Gut sortiert ist halb gewonnen- Müllsheriffs unterwegs
Schule: BG/BRG Mattersburg
KoordinatorIn: Mag.a Federer AngelikaDirektorIn: Mag. Schreiner Christian
Inhalt
Die 2B Klasse des BRG Mattersburg startet mit ihrem Klassenvorstand Prof. Neunteufel ein ganzjähriges Müllprojekt. Es finden Exkursionen auf die Deponie am Föllig und zur Plastik-Recycling-Firma Pet2Pet statt. Mit Unterstützung von Experten des Burgenländischen Müllverbandes wird das Mülltrennungsverhalten der Schüler:innen reflektiert und es werden Müllsheriffs zur Überwachung der Mülltrennung in anderen Klassen ausgebildet. Die Klasse nimmt auch an einer Flurreinigung teil und analysiert die Mülltrennung in der eigenen Familie. Bei einer "Kompostparty" wird der schuleigene Komposthaufen unter die Lupe genommen und zum Abschluss wird für die Verleihung des "Goldenen Mistkäfers" ein Theaterstück zur Mülltrennung von den Schüler:innen zur Aufführung gebracht.Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 1 -
Bericht zum Projekt Müll 2B
Schuljahr 2024/25
Fächerübergreifendes Projekt zum Thema Müll
in Kooperation mit dem Burgenländischen Müllverband
Workshop: Mülltrennung am 04.10.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Herr Handschuh besprach mit den Schüler:innen die Entstehung und die Gründung des
Burgenländischen Müllverbandes, sowie das Abfallwirtschaftsgesetz. Außerdem informierte
er die Schüler:innen ausführlich über die verschiedenen Müllsorten und deren richtige
Entsorgung.
Es gab auch eine Übung, bei welcher die Schüler:innen verschiedenen (gereinigten) Müll
richtig zu ordnen musste.
Die Schüler:innen erhielten eine kleine grüne Mülltonne – ein Spitzer.
Workshop: Müllsheriffs am 24.10.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer 2h
Herr Handschuh wiederholte die wichtigsten Punkte vom vorhergehenden Workshop und
ließ wieder Müll richtig trennen. Danach besprach er mit den Schüler:innen die Aufgaben
eines Müllsheriffs und die Vorgehensweise wurde besprochen. Die Müllsheriffs hatten die Aufgaben, in zugewiesenen Klassen, die sich zum Mitmachen bereit erklärt hatten, in einem vorgegebenen Zeitraum die Mülltrennung zu beachten und gegebenenfalls einzumahnen.
Gemeldete Müllsheriffs:
Magdalena, Alina, Lina
Isabella, Pia, Nora
Nils, Tobias, Colin
Ilcy, Emilia,
Christoph, Luca, Julian
Klassen am 2. Stock:
2A – Julian Kriegler, Donnerstag 4. Stunde
2C – Katrin Fürst, Mittwoch, 6. Stunde
2D – Birgit Pfeiffer, Montag, 3. Stunde
4A – Ute Fauser-Holzer, Freitag, 4. Stunde
4D – Gabi Zweng -Donnerstag., 4. Stunde
4E – Natascha Braunstein, Montag, 6.
Stunde
6A – Ina Schwarz, Freitag 5. Stunde
6B – Christian Ochsenhofer, Donnerstag, 6.
Stunde
2F – Birgit Wurm, Freitag 5. Stunde
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 2 -
Workshop Elektro-Altgeräte, 13.11.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Informationen über die Entsorgung der Elektro-Altgeräte
Ein Info-Blatt, welche Geräte-Einteilung es gibt, sowie einen Folder zur Entsorgung von
Batterien und der besonderen Behandlung von Lithium-Ionen Akkus.
Außerdem wurden die Ausweise ausgehändigt und die Sheriffs „vereidigt“.
