler*innen großes Interesse, etwa mit Fragen wie: „Warum sind Menschen zu anderen manchmal gemein?“, „Was kann ich tun, wenn es Streit gibt?“ oder „Was kann ich machen, wenn jemand geärgert wird?“ Diese Beispiele verdeutlichen, wie bedeutend die Arbeit am sozialen Miteinander für die Klassengemeinschaft ist.
Im Workshop standen bewusstes Kommunizieren, respektvoller Umgang und das Wahrnehmen eigener wie fremder Bedürfnisse im Mittelpunkt. Durch nonverbale Kommunikationsübungen, Vertrauens- und Sensibilisierungsspiele sowie Diskussionen setzten sich die Jugendlichen aktiv damit auseinander, wie ihr Verhalten die Gruppendynamik beeinflusst und wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können. Reflexionsphasen boten zusätzlich Raum, Erlebtes zu verarbeiten und neue Perspektiven einzunehmen.
Die 2D zeigte großes Engagement und profitierte sichtbar von den vielfältigen Impulsen, die das gemeinsame Miteinander nachhaltig stärken. Wir bedanken uns herzlich bei der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus für die Durchführung des Workshops.
Aktivität 12: 72 Stunden ohne Kompromiss
Vom Mittwoch, 22.10., bis zum Freitag, 24.10.2025, machten Schüler und Schülerinnen der Religionsgruppe der 7A des BG/BRG Judenburg bei der größten Jugendsozialaktion Österreichs mit: 72 Stunden ohne Kompromiss. Am Mittwoch absolvierten wir einen Workshop bei der Caritas-Regionalkoordinatorin Angelika Egger-Wolf und besuchten den Caritas-Laden (Carla) in Judenburg. Am Nachmittag halfen wir Jugendlichen bei ihrer Hausübung im Lerncafé Mondi in Knittelfeld.
Am Donnerstag halfen wir beim Betreuten Wohnen in Judenburg mit und konnten unsere Kochkünste unter Beweis stellen. Am Nachmittag und am Freitagvormittag backten wir mehrere Kuchen, die wir dann am Freitagnachmittag beim Eurospar in Fohnsdorf verkauften. Der Erlös kommt dem Lerncafé Mondi zugute. Es waren intensive, lehrreiche und sehr schöne Tage.
Ökolog- Jahresbericht
Ziele im Schulentwicklungsplan
Bis 2028 wird Nachhaltigkeit am BG/BRG Judenburg als fächerübergreifendes Bildungsprinzip in allen Klassen und im Schulalltag weiter umgesetzt. Durch die systematische und spezifische Umsetzung von ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Inhalten in den Bereichen von UMWELT, GESELLSCHAFT und den 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO (17 SDGs) wird der Nachhaltigkeitsgedanke in allen Oberstufen- und Unterstufenklassen gestärkt und umgesetzt.
- Das ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Team arbeitet kontinuierlich und dokumentiert seine Aktivitäten jährlich im Schulportfolio.
- Alle Lehrer*innen werden über die Inhalte von ÖKOLOG und die Rezertifizierung des österreichischen Umweltzeichens bei einer pädagogischen Konferenz informiert.
- Alle Schüler*innen werden über die SDGs informiert.
- Ein jährlicher Nachhaltigkeitsbericht (ÖKOLOG-Bericht) liegt vor und wird auf der Schulwebseite veröffentlicht und bei der Abschlusskonferenz präsentiert.
- Allen Klassen wird bis 2028 jährlich ein neues SDG zugewiesen und diese führen in Bezug auf das zugewiesene SDG eine Klassenaktivität pro Jahr durch. Die Organisation dieser Aktivitäten wird von den Klassensprecher*innen und dem ÖKOLOG-Schulteam übernommen - KVs werden
hinzugezogen, wenn notwendig.
- Die Klassenaktivitäten werden vom ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Team dokumentiert.
- Das BG/BRG Judenburg führt in den Bereichen UMWELT, GESELLSCHAFT 3 Nachhaltigkeitsprojekte durch.
- Es bestehen mindestens drei Nachhaltigkeitskooperationen mit externen Partner*innen.
