ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ressourcenschonendes Lernen- Müllvermeidung- Saisonale Lebensmittel

Schule: Paula Grogger Volksschule Öblarn
KoordinatorIn: Dipl.Päd Reimer-Hillbrand Nicole, BEd.
DirektorIn: Dipl. Päd. Reimer- Hillbrand Nicole, BEd
Inhalt
Unsere Schule möchte das Bewusstsein für Müllvermeidung und nachhaltigem Konsum stärken. Durch gezielte Projekte, Unterrichtseinheiten und gemeinschaftliche Aktionen lernen die Schüler*innen verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und ihr Konsumverhalten kritisch zu reflektieren. So tragen wir gemeinsam zu einer umweltbewussten Schulstruktur bei, in der Nachhaltigkeit selbstverständlich geübt wird.

Unsere Schule möchte das Bewusstsein der Kinder für saisonale und regionale Lebensmittel stärken. Die Schüler*innen sollen verstehen, dass Obst und Gemüse je nach Jahreszeit unterschiedlich verfügbar sind und dass der Kauf regionaler Produkte Umwelt, Gesundheit und regionale Betriebe unterstützt.
Gesunde Jause in der Volksschule

Gesunde Jause in der Volksschule

Ernte aus dem Hochbbeet

Ernte aus dem Hochbbeet

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Im Rahmen des Projekts kochen die Kinder der Volksschule Öblarn regelmäßig mit saisonalen und regionalen Produkten. Unterstützt wurden sie dabei von Bäuerinnen aus der Region, die die Schule kommen, um den Kindern anschaulich zu erklären, wie Lebensmittel produziert werden und warum regionale, saisonale Produkte so wichtig sind. (1 Termin)

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das Hochbeet der Schule: Gemeinsam bepflanzen die Kinder es im Frühling, pflegen es über die Jahreszeiten hinweg und ernten schließlich ihr eigenes Gemüse. Die geernteten Zutaten werden anschließend in der Schulküche verarbeitet und gemeinsam gegessen – vom Beet direkt auf den Teller.

Auch der Deutschunterricht ist in das Projekt integriert: Die Kinder verfassen eigene Texte und Rezepte, beschreiben Arbeitsschritte. So verbinden sie praktisches Tun mit kreativem und sprachlichem Lernen.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
42
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
-Wir haben ein sehr gutes Abkommen mit unserer Gemeinde, die uns mit finanziellen Ressourcen gut unterstützt.
-Kooperation mit der Modellregion für Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung
-Zusammenarbeit mit den Seminarbäuer*innen
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Auf der Homepage unserer Schule. Die Eltern werden darauf hingewisen, dass unterschiedliche Projekte immer der Homepage zu entnehmen sind.
Weiters berichteten wir in der Gemeindezeitung von dem Aktionstag mit den Bäuer*innen.
Die Schüler*innen berichteten mit Hilfe ihrer ePortfolios bei ihren KEL Gesprächen ihren Eltern von ihren Erfahrungen und den verschiedenen saisonalen Produkten.
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Mittels einfacher Daumen hoch Evaluation bei den Kindern.
Die Kolleg*innen tauschten sich mit den Bäuer*innen aus und gemeinsam wurde überlegt, wie wir das Projekt regelmäßig in unseren Unterricht implementieren können.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kinder bringen regelmäßig gesunde Jause mit in den Unterricht. Die tägliche Jause wurde bei den Kindern gesünder und von den Eltern bewusster ausgewählt.
Wo liegen unsere Stärken?
-In der Kooperation mit verschiedenen Institutionen/ Vereinen.
-Durch die Infrastruktur der Schule fällt es uns leicht, verschiedene Bauernhöfe zu besuchen.
- Teamarbeit: Wir vernetzen uns intensiv im Team miteinander und überlegen uns gemeinsam und regelmäßig, wie wir uns in diesem Bereich weiterentwickeln können.
- Wir sind offen für Ideen von außen
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
- Atelierstage zu diversen Umweltthemen
- Forscherecken in denen die Kinder auch Vorgänge der Natur kennenlernen.
- Von der Raupe zum Schmetterling
- Mobilität: Radfahrprüfung und Einsatz der mobilen Radfahrschule
- Projekt Löwenstark