Tag der offenen Tür, 22.11 wird ein Präsentations-Stand mit den wichtigsten Informationen
und mit Freiwilligen (hauptsächlich mit den Müll-Sheriffs) geführt. Herr Handschuh informiert
über die Mülltrennung und die Schüler:innen stellen das Projekt vor.
Workshop Re-Use, 2.12.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Es wird besprochen, was ReUse und Recycling ist. Außerdem wird ein Reuse-Projekt geplant:
schulintern soll kurz vor Weihnachten eine große Sammelaktion gestartet werden. Dazu haben
die Schüler:innen im Workshop begonnen Plakate und Flyer zu gestalten.
Aufgrund von Zeitmangel und Schularbeiten-Stress wird eine klasseninterne Sammlung am
5.1.2025 organisiert. Es werden insgesamt 5 ReUse Kartons mit den verschiedensten Dingen
(Kleidung, Spielsachen, Bücher, Schwimmhilfen, Staubsaugerroboter, Folie für Ipad und Stift,
Schuhe, …) gesammelt. Gemeinsam mit Herrn Handschuh werden die 5 Kartons zu Fuß in
„Mein Laden“ getragen und gespendet. Dort können sich die Schüler:innen auch ein wenig
umsehen und einige von ihnen kaufen sich auch ein paar Dinge.
Exkursion, 02.04.2025
Begleiter: Prof. Herbert Schwentenwein, Alfred Handschuh, Dauer: 6h
Bus kam statt um 7:45 erst um 8:15.
Deponie Nord am Föllig: 8:30 bis 10:00
Führung über die Anlage
Informationen über die Kompostierung (Miete: dreieckige Reihen, werden regelmäßig
gewendet (spezielles Fahrzeug), 12 Wochen, danach gesiebt und wieder verkauft als Erde und
Dünger, großes Problem: Plastik wie kann man das Plastik am besten entfernen? Dazu
verschiede Haufen zum Ausprobieren und Forschen,
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 3 -
Insgesamt vier Schüttdeponien, entstanden da man Material für die Autobahn gebraucht hat,
MBA (mechanisch biologischer Abfall), wird ebenfalls 12 Wochen zum Verrotten aufgelegt und
dann in der Deponie gelagert
Kollektor unterhalb der Deponie (700m langer Tunnel, wird einmal in der Woche begangen
und kontrolliert)
Pet2Pet 10:15 bis 11:45
Film über Pet2Pet, danach Führung durch die Anlage
Aus einem Ballen ca. 300kg mit farblich getrennten PET-Flaschen (blau, weiß, grün) wird Food
Granulate oder URRC Food flakes hergestellt, die komplette PET-Flasche wird neu verwertet
Brantner 12:00 bis 13:15 (Zurück bei der Schule um ca. 13:40)
Führung durch die Anlage, gelbe Säcke werden aussortiert, mehrere Hallen mit
kilometerlangen Fließbändern, welche den Müll zu den verschiedenen Sortiermaschinen
bringt, aber dennoch wird auch noch händisch auch aussortiert
Flurreinigung, 11.04.2025
Begleiter: Prof. Ernst Lunzer, Alfred Handschuh, Dauer: ca 4 Stunden
1. Stunde theoretischer Input von Herrn Handschuh, warum Flurreinigung wichtig ist, wie
problematisch achtlos weggeworfener Müll ist
Zu Fuß zur Altstoffsammelstelle von Mattersburg, gemeinsam mit Prof. Lunzer, auf dem Weg
wurde der Müll von den Schüler:innen aufgesammelt, welcher auf der Straße zu finden war.
Bei der Altstoffsammelstelle wurden die verschiedenen Bereiche von Herrn Handschuh erklärt
und danach der gesammelte Müll richtig entsorgt. Herr Handschuh hat die Schüler:innen zum
Trinken (Kirschsaft und Wasser eingeladen) und nach einer Jause und Rast ging die Klasse
wieder zurück zur Schule.