- SDG werden in allen Erasmus+ Projekten thematisiert und mindesten eine SDG-Aktivität pro - Mobilität wird mit EU-Partnern ausgeführt.
- Bei IQES-Umfragen geben 75 % der Lehrer*innen und Schüler*innen an, dass sich die Sichtbarkeit der Nachhaltigkeit im Schulalltag bis 2028 verbessert hat.
Aktivitäten
ÖKOLOG BEREICH - UMWELT
Aktivität 1: SDGs in der Schule
SDGs in der Schule Das Projekt „Action(Bound)4Future – SDG Quest in Judenburg“ hat das Ziel, Nachhaltigkeit bis 2028 im Schulalltag des BG/BRG Judenburg zu verankern. Grundlage sind die 17 SDGs sowie Inhalte aus ÖKOLOG und dem Umweltzeichen.
Schüler*innen der 6. Klasse entwickelten im Projektmanagementunterricht gemeinsam mit der Stadt Judenburg einen interaktiven Actionbound. Sie identifizierten Orte in der Stadt mit Bezug zu den SDGs und erstellten dazu Aufgaben, Texte sowie digitale Inhalte wie Videos und KI-Avatare.
Der Bound wurde getestet und weiterentwickelt. Das Projekt verbindet globale Ziele mit lokalem Handeln und macht Nachhaltigkeit sichtbar. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wird die Bevölkerung eingebunden und das Engagement für eine nachhaltige Zukunft gestärkt.
Das Projekt trägt zu einer lebenswerteren Welt bei, indem es globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs) mit dem Alltag in Judenburg verbindet. Durch den interaktiven Actionbound werden Umwelt, soziale Gerechtigkeit und verantwortungsvolles Handeln sichtbar und erlebbar.
Schüler*innen setzen sich aktiv mit nachhaltigen Themen auseinander und entwickeln ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigene Rolle. Das Projekt fördert Engagement, Eigenverantwortung und konkrete Beiträge zu einer nachhaltigen Zukunft.
Link: https://de.actionbound.com/bound/actionbound4future-sdg-quest-in-judenburg
Padlet: https://padlet.com/letschallengethefuture/action-bound-4future-bne-antrag-xdjh53fugoxn7rjf
Aktivität 2: SDGs in der Klasse
„Act4SDGs“ am BG/BRG Judenburg ist ein systemisches Schulentwicklungsprojekt, das die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) bis 2028 fest im Schulalltag und im fächerübergreifenden Unterricht verankert. Basierend auf den Säulen ÖKOLOG, Umweltzeichen und Klimabündnis wird Nachhaltigkeit von einer punktuellen Aktivität zu einem gelebten Prinzip für alle Klassen (Unter- und Oberstufe). Der Kern des Projekts ist die „SDG-Rotation“: Jede Klasse übernimmt jährlich die Patenschaft für ein spezifisches SDG, setzt dazu ein konkretes Projekt um und dokumentiert dieses. Ein besonderer Fokus liegt auf der
Partizipation: Schüler*innen aus dem Fach „Projektmanagement“ steuern den Prozess, bilden Klassensprecher*innen zu SDG-Botschafter*innen aus und koordinieren die Umsetzung. Durch die Erstellung digitaler Plattformen und eines jährlichen ÖKOLOG-Berichts wird die Sichtbarkeit nach innen und außen (Gemeinde/Region) sichergestellt und eine kontinuierliche Reflexion ermöglicht.
Padlet: https://padlet.com/letschallengethefuture/act4sdgs-bne-antrag-3m1d9x6eewpzy9ki
Video: https://padlet.com/letschallengethefuture/act4sdgs-bne-antrag-3m1d9x6eewpzy9ki/wish/pRxDZ4OKvg2bQ183
Aktivität 3: SDGs in der Gemeinde
Nachhaltigkeit erleben, die Stadt neu entdecken und gemeinsam Zukunft gestalten!
Im Rahmen des Projekts „ActionBound4Future“ haben Schüler:innen des BG/BRG Judenburg eine interaktive SDG-Rallye durch Judenburg entwickelt. Mit dem Smartphone geht es auf Entdeckungstour zu verschiedenen Stationen in der Stadt, an denen spannende Aufgaben, Rätsel und Informationen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) warten.
