ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mobilität

Schule: MINT Mittelschule Sieghartskirchen
KoordinatorIn: Prof. Marx Marika, Bed.
DirektorIn: Frühwald Erika, Bed.
Inhalt
Im Schuljahr wurden mehrere Projekte in den Bereichen Nachhaltigkeit und soziales Lernen umgesetzt.

Im Umweltbereich wurde eine Wurmkiste eingerichtet, um Kompostierung praktisch zu erlernen; dieses Projekt ist jedoch nicht wie geplant gelungen und soll im kommenden Jahr erneut ausprobiert werden. Zusätzlich wurde im Rahmen eines Upcycling-Projekts ein rund 13 Jahre alter Holzbaum kreativ überarbeitet und neu gestaltet.

Im sozialen Lernen wurden in den 1. Klassen die Friedensbrücke als Methode zur gewaltfreien Kommunikation vorgestellt sowie das Konzept der Streitschlichter eingeführt, um den SchülerInnen Wege zur konstruktiven Konfliktlösung näherzubringen.

Insgesamt stärkten die Projekte sowohl das Umweltbewusstsein als auch die sozialen Kompetenzen der SchülerInnen.
Schulterblick Workshop

Schulterblick Workshop

Aufbau unserer Wurmkiste im Juni 2025

Aufbau unserer Wurmkiste im Juni 2025

13-Jahre altes Kunstprojekt wurde wieder belebt

13-Jahre altes Kunstprojekt wurde wieder belebt

Phase 1

Phase 1

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Die geplante Maßnahme umfasst praxisorientierte Fahrradworkshops, die gezielt darauf ausgerichtet sind, die Selbstständigkeit, Sicherheit und das Vertrauen der SchülerInnen im Straßenverkehr zu stärken.

Die Workshops finden klassenweise statt und gliedern sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil:

Im theoretischen Teil werden wichtige Grundlagen vermittelt, wie Verkehrsregeln, richtiges Verhalten im Straßenverkehr, Bedeutung von Verkehrszeichen sowie das sichere Einschätzen von Gefahrensituationen. Auch Themen wie Sichtbarkeit (z. B. richtige Kleidung und Beleuchtung) und die Verkehrstüchtigkeit des Fahrrads werden behandelt.
Der praktische Teil bildet den Schwerpunkt der Maßnahme. Hier üben die SchülerInnen auf einem geschützten Parcours am Schulgelände grundlegende Fahrtechniken wie sicheres Anfahren, Bremsen, Spurhalten, Kurvenfahren und richtiges Abbiegen mit Handzeichen. Anschließend werden – je nach Können – auch Übungsfahrten im realen Straßenverkehr durchgeführt, bei denen typische Schulwege oder relevante Verkehrssituationen trainiert werden.

Ein weiterer Bestandteil ist ein Fahrrad-Check, bei dem die SchülerInnen lernen, ihr Fahrrad auf Verkehrssicherheit zu überprüfen (Bremsen, Licht, Reifendruck etc.).

Ergänzend zur Arbeit mit den SchülerInnen wird auch die Einbindung der Eltern angestrebt, etwa durch Informationsschreiben oder kurze Inputs zu den Vorteilen eines aktiven Schulwegs und zur Förderung der Selbstständigkeit ihrer Kinder.

Ziel der Maßnahme ist es, Hemmschwellen abzubauen, Kompetenzen aufzubauen und langfristig dazu beizutragen, dass mehr SchülerInnen den Schulweg sicher und eigenständig – insbesondere mit dem Fahrrad – bewältigen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
120
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Schulterblick
Gemeinde Sieghartskirchen und Tulln
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Website
Bezirksblätter
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Besprechungen im Plenum
Evaluationsbögen
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Noch keine Merkbare Änderung
Wo liegen unsere Stärken?
Schule am Land - gute Infrastruktur
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Im vergangenen Schuljahr wurden mehrere Projekte und Maßnahmen in unterschiedlichen Schwerpunkten umgesetzt.

Im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltbildung wurde eine Wurmkiste angelegt, um den SchülerInnen Kompostierung und Kreislaufwirtschaft praxisnah näherzubringen. Dieses Projekt ist leider nicht wie geplant gelungen, bietet jedoch wertvolle Erfahrungen, weshalb ein erneuter Versuch im kommenden Schuljahr vorgesehen ist. Zusätzlich wurde ein Upcycling-Projekt durchgeführt: Ein rund 13 Jahre alter Holzbaum wurde kreativ überarbeitet, neu gestaltet und durch Bemalen sowie gestalterische Elemente „wieder zum Leben erweckt“. Dabei stand der Gedanke im Vordergrund, bestehenden Materialien neuen Wert zu geben und Ressourcen bewusst zu nutzen.

Im sozialen Bereich lag ein Schwerpunkt auf Konfliktlösung und Gemeinschaftsbildung. In den 1. Klassen wurde die Friedensbrücke als Methode zur gewaltfreien Kommunikation und zum respektvollen Miteinander vorgestellt. Ergänzend dazu wurde das Konzept der Streitschlichter erklärt, um den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, Konflikte eigenverantwortlich und konstruktiv zu lösen.

Insgesamt trugen diese Projekte dazu bei, sowohl das Umweltbewusstsein als auch die sozialen Kompetenzen der SchülerInnen zu stärken und das schulische Miteinander positiv zu fördern.