Kompost-Party 23.04.2025
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: ca. 2 Stunden
Gestartet wird in der Klasse, wo Herr Handschuh einen theoretischen Input zum Kompostieren
gibt. Ein Kompost hat eine Kerntemperatur von ca. 70°, sodass z.B. Krankheitserreger, aber
auch Samen von Beikräutern absterben, wichtig beim Kompost sind verschiedene Schichten,
sodass er genügend Luft erhält und er auch ausreichend feucht gehalten wird. Große Äste usw.
Sollte man zerkleinern, sodass die Bakterien eine bessere Angriffsfläche haben und es besser
verrotten kann. Im Schulgarten wurde von Herrn Handschuh ein Häcksler hergezeigt und die
bestehenden Komposthaufen analysiert. Die Kinder durften mit voller Freude dann selbst
einige Äste zerkleinern.
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 4 -
Mülldokumentation
In den Monaten Oktober, November, Dezember, Jänner, Feber, März, April mussten die
Schüler:innen die Sammlung des Mülls von zuhause dokumentieren. Das heißt, sie mussten
notieren, welcher Müll gesammelt wurde und wie viel, d.h. war z.B. die Tonne halb leer, voll,
oder übervoll. Im Mathematik Unterricht wurde diese Dokumentation statistisch analysiert
und versucht herauszulesen, ob es gewisse Peaks gegeben hat (wie z.B. Weihnachten,
Geburtstage, usw.) und ob es vielleicht durch das Projekt an der Menge an Müll etwas
geändert hat.
Geschichte
Prof. Fraller hat die Mülltrennung und Verwertung im Laufe der Geschichte durchgenommen.
Die Schüler:innen haben in Gruppenarbeiten verschiedene Themen Schwerpunkte auf
Plakaten präsentiert.
Geographie
Prof. Schwentenwein hat mit der Klasse eine Dokumentation über Plastik-Inseln in den
Ozeanen angesehen und anschließend den Inhalt mit den Schüler:innen aufgearbeitet.
Müllsheriffs Auswertung
Mit Abstand hat die Klasse 4D gewonnen, sie haben sich besonders bemüht, nicht nur die
Mülltrennung einzuhalten, sondern auch die Klasse sauber zu halten. Auf Nachfrage bei Prof.
Zweng bestätigte diese, dass die Klasse immer besonders vor der Inspektion aufgeräumt hat.
Jede:r aus der Klasse erhält einen kleinen Spitzer, der wie eine Mülltonne aussieht, gesponsert
von Herrn Handschuh (BMV). Bei der Präsentation des Projektes erhalten die Klassensprecher
der 4D die Spitzer für die gesamte Klasse, sowie eine Urkunde.
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 5 -
Präsentation
Jeweils in 2er - Teams stellt die Klasse das Projekt ihren Eltern sowie einigen VIPs im Festsaal
vor.
Einteilung der Teams:
Workshop Mülltrennung: Luca, Florentin
Workshop ReUse + Projekt: Sara, Eva
Workshop Elektro-Altgeräte: Ella, Emma
Müllsheriffs: Alina, Nora
Geschichte: Chiara, Ilva
Geographie: Florian, Pia
Exkursion:
Föllig: Colin, Tobias
Pet2Pet: Lina, Isabella
Brantner: Christoph, Nils
Mülldokumentation: Magdalena, Marie-Sophie
Kompost-Party Anika, Emilia
Flurreinigung: Julian, Andreas
Goldener Mistkäfer
Das Müllprojekt wurde mit dem Goldenen Mistkäfer des Burgenländischen Müllverbandes
ausgezeichnet. Die Klasse wurde gebeten, dass Projekt bei der Preisverleihung zu präsentieren.