Der digitale "Bound" verbindet Lernen mit Bewegung und zeigt, wie Nachhaltigkeit direkt vor unserer Haustür sichtbar wird.
Für Schüler:innen, Familien und alle InteressiertenEinfach per Smartphone teilnehmen (QR-Code)
oder unter: https://de.actionbound.com/bound/actionbound4future-sdg-quest-in-judenburg?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBEwZ25vWXowQnFSQU5ScDBtZXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR5R0DpSW4oGAhK2k_9DaKwOkbBtFA6__s3hTIyTnlrXf3JUwsqs0uCI265QXA_aem_AaFDsjy9_JZu2Sdkj88oeg
Aktivität 4: Klimapeers
Das Projekt „Klimapeers am BG/BRG Judenburg“ ist Teil des Programms „Peers to Peers“. Schüler*innen entwickeln und setzen nachhaltige Ideen um, unterstützt durch Workshops in Graz mit Expert*innen des Vereins beteiligung.st aus Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, nachhaltiges Denken zu fördern, das Schulgelände ökologisch aufzuwerten und praktische Fähigkeiten im Umgang mit natürlichen Materialien zu stärken. Gleichzeitig soll die Umwelt und Artenvielfalt geschützt werden.
Geplant sind mehrere Maßnahmen: Sanierung von Schulbänken, Bepflanzung mit regionalen Pflanzen, Bau eines Insektenhauses und Herstellung dekorativer Holzfiguren.
Das Projekt läuft von März bis September 2026 und umfasst die Phasen Vorbereitung, Organisation, Umsetzung und Abschluss. Die Schüler*innen übernehmen Planung, Materialbeschaffung und Durchführung selbstständig. Erwartet werden ein verschönertes, nachhaltigeres Schulgelände sowie ein stärkeres Umweltbewusstsein in der Schulgemeinschaft.
Aktivität 5: Bookfairness
Im Wahlpflichtfach Projektmanagement (PMA) des BG/BRG Judenburg lernen Schüler*innen, wie Projekte organisiert, geplant, vermarktet und umgesetzt werden. In den letzten zwei Jahren übernahmen zwei PMA-Gruppen die Organisation des Projektes „The Book Fair(ness)“ – ein Nachhaltigkeitsprojekt, das einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Das Projekt „The Book Fair(ness) 4 Nature“ wird bereits seit mehreren Jahren am BG/BRG Judenburg von Oberstufenschüler*innen im Rahmen von ÖKOLOG und Erasmus+ durchgeführt. Es macht darauf aufmerksam, dass auch Bücher bzw. deren Produktion erheblich zur globalen Erwärmung beitragen. Warum also Bücher nach dem ersten Lesen wegwerfen oder im Regal verstauben lassen, obwohl andere Menschen noch Freude daran haben könnten? Warum Bücher in Onlineshops kaufen? – „The Book Fair(ness) 4 Nature“ setzt hier bewusst ein Zeichen.
In den letzten zwei Jahren organisierten Oberstufenschüler*innen der PMA-Gruppen regelmäßige Bücherbasare an der Schule. Dabei konnten Schüler*innen alte Bücher gegen neue eintauschen oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag erwerben.
Ziel dieser Basare ist es, das Lesen zu fördern, bereits gelesene Bücher nachhaltig wiederzuverwenden und die Einnahmen für wohltätige Zwecke zu spenden. Insgesamt konnten die beiden Klassen einen Betrag von 1.259 Euro erwirtschaften, der im Juli 2025 an die Österreichische Kinderkrebshilfe Steiermark gespendet wurde. Der Betrag wurde an die Organisatorin der Kinderkrebshilfesammlung Prof. Mag. Birgit Edlinger-Schauperl übergeben.
Im Schuljahr 2025/26 wird es für die Leseratten des BG/BRG Judenburg erneut die Möglichkeit geben, im großen Bücherfundus zu schmökern und Bücher zu tauschen.
Aktivität 6: Exkursion - Woher kommt unser Strom?
