ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Partizipation und regionale Wertschöpfung an der HLA Graz-Eggenberg

Schule: Private Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung des Schulvereins der Grazer Schulschwestern
KoordinatorIn: Mack Jürgen
DirektorIn: Professor Dipl.-Ing Winter Josef
Inhalt
Im Projekt Partizipation und regionale Wertschöpfung an der HLA Graz-Eggenberg standen Eigeninitiative, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Schüler:innen organisierten ein Grillfest, gestalteten im Unterricht den Mittagstisch mit saisonalen und regionalen Produkten und führten einen Pflanzen- und Genussmarkt durch. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen in Organisation, Teamarbeit, Küche, Service und Vermarktung. Gleichzeitig wurde das Bewusstsein für Regionalität und nachhaltiges Wirtschaften gestärkt und die Schulgemeinschaft durch gemeinsame Aktivitäten sichtbar bereichert.
Planzenmarkt

Planzenmarkt

Maßnahme im Detail
Beschreibung der Maßnahme
Partizipation und regionale Wertschöpfung an der HLA Graz-Eggenberg

Mit unserem Projekt wollten wir die Schüler:innen aktiv in das Schulleben einbinden und ihnen Raum geben, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. Gleichzeitig stand im Mittelpunkt, durch die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Regionalität und gelebte Gemeinschaft zu stärken.“

Im Rahmen verschiedener praxisorientierter Veranstaltungen hatten die Schüler:innen Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und das Schulleben aktiv mitzugestalten:

Beim Grillfest der Schüler:innengenossenschaft „Mischkultur“ im Schulhof erlebten Schüler:innen, Lehrpersonen, Eltern, Absolvent:innen und Gäste einen Nachmittag voller Begegnungen. Neben kulinarischen Angeboten wie Burgern, Wedges, Eis und Getränken sorgten ein Glücksrad, Musik und die Verleihung des HLA-Awards für eine festliche und gemeinschaftliche Atmosphäre.

Im Unterrichtsgegenstand „Lebensmittelverarbeitung“ führten die Schüler:innen des vierten Jahrgangs den Mittagstisch für die Schulgemeinschaft durch. Dabei kochten und servierten sie saisonale und regionale Gerichte, teilweise mit Zutaten aus dem eigenen Schulgarten. Sie übernahmen Verantwortung in Küche und Service, sammelten praxisnahe Erfahrungen und förderten ein wertschätzendes kulinarisches Miteinander im Schulalltag.

Am Pflanzen- und Genussmarkt Ende April präsentierten die Schüler:innen eine große Auswahl an Pflanzen aus dem Fach „Landwirtschafts- und Gartenpraxis“ sowie Kuchen und andere Produkte aus dem Unterricht „Lebensmittelverarbeitung“. Trotz Verlegung in den Innenbereich aufgrund schlechter Witterung herrschte eine positive Stimmung. Die Lernenden sammelten wertvolle Erfahrungen in Präsentation, Verkauf und Kund:innenkontakt und konnten ihre Produkte erfolgreich vermarkten.

Ergebnisse und Wirkung:
Die Veranstaltungen förderten die aktive Partizipation der Schüler:innen an der Schule und verankerten den bewussten Umgang mit regionalen, saisonalen Produkten im Schulalltag. Darüber hinaus stärkten sie Kompetenzen in Organisation, Teamarbeit, Vermarktung und Gastronomie. Das Projekt wirkte gemeinschaftsstiftend und intensivierte die Verbindung zwischen Schüler:innen, Lehrpersonen, Eltern, Absolvent:innen und externen Besucher:innen.


Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Schüler:innen Verantwortung übernehmen und die Schulgemeinschaft aktiv mitgestalten konnten. Gleichzeitig wurde ein wesentlicher Beitrag zur Bewusstseinsbildung für Nachhaltigkeit, Regionalität und soziale Teilhabe geleistet.
Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
120
Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Eltern und Erziehungsberechtigte
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde auf vielfältige Weise präsentiert. Zum Grillfest waren alle Eltern, Absolvent:innen sowie interessierte Gäste herzlich eingeladen, wodurch ein lebendiger Austausch innerhalb und außerhalb der Schulgemeinschaft ermöglicht wurde. Zusätzlich wurde ein ausführlicher Projektbericht auf der Schulhomepage veröffentlicht, um auch einer breiteren Öffentlichkeit Einblicke in die Aktivitäten und Ergebnisse zu geben
Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Keine Angabe
Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch die Maßnahme wurde die aktive Teilhabe der Schüler:innen am Schulleben spürbar gestärkt. Sie übernahmen Verantwortung, brachten eigene Ideen ein und konnten diese erfolgreich umsetzen. Gleichzeitig entstand ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Regionalität, da Produkte aus dem Schulgarten und der Region verarbeitet und vermarktet wurden. Die Schulgemeinschaft profitierte von mehr Begegnung, Austausch und gelebter Gemeinschaft, wodurch das Miteinander im Schulalltag nachhaltig bereichert wurde.
Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen in der engagierten Mitarbeit und Kreativität unserer Schüler:innen, die ihre Ideen mit viel Eigeninitiative umsetzen. Besonders hervorzuheben sind die gute Zusammenarbeit zwischen Schüler:innen und Lehrpersonen.
Welche weiteren Maßnahmen/Projekte wurden im Schuljahr durchgeführt?
Keine Angabe