Für die Präsentation wurde von mir ein kleiner Sketch über Mülltrennung geschrieben und von
einem Teil der Klasse bei der Preisverleihung und dann auch noch bei der Präsentation des
Müllprojektes aufgeführt. Die Preisverleihung fand am 10.Juni 2025 im Haus der Volkskultur in
Oberschützen statt. Ein Foto mit allen Preisträgern wurde in der BVZ veröffentlicht.
Beim Sketch mitgespielt haben:
Anika, Eva, Emilia, Sara, Nora, Alina, Magdalena, Julian, Luca, Pia, Lina, Isabella, Ilvy
Im Sketch geht es darum, dass ein paar Jugendliche im Park picknicken und danach ihren Müll
einfach liegen lassen. Dies sehen zwei Müllsheriffs, die sie darauf hinweisen, darauf sammeln
die Jugendlichen den Müll ein, wollen ihn aber ungetrennt in die Restmülltonne hauen. Die
spuckt den Müllsack aber aus, und gemeinsam mit den Müllsheriffs trennen die Jugendlichen
anschließend den Müll. Der lustige Part beim Sketch ist, dass die Mülltonnen aus Karton
gemacht sind und in jeder Mülltonne und auch im Pfandrückgabegerät ein Schüler bzw. eine
Schülerin sitzt, und den Müll entgegennimmt.
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
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Bericht zum Projekt Müll 2B
Schuljahr 2024/25
Fächerübergreifendes Projekt zum Thema Müll
in Kooperation mit dem Burgenländischen Müllverband
Workshop: Mülltrennung am 04.10.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Herr Handschuh besprach mit den Schüler:innen die Entstehung und die Gründung des
Burgenländischen Müllverbandes, sowie das Abfallwirtschaftsgesetz. Außerdem informierte
er die Schüler:innen ausführlich über die verschiedenen Müllsorten und deren richtige
Entsorgung.
Es gab auch eine Übung, bei welcher die Schüler:innen verschiedenen (gereinigten) Müll
richtig zu ordnen musste.
Die Schüler:innen erhielten eine kleine grüne Mülltonne – ein Spitzer.
Workshop: Müllsheriffs am 24.10.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer 2h
Herr Handschuh wiederholte die wichtigsten Punkte vom vorhergehenden Workshop und
ließ wieder Müll richtig trennen. Danach besprach er mit den Schüler:innen die Aufgaben
eines Müllsheriffs und die Vorgehensweise wurde besprochen. Die Müllsheriffs hatten die Aufgaben, in zugewiesenen Klassen, die sich zum Mitmachen bereit erklärt hatten, in einem vorgegebenen Zeitraum die Mülltrennung zu beachten und gegebenenfalls einzumahnen.
Gemeldete Müllsheriffs:
Magdalena, Alina, Lina
Isabella, Pia, Nora
Nils, Tobias, Colin
Ilcy, Emilia,
Christoph, Luca, Julian
Klassen am 2. Stock:
2A – Julian Kriegler, Donnerstag 4. Stunde
2C – Katrin Fürst, Mittwoch, 6. Stunde
2D – Birgit Pfeiffer, Montag, 3. Stunde
4A – Ute Fauser-Holzer, Freitag, 4. Stunde
4D – Gabi Zweng -Donnerstag., 4. Stunde
4E – Natascha Braunstein, Montag, 6.
Stunde
6A – Ina Schwarz, Freitag 5. Stunde
6B – Christian Ochsenhofer, Donnerstag, 6.
Stunde
2F – Birgit Wurm, Freitag 5. Stunde
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
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Workshop Elektro-Altgeräte, 13.11.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Informationen über die Entsorgung der Elektro-Altgeräte
Ein Info-Blatt, welche Geräte-Einteilung es gibt, sowie einen Folder zur Entsorgung von
Batterien und der besonderen Behandlung von Lithium-Ionen Akkus.
Außerdem wurden die Ausweise ausgehändigt und die Sheriffs „vereidigt“.