Woher kommt unser Strom? – Exkursion der 2. und 8. Klassen
Die Monate November und Dezember standen heuer ganz im Zeichen der Energie! Die 2A und 2D unternahmen gemeinsam mit den Begleitlehrer*innen Mag. Eva-Maria Wilding, Mag. Franca Exner-Zangrando, Mag. Michael Glantschnegg eine spannende Exkursion zu den Stadtwerken Judenburg, um mehr darüber zu erfahren, woher unser Strom kommt und wie erneuerbare Energie in unserer Region genutzt wird.
Zu Beginn wurden die Aufgaben und Arbeitsbereiche der Stadtwerke Judenburg vorgestellt. Anschließend durfte eine Photovoltaikanlage in Rothenthurm besichtigt werden, bei der erklärt wurde, wie Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Besonders beeindruckend war zu sehen, wie effizient moderne Solarpaneele arbeiten und welchen wichtigen Beitrag sie zur nachhaltigen Stromgewinnung leisten.
Das bestehende Wasserkraftwerk in Pöls war das nächste Highlight. Dort wurde die Funktionsweise der Turbinen und Generatoren erläutert und die Schüler*innen bekamen einen Einblick in die Bedeutung der Wasserkraft für die regionale Energieversorgung.
Mit den Begleitlehrer*innen Mag. Stefanie Hoffelner-Duer und Mag. Florian Kaltenegger durfte die SciTec-Gruppe der 8. Klassen zusätzlich zu diesen Besichtigungen auch noch die Baustelle des neuen Wasserkraftwerks in Judenburg aus nächster Nähe begutachten (nach den Regenfällen am Tag zuvor aber leider kein einfaches Unterfangen ). Dieses wird zukünftig mehr Strom liefern, als die drei bestehenden, älteren Wasserkraftwerke zusammen. Dadurch sollen Effizienz, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit weiter gesteigert werden.
Während der gesamten Exkursion spielten Ökologie und Umweltaspekte eine große Rolle. So erfuhren die Schüler*innen nicht nur, wie wichtig es ist, Strom ressourcenschonend zu erzeugen und gleichzeitig die Natur so wenig wie möglich zu belasten, sondern zeigten die Stadtwerke auch, welche Maßnahmen dafür ergriffen werden und wie moderne Technik helfen kann, Umwelt und Klima zu schützen.
Die Exkursion war sehr lehrreich und interessant, und es konnten viele neue Eindrücke mitgenommen werden. Durch die unmittelbaren Einblicke vor Ort wurde der theoretische Unterrichtsstoff aus der Schule anschaulich gemacht und wesentlich besser verständlich. Viele Inhalte, die zuvor abstrakt wirkten, konnten nun direkt mit realen Beispielen verknüpft werden.
Aktivität 7: Klimaplanspiel: Praktische Umsetzung der ÖKOLOG-Ziele
Die Lehrer*innen Mag.a Silke Felfer, Mag.a Stefanie Hofellner-Duer, Mag.a Eva-Maria Wilding und Mag. Bernd Fiechtl absolvierten am 12.12.2025 die Abschlussveranstaltung zum Erhalt der Schullizenz für die Durchführung des Klimaplanspiels von beteiligung.st. Mit dieser Zertifizierung ist das BG/BRG Judenburg berechtigt, das Klimaplanspiel als innovatives Unterrichtsformat im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung einzusetzen.
Am BG/BRG Judenburg wird das Klimaplanspiel in der Oberstufe mit den 7. Klassen durchgeführt. Damit leistet die Schule einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der ÖKOLOG-Ziele sowie zur Erfüllung der Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens. Gleichzeitig wird Klimaschutz als zentrales gesellschaftliches Thema nachhaltig in den Schulalltag integriert und für die Schüler*innen praxisnah und handlungsorientiert erfahrbar gemacht.
Das Klimaplanspiel ist ein interaktives Planspiel zum Thema Klimaschutz, in dem vier fiktive Gemeinden der Kleinregion „Wurzelwald“ dargestellt werden. Diese Gemeinden haben sich zur Einhaltung ambitionierter Klimaziele verpflichtet, da die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich spürbar sind und nur durch gemeinsames Handeln bewältigt werden können. Aus diesem Grund schließen sie einen Klima-Pakt und einigen sich auf gemeinsame Ziele. Gleichzeitig verfolgt jede Gemeinde eigene ökonomische Interessen, wodurch Zielkonflikte entstehen, die im Spiel thematisiert und gelöst werden müssen.
