ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Highlights des vergangenen Schuljahres

Schule: Volksschule Trahütten
KoordinatorIn: Kreuzer Sylvia, BEd
DirektorIn: VDir Bulla Bettina, BEd
Inhalt
Im vergangenen Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler an vielfältigen Projekten im Bereich Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit teilgenommen. Dazu gehörten das Flusskrebsprojekt mit Beobachtung und Pflege der Tiere, Projekttage am Salleggbach, das Rosenprojekt, sowie verschiedene Praktika und Experimente zu Tieren und Pflanzen.
Die Aktivitäten förderten praktisches Lernen, wissenschaftliches Arbeiten, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein und boten den Kindern die Möglichkeit, ökologische Zusammenhänge in ihrer direkten Umgebung zu entdecken und zu verstehen.
Wissenschaftliches Arbeiten am Salleggbach

Wissenschaftliches Arbeiten am Salleggbach

Bienenprojekt - Besuch vom Imker

Bienenprojekt - Besuch vom Imker

Besuch am Lämmerhof

Besuch am Lämmerhof

Gestalten eines Rosengartens

Gestalten eines Rosengartens

Global Run

Global Run

Waldtage

Waldtage

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Rahmen des Flusskrebsprojekts beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema einheimische und invasive Flusskrebse. Ziel des Projekts war es, ökologische Zusammenhänge in heimischen Gewässern kennenzulernen, den Schutz einheimischer Arten zu fördern und ein Bewusstsein für Biodiversität und Gewässerökologie zu schaffen.

Ein Teil der Maßnahme bestand im Halten und Beobachten von Flusskrebsen in der Schule. Dabei wurden die Tiere in einem geeigneten Aquarium gepflegt, ihre Lebensweise dokumentiert und ihre Bedeutung für das Ökosystem erarbeitet. Ergänzend fanden Projekttage am Salleggbach statt, bei denen Gewässeruntersuchungen, Bestimmungen von Wasserorganismen und ökologische Messungen durchgeführt wurden.

Das Projekt wurde fachlich begleitet durch das Umweltbildungszentrum (UBZ), das sowohl Materialien als auch fachliche Unterstützung bereitstellte. Durch diese praxisnahe Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler einen lebendigen Einblick in ökologische Zusammenhänge und entwickelten ein nachhaltiges Verständnis für den Schutz unserer heimischen Gewässer.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
35
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Flusskrebsprojekts bestanden verschiedene Kooperationen und Außenkontakte. Die Maßnahme wurde fachlich begleitet durch Mitarbeiterinnen des Umweltbildungszentrums (UBZ), die bei der Planung und Durchführung der Projekttage beratend und unterstützend tätig waren.
Zusätzlich erfolgte eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Fischereiberechtigten, die Informationen zum Gewässer, zur Situation der Flusskrebse im Salleggbach und zu rechtlichen Aspekten vermittelte.
Auch die örtliche Polizei war in das Projekt eingebunden.
Durch diese vielfältigen Kooperationen erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in ökologische, fischereirechtliche und rechtliche Themen rund um den Lebensraum Bach und den Schutz der Flusskrebse.