Tag der offenen Tür, 22.11 wird ein Präsentations-Stand mit den wichtigsten Informationen
und mit Freiwilligen (hauptsächlich mit den Müll-Sheriffs) geführt. Herr Handschuh informiert
über die Mülltrennung und die Schüler:innen stellen das Projekt vor.
Workshop Re-Use, 2.12.2024
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: 2h
Es wird besprochen, was ReUse und Recycling ist. Außerdem wird ein Reuse-Projekt geplant:
schulintern soll kurz vor Weihnachten eine große Sammelaktion gestartet werden. Dazu haben
die Schüler:innen im Workshop begonnen Plakate und Flyer zu gestalten.
Aufgrund von Zeitmangel und Schularbeiten-Stress wird eine klasseninterne Sammlung am
5.1.2025 organisiert. Es werden insgesamt 5 ReUse Kartons mit den verschiedensten Dingen
(Kleidung, Spielsachen, Bücher, Schwimmhilfen, Staubsaugerroboter, Folie für Ipad und Stift,
Schuhe, …) gesammelt. Gemeinsam mit Herrn Handschuh werden die 5 Kartons zu Fuß in
„Mein Laden“ getragen und gespendet. Dort können sich die Schüler:innen auch ein wenig
umsehen und einige von ihnen kaufen sich auch ein paar Dinge.
Exkursion, 02.04.2025
Begleiter: Prof. Herbert Schwentenwein, Alfred Handschuh, Dauer: 6h
Bus kam statt um 7:45 erst um 8:15.
Deponie Nord am Föllig: 8:30 bis 10:00
Führung über die Anlage
Informationen über die Kompostierung (Miete: dreieckige Reihen, werden regelmäßig
gewendet (spezielles Fahrzeug), 12 Wochen, danach gesiebt und wieder verkauft als Erde und
Dünger, großes Problem: Plastik wie kann man das Plastik am besten entfernen? Dazu
verschiede Haufen zum Ausprobieren und Forschen,
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 3 -
Insgesamt vier Schüttdeponien, entstanden da man Material für die Autobahn gebraucht hat,
MBA (mechanisch biologischer Abfall), wird ebenfalls 12 Wochen zum Verrotten aufgelegt und
dann in der Deponie gelagert
Kollektor unterhalb der Deponie (700m langer Tunnel, wird einmal in der Woche begangen
und kontrolliert)
Pet2Pet 10:15 bis 11:45
Film über Pet2Pet, danach Führung durch die Anlage
Aus einem Ballen ca. 300kg mit farblich getrennten PET-Flaschen (blau, weiß, grün) wird Food
Granulate oder URRC Food flakes hergestellt, die komplette PET-Flasche wird neu verwertet
Brantner 12:00 bis 13:15 (Zurück bei der Schule um ca. 13:40)
Führung durch die Anlage, gelbe Säcke werden aussortiert, mehrere Hallen mit
kilometerlangen Fließbändern, welche den Müll zu den verschiedenen Sortiermaschinen
bringt, aber dennoch wird auch noch händisch auch aussortiert
Flurreinigung, 11.04.2025
Begleiter: Prof. Ernst Lunzer, Alfred Handschuh, Dauer: ca 4 Stunden
1. Stunde theoretischer Input von Herrn Handschuh, warum Flurreinigung wichtig ist, wie
problematisch achtlos weggeworfener Müll ist
Zu Fuß zur Altstoffsammelstelle von Mattersburg, gemeinsam mit Prof. Lunzer, auf dem Weg
wurde der Müll von den Schüler:innen aufgesammelt, welcher auf der Straße zu finden war.
Bei der Altstoffsammelstelle wurden die verschiedenen Bereiche von Herrn Handschuh erklärt
und danach der gesammelte Müll richtig entsorgt. Herr Handschuh hat die Schüler:innen zum
Trinken (Kirschsaft und Wasser eingeladen) und nach einer Jause und Rast ging die Klasse
wieder zurück zur Schule.