Durch den Einsatz analoger und digitaler Elemente sowie gruppendynamischer Methoden wird die Spielzeit zu einem aktiven, kurzweiligen und reflektierten Lernerlebnis. Die Schülerinnen übernehmen unterschiedliche Rollen, treffen Entscheidungen in komplexen Systemen und erleben dabei den Spannungsbogen zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen. Das Planspiel macht Interessenskonflikte zwischen verschiedenen Abteilungen und Gruppierungen sichtbar und verdeutlicht die Notwendigkeit kollektiver Entscheidungen im Sinne des Klimaschutzes. Gleichzeitig wird die Bedeutung einzelner Maßnahmen für den Gesamterfolg erfahrbar. Auf diese Weise erwerben die Teilnehmerinnen spielerisch grundlegendes Wissen zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung.
Das Klimaplanspiel wird am BG/BRG Judenburg im Rahmen der Ziele des ÖKOLOG-Netzwerks, Österreichs größtem Netzwerk für Schule und Umwelt, durchgeführt. Ziel der ÖKOLOG-Zertifizierung ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung dauerhaft im Schulalltag zu verankern und eine nachhaltige ökologische Alltagskultur an Schulen zu etablieren. Durch die Durchführung des Klimaplanspiels werden Umweltbildung und Nachhaltigkeit systematisch in den Unterricht, den Schulbetrieb und die Schulgemeinschaft integriert.
Zusätzlich wird das Klimaplanspiel mit dem Wahlpflichtfach SciTec sowie dem Jean-Monnet-Projekt „Styrian Green STEM Experts“ kombiniert. Das Wahlpflichtfach SciTec behandelt unter anderem Themen wie Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz sowie erneuerbare Energien und vertieft damit die im Klimaplanspiel gewonnenen Erkenntnisse auf fachlicher und praxisorientierter Ebene.
Aktivität 8: Landeswettbewerb „Biologie-Challenge“
Auch in diesem Jahr stellten sich zwei engagierte Schülerinnen unserer Schule im Stiftgymnasium Admont der Herausforderung des Landeswettbewerbs „Biologie-Challenge“. In theoretischen und praktischen Prüfungen mussten sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten rund um biologische Themen unter Beweis stellen – von komplexen Fragestellungen über Experimente bis hin zu aktuellen naturwissenschaftlichen Problemstellungen.
Beide Teilnehmerinnen meisterten die anspruchsvollen Aufgaben mit großem Einsatz und zeigten dabei ihr beeindruckendes Interesse an der Biologie. Neben der Freude über ihre großartigen Leistungen nehmen sie vor allem viele neue Eindrücke und wertvolle Erfahrungen mit. Der Wettbewerb bot ihnen die Gelegenheit, ihr Wissen zu erweitern, Kontakte zu anderen naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen zu knüpfen und einen spannenden Einblick in die Welt der Biologieforschung zu gewinnen.
Wir gratulieren herzlich zu dieser starken Leistung und freuen uns über das engagierte Mitwirken unserer Schülerinnen bei der Biologie-Challenge!
ÖKOLOG BEREICH - GESELLSCHAFT
Aktivität 9: Open House am Gesundheitscampus
Am 6. März 2026 besuchten wir, die Klassen 6A und 6B des BG/BRG Judenburg das Open House am Gesundheitscampus der FH Joanneum in Kapfenberg. Nach unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und starteten den Besuch mit einer Hausführung. Dabei erkundeten wir das gesamte Gebäude. Im Keller befanden sich die Spinde der Studierenden, während in den oberen Stockwerken verschiedene Säle untergebracht waren. In einen davon durften wir sogar einen Einblick bekommen. Es handelte sich um den sogenannten Simulationsraum. Dort konnten wir Puppen sehen, die echte Patientinnen und Patienten simulieren, sogenannte Mannequins. Außerdem wurde uns erklärt, dass die Studierenden an diesen Mannequins unter realistischen Bedingungen üben, um optimal auf die Arbeit mit echten Patientinnen und Patienten vorbereitet zu werden.