Kontakt mit dem UBZ - Dr.in Nicole Prietl
Bernd Wiesbauer (zuständiger Fischereiaufseher Laßnitz/Mittereggbach)
Eugen Mihurko (zuständiger Fischereiaufseher Wildbach/Salleggbach)
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Flusskrebsprojekt wurde auf vielfältige Weise einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Berichte und Fotos über die Projekttage sowie die Arbeit der Schülerinnen und Schüler erschienen in regionalen Zeitungen wie der Rundschau und dem Stadtmagazin Deutschlandsberg.
Darüber hinaus wurde das Projekt über die Social-Media-Kanäle (Facebook) sowie auf der Homepage des Pflichtschulclusters Deutschlandsberg Umgebung vorgestellt. Auf diese Weise konnten sowohl Eltern als auch die interessierte Bevölkerung über die Inhalte, Ziele und Ergebnisse des Projekts informiert werden und einen Einblick in das Engagement der Schule für den Natur- und Artenschutz erhalten.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die gemeinsame Reflexion mit den Kindern war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Sie bot die Gelegenheit, Erlebnisse zu vertiefen, Lernprozesse bewusst zu machen und kritisches Denken zu fördern.
Durchgeführte Methoden:
Gemeinsames Gespräch: In einer offenen Gesprächsrunde konnten die Kinder ihre Eindrücke, Erfahrungen und Beobachtungen zum Projekt teilen.
Offene Fragestellungen: Durch Fragen wie „Was hat euch besonders gefallen?“, „Was war herausfordernd?“ oder „Was habt ihr gelernt?“ wurden die Kinder angeregt, über ihre Erfahrungen nachzudenken.
Zielrückblick: Gemeinsam wurde überlegt, welche Projektziele erreicht wurden und welche Fortschritte sichtbar waren. Dadurch wurde das Bewusstsein für eigenes Lernen gestärkt.
Anerkennung und Wertschätzung: Die Kinder wurden ermutigt, ihre eigenen Beiträge und Anstrengungen zu erkennen. Dabei stand nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem der Lern- und Arbeitsprozess im Vordergrund.
Blick in die Zukunft: Durch zukunftsorientierte Fragen wurde überlegt, wie das Erlernte in weiteren Projekten oder im Alltag angewendet werden kann.
Feedback durch Lehrkräfte / Projektleitung: Auch die Lehrpersonen gaben Rückmeldungen, teilten Beobachtungen und motivierten die Kinder, sich weiterhin mit Natur- und Umweltthemen zu beschäftigen.
Die Reflexionsphase half den Kindern, ihre Erfahrungen bewusster wahrzunehmen, Zusammenhänge zu verstehen und ihre Fähigkeiten zur Selbstreflexion und zum kritischen Denken weiterzuentwickeln.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Motivation und Engagement:
Das Projekt hatte einen starken Praxisbezug und sprach die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler direkt an. Dadurch wurde ihr Interesse geweckt, was zu spürbar höherer Lernmotivation und größerem Engagement im Unterricht führte.
Teamarbeit und soziale Kompetenzen:
Viele Aufgaben konnten nur gemeinsam bewältigt werden. Die Kinder lernten, sich abzusprechen, Verantwortung zu übernehmen und aufeinander Rücksicht zu nehmen – wichtige Grundlagen für gelingende Teamarbeit.
Persönliche Weiterentwicklung:
Die mit dem Projekt verbundenen Herausforderungen förderten Selbstständigkeit, Organisationsfähigkeit und Ausdauer. So konnten die Schülerinnen und Schüler wertvolle persönliche Kompetenzen entwickeln, die über den Unterricht hinauswirken.
Bezug zu realen Themen:
Durch die inhaltliche Nähe zu aktuellen ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen wurde der Unterricht greifbarer und relevanter. Die Kinder erlebten, dass schulisches Lernen in engem Zusammenhang mit ihrer Umwelt steht.
Lehrer-Schüler-Beziehung:
Das gemeinsame Arbeiten im Projekt ermöglichte eine intensivere Betreuung und förderte das Vertrauen zwischen Lehrkräften und Schülern. Dies wirkte sich positiv auf das Klassenklima und die Lernatmosphäre aus.
Schulkultur und Lernumfeld:
Projekte wie dieses prägen die Schulkultur nachhaltig, indem sie gemeinsames Lernen, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein stärken. Sie tragen dazu bei, eine offene, engagierte und umweltbewusste Lernumgebung zu schaffen.
Kompetenz im wissenschaftlichen Arbeiten:
Im Rahmen der Gewässeruntersuchungen und Beobachtungen der Flusskrebse sammelten die Schülerinnen und Schüler Daten, werteten diese aus und interpretierten die Ergebnisse. Dadurch konnten sie grundlegende Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens kennenlernen – vom Beobachten und Messen über das Dokumentieren bis hin zur einfachen statistischen Auswertung und Ergebnisdarstellung.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Schule zeichnet sich durch ein sehr positives und unterstützendes Schulklima aus, das von gegenseitigem Respekt, Offenheit und Zusammenhalt geprägt ist.
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt liegt in der starken Naturverbundenheit aller Lehrkräfte. Diese Einstellung prägt viele unserer Projekte und fördert ein bewusstes, nachhaltiges Handeln im Schulalltag.
Darüber hinaus verfügen wir über ein hoch engagiertes Kollegium, das mit großem Einsatz und Kreativität arbeitet. Die Lehrpersonen zeigen eine ausgeprägte Bereitschaft, über den regulären Unterricht hinaus Verantwortung zu übernehmen und sich für die Weiterentwicklung der Schule einzusetzen.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Global 6k Run
Rosenprojekt - Aufbau und Gestaltung eines Rosengartens in Glashütten
Vom Ei zum Küken - Ausbrüten und Halten von Küken
Pflege unserer selbst gesetzten Bäumchen mit einem ansässigen Bauern - Patenschaft für diese Bäumchen
Müll sammeln - Steirischer Frühjahrsputz
Sport- und Bewegungstage in großen, gut ausgestatteten Turnsälen
Bienenworkshop
Vom Getreide zum Brot
Laufen gegen Krebs
Besuch eines Lämmerhofs
Waldtage