Kompost-Party 23.04.2025
Vortragender: Alfred Handschuh, Dauer: ca. 2 Stunden
Gestartet wird in der Klasse, wo Herr Handschuh einen theoretischen Input zum Kompostieren
gibt. Ein Kompost hat eine Kerntemperatur von ca. 70°, sodass z.B. Krankheitserreger, aber
auch Samen von Beikräutern absterben, wichtig beim Kompost sind verschiedene Schichten,
sodass er genügend Luft erhält und er auch ausreichend feucht gehalten wird. Große Äste usw.
Sollte man zerkleinern, sodass die Bakterien eine bessere Angriffsfläche haben und es besser
verrotten kann. Im Schulgarten wurde von Herrn Handschuh ein Häcksler hergezeigt und die
bestehenden Komposthaufen analysiert. Die Kinder durften mit voller Freude dann selbst
einige Äste zerkleinern.
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
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Mülldokumentation
In den Monaten Oktober, November, Dezember, Jänner, Feber, März, April mussten die
Schüler:innen die Sammlung des Mülls von zuhause dokumentieren. Das heißt, sie mussten
notieren, welcher Müll gesammelt wurde und wie viel, d.h. war z.B. die Tonne halb leer, voll,
oder übervoll. Im Mathematik Unterricht wurde diese Dokumentation statistisch analysiert
und versucht herauszulesen, ob es gewisse Peaks gegeben hat (wie z.B. Weihnachten,
Geburtstage, usw.) und ob es vielleicht durch das Projekt an der Menge an Müll etwas
geändert hat.
Geschichte
Prof. Fraller hat die Mülltrennung und Verwertung im Laufe der Geschichte durchgenommen.
Die Schüler:innen haben in Gruppenarbeiten verschiedene Themen Schwerpunkte auf
Plakaten präsentiert.
Geographie
Prof. Schwentenwein hat mit der Klasse eine Dokumentation über Plastik-Inseln in den
Ozeanen angesehen und anschließend den Inhalt mit den Schüler:innen aufgearbeitet.
Müllsheriffs Auswertung
Mit Abstand hat die Klasse 4D gewonnen, sie haben sich besonders bemüht, nicht nur die
Mülltrennung einzuhalten, sondern auch die Klasse sauber zu halten. Auf Nachfrage bei Prof.
Zweng bestätigte diese, dass die Klasse immer besonders vor der Inspektion aufgeräumt hat.
Jede:r aus der Klasse erhält einen kleinen Spitzer, der wie eine Mülltonne aussieht, gesponsert
von Herrn Handschuh (BMV). Bei der Präsentation des Projektes erhalten die Klassensprecher
der 4D die Spitzer für die gesamte Klasse, sowie eine Urkunde.
Projekt Müll, 2B 2024/25, Bericht
- 5 -
Präsentation
Jeweils in 2er - Teams stellt die Klasse das Projekt ihren Eltern sowie einigen VIPs im Festsaal
vor.
Einteilung der Teams:
Workshop Mülltrennung: Luca, Florentin
Workshop ReUse + Projekt: Sara, Eva
Workshop Elektro-Altgeräte: Ella, Emma
Müllsheriffs: Alina, Nora
Geschichte: Chiara, Ilva
Geographie: Florian, Pia
Exkursion:
Föllig: Colin, Tobias
Pet2Pet: Lina, Isabella
Brantner: Christoph, Nils
Mülldokumentation: Magdalena, Marie-Sophie
Kompost-Party Anika, Emilia
Flurreinigung: Julian, Andreas
Goldener Mistkäfer
Das Müllprojekt wurde mit dem Goldenen Mistkäfer des Burgenländischen Müllverbandes
ausgezeichnet. Die Klasse wurde gebeten, dass Projekt bei der Preisverleihung zu präsentieren.