Anschließend besuchten wir das Care Lab. Dort konnten wir an verschiedenen Stationen selbst tätig werden und typische Aufgaben aus dem Pflegebereich ausprobieren. Wir lernten zum Beispiel, wie Wunden versorgt und Verbände angelegt werden, wie eine Blutabnahme durchgeführt wird und wie die Pflege von Kindern in der Pädiatrie aussieht. Besonders interessant war auch eine Station, die den Alltag älterer Menschen simulierte. Dort konnten wir erleben, wie sich alltägliche Tätigkeiten anfühlen, wenn man weniger Kraft hat oder die Hände zittern. An dieser Station war es außerdem möglich, mithilfe eines speziellen Anzugs auszuprobieren, wie sich der Alltag für übergewichtige Personen anfühlt.
Zusätzlich gab es eine Station zur Wiederbelebung, bei der uns gezeigt wurde, wie man in Notfällen richtig reagiert. An weiteren Stationen erhielten wir Informationen über andere Studienrichtungen am Gesundheitscampus, wie zum Beispiel Diätologie oder Physiotherapie. Dadurch bekamen wir einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Studienmöglichkeiten an der FH. Während der Stationen und Übungen hatten wir außerdem jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen und uns alles genau erklären zu lassen.
Nach dem praktischen Teil gab es eine kurze Präsentation, in der uns einige Fakten über die FH Kapfenberg vermittelt wurden. Wir erfuhren, wie das Studium aufgebaut ist, welche Inhalte vermittelt werden und welche Berufsmöglichkeiten sich nach dem Abschluss ergeben. Außerdem wurde ein kurzer Film gezeigt, der erklärte, wie das Gebäude des Gesundheitscampus erneuert wurde und zu seiner heutigen Form gekommen ist.
Abschließend gab es noch ein letztes Highlight – das Anatomy Lab. Dort wurde uns erklärt, dass es mithilfe von VR-Brillen möglich ist, einen virtuellen Menschen zu betrachten und praxisnah zu üben.
Zum Abschluss stärkten wir uns noch mit einer kleinen Jause am Campus und tauschten uns über unsere Lieblingsstationen aus. Danach traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimfahrt an. Der Besuch am Gesundheitscampus der FH Kapfenberg war sehr informativ und spannend, da er uns nicht nur zeigte, wie ein Studium im Gesundheitsbereich aufgebaut ist, sondern auch, welche vielseitigen Aufgaben in späteren Berufen auf uns warten. Besonders gut gefiel uns, dass wir viele Aufgaben selbst ausprobieren durften und dadurch einen praxisnahen Einblick in den Pflege- und Gesundheitsbereich bekamen.
Aktivität 9: Workshop Thema Sucht
Im Rahmen eines Workshops setzten sich die Schüler*innen der 5A und 5B intensiv mit dem Thema Sucht auseinander. Durchgeführt wurde der Workshop von Streetwork, einer Einrichtung, die Jugendliche unterstützt, berät und über Risiken sowie Hilfsangebote informiert.
Zu Beginn wurde geklärt, was der Begriff Sucht bedeutet und welche unterschiedlichen Suchtformen es gibt – von stoffgebundenen Süchten wie Alkohol oder Drogen bis hin zu nicht-stoffgebundenen Süchten, etwa Medien- oder Spielsucht. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterscheidung zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit und deren Auswirkungen auf Körper und Psyche.
Außerdem erarbeiteten die Schüler*innen ihr eigenes Konsumprofil und lernten verschiedene Konsumformen kennen. Anhand der Suchtspirale wurde verdeutlicht, wie sich Konsum schrittweise zu einer Abhängigkeit entwickeln kann und warum frühe Prävention besonders wichtig ist.
Der Workshop bot viele Möglichkeiten zum Austausch, regte zum Nachdenken an und trug dazu bei, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu stärken.