Für die Präsentation wurde von mir ein kleiner Sketch über Mülltrennung geschrieben und von
einem Teil der Klasse bei der Preisverleihung und dann auch noch bei der Präsentation des
Müllprojektes aufgeführt. Die Preisverleihung fand am 10.Juni 2025 im Haus der Volkskultur in
Oberschützen statt. Ein Foto mit allen Preisträgern wurde in der BVZ veröffentlicht.
Beim Sketch mitgespielt haben:
Anika, Eva, Emilia, Sara, Nora, Alina, Magdalena, Julian, Luca, Pia, Lina, Isabella, Ilvy
Im Sketch geht es darum, dass ein paar Jugendliche im Park picknicken und danach ihren Müll
einfach liegen lassen. Dies sehen zwei Müllsheriffs, die sie darauf hinweisen, darauf sammeln
die Jugendlichen den Müll ein, wollen ihn aber ungetrennt in die Restmülltonne hauen. Die
spuckt den Müllsack aber aus, und gemeinsam mit den Müllsheriffs trennen die Jugendlichen
anschließend den Müll. Der lustige Part beim Sketch ist, dass die Mülltonnen aus Karton
gemacht sind und in jeder Mülltonne und auch im Pfandrückgabegerät ein Schüler bzw. eine
Schülerin sitzt, und den Müll entgegennimmt.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
24
24
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit dem Burgenländischen Müllverband, Außenkontakte zu den Eltern (Beobachtung des eigenen Mülltrennungsverhaltens in der Familie)
Kooperation mit dem Burgenländischen Müllverband, Außenkontakte zu den Eltern (Beobachtung des eigenen Mülltrennungsverhaltens in der Familie)
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Projektpräsentation bei der Verleihung des Goldenen Mistkäfers im Burgenländischen Müllverband und im Festsaal des BRG Mattersburg für die Eltern der Projektteilnehmer, Artikel und Beiträge dazu auf der schuleigenen Homepage und auf Facebook bzw. Instagram
Projektpräsentation bei der Verleihung des Goldenen Mistkäfers im Burgenländischen Müllverband und im Festsaal des BRG Mattersburg für die Eltern der Projektteilnehmer, Artikel und Beiträge dazu auf der schuleigenen Homepage und auf Facebook bzw. Instagram
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Evalierung läuft noch im Schuljahr 2025/26. Das Mülltrennungsverhalten der SuS, die am Projekt teilgenommen haben, wird beobachtet. Die SuS haben ein Portfolio zu ihren Aktivitäten verfasst. Ein Feedback zum Projekt wurde eingeholt.
Die Evalierung läuft noch im Schuljahr 2025/26. Das Mülltrennungsverhalten der SuS, die am Projekt teilgenommen haben, wird beobachtet. Die SuS haben ein Portfolio zu ihren Aktivitäten verfasst. Ein Feedback zum Projekt wurde eingeholt.
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es lässt sich bereits beobachten, dass sehr viele SuS Mehrweg- statt Pfland-Getränkeflaschen verwenden. Die Pfandflaschen kugeln nicht mehr achtlos in den Klassenzimmern herum sondern werden von den SuS immer wieder gesammelt und zum Rückgabeautomaten gebracht. Das Wissen um die richtige Mülltrennung ist jetzt bei den TeilnehmerInnen des Workshops zweifellos vorhanden.
Es lässt sich bereits beobachten, dass sehr viele SuS Mehrweg- statt Pfland-Getränkeflaschen verwenden. Die Pfandflaschen kugeln nicht mehr achtlos in den Klassenzimmern herum sondern werden von den SuS immer wieder gesammelt und zum Rückgabeautomaten gebracht. Das Wissen um die richtige Mülltrennung ist jetzt bei den TeilnehmerInnen des Workshops zweifellos vorhanden.
Wo liegen unsere Stärken?
Wir haben bereits einen schuleigenen Komposthaufen. Das Pfandsystem mit den Plastikflaschen funktioniert grundsätzlich, trotzdem möchten wir auf Dauer die SuS dazu bringen, ihre selbst mitgebrachten Thermosflaschen mitzunehmen. Der Kaffeesud aus dem Sozialraum der LehrerInnen wird als Dünger in unserem Blumenbeet mit klimaangepassten Stauden im Schulhof verwendet.
Wir haben bereits einen schuleigenen Komposthaufen. Das Pfandsystem mit den Plastikflaschen funktioniert grundsätzlich, trotzdem möchten wir auf Dauer die SuS dazu bringen, ihre selbst mitgebrachten Thermosflaschen mitzunehmen. Der Kaffeesud aus dem Sozialraum der LehrerInnen wird als Dünger in unserem Blumenbeet mit klimaangepassten Stauden im Schulhof verwendet.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Die Bepflanzung der Böschungen unter der Mattersburger Kirche wird aus dem Budget der Hexenküche mit verschiedenen Klassen weitergeführt. Die Schulwarte bewässern im Sommer die Böschung. Auf der Böschung werden weiterer kriechender Rosmarin, Lavendel und Bodendeckerrosen ergänzt. Dazwischen werden mit den ersten Klassen Frühjahrsgeophyten eingegraben, deren Blüte im Frühjahr beobachtet werden soll. In den Supplierstunden wird zwischen den Jungpflanzen mit mehreren Klassen Unkraut gejätet, die Minihexenküche verwendet den ausgestochenen Schachtelhalm, um experimentell ein biologisches Spritzmittel gegen Pilzkrankheiten herzustellen, Löwenzahn wird für Salat verwendet.
Das Gartenwerkzeugset wird in Klassenstärke erweitert (Scheren, Schaufeln, Kübel, Handschuhe), sodass auch andere KollegInnen auch in den Supplierstunden die Beete mit ihrer Klasse jäten können.
Wildbienen halten Einzug in unseren Schulgarten. Im März wird ein im Werkunterricht angefertigtes Wildbienenhotel im Schulgarten aufgestellt und Herr Schuh vom Wildbienenverein hält einen Vortrag in der Minihexenküche zur Lebensweise der Wildbienen. Im Juni werden die Wildbienenlarven zur Sicherheit in den Keller gebracht und im Oktober kommt Herr Schuh wieder, um die Larven gemeinsam mit den SchülerInnen der Minihexenküche auszuzählen.
Die Bepflanzung der Böschungen unter der Mattersburger Kirche wird aus dem Budget der Hexenküche mit verschiedenen Klassen weitergeführt. Die Schulwarte bewässern im Sommer die Böschung. Auf der Böschung werden weiterer kriechender Rosmarin, Lavendel und Bodendeckerrosen ergänzt. Dazwischen werden mit den ersten Klassen Frühjahrsgeophyten eingegraben, deren Blüte im Frühjahr beobachtet werden soll. In den Supplierstunden wird zwischen den Jungpflanzen mit mehreren Klassen Unkraut gejätet, die Minihexenküche verwendet den ausgestochenen Schachtelhalm, um experimentell ein biologisches Spritzmittel gegen Pilzkrankheiten herzustellen, Löwenzahn wird für Salat verwendet.
Das Gartenwerkzeugset wird in Klassenstärke erweitert (Scheren, Schaufeln, Kübel, Handschuhe), sodass auch andere KollegInnen auch in den Supplierstunden die Beete mit ihrer Klasse jäten können.
Wildbienen halten Einzug in unseren Schulgarten. Im März wird ein im Werkunterricht angefertigtes Wildbienenhotel im Schulgarten aufgestellt und Herr Schuh vom Wildbienenverein hält einen Vortrag in der Minihexenküche zur Lebensweise der Wildbienen. Im Juni werden die Wildbienenlarven zur Sicherheit in den Keller gebracht und im Oktober kommt Herr Schuh wieder, um die Larven gemeinsam mit den SchülerInnen der Minihexenküche auszuzählen.