Aktivität 10: Jugendgesundheits-Coaches an unserer Schule
Emma Friedrich (6BR) und Clara Walch (6BR) haben in diesem Jahr erfolgreich den Lehrgang zum Jugendgesundheits-Coach absolviert.
In drei ganztägigen Einheiten in Bruck an der Mur setzten sich die beiden intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander. Dabei lernten sie, was Gesundheit bedeutet, wie man sie aktiv fördert und welche gesundheitlichen Risiken bestehen können. Besonders im Fokus standen die Bereiche Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.
Die Ausbildung fand gemeinsam mit Gleichaltrigen aus unterschiedlichen Schulen statt. Dadurch konnten die angehenden Coaches nicht nur ihr Gesundheitswissen erweitern, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen und ihre Selbstwirksamkeit stärken.
Ein wichtiger Bestandteil des Lehrgangs war die Weitergabe des erworbenen Wissens. Emma und Clara vermittelten ihre Inhalte an rund 300 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klassen unserer Schule. Somit konnten auch sie von dem erworbenen Wissen der beiden Jugendgesundheits-Coaches profitieren.
Den feierlichen Abschluss bildete die Überreichung der Urkunden in Graz, bei der die Arbeit der beiden Jugendgesundheits-Coaches präsentiert wurde.
Wir sind gespannt darauf, welche Initiativen Clara und Emma auch in Zukunft im Bereich Gesundheit an unserer Schule umsetzen werden und wünschen ihnen für ihre Tätigkeiten als Jugendgesundheits-Coaches alles Gute.
Aktivität 11: Workshop „Miteinander statt Gegeneinander”
Die Schüler*innen der 2D-Klasse nahmen gemeinsam mit ihrer Klassenvorständin an einem abwechslungsreichen Sozialkompetenz-Workshop teil, der den Klassenzusammenhalt sowie die persönliche Entwicklung stärkte und sich stark an den Fragen und Anliegen der Jugendlichen orientierte. Schon zu Beginn zeigten die Schüler*innen großes Interesse, etwa mit Fragen wie: „Warum sind Menschen zu anderen manchmal gemein?“, „Was kann ich tun, wenn es Streit gibt?“ oder „Was kann ich machen, wenn jemand geärgert wird?“ Diese Beispiele verdeutlichen, wie bedeutend die Arbeit am sozialen Miteinander für die Klassengemeinschaft ist.
Im Workshop standen bewusstes Kommunizieren, respektvoller Umgang und das Wahrnehmen eigener wie fremder Bedürfnisse im Mittelpunkt. Durch nonverbale Kommunikationsübungen, Vertrauens- und Sensibilisierungsspiele sowie Diskussionen setzten sich die Jugendlichen aktiv damit auseinander, wie ihr Verhalten die Gruppendynamik beeinflusst und wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können. Reflexionsphasen boten zusätzlich Raum, Erlebtes zu verarbeiten und neue Perspektiven einzunehmen.
Die 2D zeigte großes Engagement und profitierte sichtbar von den vielfältigen Impulsen, die das gemeinsame Miteinander nachhaltig stärken. Wir bedanken uns herzlich bei der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus für die Durchführung des Workshops.
Aktivität 12: 72 Stunden ohne Kompromiss
Vom Mittwoch, 22.10., bis zum Freitag, 24.10.2025, machten Schüler und Schülerinnen der Religionsgruppe der 7A des BG/BRG Judenburg bei der größten Jugendsozialaktion Österreichs mit: 72 Stunden ohne Kompromiss. Am Mittwoch absolvierten wir einen Workshop bei der Caritas-Regionalkoordinatorin Angelika Egger-Wolf und besuchten den Caritas-Laden (Carla) in Judenburg. Am Nachmittag halfen wir Jugendlichen bei ihrer Hausübung im Lerncafé Mondi in Knittelfeld.
Am Donnerstag halfen wir beim Betreuten Wohnen in Judenburg mit und konnten unsere Kochkünste unter Beweis stellen. Am Nachmittag und am Freitagvormittag backten wir mehrere Kuchen, die wir dann am Freitagnachmittag beim Eurospar in Fohnsdorf verkauften. Der Erlös kommt dem Lerncafé Mondi zugute. Es waren intensive, lehrreiche und sehr schöne Tage.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
650
650
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Außenkontakte gab es mit:
- Stadtgemeinde Judenburg
- Verein beteiligung.st aus Graz
- Actionbound (App-Anbieter)
- Stadtwerke Judenburg
- Bildungsdirektion Obersteiermark West
- Fachdidaktikzentrum Biologie der UNI-Graz
- FH Joanneum in Kapfenberg
- Streetwork Oberes Murtal, Judenburg
- Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark
-ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
Außenkontakte gab es mit:
- Stadtgemeinde Judenburg
- Verein beteiligung.st aus Graz
- Actionbound (App-Anbieter)
- Stadtwerke Judenburg
- Bildungsdirektion Obersteiermark West
- Fachdidaktikzentrum Biologie der UNI-Graz
- FH Joanneum in Kapfenberg
- Streetwork Oberes Murtal, Judenburg
- Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark
-ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Aktivitäten zu den SDGs wurde von Schüler*innengruppe des Projektmanagementunterrichts erarbeitet und in Präsentationen wurde der Inhalt Lehrer*innenund der Schulleiterin präsentiert. Nach kleinen Änderungen in der Präsentation wurde das Projekt und die Aufgaben in allen Klassen des BG/BRG Judenburg präsentiert. Es hat auch eine Präsentation im Rathaus der Stadtgemeinde Judenburg mit Bürgermeisterin Elke Florian gegeben.
Weiters wurden die Projekte und Aktivitäten auf der Schulwebseite und in den sozialen Medien veröffentlicht.
ÖKOLOG-BLOG: https://oekolog-bgbrgjudenburg.blogspot.com/
Die Aktivitäten zu den SDGs wurde von Schüler*innengruppe des Projektmanagementunterrichts erarbeitet und in Präsentationen wurde der Inhalt Lehrer*innenund der Schulleiterin präsentiert. Nach kleinen Änderungen in der Präsentation wurde das Projekt und die Aufgaben in allen Klassen des BG/BRG Judenburg präsentiert. Es hat auch eine Präsentation im Rathaus der Stadtgemeinde Judenburg mit Bürgermeisterin Elke Florian gegeben.
Weiters wurden die Projekte und Aktivitäten auf der Schulwebseite und in den sozialen Medien veröffentlicht.
ÖKOLOG-BLOG: https://oekolog-bgbrgjudenburg.blogspot.com/
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Implementierung von ÖKOLOG und SDG in der Schule wurde vom der Schulgemeinschaft im Schulentwicklungsplan definiert.
Eine Evaluation wird erst 2026/27 durchgeführt werden.
Die Implementierung von ÖKOLOG und SDG in der Schule wurde vom der Schulgemeinschaft im Schulentwicklungsplan definiert.
Eine Evaluation wird erst 2026/27 durchgeführt werden.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Lehrer*innen und Schüler*innen wurden über Inhalte von ÖKOLOG und SDGs informiert.
Beide Gruppen haben einen Einblick in die Aktionsbereiche von ÖKOLOG erhalten.
Es werden bereits Unterrichtssequenzen und Mini-Projekte zum Thema ÖKOLOG und SDGs im Unterricht umgesetzt.
Weiters hat sich die Einstellung zu ÖKOLOG und den SDGs in der Schulgemeinschaft bereits merklich zum Positiven verändert. Es hat sich bereits ein Bewusstsein für ÖKOLOG gebildet.
Lehrer*innen und Schüler*innen wurden über Inhalte von ÖKOLOG und SDGs informiert.
Beide Gruppen haben einen Einblick in die Aktionsbereiche von ÖKOLOG erhalten.
Es werden bereits Unterrichtssequenzen und Mini-Projekte zum Thema ÖKOLOG und SDGs im Unterricht umgesetzt.
Weiters hat sich die Einstellung zu ÖKOLOG und den SDGs in der Schulgemeinschaft bereits merklich zum Positiven verändert. Es hat sich bereits ein Bewusstsein für ÖKOLOG gebildet.
Wo liegen unsere Stärken?
In der gemeinschaftlichen Umsetzung des Projektes.
In der gemeinschaftlichen Umsetzung des Projektes.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
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